Fotografen und Videografinnen verdienen Wertschätzung

Fotografen und Videografinnen verdienen Wertschätzung

By Michael Omori Kirchner - Interviews und Tipps aus den Bereichen Business, Marketing, Fotografie, Unternehmer, Entrepreneur, SolopreneurBusinessEntrepreneurshipArtsMarketingDesign
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Fotografen und Videografinnen verdienen Wertschätzung episodes

  • Zielgruppenanalyse: Wunschkunden einfach finden

    Wie führst du eine Zielgruppenanalyse durch? Wer ist dein Wunschkunde und wer nicht?

    Diese Fragen sind wichtige Elemente deiner Positionierung. Je genauer du die Menschen kennst, mit denen du zusammenarbeiten möchtest, desto überzeugender wird eine Botschaft sein. Und desto mehr Aufträge wirst du bekommen.

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    Aber:

    Dein Wunschkunde ist nicht blond

    Was ich damit meine: Bei der Zielgruppenanalyse ist es nicht sinnvoll, die „Buyer Persona“ (den Wunschkunden) anhand von Äußerlichkeiten (Haarfarbe, Alter, Geschlecht) zu beschreiben.

    Solche Eigenschaften sind eher nebensächlich.

    Träume und Ziele deiner Kunden

    Viel wichtiger sind die folgenden Fragen:

    • Welche Träume und Ziele hat diese Person?
    • Womit beschäftigt sie sich?
    • Was ist ihr wichtig?
    • Welche Werte hat sie?
    • Welche dieser Fragen kannst Du über Deine Zielgruppe beantworten?

      Warum wertschätzen Wunschkunden deine Arbeit?

      Eine Antwort auf die Frage nach Wunschkunden ist häufig: Menschen, die hochwertige Arbeit mögen.

      Der Schreiner ist also auf der Suche nach Kunden, die seine handwerklichen Fähigkeiten schätzen. Das ist aber nur der erste Schritt.

      Die wichtige Frage ist: Warum?

      Warum schätzen Menschen die Arbeit des Schreiners?

      • Weil sie sich an schönem Design erfreuen?
      • Weil sie ihren eigenen Status mit einem schönen Wohndesign erhöhen möchten?
      • Weil sie nachhaltig denken und die liebevoll gefertigten maßangefertigten Möbel viele Jahrzehnte nutzen möchten?
      • Erst wenn du diese (wahren) Motivationen kennst, kannst du sie ansprechen und dadurch deine Kunden überzeugen.

        Meine eigene Zielgruppenanalyse

        Meine eigenen Lieblingskunden als Mentor sind kreative Selbstständige und Unternehmer, die der Welt viel zu geben haben und die eine große Aufmerksamkeit verdient haben.

        Unternehmer, deren wertvolles Angebot auf dem Markt gebraucht wird.

        Die sich aber nicht optimal selbst vermarkten und das vielleicht auch gar nicht möchten, weil sie die Hoffnung haben, dass sich Qualität von alleine durchsetzt.

        Damit nutzen sie ihr Potential nicht und arbeiten weit unter ihren Möglichkeiten.

        Und das ist schade

        Für diese wunderbaren Unternehmer. Und für die Menschen da draußen, die händeringend auf deren wertvolles Angebot warten.

        Genau diesen Unternehmern helfe ich als Mentor seit viele Jahren sehr erfolgreich.

        Anleitung zur Zielgruppenanalyse
        Mehr lesen

        Anstatt dir einen Wunschkunden zu „basteln“, stelle zur Zielgruppenanalyse die Frage:

        Mit welchem Kunden war die Arbeit im letzten Jahr besonders erfolgreich? Mit wem hat sie besonders viel Spaß gemacht? Und warum?

        Du wirst feststellen, dass die besten deiner Kunden sehr viele Gemeinsamkeiten haben.

        Das sind genau die Eigenschaften, die deine Zielgruppe beschreiben.

        Verwende reale Namen für deine Wunschkunden

        Wenn du einen Schritt weiter gehen möchtest, wählst du zwei oder drei reale Kunden aus, die am besten passen.

        Bei jedem deiner zukünftigen Angebote, Texte etc. denkst du an diese Menschen. Und stellst dir sehr bildlich vor, dass du die ausschließlich an diese Personen wendest.

