Fiori musicali

Fiori musicali

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Fiori musicali episodes

  • Komponistinnen von Mittelalter bis Barock
    Komponieren ist seit Jahrhunderten eine Männerdomäne. Und doch gab es immer auch Frauen, die Musik geschrieben haben: etwa Hildegard von Bingen, Maddalena Casulana und Barbara Strozzi. Ihnen widmen wir diese Ausgabe der Fiori musicali zum Internationalen Frauentag.
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  • Wiener Hofmusikkapelle im Barockzeitalter
    Ja, es gab in der Musikstadt Wien tatsächlich auch eine Zeit VOR Wolfgang Amadeus Mozart. Die barocken Hofkapellmeister hiessen Giovanni Valentini, Johann Heinrich Schmelzer, Antonio Caldara oder Johann Joseph Fux und waren allesamt europäische Komponisten erster Güte.
    Musik aus deren Feder hören wir in dieser Fiori-Ausgabe.
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  • Receradas von Diego Ortiz
    500 Jahre alte Etüden – so könnte man die Musik aus dem «Trattado de Glosas» von Diego Ortiz bezeichnen. Darin gibt Ortiz Anregungen zum Verzieren von alten Melodien und zum Improvisieren über damals beliebte Madrigale.
    Heute werden diese Renaissance-Stücke mit Gambe und Cembalo, Blockflötenensemble oder buntem Mix aus Trommel, Zink und Gitarre gespielt – und mitunter sehr virtuos interpretiert. Die Musik von Diego Ortiz ist auf etlichen Best-of-Samplern mit Barock- und Renaissancemusik vertreten. Wir hören uns einige davon an.
    1 hr 1 min
  • Vor-Bachscher Tastenkosmos
    Auch wenn Hans von Bülow das «Wohltemperierte Klavier» von Johann Sebastian Bach als «Altes Testament der Klaviermusik» bezeichnete, ist diese Sammlung bei weitem nicht der Anfang der Musik für Tasteninstrumente.
    Fiori musicali unternimmt einen Streiffzug durch die europäische Musiklandschaft mit Stücken für Cembalo, Orgel und Clavichord, die unmittelbar vor Bach entstanden sind. Die Komponisten: Louis Couperin, Johann Jacob Froberger, Georg Muffat, Dietrich Buxtehude, Johann Caspar Ferdinand Fischer und Johann Pachelbel.
    1 hr 1 min
  • Duette - ein Fall für zwei
    Doppelt sehen ist kein gutes Zeichen, doppelt hören hingegen kommt dem Harmonieempfinden sehr entgegen. 2 Traversflöten, 2 Viole da gamba, 2 Violinen, 2 Lauten oder 2 Theorben.
    Die Fiori musicali mit instrumentalen Verdoppelungen von Bellerofonte Castaldi, Christoph Schaffrath, Michel Blavet, Silvius Leopold Weiss, Giuseppe Torelli und Wilhelm Friedemann Bach.
    1 hr 1 min
  • Die Olympiade in der Barockmusik
    Zur Einstimmung auf die olympischen Winterspiele 2026 ein Blick zurück in die Musikgeschichte: Wie wurde der sportliche Wettkampf in der Musik thematisiert?
    Ein berühmtes Beispiel dafür ist das Libretto «L’Olimpiade» von Pietro Metastasio. Er hat es 1733 in Wien für Antonio Caldara geschrieben. Dessen gleichnamige Oper war so erfolgreich, dass das Libretto von fast siebzig weiteren Komponisten vertont wurde! Wir hören in einige Beispiele dieser olympischen Vertonungen hinein.
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  • Neues aus dem mittelalterlichen Frankreich
    Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Schola Cantorum Basiliensis, der Basler Hochschule für Alte Musik, haben sich die Ensembles Gilles Binchois und Peregrina mit der mittelalterlichen «Nova cantica» aus Frankreich beschäftigt.
    Enstanden ist daraus die Produktion «Summa Leticia» mit Repertoire, das in aquitanischen Handschriften aus dem 11. bis 13. Jahrhundert zu finden ist. Fiori musicali stellt diese neue Doppel-CD vor.
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  • Barock aus Brandenburg: Die Graun-Brüder neu eingespielt
    Carl Heinrich und Johann Gottlieb Graun waren in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert angesehene Musiker: Sie leiteten die Hofkapelle des preussischen Kronprinzen und späteren Königs Friedrich des Grossen. Orchesterwerke, Kantaten und Kammermusik ist in dieser Zeit entstanden.
    Das Schweizer Ensemble «Der Musikalische Garten» hat einige dieser Werke neu eingespielt: «Der letzte Mund voll Süsse» lautet der Titel. Wir stellen die CD vor und kombinieren sie mit weiteren Werken – etwa mit virtuoser Gambenmusik von Johann Gottlieb Graun.
    1 hr 1 min
  • Ballettmusik von Joseph-Nicolas-Pancrace Royer
    Diese Fiori führen uns nach Paris an den Hof des jungen Louis XV., des direkten Nachfolgers des Sonnenkönigs Louis XIV. Musiklehrer im innersten Kreis war dort einer, der zu einer der wichtigsten Figuren im französischen Musikleben des 18. Jahrhunderts werden sollte: Joseph-Nicolas-Pancrace Royer.
    Heute völlig im Schatten seines Zeitgenossen Jean-Philippe Rameau, war Royer zu Lebzeiten ein sehr erfolgreicher Musiker und Komponist. So leitete er etwa die königliche Kammermusik, das Orchester der Pariser Oper und die wichtigste Konzertreihe Frankreichs, die «Concerts spirituels». Als ausgewiesener Opern-Komponist schrieb Royer auch Ballettmusik, denn die Opéra ballet, die Ballett-Oper, gehörte zu den Lieblingsgenres des Hofstaates. Im Zentrum dieser Sendung: Die Balletsuite aus der Oper «Le pouvoir de l'amour».
    59 min
  • Von Venedig nach Verona und Salzburg
    Während Mitte des 16. Jahrhunderts der franko-flämische Komponist Adrian Willaert als Kapellmeister an San Marco der grosse Musikstar Venedigs war - und darüber hinaus - so zog es den Veroneser Stefano Bernardi knappe 50 Jahre später nach Salzburg, wo er einer der Vor-Vorgänger von W.A. Mozart.
    1 hr

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