Fiori musicali

Fiori musicali

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Fiori musicali episodes

  • Bach. Solo.
    Grosse Komponisten kommen auch mit minimalen Mitteln aus. Wenn Johann Sebastian Bach Suiten oder Sonaten für ein Solo-Melodie-Instrument schreib, dann fehlt nichts. Wir vermissen weder Begleitakkorde noch Polyphonie. Eine Flöte. Eine Violine. Ein Cello. Das genügt.
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  • Klingendes Kuriositäten-Kabinett
    Die Instrumentenlandschaft der Alten Musik ist bewohnt von allerhand exotischem Getier: Drehleier, Zink, Musette, Psalterium, Maultrommel oder Mandora sind nur einige Beispiele für das, was da quieckt und quakt, scheppert und schmettert.
    Dem faszinierenden Klang dieser Instrumente konnten sich viele Komponisten nicht entziehen. Fiori musicali bringt einen Rundgang durch dieses seltene Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts mit Werken von Antonio Vivaldi, Johann Georg Albrechtsberger, Samuel Scheidt, Nicolas Chédeville und Joseph Bodin de Boismortier.
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  • Neuerscheinungen mit Alter Musik
    Drei Neuerscheinungen aus der Welt der Alten Musik in dieser Ausgabe von «Fiori musicali»: Musik für Viola da Gamba aus einem mysteriösen Manuskript, Bachs Konzert für vier Cembali, und instrumentale Renaissance-Madrigale mit dem Ensembles astrophil & stella - «Sternenfreund und Stern».
    1 hr 1 min
  • O primavera, gioventù dell'anno
    In seiner Tragikomödie «Il pastor fido» besingt der italienische Dichter Battista Guarini den Frühling mit den Worten «O primavera, gioventù dell'anno» - O Frühling, du Jugend des Jahres.
    Etliche Komponisten haben diesen Text vertont, darunter Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz, Sigismondo d'India und Giaches de Wert. Zu hören sind sie allesamt in dieser Ausgabe der Fiori musicali, flankiert von Instrumentalmusik, welche ebenfalls den Frühling feiert.
    1 hr 1 min
  • Souffrir, soupirer. Die Karwoche in der französischen Barockmusik
    Mit den «Leçons de ténèbres» - den Lektionen der Dunkelheit - ist im französischen Barockzeitalter eine eigene Art von Passionsmusik entstanden.
    Die bis heute bekanntesten Vertonungen dieser Klagelieder stammen von Marc Antoine Charpentier und François Couperin und gehen zurück auf die Tradition der Tenebrae-Musik von Renaissance-Komponisten wie Carlo Gesualdo oder Tomas Luis de Victoria.
    1 hr 1 min
  • Giuseppe Torelli: Meistergeiger aus Bologna
    Der Geiger und Komponist Giuseppe Torelli war eine Schlüsselfigur im musikalischen Leben Bolognas. Im Bereich der Orchestermusik hat er für Neuerungen gesorgt, und sein Ruf als Geiger und Virtuose war zu seinen Lebzeiten in ganz Europa bekannt.
    Giuseppe Torellis (1658–1709) Trio-Sonaten sind knapp gehalten, die Interpretinnen und Interpreten müssen sofort auf den Punkt kommen. Das gelingt der Violinistin Sue-Ying Koang und dem Cembalisten und Organisten Vincent Bernhardt auf ihrer neuen CD hervorragend. Mit ihnen entdecken wir die Klangwelt des italienischen Meistergeigers vom Violin-Duet über das Concerto grosso bis hin zur Kantate.
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  • Seltsame Harmonien
    Schräg! So klingen einige Werke der Spätrenaissance, in denen die Komponisten mit Dissonanzen bis hin zur Mikrotonalität experimentierten. Madrigale von Carlo Gesualdo bis zu Sigismondo d’India überraschen auch heute noch mit ihrer scharfen Tonalität.
    Besonders der Liebeskummer schmerzt in den Seelen der damaligen Protagonisten – und in den Ohren der Zuhörenden. Das neue Album von «Les Cris de Paris» unter der Leitung von Geoffroy Jourdain stellt einige besonders gewagte Madrigale vor und bildet den Ausgangspunkt dieser Ausgabe der Fiori musicali.
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  • Lutherische Messe F-Dur
    Die Fiori musicali nehmen den 340. Geburtstag von Johann Sebastian Bach am 21. März - gleichzeitig «Tag der Alten Musik» - zum Anlass, eine der sogenannten «Lutherischen Messen» in der neuen Aufnahme durch die J.S. Bach-Stiftuing St. Gallen zu senden.
    Diese lediglich aus Kyrie und Gloria bestehenden «Kleinen Messen» waren auch in den lutherisch-protestantischen Gebieten Deutschlands gebräuchlich und zeigen einen anderen Aspekt von Bachs geistlicher Musik, jenseits der Kantaten.
    Johann Sebastian Bach: Messe F-Dur BWV 233
    Jessica Jans, Sopran
    Jan Börner, Kontratenor
    Jonathan Sells, Bass
    Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
    Ltg: Rudolf Lutz
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  • Wut, Rache, Liebe: Händels Agrippina-Kantate und andere Arien
    Die antike Kaiserin Agrippina die Jüngere soll intrigant, skrupellos und machthungrig gewesen sein – eine ideale Vorlage für Georg Friedrich Händel. Er komponierte nicht nur eine Oper mit Agrippina als Titelheldin, sondern auch eine umfangreiche Kantate.
    Während die Oper «Agrippina» im März 2025 am Opernhaus Zürich gespielt wird, stellen wir die Kantate (HWV 110) ins Zentrum der Fiori musicali – und ergänzen sie mit anderen Werken aus Händels Zeit.
    1 hr

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Für Fans alter Musik: Weltliche und geistliche Musik bis und mit Bach, dazu Information zu Werken und Interpretationen.