        Dann wird etwas sehr magisches geschehen

        Die wirst vor allem Menschen erreichen, die genauso denken wie du. Die begeistert sind, wenn sie dein Angebot entdecken.

        Die gerne Kunden werden und mit denen die Arbeit so richtig Spaß macht.

        Und die dich wertschätzen und gut bezahlen.

        Genau das hast du verdient.

        Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Zielgruppenanalyse.

        Mach etwas. Jetzt!

        11 min
      • Kunden überzeugen (die beste Strategie)
        Wie du Kunden durch Argumente überzeugst und dadurch mehr Umsatz machst.

        Um Kunden zu überzeugen, ist es sehr sinnvoll, sich in ihre Lage zu versetzen: Welche Ziele möchten sie erreichen und was kannst Du dazu beitragen, dass diese Ziele einfach erreicht werden?

        Kurz gesagt: Welchen Kundennutzen kannst du liefern?

        Oft fällt es schwer, diesen Nutzen einschätzen zu können. Daher habe ich einige Anregungen zusammengetragen, die eigene Zielgruppe besser kennenzulernen.

        Video „Kunden überzeugen“ auf Youtube ansehen
        Leitfaden Kunden überzeugen
        1. In den Kunden hineinversetzen: Was ist sein Ziel? Was benötigt er dafür von dir, um sein Ziel zu erreichen?
        2. Kunden nach ihren Zielen fragen und sich ernsthaft dafür interessieren.
        3. Kundennutzen quantifizieren. Nicht auf Euro und Cent genau, aber zumindest so, dass du den Wert des Nutzens erkennst.
        4. Vorträge besuchen, bei denen deine Zielgruppe auf der Bühne bzw. im Publikum sitzt und mit den Leuten ins Gespräch kommen.
        5. Medien konsumieren, die deine Kunden konsumieren (Zeitschriften, Bücher, Videos, …)
        6. Netzwerktreffen besuchen und gezielt auf interessante Menschen zugehen.
        7. Mit bestehenden Kontakten und ehemaligen Kunden telefonieren.
        8. Einige Wochen nach einem Auftrag mit dem Kunden sprechen und danach erkundigen, ob sich die Erwartungen erfüllt haben. Diese Aussagen lassen sich für die Gespräche mit zukünftigen Kunden verwenden und vertiefen dein Verständnis für die Kunden.
        9. Habe ein offenes Ohr und ein ernsthaftes Interesse für die Wünsche und Anforderungen deines Kunden und gehe dabei nicht so sehr von eigenen Annahmen aus, sondern höre darauf, was die Kunden sagen.

          Übrigens ist eine Spezialisierung und dadurch enge Zielgruppe ein großer Vorteil, diese Menschen gut kennenzulernen und ihre Bedürfnisse zu verstehen und umzusetzen.

          Ich bin davon überzeugt:

          Ehrliche Kundenorientierung macht den Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Unternehmern.

          Mach etwas. Jetzt!

          Entscheidend für deinen geschäftlichen Erfolg

          Je besser du die Anforderung und Wünsche deine Kunden verstehst, desto mehr Erfolg wirst du haben.

          Dabei reichst es nicht, genau zu erkennen, was die Menschen haben möchten, sondern vor allem warum.

          Wenn es dir gelingt, diese Wünsche anzusprechen und Bedarf zu wecken, hast du einen wichtigen Schritt für dein Marketing getan.

          Dabei hilft eine Außensicht. Du selbst steckst sehr tief in deinem Business, sodass dir vielleicht gar nicht auffällt, wie wertvoll du für deine Kunden bist.

          Oder du ahnst es, kannst es aber nicht in Worte fassen.

          Daher mein Angebot: Arbeite mit mir als Mentor. Lass dein Angebot strahlen. So hell, dass Interessenten Schlange stehen.

          Ich freue mich über deine Nachricht.

          14 min
        10. Messe-Marketing: Neue Kunden gewinnen auf einer Messe

          Auf einer Messe kannst du sehr dein Businessnetzwerk aufbauen und wertvolle Kontakte knüpfen. Für erfolgreiches Messe-Marketing ist es nicht unbedingt erforderlich, selber als Aussteller tätig zu sein.

          Als Besucher kannst du auf Mitarbeiter von Firmen zugehen, die zu deiner Zielgruppe gehören.

