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By Matthias GieselmannEducationArtsDesign
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formfunk episodes

  • Folge 14: Johannes Baeck, User Experience Designer

    Was, wenn man Ideen hat, aber nicht weiß, welches Problem sie lösen? So ging es Johannes Baeck, als er den Auftrag bekam, intelligente Software für Radiologen zu gestalten. Er nimmt uns mit in ein besonderes User Experience Projekt, von der Research-Phase bis zum Betatest.

    Johannes Baeck wäre fast Sänger geworden, deshalb kann er gut Mikrofone anlegen. Er wurde aber UX Designer. Das RIA-Projekt machte er für eine Agentur in Hannover; jetzt ist er bei Continental. Er wünscht sich eine ganzheitliche Sicht auf Design: UX und Ästhetik sollen keine Gegensätze sein.

    • 01:00 Johannes Baeck
    • 8:41 John Lennon Talent Award
    • 9:14 Aperto
    • 9:28 Usability.de
    • 10:50 Buch: The Innovator’s Hypothesis
    • 12:43 EuroIA
    • 16:16 User Research
    • 23:48 Watson Health
    • 24:05 IBM pitched its Watson supercomputer as a revolution in cancer care. It’s nowhere close (Stat)
    • 26:37 The H-Metaphor as a Guideline for Vehicle Automation and Interaction (NASA)
    • 33:50 Paper Prototyping
    • 41:31 Machine Bias (Pro Publica)
    • 41:51 Do Google’s ‘unprofessional hair’ results show it is racist? (The Guardian)
    • 44:04 Sketching Interfaces (AirBnB)
    • 44:51 Podcast: User Defenders
    47 min
  • Folge 13: Katrin Friedmann, Caro Hardy, Brand- & Produktdesignerinnen

    Ein Besuch beim Berliner Startup Clue, das Frauen helfen möchte, ihren Körper besser zu verstehen. In Strümpfen sitzen wir im „Nap Room“ und ich frage, wie Designer bei Clue arbeiten. Ganz bestimmt ohne pinke Schmetterlinge, sagt Katrin Friedmann, sondern mit Kakteen und Gummistiefeln. Das Gespräch fand auf englisch statt.

    Katrin Friedmann wurde am WG-Küchentisch zu Clues Brand Designerin: Ihr Mitbewohner war einer der Gründer. Zum Zeitpunkt des Interviews war sie kurz vor einer Babypause. Ihr und ihrem Sohn geht es gut.

    Caro Hardy, ursprünglich aus Frankreich, hat Kurse über persuasive Design belegt und unter anderem für die Bank N26 gearbeitet. Sie mag Wein und Sport, aber nicht beides gleichzeitig. Inzwischen arbeitet sie für SoundCloud.

    • 00:45 Clue
    • 02:00 Ovulation
    • 03:10 Clue Store
    • 21:05 Ida Tin
    • 31:54 Tyefaces: Mr. Eaves, Mrs. Eaves
    • 35:50 Cycle Review / Enhanced Analysis
    • 36:08 Minimum viable product
    • 37:59 N26
    • 42:57 Luteal phase, PMS
    • 45:41 Clue Connect
    • 46:50 Episode with Tristan Harris
    • 52:56 We asked the guys at Clue: Why do you work for a period tracking app?
    • 56:03 B. J. Fogg
    59 min
  • Folge 12: Tristan Harris, Designethiker

    Designer hatten nie so viel Einfluss wie heute, sagt Tristan Harris, unsere Apps beeinflussen Milliarden. Das Problem: Statt menschliche Bedürfnisse zu stillen, stehlen sie Zeit. Es braucht eine Ethik des digitalen Designs. Ein Gespräch über Tricks und Macht, auf englisch.

    Tristan Harris ist Mitte 30, hält Patente und TED-Talks. Er hat den Suchschlitz im Hilfemenü von Mac-Apps erfunden, ein Startup gegründet und an Google verkauft. Dann nannte er sich Designethiker und gründete die Initiative “Time Well Spent”.

