Fiori musicali

Fiori musicali

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Fiori musicali episodes

  • Musik von Alessandro Scarlatti und Tarquinio Merula
    Sie decken zusammen mit ihren Lebensdaten 1595 - 1725 fast die ganze Epoche des italienischen Barocks ab, die beiden Komponisten Alessandro Scarlatti und Tarquinio Merula. Scarlatti steht dabei für den Süden, für Neapel; Merula für den Norden, Cremona.
    Und in dieser Ausgabe der «Fiori musicali» sind beide aus aktuellem Anlass: Die Musikwelt hat am 24. Oktober des 300. Todestags von Scarlatti gedacht, eine neue CD aus Belgien portraitiert Merula und dessen Vokal- und Instrumentalmusik.
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  • Orphée en France
    Orpheus ist der Sänger, der mit seiner Stimme und seiner Lyra das Leben bringt. Sogar im Reich des Todes hat er die Kraft, mit seiner Musik den Totengott zu besänftigen. Kein Wunder, hat der Orpheus-Mythos in der Musik Spuren hinterlassen, auch im französischen Barock.
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  • Lehrer und Schüler – Fux und Zelenka
    Von Prag über Dresden nach Wien: Das war der Weg, den Jan Dismas Zelenka zurückgelegt hat, bis er bei seinem Lehrer Johann Joseph Fux studieren konnte. Wir hören Instrumental- und Vokalwerke dieser beiden so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten.
    Die Musik des böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679-1745) ist barock im besten Sinne: ungewöhnlich gebaut, einfallsreich komponiert und mit überraschenden harmonischen Wendungen. Und die Musik seines einstigen Lehrers Johann Joseph Fux (1660-1741) klingt elegant, kontrapunktisch und festlich – und ist charakteristisch für den Wiener Barock.
    1 hr 1 min
  • Alte Musik - neue Aufnahmen
    John Dowland, Baldassare Galuppi und Tarquinio Merula: Diese drei Komponisten stehen im Zentrum der drei Neueinspielungen, die wir in dieser Ausgabe der Fiori musicali vorstellen.
    Skip Sempé hat sich mit seinem Ensemble Capriccio Stravagante Renaissance Orchestra dem reichen Schaffen John Dowlands gewidmet und seine Consorts sehr farbig und abwechslungsreich instrumentalisiert. Die junge italienische Cembalistin Arianna Radaelli – die unter anderem in Basel studiert hat – hat mit viel Verve Sonaten und Concerti von Baldassare Galuppi neu eingespielt. Und das Ensemble InAlto stellt auf seiner neuen CD die Concerti Spirituali von Tarquinio Merula vor.
    1 hr 1 min
  • 300 Jahre Dornröschenschlaf: Antonia Bembos Oper «Ercole amante»
    1707 vertonte die venezianische Komponistin Antonia Bembo in Paris das Libretto von «Ercole amante» - und damit einen Stoff, den bereits ihr Lehrer Francesco Cavalli in Musik gesetzt hatte.
    Das Besondere an Bembos Version: Sie versucht einen Bogen zu schlagen vom italienischen zum französischen Stil. So sind etwa die Arien dieser Oper alla italiana gehalten, die vielen Tänze und Chorstücke hingegen à la française, also auf den Geschmack des französischen Publikums zugeschnitten. Da aber keine Aufführung zu Antonia Bembos Zeiten belegt ist, darf man davon ausgehen, dass jene mit dem Ensemble Il Gusto Barocco von 2023 die Uraufführung war. Unterdessen ist diese auf CD erschienen. Fiori musicali stellt sie vor.
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  • Rolf und André Lislevand: Vater und Sohn mit Bach und Visée
    Rolf Lislevand ist eine Grösse in der Alte-Musik-Szene: Seit seinem Studium in der Schweiz an der Schola Cantorum Basiliensis ist er mit seinem Lautenspiel auf zahlreichen CD-Aufnahmen zu hören. Nun folgt ihm sein Sohn André mit der Viola da Gamba.
    Wir stellen Rolf Lislevands neueste CD «Libro Primo» vor, und kombinieren sie mit Werken von Johann Sebastian Bach und Robert de Visée, die sein Sohn André eingespielt hat.
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  • Innsbruck, Musikmetropole des 17. Jahrhunderts
    Innsbruck war im 17. Jahrhundert ein berühmter Mittelpunkt des europäischen Musiklebens. Das war vor allem dem regierenden Landesfürsten von Tirol zu verdanken, Erzherzog Ferdinand Karl. Er war sehr musikbegeistert und hat für sein Orchester die besten Musiker aus ganz Europa engagiert.
    Und die besten Musiker stammten im 17. Jahrhundert überwiegend aus Italien. Von diesen italienischen Wahl-Innsbruckern hören wir in dieser Ausgabe der Fiori Musicali Musik: von Domenico Giovanni Antonio Pandolfi Mealli, Antonio Cesti und Giovanni Buonaventura Viviani.
    1 hr 1 min
  • Prachtvolle Sakralmusik von Georg Muffat
    Der im Elsass geborene Barockkomponist war ein Kosmopolit avant la lettre: Schottische Vorfahren, Lebensstationen in Paris, Wien, Prag, Salzburg, Rom und schliesslich Passau. Das spiegelt sich auch in seinem Stil, der mal eher französisch, mal eher italienisch oder deutsch ist.
    In seiner monumentalen Missa in labore requies für 5 Chöre und 25 Stimmen kommt alles auf prachtvolle Weise zusammen. Wir hören in den "Fiori musicali" eine Aufnahme aus der Klosterkirche Muri.
    Georg Muffat: Missa in labore requies. Messe für 5 Chöre zu 25 Stimmen
    Cappella Murensis
    Les Cornets Noirs
    Trompetenconsort Innsbruck
    Ltg: Johannes Strobl
    1 hr 1 min
  • Vom mittelalterlichen St. Gallen in die Welt hinaus
    Für die Musikgeschichte ist St. Gallen ein wichtiger Ort. Im dortigen Benediktinerkloster entstand eine der frühesten Formen von Musiknotation, die sog. St. Galler Neumen.
    Diese Ausgabe von «Fiori musicali» wandert von St. Gallen in die Welt der frühen geistlichen Musik hinaus mit Zwischenstationen in Paris und Kastilien - und mit zusätzlichen Klangfarben, die bis nach Indien reichen.
    1 hr 1 min
  • Klänge des Südens
    Die Fiori musicali mit sommerlicher Barockmusik aus Südwest-Europa: Ein konzertierendes Cembalo in Lissabon, Mandolinenklänge aus Neapel, eine Zarzuela aus Madrid und eine auf hoher See stürmende Violine vor Venedig.
    Das sind die Werke von Carlos de Seixas, Francesco Lecce, Antonio Rodriguez de Hita und Antonio Vivaldi, die es in dieser Sendung zu erleben gibt.
    1 hr

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