          Vorbereitung Messe-Marketing

          Um Messe-Marketing erfolgreich umzusetzen, bereitest du dich gut auf den Besuch einer Messe vor. Schaue vorher in das Ausstellerverzeichnis und schreibe dir die Firmen heraus, die du kontaktieren möchtest.

          Informiere dich bereits vorab über die Firmen, Was genau tun die, wie entwickeln sie sich weiter? Warum sind sie auf der Messe? Wie kannst du ihnen helfen? Welche Personen sind wichtig? Mit wem möchtest du gerne sprechen?

          Kontaktaufnahme auf der Messe

          Am Stand beschreibst du kurz dein Angebot und fragst nach einem passenden Ansprechpartner (z.B. dem Verantwortlichen für das Marketing der Firma).

          Wenn der richtige Ansprechpartner nicht verfügbar ist, lasse dir seinen Namen geben und kontaktiere ihn im Anschluss an die Messe. So hast du gleich einen Aufhänger für das Telefonat („ … auf der Messe haben wir uns ja leider verpasst …).

          Wenn die verantwortliche Person Zeit für Dich hat: Beanspruche sie nicht zu sehr. Eigentlich ist sie auf der Messe, um selber Geschäft zu machen. Daher halte das Gespräch sehr kurz, übergib deine Visitenkarte oder eine kleine Broschüre und setze das Gespräch im Anschluss an die Messe fort.

          Vertiefung des Messe-Kontakts
          Souveräne Telefonate ← jetzt lesen

          Der wichtigste Teil des Messe-Marketings läuft anschließend: Melde dich kurzfristig per Telefon, erfrage die Anforderungen des Kunden in Bezug auf dein Angebot und vereinbare einen persönlichen Gesprächstermin.

          Wenn du darauf wartest, bis du von deinem Ansprechpartner kontaktiert wirst, wird voraussichtlich nichts geschehen. Die Begegnung mit dir wird einfach im Tagesgeschäft vergessen.

          Meine Tipps:

          Bereite dein Messe-Marketing gut vor und freue dich auf neue Kontakte zu spannenden Menschen.

          Überlege dir genau, welchen Nutzen du anbieten kannst und halte nach der Messe aktiv Kontakt.

          Viel Erfolg

          7 min
        11. Nutzungsrechte für Fotos fair abrechnen

          Wie ist das eigentlich mit den Nutzungsrechten für Fotos, die bei einem Kundenshooting entstehen?

          Manche Kunden stellen sich auf den Standpunkt:

          „Ich habe doch für das Fotoshooting bezahlt, also kann ich mit den Bildern machen, was ich will!“

          Ganz so richtig ist das allerdings nicht. Der Kunde darf mit dem Bildern genau das machen, was vereinbart ist. Nicht mehr, und nicht weniger.

          Bei der Preisgestaltung für Fotografen ist es also wichtig, das Thema Nutzungsrechte zu beachten.

          Klar kommunizieren

          Daher mein klarer Tipp: Schreibe in das Angebot genau hinein, welche Nutzungsrechte du dem Kunden gewährst.

          Wenn der Kunde sagt: „Wir möchten Fotos für unsere Mitarbeiter-Zeitung haben“ dann steht im Angebot „Veröffentlichungsrechte für Mitarbeiterzeitung“. Dann fühlt er sich verstanden und merkt, dass wir seinen Auftrag richtig aufgefasst haben.

          Wenn er dagegen unbeschränkte Nutzungsrechte haben möchte, kannst Du ihm auch das anbieten und einen entsprechend höheren Grundpreis abrechnen.

          Mach es dem Kunden so einfach wie möglich

          Grundsätzlich sollten wir es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, mit uns zusammenzuarbeiten. Komplizierte Nutzungsklauseln schrecken eher ab als dass sie helfen.

          In der heutigen Zeit sind viele Kunden durch Abmahnungsprozesse und Nachforderungen von Fotografen verunsichert und freuen sich, wenn sie einen Fotografen treffen, der ihre Situation versteht.

          Lokale Firmen erhalten unbeschränkte Nutzungsrechte

          Ein lokaler Kunde (also ein Selbständiger, eine Arztpraxis etc.), der Fotos zur Eigenwerbung verwendet, kann unbeschränkte Nutzungsrechte erhalten.