    • 00:59 Tristan Harris
    • 01:34 Apture (Wikipedia)
    • 09:38 Dan Ariely
    • 17:14 Stanford Persuasive Tech Lab
    • 18:32 25 Years Of HyperCard (Ars Technica)
    • 33:02 Time Well Spent
    • 34:20 f.lux
    • 35:13 Tristans TED Talk
    • 42:10 YouTube Red
    • 49:43 Asana
    • 52:36 Joe Edelman
    • 53:16 Neil Postman: Amusing Ourselves To Death (Wikipedia)
    • 53:21 Wall-E: Fitless Humans (YouTube)
    • 55:38 Alper Çuğun-Gscheidel
    57 min
  • Folge 11: Stefan Sagmeister, Grafikdesigner

    Weil ein Freund ihm sagte, dass das mit dem Design Zeitverschwendung sei, machte Stefan Sagmeister einen Film übers Glücklichsein. Im Kaminzimmer des Wiener MAK sprechen wir über den „Happy Film“ (ab 5. Januar im Kino), messbare Schönheit, Plakate fürs Theater.

    Stefan Sagmeister ist gebürtiger Österreicher und lebt, abgesehen von einem Abstecher nach Hong Kong, seit den 80er Jahren in New York. Er gestaltete unter anderem Plattencover für Lou Reed und die Stones. Vor der Kamera zieht er sich gerne aus, aber wenn man nur Mikrofone mitbringt, ist das nicht der Fall.

    • 00:56 Sagmeister & Walsh
    • 01:00 MAK
    • 05:46 The Happy Show
    • 9:14 Yes! DUMBO Improvement District
    • 12:59 Historismus (Wikipedia)
    • 13:17 Roy Lichtenstein (Artsy)
    • 14:03 Aizone Campaign FW15
    • 15:36 Duchamp, Loos (Wikipedia)
    • 16:38 The School of Life: Beauty Is NOT in the Eyes of the Beholder (YouTube)
    • 17:20 Helmut Leder
    • 20:43 Signet: The Concert for New York
    • 22:42 Darkside: Heart (YouTube)
    • 27:38 Plakat: Abendrot
    • 30:55 Schauspielhaus-Plakat: Traum Perle Tod
    • 33:20 The Happy Film
    • 39:08 Tristan Harris
    43 min
  • Folge 10: Lars Müller, Buchgestalter und Verleger

    Was macht ein Verlag, wenn ein Hochwasser alles flutet? Und was, wenn der Buchhandel stirbt? Und was, wenn das Design zu oberflächlich ist? Einen Verleger, der seit über 30 Jahren Bücher über Gestaltung macht, kann man das fragen. Schnell noch ein Schild an den Wasserhahn nebenan geklebt, damit das Rauschen die Aufnahme nicht stört.

    Lars Müller, Jahrgang 1955, wollte Bühnen­bildner werden, blieb aber beim Grafikdesign hängen. Aus Mangel an Aufträgen gab er ein Buch über Produktdesign heraus, seither hat er hunderte Schriften zu Design, Kunst und Architektur veröffentlicht. Lars wurde nicht nach einem Eisbären benannt. Zum Denken geht er in die Wüste.

    • 00:32 Lars Müller Publishers
    • 1:05 Buch: Saliba, Mazza. Aus der feinen Küche Syriens
    • 7:23 Mojave-Wüste (Wikipedia)
    • 9:10 Lars Müller in Gary Hustvits Film Helvetica (YouTube)
    • 10:14 Buch: Max Bill Sicht der Dinge
    • 10:46 Max Bill (Wikipedia)
    • 20:48 max, binia + jakob bill stiftung
    • 22:11 Ettore Sottsass (Wikipedia)
    • 23:35 Josef Müller-Brockmann, Richard Paul Lohse (Wikipedia)
    • 27:33 Interview: Massimo Vignelli zum Redesign von American Airlines (Bloomberg)
    • 30:54 Franz Josef Degenhardt: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern (YouTube)
    • 39:12 Die schönsten Schweizer Bücher
    • 40:15 Wolfgang Weingart (AIGA)
    • 47:56 Buch: Ladislav Sutnar, Visual design in Action
    • 48:19 Kickstarter-Kampagne: Visual design in Action
    • 51:36 Hochdruckverfahren (Wikipedia)
    59 min
  • Folge 9: Daniela Burger, Birgit S. Bauer, Designtheoretikerin und Kommunikationsdesignerin

    Haben Designerinnen die gleichen Chancen wie Designer? Die Zahlen sagen: nein. Birgit S. Bauer, Daniela Burger und ich suchen nach Symptomen und Ursachen. Außerdem sprechen wir über Design für Frauen und Mädchen.

    Daniela Burger, Jahrgang 1969, ist Art Direktorin des Missy Magazins und Mitherausgeberin von Büchern für Mädchen, zuletzt „Hack’s selbst“. Gut für den Verkauf: Weil die Bücher nicht rosa sind, fallen sie auf am Mädchentisch.

