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Nach dem Zusammenschluß von zwei Unternehmen erlebe ich gerade wie zwei unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Ich bin dabei die Teams an verschiedenen Standorten zusammenzubringen. Auf welche Punkte würdest du dich dabei auf der Team-Ebene konzentrieren?
Für das "Zusammenbringen der Teams" habe ich keine konkreten Vorgaben. Mein Ziel ist es ein gemeinsames "Mindset" zu schaffen. In nahezu allen Mitarbeitergesprächen höre ich noch "DIE und WIR". Daraus soll ein großes "WIR" mit respektvollem Umgang und Wertschätzung der Kollegen werden. Momentan ist es allerdings noch anders. Sobald ein Kollege zu Besuch in einer anderen Lokation ist, wird er herzlich begrüßt und das Eis schmilzt sofort. Ist er wieder in seiner Heimatlokation, wird er von Kollegen (aus anderen Abteilungen) wieder mit den lokalen Werten versehen.
Shownotes:
Führungsausbildung in Hamburg
5 Regeln und Tipps rund um das Mitarbeiter-Lob: Wie du als Führungskraft das kostenlose Führungs- und Motivationsinstrument richtig einsetzt
Damit du bei deinen Mitarbeitenden den sogenannten “Milka-Effekt” erzielen kannst, solltest du als Führungskraft das Mitarbeiter-Lob beherrschen. Heute erfährst du, welche Punkte dabei zu beachten sind.
Problem erkannt
Ich erlebe es als Führungstrainer in vielen Seminaren. Beim Thema “Mitarbeitermotivation” wird von Führungskräften “fehlendes Lob” immer wieder als einer der wichtigsten Gründe genannt, wegen denen Mitarbeitende/Teams demotiviert werden können. Den meisten Führungskräften ist das Problem also bekannt!
Dann frage ich die Führungskräfte, ob sie selbst denn ihre Mitarbeitenden loben, wie häufig und wann sie das letzte Mal gelobt haben? Die Reaktionen reichen von Schulterzucken bis Schweigen.
Jeder hat gerne Lob
Einig sind sich Führungskräfte vor allem darin, dass Lob ein gutes und kostenloses Führungsinstrument ist. Auch sie selbst würden gerne Lob von ihren Vorgesetzten erhalten, bekommen es jedoch auch nur -gelinde gesagt- spärlich.
Was ist eigentlich los in dieser Gesellschaft?
Wird gerade deswegen in Unternehmen so wenig gelobt? Ist es vielleicht genau das? Weil wir Loben mit Kinder-Eiteitei gleichsetzen? Ist Loben zu sehr mit Kindererziehung verbunden als dass wir es als Führungsinstrument einzusetzen wagen? Und wenn dann mal tatsächlich gelobt wird, warum besteht die Vorstellung, dass Loben lediglich aus einem simplen “Toll gemacht!” besteht?
Zugegeben, alleine ein “toll gemacht!” wäre schon bei manch einem Unternehmen wünschenswert und ein Fortschritt im Bereich der Mitarbeiterführung.
Leistung und Personen “erkennen”
Es ist Zeit anzufangen, Loben als das zu betrachten, was es ist:
Eben nicht nur Kinder, sondern auch wir Erwachsenen tragen die Sehnsucht nach Lob und Anerkennung in uns. Wir möchten “erkannt” werden und wir hören gerne von anderen, dass wir unsere Arbeit gut gemacht haben … auch dann, wenn wir dafür bezahlt werden.
“Milka-Effekt” nutzen
Der verbreitete Spruch “Nicht geschimpft ist gelobt genug.” hält sich aber leider hartnäckig in deutschen und Schweizer Unternehmen.