          Wenn also beispielsweise ein Arzt Fotos, die er eigentlich für seine Homepage erstellt hat, dann auch noch für das Autorenfoto eines Fachartikels im Ärztemagazin einsetzt, ist damit keine sehr große Erweiterung der Nutzung verbunden.

          Solche Nutzung nachzuvollziehen und separat abzurechnen wäre mehr Aufwand, als von Anfang an einen höheren Grundpreis anzusetzen und die Nutzung generell freizugeben.

          Nutzungsrechte in der Werbefotografie

          Anders sieht das bei werblich genutzten Aufnahmen aus. Bei Werbefotos für beispielsweise einen Sportartikelhersteller steht die geplante Nutzung genau im Angebot. Wenn die Fotos später in weiteren Kampagnen eingesetzt werden, fließt zusätzliches Geld.

          Das ist branchenüblich und es kann sich um ganz beträchtliche Summen handeln.

          Die Höhe der üblichen Nutzungshonorare in solchen Fällen lässt sich in der MfM-Liste nachschlagen.

          Heute zahlt niemand mehr Nutzungsrechte?

          Manche Auftraggeber behaupten:

          „Heute werden keine Nutzungsrechte mehr gezahlt. Das Konzept ist nicht mehr zeitgemäß.“

          oder

          „Dein Mitbewerber berechnet auch keine Nutzungsrechte, also erwarten wir das von dir auch.“

          In diesem Fall kannst du deinem Auftraggeber erläutern, dass er sich ohne eine klare Vereinbarung über die Nutzungsrechte selbst angreifbar macht. Im schlimmsten Fall droht ihm rechtlicher Ärger oder Nachzahlungen.

          Bei dir aber bekommt er eine klare Vereinbarung zu einem fairen Honorar.

          Fotos sind keine Socken

          Manche Leute, die sich in der Branche nicht auskennen, denken: „Das ist doch Abzocke!“ Der Fotograf hat doch sein Honorar für Fotos bereits bekommen und will jetzt für eine zusätzliche Nutzung noch einmal Geld sehen, ohne irgendetwas dafür zu tun.

          Und dann kommt der Vergleich mit den Socken: Wenn ich Socken gekauft und bezahlt habe, dann gehören sie mir. Und ich muss nicht jedesmal neues Geld bezahlen, wenn ich sie anziehen möchte. Genauso sollte das auch bei Fotoaufnahmen sein.

          Fotos sind aber keine Socken!

          Gerade dann, wenn es um eine intensive und für den Kunden lukrative Nutzung handelt, würde sich ein Fotograf unter Wert verkaufen, wenn er mit einer (niedrigen) Einmalzahlung alle Rechte aus der Hand gibt. Das ist keine Hochpreisstrategie, sondern eine angemessene Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg der Fotos.

          Rechtssicherheit

          Ein weiteres Argument für die Ausweisung von Nutzungsrechten ist die Rechtssicherheit, die Kunden damit erhalten.

          Gibt es keine sinnvolle Vereinbarung (und Vergütung) für die Nutzung der erstellten Fotos, kann es sein, dass später Nachforderungen fällig werden.

          Das ist eine Situation, die du deinen Kunden ersparen möchtest.

          Mein Tipp

          Denk darüber nach, wie Du das mit den Nutzungsrechten handhaben möchtest. Und besprich deine Vorstellungen klar mit deinen Kunden, dann steht einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nichts im Weg.

          6 min
        12. Kundenbeziehung: Abgekühlte Kontakte sind wertlos

          Eine aktive Kundenbeziehung ist die Voraussetzung für Folgeaufträge und eine dauerhafte Zusammenarbeit.

          Außerdem bekommen wir dadurch wertvolle Weiterempfehlungen.

          Dabei ist wichtig:

          Eine aktive Kundenbeziehung darf nicht abkühlen

          Deine Kunden vergessen dich schneller als gedacht. Dann ist die (ehemalige ) Kundenbeziehung wertlos und der nächste Auftrag geht zum Mitbewerber.

          Das wäre doch schade!

          Es nutzt nichts, eine große Adressdatenbank zu haben oder viele Social Media Kontakte anzusammeln.

          Nur wenn du diese Kontakte regelmäßig aktiv hältst, haben sie einen Wert.

          Der Fachbegriff dafür ist: Customer Relationship Management.