    Birgit S. Bauer, Jahrgang 1970, ist Professorin für Designtheorie und -konzeption an der HTW Berlin. Sie leitete dort ein Projekt über Frauenbilder im Design. Auf Nachfrage von Studenten plant sie eine Fortsetzung, diesmal zu Männerrollen.

    • 0:55 Birgit S. Bauer
    • 1:03 Daniela Burger
    • 1:07 Missy Magazine
    • 10:17 Honorar- und Gehaltsreport 2014 (BDG)
    • 18:33 Human Resources Managment Studie (PDF, GWA)
    • 20:05 Uli Mayer-Johanssen (Wikipedia)
    • 26:01 Susanne Dechant
    • 26:38 Masha Qrella: Don't Stop The Dance (YouTube)
    • 31:17 Personal an Hochschulen 2014 (PDF, Statistisches Bundesamt)
    • 33:42 Beating the Odds (JSConf EU 2012)
    • 40:56 Anja Kaiser: Sexed Realities
    • 43:04 Half Girl: Lemmy, I’m A Feminist (YouTube)
    • 46:26 Let Toys Be Toys
    • 49:02 Schrift: Agipo von Radim Peško
    • 49:59 Flow Magazin
    • 52:05 Mach’s selbst, Hack’s selbst
    • 54:51 Buch: Gerda Breuer und Julia Meer, Women in Graphic Design
    • 55:00 Vortrag: Antonia Wagner, Feminismus heute (YouTube)
    • 55:17 Buch: Anne Wiezorek, Weil ein Aufschrei nicht reicht
    58 min
  • Folge 8: I Like Birds, Illustratoren und Editorial-Designer

    Installationen, Illustrationen, Stills – wie man ihre Bildserien nennen soll, wissen I Like Birds selbst nicht so genau. Ihre Publikationen zeigen Unperfektes und Skurriles. Wir sprechen über die Arbeit für Magazine, Selbständigkeit und Humor. Wir sprechen alle nicht holländisch.

    2010 nannten sich Susanne Kehrer und André Gröger (Jahrgänge 1981, 1979) I like Birds und zogen von Mainz nach Hamburg. Sie entwickeln Bilder, visuelle Identitäten und Editorial-Projekte. Awards mögen sie nicht, gewannen aber für den Ausstellungskatalog „Ich liebe dich wie Apfelmuß“ trotzdem welche.

    • 00:42 I Like Birds
    • 5:31 Fotostrecke für Nido
    • 10:44 Christian Kutschera
    • 20:53 Surrealismus (Wikipedia)
    • 22:53 8 Euro Sculptures
    • 23:26 Gudberg Nerger
    • 25:35 Jordy van den Nieuwendijk
    • 25:35 Boef en de Gelogeerde Aap: Vind Ons (YouTube)
    • 31:35 Outdoor
    • 32:07 Fotostrecke fürs Some Magazine
    • 36:26 Weniger ist mehr
    • 38:52 Ich liebe dich wie Apfelmuß
    • 52:45 Daniela Burger, Birgit Bauer
    55 min
  • Folge 7: Julia Kahl, Designerin und Verlegerin

    Im Hinterzimmer einer alten Karlsruher Metzgerei entsteht Slanted, ein Magazin zu Grafik und Typografie. Über Julia Kahls Tisch gehen Text, Design, Druck und Verkauf. Wenn jemand weiß, wie ein kleiner Verlag funktioniert, dann sie. Spoiler: Man muss viel tun.

    Julia Kahl (Jahrgang 1983) wollte 2007 eigentlich ein Praktikum in Hamburg machen, ging dann aber doch zu Magma nach Karlsruhe, weil die Jungs im Vorstellungsgespräch so nett waren. Einen dieser Jungs hat sie geheiratet, mit einem anderen, Lars Harmsen, leitet sie Slanted Publishers. Im Schaufenster steht ein Leuchtbuchstabe, der mal zu real gehörte.

