
Sign up to save your podcasts
Or


Im ersten Teil sahen wir uns die natürliche Vignette an und korrigierten bzw. verstärkten sie mit Lightroom. Wie so etwas bei zugeschnittenen Bildern funktioniert zeigte der zweite Teil dieser Serie. Im dritten Teil schließlich erzeugten wir sehr viel flexiblere Vignetten mit Verlauf und Pinsel.
In diesem vierten Teil verlassen wir nun Lightroom und wenden uns Photoshop zu um Vignetten zu zaubern, die sich auch nachträglich noch verschieben lassen. Das Prinzip sollte sich aber auch mit anderen Programmen umsetzen lassen wenn es Ebenen und Masken unterstützt.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/nsonic_235_foto_vignette4.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/nsonic.jpg /]
Folge herunterladen
Links
Im ersten Teil ging es um die natürliche Vignette und darum, wie man sie mit Lightroom entfernen oder verstärken kann. Da dies bei zugeschnittenen Bildern nicht wirklich funktioniert, beschäftigte sich der zweite Teil dieser Serie mit der “Post-Crop-Vignette” und deren Einstellungen.
All diese Vignetten-Funktionen gehen aber davon aus, dass sich das Hauptmotiv in der Bildmitte befindet. Möchte man die Vignette nutzen um den Blick des Betrachters zu lenken, dann kommt man bei außermittigen Motiven mit den Standardfunktionen nicht weiter.
In diesem dritten Teil möchte ich zeigen, wie Ihr Euch mit Lightroom eine eigene Vignette bauen könnt die nicht zur Bildmitte zeigen muss. Verlaufsfilter und Pinsel sind hier die Mittel der Wahl.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/nsonic_234_foto_vignette3.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/nsonic.jpg /]
Folge herunterladen
Links
Im ersten Teil ging es um die natürliche Vignette und darum, wie man sie mit Lightroom entfernen oder verstärken kann.
Bei zugeschnittenen Bildern klappte das nicht. Wie man in diesem Fall mit Lightroom schöne Vignetten hinzufügen kann und welche Parameter es dabei so gibt, darum geht es in diesem Teil.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/nsonic_233_foto_vignette2.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/nsonic.jpg /]
Folge herunterladen
Links
Anstoß für diese Folge war eine Anfrage die mich per E-Mail erreichte. Ich wurde gefragt, wie ich es anstelle, dass auf vielen meiner Bilder das Hauptmotiv so viel heller hervorsticht als der Rest.
In dieser Folge geht es um die natürliche Vignette, warum sie auftritt und warum sie nicht mit jeder Kamera gleichermaßen zu sehen ist. Außerdem zeige ich, wie man die Vignette mit Lightroom abstellen und auch verstärken kann.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/nsonic_232_foto_vignette1.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/nsonic.jpg /]
Folge herunterladen
Links
Spart man wirklich so viel oder verliert man mehr als man spart?
Mein Vater hat vor einiger Zeit einen ganzen Schrank Dias weg geworfen. “Uralte” Fotos, schlecht gelagert, teils arg beschädigt. Außerdem brauchte er den Platz und die Bilder guckt sich ja eh keiner mehr an (was in dem Zustand auch nicht mehr gegangen wäre). Ja, klang mal nachvollziehbar. Inzwischen hätte ich aber passende Scanner- oder Repro-Techniken um die Dias (wenigstens einen Teil davon) digital zu retten/restaurieren und meine Schwestern würden sich freuen, ihre Eltern zu Jugendzeiten zu sehen… gibt’s nicht mehr. Ist jetzt alles weg. Bis auf die wenigen Bilder die es noch als Abzüge in den Alben gibt.
Will sagen: Ich maße mir doch HEUTE nicht an zu entscheiden, ob ich ein RAW nie wieder benötigen werde. Ich habe schon alte RAWs in neuen RAW-Entwicklern bearbeitet und war froh, dass ich das tun konnte. Neue Möglichkeiten. Wer weiß, was da später möglich sein wird? Vielleicht möchten meine Schwestern in 10 Jahren mal meine alten Fotos selber bearbeiten oder mit dann neuen Techniken nutzen/betrachten/wasauchimmer – dann wollen die vielleicht mehr als den 800x600px JPG-Abzug der dann auf jedem Armband viel zu niedrig aufgelöst rüber kommt?!