          Wie schnell wir von unseren Kunden vergessen werden schildere ich an einem konkreten Erlebnis:

          Herr Müller hat mich vergessen

          In meiner Zeit als Industriefotograf hatte ich einen Auftrag in einem großen Konzern.

          Herr Müller ist in dieser Firma zentral verantwortlich für die Beauftragung von Fotografen. Ich traf ihn zwar nicht persönlich, führte aber ein sehr angenehmes Telefonat mit ihm.

          Herr Müller war von der Qualität meiner Arbeit überzeugt und versprach mir, mich in Zukunft bei Fotoaufträgen zu berücksichtigen.

          Gerade einmal 3 Monate später traf ich Herr Müller persönlich. Freudig ging ich auf ihn zu und begrüßte ihn.

          Er war sehr freundlich, sagte mir aber, dass er sich leider nicht an mich erinnert. Auch nicht an das Versprechen, mich bei Fotoaufträgen zu berücksichtigen.

          Herr Müller kannte mich gar nicht. Und konnte mich daher auch gar nicht bei der Ausschreibung eines Auftrags berücksichtigen.

          Er hatte mich einfach vergessen.

          Ohne böse Absicht. Ich war im Tagesgeschäft untergegangen.

          Was habe ich daraus gelernt?

          Kundenbeziehung optimieren auf Youtube
          Frische deine Kundenbeziehung alle 3 Monate auf

          Wenn du nicht spätestens alle 3 Monate Kontakt zu deinen Kunden hast, wirst du vergessen.

          Und bekommst keine Folgeaufträge.

          Dabei ist der Weg egal:

          • Du kannst deinen Kunden anrufen.
          • Eine Direktnachricht auf Social Media schreiben
          • Oder mit ihm zu Mittag essen.

          Vielbeschäftigten Kunden, die du mit einem Anruf nicht von der Arbeit abhalten möchtest, kannst du auch regelmäßig eine Postkarte mit einer kurzen Nachricht schicken.

          Oder du besuchst Veranstaltungen, bei denen deine Kunden ebenfalls anwesend sind, und hältst ein wenig Small Talk am Buffet.

          Oder du folgst ihnen auf LinkedIn und schreibst einen ausführlichen Kommentar zu einem aktuellen Beitrag deines Kunden. Mit ehrlichem Interesse.

          Es gibt so viele Möglichkeiten.

          Bleibe sichtbar

          Ziel ist, dass deine Kundenbeziehung aktiv bleibt und du für deine Kunden sichtbar bist.

          Denn wenn er in zwei Wochen wieder Bedarf an deinem Angebot hat, soll ihm vor allem dein Name einfallen.

          Wenn du nicht präsent bist, kommt ein Mitbewerber zum Zug. Und das möchtest du doch nicht?!

          Customer Relationship Management als Podcast anhören

          Du möchtest einen eigenen Podcast starten? ← Hier findest du eine Anleitung.

          Kundenbeziehungen sind ein wertvoller Schatz
          Mehr über Kundenbindung

          Die Aktivierung deiner Kundenbeziehungen kann dir einfach und angenehm gelingen. Und sogar Spaß machen

          • Wenn du die richtige Strategie nutzt.
          • Und die richtigen Themen ansprichst.

          Das lernst du als Teilnehmer oder Teilnehmerin meines Mentoring Programms.

          Und viel wichtiger: Du setzt es mit mir gemeinsam um.

          Auf eine Art, die zu dir passt und mit der du dich nicht verbiegen muss.

          Dadurch verhinderst du, dass die Menschen dich vergessen und Aufträge an deine Mitbewerber geben.

          Stattdessen freuen sich deine Kunden, dauerhaft mit dir zu arbeiten.

          Und du selbst kannst dich schon sehr schnell wieder deiner eigentlichen Arbeit widmen: Eine großartige Leistung abliefern.

          Mach etwas. Jetzt!

          10 min
        13. Kunden begeistern – 12 effektive Strategien

          Kannst du deine Kunden begeistern?

          Ihre Erwartungen übertreffen? Klasse!

          Denn dann werden sie anderen Menschen gerne von dir berichten. Dich empfehlen.

          Aus ganzem Herzen. Einfach, weil sie das erstklassige Erlebnis mit dir weiterzählen möchten.

          So wächst dein Business. Fast automatisch.

          Aber wie schaffst du es, deine Kunden zu begeistern?