    • 0:46 Julia Kahl auf Slanted
    • 1:25 Volcano Type
    • 8:49 Grotesk Symposium
    • 12:39 Slanted #26, New York
    • 16:03 Ed Benguiat Fonts (House Industries)
    • 16:22 Matthew Carter
    • 17:50 Interview mit Ludvic Balland
    • 18:26 Slanted #22, Art Type
    • 18:38 Slanted #24, Istanbul; Slanted #25, Paris
    • 20:46 Ian Lynam
    • 21:03 Interview mit Pierre Bernard
    • 21:12 Grapus (Wikipedia)
    • 22:07 Freundeskreis: Esperanto (YouTube)
    • 26:24 Video zum Cover der Schweiz-Ausgabe, finales Cover
    • 30:43 Steven Heller
    • 41:51 Apple kauft Münchner Augmented-Reality-Firma (Golem)
    • 45:53 René Walter: This is where I leave you. (For a while.)
    • 47:49 Coverjunkie
    • 48:07 Magculture
    • 48:44 I Like Birds
    50 min
  • Folge 6: Oliver Reichenstein, Informationsarchitekt

    „Our job is to clean up“, hat er mal über Designer gesagt. Aber wie viel kann man aufräumen, bevor eine App oder Website den Charakter verliert? Oliver Reichensteins Vision vom perfekten Texteditor ist ein ständiges Experiment. Ein Gespräch über Minimalismus, Schrift am Bildschirm und Zeitungen im Netz.

    Oliver Reichenstein (44) studierte Philosophie und arbeitete in einer Agentur, bevor er nach Japan auswanderte. Er gründete das Studio Information Architects mit Kunden wie Monotype, Die Zeit und The Guardian. Zuletzt veröffentlichte iA ein Wordpress-Theme mit John Tenniels Illustrationen zu „Alice im Wunderland“.

    • 01:37 iA Writer
    • 13:03 Desktopmetapher (Wikipedia)
    • 13:35 Thomas Byttebier: The best icon is a text label
    • 16:03 Quintilian (Wikipedia)
    • 24:20 Nitti Schriftfamilie (Bold Monday)
    • 27:14 Frank Nitti (My Al Capone Museum)
    • 37:15 Brenda Laurel, Computers as Theatre (Auszug, PDF)
    • 40:13 Charlie Parker: Tiny’s Tempo (YouTube)
    • 42:24 Die Zeit
    • 42:47 Ankündigung zum Relaunch der Zeit (iA 2009)
    • 44:32 Khoi Vinh: Halftone Effects in Wildcard 2.0 (Vimeo)
    • 45:21 Nick Haley: The container model and blended content
    • 50:17 Talk: Structuring Information (Typo Berlin 2015)
    • 58:07 Julia Kahl (Slanted)
    1 hr
  • Folge 5: Andrea Nienhaus, macht E-Books

    Elektrische Bücher sind da, und was machen die Designer? Zu wenig, findet Andrea Nienhaus. Sie fordert schönere E-Books. Aber geht das? Zum Gespräch bringe ich Bücher mit und ein Telefonat mit Friedrich Forssman. Der findet E-Books, nun ja, eher schwierig.

    Andrea Nienhaus (Jahrgang 1980) studierte Visuelle Kommunikation an der UdK. Zum E-Publishing kam sie, als ihre Kollegin einen Verlag gründen wollte. Sie berät die Stiftung Buchkunst zu Gestaltungskriterien für digitale Bücher und unterrichtet an der UdK und HTW Berlin. Wenn man in ihr Büro kommt, spielt sie schon mal Klavier.

    • 00:42 Andrea Nienhaus
    • 7:03 EPUB (Wikipedia)
    • 11:06 E-Books bauen in InDesign
    • 11:56 Microtext Verlag
    • 12:38 Cover von Willy Fleckhaus
    • 16:34 Janina Sommerlad: The Aesthetics of Digital Books
    • 27:26 Hindi Zahra: Beautiful Tango (YouTube)
    • 29:56 Stiftung Buchkunst
    • 34:34 Bilder und Interview zum Playtime Ausstellungskatalog
    • 39:31 Das E-Book in Deutschland (Börsenverein)
    • 39:41 The Plot Twist (New York Times)
    • 41:39 CulturBooks, Shelff, Frohmann, Das Beben
    • 44:18 Friedrich Forssman: Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt
    • 48:48 Minimore
    • 51:30 Silvio Lorusso, Sebastian Schmieg: Networked Optimization
    • 52:39 Videos der Konferenz Off the Press, Rotterdam
    • 53:18 Electric Book Fair
    • 55:31 iA
    57 min

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Für eine Stunde in den Kopf von Kommunikationsdesignerinnen und -designern schlüpfen: Im formfunk spreche ich mit Menschen, die Kommunikation gestalten, über ihre Arbeit, ihre Haltung und ihr Leben.…