Ich bearbeite meine Bilder seit einigen Jahren mit Lightroom. Mein Workflow sieht dabei wie folgt aus:
Je nach Situation lösche ich die mit “X” markierten anschließend direkt. Wenn ich zig tausend Fotos von einer Veranstaltung gemacht habe und nach dem Durchgang noch 1000+ Bilder übrig sind, dann ist es mir schlicht egal, wenn ich jetzt ein oder zwei Bilder zu viel lösche. SO gut können die gar nicht gewesen sein, sonst hätte ich die gar nicht erst mit X markiert wink – Also weg damit.
Alles andere wird aufgehoben! Auch wenn ein Bild durch PS gegangen ist, dann habe ich halt ein RAW und ein PS.
Derzeit spielt sich das noch alles auf meiner internen iMac Platte ab (die habe ich inzwischen von 500 GB auf 2 TB aufgerüstet). Zukünftig werde ich darüber nachdenken, eine externe Platte (2+ TB) ausschließlich für die Fotos/Videos anzuschließen oder aber Jahresweise auszulagern (also z.B. aktuelles Jahr und Vorjahr auf der internen Platte für schnellen Zugriff, alles ältere auf eine externe Platte)
Inzwischen sorgt TimeMachine für ein regelmäßiges Backup der internen Platte auf einen Drobo (4 Platten, RAID-ähnlich), damit nicht die Hardware selbst mal die Bilder löscht wink
Festplattenplatz ist richtig günstig geworden:
OK, Bei einer 5D Mk2 sind die Aufnahmen größer, so um die 25 MB. Also etwa 80.000 Aufnahmen und ca. 1,25 Euro pro 1000 Fotos. Von einer Kostenexplosion kann man aber nun nicht sprechen – Auch dann nicht, wenn man die Preise verdoppelt, weil man mindestens eine Kopie als Backup vorhalten sollte.
Formate von Festplatten – oder Speichermedien generell – und auch Bilddaten werden sich ändern. Das haben sie immer getan. Mal mehr, mal weniger. Früher hatten wir IDE-Platten, heute SATA. Wer viele Daten hat, der muss natürlich auch viel umkopieren oder konvertieren, wenn der nächste große Wechsel ansteht.
Aber erstens trifft das immer zu, egal ob man die RAW aufgehoben hat oder nicht und zweitens werden die alten Formate und Datenträger nicht von einen tag auf den anderen unbenutzbar. Wenn eine neue Schnittstelle kommt, so wird der alte Computer sicher noch eine Zeit weiter laufen. Wenn es einen neuen Bildformat-Standard gibt, dann wird die alte Software noch weiter funktionieren und evtl. werden neue Programme sogar die alten Formate lesen und konvertieren können. Man kann dann stückweise den Wechsel planen und in kleinen Schritten umsetzen.
Wie viele Fotos macht Ihr pro Jahr? Wer sein Geld mit den Bildern verdient, der kalkuliert die Preise für Festplatten gleich mit ein. Wer die Fotografie als schönes Hobby betreibt, der wird sehen, dass Festplatten deutlich günstiger als so manches Objektiv sind.
Lohnt es sich nun wirklich die RAW-Dateien weg zu werfen um Platz zu schaffen? Meiner Meinung nach: Nein.
Folge herunterladen
UPS hat pünktlich geliefert und so konnte ich Lightroom3 als Upgrade installieren.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/nsonic_221_foto_lr3upgrade.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/nsonic_podcast.jpg /]
Hier ein paar Eindrücke vom Happy Shooting Workshop in Berlin 2010.
Infos über weitere Workshops findet Ihr unter happyshooting.de/workshop und hier unter nsonic.de/workshops
Update: Das Video gibt es jetzt auch in 720p bei vimeo.
[flashvideo video=http://www.podtrac.com/pts/redirect.m4v/nsonic.podplace.de/hsws_berlin_2010_640x360.m4v preview=http://nsonic.podplace.de/hsws_berlin_2010_titel.jpg /]
Video herunterladen
Die Frage ist für mich nicht ganz leicht zu beantworten, da ich selbst keine HD-Videokamera besitze. Ich halte aber selbst immer die Augen offen und beobachte die Entwicklung der neuen Technik. Eine Fotokamera mit Video-Funktion kann wohl auch Heute nicht in jedem Fall eine richtige Videokamera ersetzen. Gerade im Consumer-Bereich gibt es gute Videokameras mit denen man sehr schnell und einfach gute Ergebnisse erzielt.
Irgendwann will man aber vielleicht doch mehr, mit anderen Objektiven, mit weniger Schärfentiefe die Motive besser freistellen etc. Und genau dann, wenn man etwas überlegter arbeiten möchte, kommen die aktuellen Fotokameras ins Spiel.