Es wäre doch toll, wenn wir als Führungskräfte unseren Mitarbeitenden nicht nur Bescheid geben, wenn etwas falsch gelaufen ist, sondern eben auch wenn wir mit der Leistung sehr zufrieden sind.In Führungsseminaren werde ich jedes Mal von den Führungskräften gefragt, welche Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation sie denn hätten? Nun, nutzen wir doch endlich Lob bzw. Anerkennung als Führungs- und Motivationsinstrument. Denke als Führungskraft unbedingt an den sogenannten “Milka-Effekt”: glückliche Kühe geben mehr Milch!
Was passiert aber, wenn wir kein Lob und keine Anerkennung bekommen? Genau, dies führt zu Frustration, sinkendem Engagement, usw. übrigens auch bei den guten Mitarbeitenden, denn auch die freuen sich über Anerkennung von ihrer Führungskraft.
Lob ist nicht gleich Lob
Wie aber loben wir als Führungskräfte nun richtig? Weiter oben im Text erwähnte ich bereits, dass Loben als Führungsinstrument weiter geht als das “Toll gemacht” von Mami oder Papi. Oder was würdest du denken, wenn deine Führungskraft bei einem erfolgreichen Projektabschluss beiläufig zu dir sagt: “Super, Herr Meier.” ?
Hier nun also die fünf Grundregeln für das richtige Loben von Mitarbeitenden:
Es ist banal, aber auch das Wichtigste: wenn du als Führungskraft es nicht ehrlich so empfindest, dann lass` das Lob lieber bleiben. Deine Mitarbeitenden sind schliesslich nicht blöd und merken sofort, wenn es dir nicht ernst ist.
Du kennst die Feedbackregeln aus dem Effeff? Prima, denn die Feedbackregel “Verhalten konkret und präzise beschreiben” gilt auch beim Loben. Logisch, ist doch Loben auch eine Form des Feedbacks.
Für Lob wie auch für Kritik gilt, schnell zu sein und möglichst unmittelbar Rückmeldung zu geben. Oder anders herum gefragt: was bringt es, wenn du als Führungskraft erst nach drei Monaten eine Rückmeldung gibst? In der Zwischenzeit ist doch so viel passiert, dass die/der Mitarbeitende bei ihrem Gespräch nicht mehr weiss, um was genau es vor drei Monaten eigentlich ging.
Es gilt die alte Weisheit: Menschen sind verschieden. Und daher sind sie auch zu ganz unterschiedlichen Leistungen fähig.
Während es für neue Mitarbeitende eine aussergewöhnliche Leistung ist, das Computerprogramm weitreichend zu beherrschen, ist genau dies für erfahrene Kollegen eine Standardleistung. Lobe daher die besondere individuelle Leistung eines Menschen.
Die einen freut das Lob vor dem versammelten Team, die anderen bevorzugen das Lob unter 4 Augen. Genau das kannst du aber leicht herausfinden, indem du es einfach zum Thema machst und deine Mitarbeitenden persönlich darauf ansprichst.
Was findest du noch wichtig beim Loben zu beachten? Was fehlt dir hier in dieser Aufzählung?
Viele Grüsse. Alexander Benedix
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Podcastfolge "Stress im Führungsalltag?"
Podcastfolge "Nimm der Kontrolle ihren Schrecken: Kontrolle als Unterstützungs-Tool"
Stefan ist Coach für Väter in Führungspositionen. Hier interviewt er mich und will von mir als Führungsexperte, Ehemann und Vater wissen „Wie erreichbar musst du als Führungskraft sein?“.
Dabei beleuchten wir, wie die Grenzen zwischen Privat und Arbeit immer mehr verschwimmen und was das für Auswirkungen für uns als Familienväter hat.
Einige Kernpunkte aus dem Interview:
Überlege dir: Willst du auch zuhause viel Zeit in die Arbeit stecken? Und was ist dir deine Familie wert?
Im Urlaub erreichbar sein - Ein Zeichen von Selbstüberschätzung?
Viele Führungskräfte wollen statt zu führen lieber operativ tätig sein und delegieren deswegen wenig an ihre Mitarbeitenden.
Für wen willst du auf welchen Kanälen erreichbar sein? Konzentriere dich auf bestimmte Kommunikationskanäle und –medien.