          Kunden begeistern
          Kunden begeistern als Podcast anhören

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          Ziele deines Kunden

          Bereits vom Vorgespräch interessierst du dich für die Ziele deines Kunden. Greifst sie auf. Machst deutlich, dass du sie verstehst. Und genau die richtige Person bis, um diese Ziele zu erreichen.

          Du machst Vorschläge, denkst mit und übernimmst Verantwortung.

          Das sind viele Kunden nicht gewohnt. Auf diesem Weg wirst du deine Kunden begeistern.

          Unkomplizierte Abwicklung

          Du machst die Zusammenarbeit mit deinen Kunden so einfach wie möglich.

          Beispiele:

          • Für die Beauftragung muss der Kunden keinen 3 seitigen Vertrag unterschreiben.
          • Die Rechnung muss nicht in bar beglichen werden, sondern kann überwiesen werden.
          • Eine Anzahlung für Firmenkunden ist nur erforderlich, wenn Du selber (z.B. bei Reisekosten) finanziell in Vorleistung gehen musst.
          Briefing für den Kunden

          Du sagst deinem Kunden klar und deutlich, welche Mitwirkungspflichten er hat.

          Die Menschen freuen sich in der Regel darüber, wenn du sie durch das Projekt leitest. Sie nehmen dich als Experten wahr und vertrauen dir.

          Probleme lösen

          In jeder Zusammenarbeit passieren Fehler. Die vereinbarte Vorarbeit wurde nicht erledigt oder eine erforderliche Absprache ist nicht erfolgt.

          Meine Einladung: Löse Probleme, auch dann, wenn du nicht selbst dafür verantwortlich bist.

          Flexibilität

          Du reagierst flexibel auf Änderungswünsche und Terminverschiebungen.

          Wenn sich dadurch dein Aufwand erhöht, weist du deinen Kunden frühzeitig darauf hin und besprichst, wie dieser zusätzliche Aufwand in Rechnung gestellt wird.

          Kunden begeistern auf Youtube
          Professionelle Durchführung

          Du hast einen klaren Plan und wickelst die Zusammenarbeit professionell ab.

          Kunden vertrauen dir. Aber sie möchten auch sehen, dass sie bei dir in guten Händen sind.

          Zeig ihnen, dass sie mit dir an ihrer Seite ihre Ziele erreichen.

          Schnelligkeit

          Vereinbarte Termine hältst du zuverlässig ein. Kalkuliere regelmäßig ausreichend Puffer ein, sodass du deine Kunden mit einer schnellen Fertigstellung überraschen kannst.

          Social Media

          Nach Absprache mit deinem Kunden dokumentierst du eure Arbeit für die Verwendung auf Social Media. Damit kannst du deinen Assistenten beauftragen und diese Zusatzleistung dadurch günstig anbieten.

          Zusatzleistung

          Du lieferst mehr, als du versprochen hast. Eine unerwartete Kleinigkeit bewirkt oft mehr, als du denkst. Ideal sind Leistungen, die für dich wenig Aufwand und Kosten bedeuten und für den Kunden einen deutlichen Wert haben.

          Einer meiner Kunden, ein Achtsamkeits-Coach, gibt seinen Kunden nach einer Anzahl von Coaching Stunden eine Audio-Aufnahme einer geführten Meditation. So können seine Kunden die Übungen zu Hause fortsetzen.

          Kunden vernetzen

          Mit jedem Kunden wird dein Netzwerk größer. Dadurch bekommst du die Chance, passende Kunden untereinander zu vernetzen.

          Ein Anwältin, die Kundin bei mir war, habe ich mit einer anderen Anwältin bekannt gemacht. Beide waren auf der Suche nach einer Bürogemeinschaft.

          Mach die Zusammenarbeit zum Erlebnis

          Privatkunden und auch Business-Kunden schätzen es sehr, wenn die Zusammenarbeit nicht stressig ist, sondern Spaß macht. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Du selber Spaß an Deiner Tätigkeit hast.

          Wenn Du darüber hinaus nicht nur entspannt und souverän bist, sondern auch den Kunden mit deiner Begeisterung ansteckst, ist die Chance groß, dass der Kunde nach der Zusammenarbeit von einem “tollen Erlebnis” spricht.

          Das sind beste Voraussetzungen, den Kunden zu begeistern und langfristig von sich zu überzeugen.