Links
Folge herunterladen
Links
Folge herunterladen
Ich fotografiere ja sehr gerne und dabei spiele ich auch gerne mit neuem Zubehör und neuen Objektiven. Dabei gibt es zwei Herzen die in meiner Brust schlagen: zum einen der Perfektionist. Für den muss es ein immer besseres Objektiv sein, schneller, schärfer, lichtstärker – Ihr wisst was ich meine… wenn man diesen Teil nicht unter Kontrolle bringt, endet das schnell im finanziellen Ruin.
Na, jedenfalls wurde dieses Kind in mir heute mit neuem Spielzeug versorgt, mit einem neuen Objektiv. Nachdem ich mir vor ein paar Jahren ein russisches Fischauge gekauft hatte, ein Peleng mit 8mm Brennweite, musste es dieses mal ins andere Extrem gehen. Was sind schon 400mm? Dann doch lieber so eine Russentonne die gibt es in 300mm, 500mm und mit satten 1000mm Brennweite. Die 300mm knacke ich ja schon mit meinem Canon-Zoom und die 500mm machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. Also wurden es die 1000mm – Ein ganzer Meter Brennweite, nur für mich smile – und das für unter 160,- Euro. Wie geht das?
Mehr nach dem Klick.
Was genau ist so eine Russentonne eigentlich? Im Grunde sind das Spiegelteleskope.
Bei normalen Objektiven fällt das Licht vorne in die Objektiv-Öffnung und sucht sich dann seinen Weg durch diverse Linsengruppen bis es gebündelt am anderen Ende wieder heraus kommt um ein Abbild der Wirklichkeit auf dem Sensor zu hinterlassen. Starke Teleobjektive sind im Grunde auch nur Linsenfernrohre. Diesen Typ nennt man auch Refraktor. Da das Licht in einer Richtung durch das Objektiv läuft, führt das zu ziemlich langen Konstruktionen je länger die Brennweite wird.
Bei den Spiegelteleskopen wird die Baulänge mehrfach genutzt. Das Licht kommt wie gehabt vorne in das Objektiv hinein und wird von einer einfachen Linse ein wenig korrigiert. Danach läuft das Licht völlig ungestört bis zum hinteren Ende des Gehäuses wo es dann auf einen gewölbten Spiegel trifft. Dieser Spiegel wirft das Licht wieder zurück nach vorne wobei es dieses in einen kleinen Teil der Gehäusemitte bündelt. Dieses kleine Lichtbündel trifft nun vorne im Objektiv erneut auf einen Spiegel der das Licht jetzt wieder zurück durch ein Loch im Spiegel am hinteren Ende des Gehäuses schickt. Hier muss es nur noch durch ein oder mehrere Korrekturlinsen und schon entsteht das Bild auf dem Sensor.
Linsen- und Spiegelobjektive unterscheiden sich also in der Art und Weise wie das Licht eingefangen und gebündelt wird. Es gibt aber noch einen entscheidenden Unterschied: Bei den Linsenobjektiven gibt es eine variable Blende. Je kleiner man die Blende macht, desto höher wird die Schärfentiefe im Bild. Man kann damit also kreativ spielen und man kann sehr große Blenden nutzen um auch bei wenig Licht zu fotografieren.
Die Russentonne ist also für die gigantische Brennweite relativ kurz gebaut, Gerade mal 22cm ist sie lang, aber nicht unbedingt ein Wunder an Lichtstärke. Man braucht also viel Licht oder hohe ISO-Werte.
Und diese Objektive sind rein manuell zu verwenden. Einen Autofokus-Motor gibt es nicht und die Fokus-Sensoren in der Kamera melden auch kein erfolgreiches scharf stellen. Diese russischen Tonnen sind also vom Prinzip her sehr simpel gebaut, nicht besonders lichtstark und haben keinerlei Elektronik im inneren. Das ist der Grund, warum man diese Objektive schon für ca. 300,- Euro oder weniger neu bekommen kann. Gebraucht kann man bei eBay oft ein Schnäppchen machen. Ich habe es für unter 160,- Euro inklusive Anschluss für das Canon EF-Bajonett bekommen.
Bei 1 Meter Brennweite wird jeder Pulsschlag der Hand am Objektiv zu einem mittleren Erdbeben im Bild. Wenn man dann noch bedenkt, dass man komplett manuell arbeiten muss, dann ist klar, dass der Einsatz so eines Objektives eher weniger spontan möglich ist. Es sollte dann schon ein stabiles Stativ benutzt werden um die gut 2kg nicht ständig halten zu müssen. Dabei wird man schnell feststellen, wie wackelig selbst ein gutes Stativ mit gutem Kopf sein können smile
Die Russentonne kostet gebraucht unter 200 Euro und dafür können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen – wenn man denn richtig fokussiert und wenn man nicht verwackelt.