Warum du auch störungsfreie Zeiten benötigst.
Shownotes:
Was hast du als Führungskraft nicht schon alles ausprobiert bei deinem schlechten Mitarbeiter:
Irgendwann musst du dir die Frage stellen was wichtiger ist: Die Demotivation der guten Mitarbeiter oder die Motivation des schlechten Mitarbeiters?
In der heutigen Folge nehme ich Stellung zu einem ziemlich heiklen Thema und ich freue mich auf deine Meinung und Erfahrung hierzu.
Shownotes:
Podcastfolge "7 Führungsfehler, mit denen du deine guten Mitarbeiter vergraulst"
Podcastfolge "Darum schmeisst HR deinen schlechten Mitarbeiter nicht raus"
Keine Frage. Meine Arbeit macht mir Spass. Aber natürlich kenne ich auch die Phasen, da macht mir die Arbeit zwar Spass, ich empfinde den Alltag aber trotzdem als stressig.
Jeder hat da ja so seine Tricks und Erfahrungen, wie er sich nach Hektik, Anstrengung und Stress wieder entspannt. Ich will dir heute meine 3 persönlichen Favoriten verraten, die mir auch schon im Alltag helfen und eben nicht erst in einem in weiter Ferne geplanten Urlaub.
In der heutigen Podcastfolge:
Entspannte Grüsse. Dein Alexander
Shownotes
Mitdiskutieren zum Thema „Deine Favoriten zum Entspannen“: zum Facebook Post
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Buche jetzt das richtige Führungsseminar für deine Führungskräfte in Deutschland, Schweiz und Österreich.
Speziell für KMU-Führungskräfte: Lerne gute Mitarbeiterführung!
Nimm der Kontrolle ihren Schrecken: Kontrolle als Unterstützungs-Tool
Wie hältst du als Führungskraft es eigentlich mit dem Kontrollieren und der Kontrolle?
Kontrolle: allein der Begriff reicht schon aus, um emotionale Diskussionen rund um das Thema Mitarbeiterführung auszulösen.
Ich selbst finde ja, dass Kontrolle ein elementarer Bestandteil von Mitarbeiterführung ist und sein sollte.
Deswegen spreche ich heute besonders diese Punkte an:
Sonnige Grüsse. Dein Alexander
Shownotes
Mitdiskutieren zum Thema „Kontrolle in der Mitarbeiterführung“: zum Facebook Post
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Als Führungskräfte-Trainer biete ich spannende Führungsseminare auch für dein Unternehmen an, und zwar in Deutschland, Schweiz und Österreich.
Speziell für KMU-Führungskräfte: Lerne Mitarbeiterführung mit Herz und Verstand!
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Der Artikel war eh nicht sehr tiefgründig, aber einer der dort genannten Punkte hat mich aufgeregt. Es wurde dazu geraten als Führungskraft doch besonders viel Expertenwissen anzusammeln, damit die Mitarbeitenden mit ihren Fragen zu dir kommen müssen.
Sorry, aber so einen Scheiss habe ich lange nicht gehört bzw. gelesen. Jetzt mal ehrlich: willst du dir als Führungskraft so den Respekt deiner Mitarbeitenden verdienen? „Ich weiss mehr als alle anderen hier und deswegen brauchen mich meine Mitarbeitenden.“
Und noch viel wichtiger: Glaubst du, dass dich jemand auf diese Art und Weise respektieren wird?
Naja, zumindest hat mich der Artikel dazu inspiriert in dieser Folge das Thema „Die Führungskraft als Fachexperte“ in den Mittelpunkt zu stellen.
Dabei bespreche ich unter anderem diese Punkte:
Viele Grüsse. Dein Alexander
Die Führungskräfte in deinem Unternehmen wollen mehr über Mitarbeiterführung erfahren?
Du willst mehr über die wichtigsten Aspekte der Mitarbeiterführung erfahren?
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