          Wenn Du beim Kunden einen “Wow”-Effekt erreichst, bucht er dich beim nächsten Mal auch dann erneut, wenn er in der Zwischenzeit einen anderen Anbieter gefunden hat, der 10% günstiger ist.

          Regelmäßiges Lebenszeichen
          Mehr über Kundenbindung erfahren

          Du rufst dich bei deinen Kunden regelmäßig in Erinnerung.

          Einer meiner Kunden, ein bekannter Fotograf, sendet seinen Kunden einmal im Quartal eine gedruckte Künstlerpostkarte und einmal im Jahr eine kleine Broschüre. Sie enthält seine fotografischen Arbeiten, ist aber nicht werblich, sondern journalistisch gestaltet.

          Mein Tipp

          Überzeuge deine Kunden mit Engagement und Begeisterung und liefere hochwertige Ergebnisse.

          Damit unterscheidest Du Dich von vielen Mitbewerbern und überzeugst Kunden, die dein Leistung wertschätzen und angemessen bezahlen.

          6 min
        14. 21 geniale Contentideen für Social Media Posts
          Contentideen entwickeln

          Es ist gar nicht so einfach, inspirierende und informative Contentideen für Social Media Posts und Blogbeiträge zu finden.

          Denke daran, dass Social Media nicht in erster Linie ein Werbekanal ist, sondern eine Möglichkeit, deine Zielgruppe zu erreichen und kennenzulernen sowie Vertrauen aufzubauen.

          Strategie für deine Inhalte

          Deine Posts sollen daher

          • unterhaltsam
          • inspirierend
          • informativ
          • und persönlich
          • sein.

            Achte darauf, dass das Bild, was man von dir bekommt, zu deiner Positionierung passt.

            Eigenwerbung

            Natürlich möchtest du auch auf dein Angebot hinweisen.

            Dafür kann etwa jeder 5. Post eine Eigenwerbung enthalten.

            Fragen aufgreifen
            Was wirst du immer wieder gefragt?

            Der einfachste Weg:

            Achte auf die Fragen, die du immer wieder gestellt bekommst:

            • Von deinen Kunden und von Leuten, die dich als Experte wahrnehmen.
            • Fragen, die vor, während oder nach einem Auftrag gestellt werden.
            • Fragen, die per eMail bei dir ankommen.
            • Fragen, die du bei einem Businessnetzwerk-Event hörst.
            • Fragen auf Social Media

              Facebook-Gruppen und Kommentare unter Facebook-Beiträgen sind ein riesiger Schatz an Themen.

              Schau dir sehr gut an, was die Leute nicht nur zu deinen Beiträgen, sondern auch zu denen deiner Mitbewerber fragen.

              Wenn du dich für die Menschen und ihre Herausforderungen interessierst, werden dir die Themen nicht ausgehen.

              Beitrag als Podcast anhören

              Du möchtest einen eigenen Podcast starten? ← Hier findest du eine Anleitung.

              Contentideen durch die W-Methode

              Sehr geeignet für Social Media Posts und Content Marketing Beiträge sind Themen, die die Leute interessieren.

              Um diese Themen zu identifizieren, sammelst du im ersten Schritt die wichtigsten Schlagworte deines Themengebiets.

              Dann ergänzt du diese Worte jeweils um die Begriffe

              • warum
              • wie
              • wo
              • wer
              • was
              • welcher, welches, welche
              • und gibst sie in die Google Suche ein. Bevor du auf „Enter“ drückst, werden dir Autovervollständigen-Vorschläge angeboten.

                Darunter findest du die Themen, die viele Menschen interessieren. Notiere dir die Themen, die sinnvoll sind und nutze sie als Inspiration für deine Inhalte.

                Beispiel für die W-Methode

                Du bist Hundefotograf und gibst die Begriffe “Hundefotograf” und “Warum” ein.

                Offensichtlich interessiert die Menschen die Frage, warum Hundefotografie so teuer ist. Also kannst du die Frage in einem Social Media Post beantworten.

                Bei deiner Argumentation wirst du nicht auf deine Aufwände und Kosten eingehen, sondern auf dein Engagement und deine Erfahrung sowie den unschätzbaren Wert, den die Aufnahmen für deinen Kunden haben.

                Versuche die Kombination von verschiedenen Suchbegriffen und unterschiedlichen W-Wörtern. Du wirst viele unpassende Vorschläge bekommen, aber auch sehr gute Anregungen.