Ich habe bisher nur ein paar Testaufnahmen vom Kirchturm in der Nachbarschaft machen können, während es so richtig schön am schneien war. Dabei habe ich es aus der Hand, mit auflegen auf dem Fensterrahmen und mit einem Stativ versucht. Zum Vergleich habe ich vom selben Standpunkt ein paar Aufnahmen mit dem Canon 100-400L bei 400mm gemacht. Außerdem habe ich die Aufnahme vom Canon Zoom auf den Ausschnitt der Russentonne beschnitten, wobei da nicht mehr all zu viele Pixel übrig bleiben. Damit ich nicht verwackele habe ich ISO 1600 und eine 1/1000 Sekunde gewählt. Das Canon-Objektiv hatte ich dabei ebenfalls auf Blende f/10 abgeblendet.
Hier die Aufnahmen mit der Russentonne:
Zum Vergleich eine Aufnahme mit dem Canon 100-400/4L und ein Zuschnitt des Bildes um denselben Ausschnitt wie bei 1000mm zu zeigen:
Hier noch 100% (unverkleinerte) Ausschnitte aus den Bildern:
Was bei diesem kleinen Test schnell klar wurde: Mit Autofokus und Bildstabilisator ist alles viel einfacher aber es schützt nicht vor Verwacklern. Das erste Bild mit dem Canon war extrem unscharf, beim zweiten hatte sich der Autofokus auf die Äste des Baumes auf dem Grundstück vor der Kirche geschmissen. Erst das dritte Bild gelang wirklich gut. Trotzdem dauerten diese drei Aufnahmen nur einen Bruchteil der Zeit, die ich mit der Russentonne verbrachte.
Der Fokusring der Russontonne läuft recht schwergängig, dafür ist er aber auch sehr fein einzustellen und verrutscht nicht wenn man dagegen stößt. Trotzdem wird man damit keine Actionbilder machen können weil man den Fokus gar nicht schnell genug bewegt bekommt. Auf heutigen Mattscheiben ist es auch nicht besonders einfach einen definierten Schärfepunkt zu erkennen. Man erkennt sehr wohl wenn man über diesen Punkt hinaus ist. Irgendwo zwischen Front- und Backfokus ist es im Sucher schön scharf aber dieser Bereich ist durchaus etwas größer. Hier würde vielleicht ein Schnittbildsucher helfen wobei ich nicht weiß, ob der bei so einem Objektiv genug Licht bekäme. Hilfreich stelle ich mir dabei den Live-View-Modus mit zugeschalteter Vergrößerung an neuen Kameras vor. Außerdem ist ein Verwackeln wirklich eher normal. Dagegen hilft wirklich nur ein verdammt stabiles Stativ mit richtig gutem Kopf oder etwas wie ein Beanbag, damit man die Kamera absolut stabil auf einem Tisch, einer Fensterback oder dem Boden ablegen kann. Mein Stativkopf und die Mini-Connect Vorrichtung sind jedenfalls leicht überfordert smile
Was man bei den Bildern auch gut sehen kann ist das sehr unruhige Bokeh von diesen Spiegelobjektiven. Da das Objektiv ja nicht komplett geöffnet ist, wegen des kleinen Spiegels in der Mitte, haben auch alle Unschärfekreise dieses Loch in der Mitte. Es sind also eher Unschärfe-Donuts. Das wirkt sich auch auf die Äste im Unschärfebereich aus, die dann zu unruhigen und unscharfen Doppelästen mutieren. Da wird der echte Einsatz zeigen müssen wie sehr das stört und wie gut man das mit der Nachbearbeitung in den Griff bekommen kann.
Was soll ich noch sagen? Klar kann man auch einfach einen 2x Konverter hinter seine Objektive schnallen und würde für einen ähnlichen Preis auf 800mm kommen die auch lichtschwach und manuell zu fokussieren sind. Wie die Bildqualität im Vergleich aussehen würde weiß ich nicht. Vermutlich würde es sich nicht viel nehmen. Vielleicht hole ich mir mal so einen Konverter, der wäre auch viel praktischer beim Transport.
Aber dieses kribbeln im Bauch, diese Funkeln, dieses Strahlen in den feuchten Augen, diesen Spieltrieb… Das alles löst nur so ein russisches Ofenrohr mit Spiegel aus. Sagt was ihr wollt, mir ist es das wert smile
Folge herunterladen
From the publisher's feed