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Nach 43 Folgen endet nun die Utopienwerkstatt. In dieser letzten Folge schauen wir mit einem Teil des Teams zurück auf die vergangenen viereinhalb Jahre. Wir erinnern uns an die vielen mitgebrachten Utopien, die den Podcast so spannend gemacht haben und sprechen darüber, wie sich der Podcast und die Welt in den Jahren verändert hat und warum wir so gerne Teil der Utopienwerkstatt waren.
Welche Rolle spielt Geborgenheit in politischen Gruppen? Und was bedeutet Geborgenheit, wenn wir das Konzept aus dem Privaten herauslösen und darüber nachdenken, wie diese politisch gestaltet werden kann? Geht das überhaupt angesichts der sich verschärfenden Krisen, die oftmals ein zunehmendes Gefühl der Ungeborgenheit auslösen? In dieser Folge sprechen wir mit Clara über ihr Verständnis der politischen Geborgenheit, wie diese gestaltet werden kann und welche Grenzen sie birgt.
In akuten Lebenskrisen kommt bei vielen Menschen der Gedanke auf, sich das Leben zu nehmen. Vor solchen Lebenskrisen ist unserer Gesellschaft niemand bewahrt. In Deutschland sind die Suizidraten 2023 gestiegen. In Flensburg liegen die Zahlen sogar noch über dem Bundesdurchschnitt. In dieser Folge der Utopienwerkstatt sprechen wir mit Sören von Lichtblick e.V. über die Relevanz von Anlaufstellen in akuten Lebenskrisen, die Potenziale von Suizidprävention und wie eine Gesellschaft mit weniger Suiziden aussehen könnte.
Wenn Du dich in einer akuten Krise befindest, wende dich bitte an deine behandelnde Ärztin oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112. Du erreichst das Krisentelefon rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Die regionale Wirtschaft stärken, klimafreundliches Handeln belohnen und ein großes Netzwerk schaffen – all das sind Ziele des Klimabonus, der Regionalwährung von Flensburg und Umgebung. In dieser Folge sprechen wir mit Rebecca, die uns mit in die Utopie des Klimabonus nimmt.
Frieden wird oftmals als Abwesenheit von Krieg definiert. Aber was bedeutet es ganz konkret auch im Flensburger Alltag einander friedlich zu begegnen? In dieser Folge sprechen wir mit Marcus, Pastor der Nikolaikirche am Südermarkt, über seine Utopie einer friedlichen Welt, über die Bedeutung von Begegnungsräumen und die Frage, welche Rolle die Erzählungen der Kirche in der heutigen Zeit spielen.
Warst du schon einmal im Autonomen Zentrum (AZ) Hafermarkt auf einem Konzert, einem Workshop oder einer Lesung? Im AZ ist vieles möglich. Die Mitorganisierenden Revon und Uli stellen uns vor, was das AZ ausmacht und wie sie mit dem Ort einen möglichst diskriminierungsfreien Raum schaffen wollen - besonders für Menschen, die strukturell von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Berufsgruppen sind häufig von einem Geschlecht dominiert – in der Baubranche arbeiten mehr als 90 % Männer. "Die Werkstatt – Handwerk für Frauen und Mädchen" hinterfragt klassische Zuschreibungen und Rollenbilder. Indem der Verein Frauen und Mädchen handwerkliche Tätigkeiten in einem geschützten Rahmen ausprobieren lässt, werden Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht und Geschlechterklischees aufgebrochen. Andrea und Silke erzählen uns von Herausforderungen bei der Erreichung von Chancengleichheit und wie die Werkstatt einem geschlechtsunabhängigen Handwerk näher kommen will.
In dieser Folge geht es um die blau:pause. Sie wurde gerade erst frisch aus dem Ei gepellt: Mitte März war die Einweihungsfeier. Die blau:pause ist ein Ort in der Flensburger Innenstadt, über den mit energiegeladenen zukunftsträchtigen Begrifflichkeiten geredet wird: realutopischer Möglichkeitsraum, demokratische Teilhabe, urbane Transformation in eine schönere, ökologische und sozial gerechte Zukunft. Was es damit genau auf sich hat und wie die theoretischen Sprachbildnisse über den real existierenden Raum blau:pause in die Stadt getragen werden können, reden wir mit einer der Gründer*innen Johanna. Viel Spaß!
Die Krisen der heutigen Zeit sind ausführlich beschrieben und die gesellschaftlichen Zustände vielfach kritisiert. Doch wo und wie entstehen neue Ideen, positive Beschreibungen anderer Handlungsweisen und Utopien? Wir sprechen mit Elisabeth über die subversive Kraft von Theater und Spiel, die Theaterwerkstatt Pilkentafel und die Rolle von Theater für Wandel. Außerdem gibt’s exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess des neu erscheinenden Stücks „Ins Blaue“. Neugierig? Dann hört rein!
Es gibt so viele Menschen und Initiativen mit wunderbaren progressiven Gedanken in Flensburg, doch wo treffen die sich? Mit diesen Gedanken hat Per als Mitgründer das Tableau gegründet, eine linke Kulturkneipe in Flensburg. Mehr als 10 Jahre lang war die zentrale Eckkneipe ein Ort für Veranstaltung, Vernetzung, Austausch oder einfach ein Bier am Tresen in wohlfühlender Atmosphäre. Nun möchte Per als Kneipenbetreiber in den Ruhestand gehen: Wie sieht da die Zukunft des Tableaus aus?
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