                LinkedIn Quick-Start

                Über LinkedIn erreichst du genau die Menschen, die an deiner Leistung interessiert sind und kannst sie überzeugen. 

                Ich sende dir gerne meinen Quick-Start Guide.

                Bereits 30 Minuten reichen aus, um neue Kunden zu gewinnen.

                LinkedIn Quickstart jetzt lesen
                Contentideen durch die ABC-Methode

                Sehr ähnlich ist die ABC-Methode.

                Nehmen wir an, du bist Coach und beschäftigst dich mit dem Thema “Achtsamkeit”.

                Dann gibst du in die Suche “Achtsamkeit a” ein und schaust dir (ohne Enter zu drücken) die Suchvorschläge an. Wenn etwas Passendes dabei ist notierst du das.

                Ansonsten machst du mit “Achtsamkeit b” weiter, dann “Achtsamkeit c” und so weiter.

                Du wirst erstaunt sein, wie viele wertvolle Anregungen du bekommen wirst.

                Und das Gute: Das sind genau die Themen, nach denen die Menschen suchen.

                Themen für Blogbeiträge

                Dieselbe Methode kannst du übrigens auch für die Themenfindung von Blogbeiträgen nutzen.

                Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass dein Beitrag eine gute Chance auf ein hohes Ranking hat.

                Denn Google bevorzugt Beiträge, die Fragen der Benutzer beantworten.

                Weitere Contentideen

                Du möchtest Inhalte publizieren, die

                • unterhaltsam
                • inspirierend
                • informativ
                • und persönlich
                • sind.

                  Gelegentlich dürfen sie auch Eigenwerbung enthalten (ca. jeder 5. Post)

                  Hier 22 weitere Contentideen für deine Inhalte:
                  1. Schreibe darüber, wie du deinen Tag beginnst und / oder deinen Tag beendest.
                  2. Schreibe über ein aktuelles Erfolgserlebnis.
                  3. Teile ein Erlebnis, bei dem es eine Herausforderung gab, die du gelöst hast.
                  4. Teile einen deiner Aha-Effekte aus der letzten Woche
                  5. Wofür bist du dankbar? Schreibe darüber.
                  6. Teile Meilensteine mit deinen Followern und bedanke dich bei ihnen (die 100. Podcast-Episode, der 300. Follower etc.)
                  7. Stelle eine einfach zu beantwortende Frage
                  8. Mache eine Umfrage mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten
                  9. Stelle ein Tool vor, das deine Arbeit erleichtert.
                  10. Kündige ein Projekt an, dass du gerade planst.
                  11. Schreibe darüber, was deine Follower in der nächsten Zeit bei deinen Social Media Posts erwarten können.
                  12. Stelle den Blogpost eines inspirierenden Menschen vor.
                  13. Schreibe darüber, in welcher Hinsicht du dich in der letzten Zeit weiterentwickelt hast
                  14. Verrate 3 Wahrheiten über dich, die “bisher kaum jemand kennt”
                  15. Schreibe über ein Vorbild von dir und was du von ihm oder ihr gelernt hast.
                  16. Berichte über eine Weiterbildung oder ein absolviertes Training
                  17. Schreibe über ein Buch, das du gerade liest und teile eine wichtige Idee daraus
                  18. Schreibe über ein Gespräch mit einem Kollegen und welche Themen ihr diskutiert habt.
                  19. Stelle eine kleine Kamera in eine Ecke und lasse sie während deiner Arbeit mitlaufen. Daraus postest du ein Standbild mit einem Blick hinter die Kulissen und beschreibst, was du tust.
                  20. Zeige deinen Schreibtisch / Arbeitsplatz
                  21. Suche die 3 erfolgreichsten Posts des letzten halben Jahres und poste sie erneut.
                  22. Schreibe einen Blogbeitrag oder einen Social Media Post mit Bezug auf diesen Artikel, verlinke ihn und ergänze deine eigenen Gedanken.
                  23. Lass dich von diesen Ideen inspirieren. Du kannst sie direkt aufgreifen oder sie weiterentwickeln und abwandeln.

                    Und natürlich darfst sie deine eigene Kreativität ausleben und weitere Contentideen entwickeln.

                    Womit wirst du deine Follower unterhalten und inspirieren?

                    7 min

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