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Hochzeitsfotografen haben es schwer, Stammkunden zu bekommen. Denn ihre Kunden heiraten ja nur einmal. Aber es gibt gute Strategien für Folgeaufträge.
Josephine ist Hochzeitsfotografin und bat mich um Hilfe.
Sie möchte nach der Hochzeit gerne gerne erneut mit ihren Kunden arbeiten. Und so zuverlässig Stammkunden von sich überzeugen.
Ich habe ihr diese Anregungen für ihre Kundenbindung gegeben:
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Ein Paar, das bei der Hochzeit einen vierstelligen Betrag für die Hochzeitsfotografin bezahlt hat, wird selten im nächsten Jahr wieder in ähnlicher Höhe in ein Fotoshooting investieren.
Aber vielleicht ist ein Angebot für ein Jahres-Shooting (an denselben Locations wie bei der Hochzeit) für einen mittleren dreistelligen Betrag attraktiv.
Privatkunden lassen sich oft von Aktionen (Valentinstags-Shooting, Halloween-Shooting, etc.) überzeugen. Dieses Angebot gibt es dann nur an einem bestimmten Tag. Dadurch wird die Organisation für die Fotografin einfacher und diese Aufwandsersparnis kann man durch einen attraktiven Preis an die Kunden weitergeben.
Das Hochzeitspaar kannst du aktiv danach fragen, ob in der Familie im nächsten Jahr (z.B. bei den Brauteltern) eine goldene Hochzeit oder ein runder Geburtstag ansteht. Und vielleicht kommt zu diesem Anlass die Tante aus Übersee oder die Oma aus der weit entfernten Stadt.
Wäre es nicht eine schöne Gelegenheit, die dabei entstehenden emotionalen Momente von einer professionellen Fotografin festhalten zu lassen?
Jede Hochzeitsfotografin weiß, dass viele Folgeaufträge über die Gäste der Hochzeit entstehen. Denn die sind oft ebenfalls im heiratswilligen Alter.
Über diese Möglichkeiten hinaus kannst du das Hochzeitspaar aktiv danach fragen, wer in ihrem Bekanntenkreis demnächst heiratet und um Empfehlungen bitten.
Und das nicht nur während oder vor der Hochzeit, sondern auch noch viel später.
Als Hochzeitsfotografin bist du über viele Dinge informiert. Du erfährst vielleicht, wann der Nachwuchs geplant ist.
So kannst du dich rechtzeitig für ein Babybauch-Shooting in Erinnerung rufen.
Darüber hinaus ergeben sich weitere Möglichkeiten:
Vielleicht kommst über diesen Weg sogar an einen attraktiven Kindergarten-Auftrag. Und gerade die Kindergartenfotografie ist sehr lukrativ.
Viele Privatkunden lassen sich dafür begeistern, Entwicklungen fotografisch zu begleiten.
Ich habe als Fotograf selbst viele Kunden erlebt, die jedes Jahr regelmäßig zur selben Zeit zum Fotoshooting gekommen sind. Sie haben sich immer wieder auf neue Fotos gefreut, um ihre Entwicklung zu dokumentieren.
Das können zum Beispiel Kinder sein, die größer werden, oder Sportler, deren Körper immer definierter wird.
Deine Kunden greifen zum Handy und machen selber Fotos?
Ist doch klasse! Dann hilft ihnen dabei.
Eine Einladung zum gemütlichen Nachmittag mit Einweisung in die Grundzüge der Lichtführung für bessere Handyfotos kommt sicher gut an.
So bekommst du zusätzliche Umsätze und hältst den Kontakt.
Zum nächsten wichtigen Event wird dann wieder die Fotografin beauftragt.
Ein andere Möglichkeit:
Sprich von vornherein nur Premium-Kunden an.
Denen ein professionelles Foto noch etwas wert ist. Von diesen Menschen gibt es sehr viele.
Du bietest etwas ganz Besonderes an. Zu einem ganz besonderen Preis.
Bei diesen Kunden ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie erneut investieren.
Informiere deine Kunden in regelmäßigen Abständen per Email-Marketing über Angebote, Aktionen und Neuigkeiten.
So erhalten deinen Kunden immer wieder eine Erinnerung an deine wertvolle Leistung und entscheiden sich viel wahrscheinlicher für eine erneute Zusammenarbeit.
Auch über Social Media bleibst du mit Kunden in Kontakt.
Eine persönliche Beziehung besteht ja bereits und daher haben viele Kunden ein großes Interesse daran, regelmäßig etwas von dir zu erfahren.
Sicher fallen dir noch weitere Ideen ein, wie du bestehende Privatkunden zu Stammkunden machen kannst.
Meine Einladung:
Egal was du tust: Tu es mit echtem Interesse und Herz. Das merken deine Kunden um kommen gerne zurück.
Mach etwas. Jetzt!
Tipps für eine optimale Preisverhandlung: Diese Fehler möchtest du in Preisgesprächen vermeiden.
Andreas überreicht dem Kunden sein Angebot.
Etwas unwohl ist ihm dabei. Er zweifelt, ob der Preis passt.
Aber er möchte den Auftrag unbedingt bekommen.
Also sagt er: “ … aber am Preis soll es nicht scheitern ….“.
Ups.
Als Kunde wäre ich in diesem Moment maximal verunsichert.
Entweder ist in dem Angebot noch so viel Luft, dass ich ihn keinesfalls akzeptieren sollte.
Oder das Angebot ist in Ordnung. Aber der Fotograf hat den Auftrag so nötig, dass er notfalls auch für einen Hungerlohn arbeiten würde.
Beides macht einen sehr schlechten Eindruck.
Und führt dazu, dass das Vertrauen bröckelt.
Ein Beauftrag ist so eher unwahrscheinlich.
Natürlich gibt es Fälle, in denen du um ein Angebot für einen Job gebeten wird, den du wirklich sehr gerne machen würdest.
Entweder weil das Thema sehr reizvoll ist oder du scharf auf die Referenz dieses Kunden bist.
Oder weil du gebeten wirst, einen Prominenten zu fotografieren. Den du ohnehin schon immer einmal kennenlernen wollte (und mit dem du wunderbar angeben kannst).
In diesen Fällen würdest du, nur um den Auftrag zu bekommen, vielleicht sogar umsonst arbeiten.
Das Problem ist: Der Auftraggeber erwartet perfekte Leistung und die, das weiß er, hat seinen Preis. Wenn jetzt ein unerwartet niedriges Angebot kommt, dann freut er sich in aller Regel nicht über das gesparte Geld, sondern er argwöhnt, dass die Leistung nicht hundertprozentig sein kann.
Oder er vermutet, dass du offensichtlich nicht so gut im Geschäft bist. Das lässt Rückschlüsse auf Qualität und Erfahrung.
Der Spruch „… aber am Geld sollte es nicht scheitern ..“ sollte also bei Angebotsabgabe niemals fallen. Du möchtest deinen Tagessatz kennen und bei Preisverhandlungen selbstbewusst vertreten.
Das ganze gilt zumindest bei kommerziellen Aufträgen.
Etwas anders sieht es aus, wenn du freie Arbeiten für das eigene Portfolio umsetzt oder für wohltätige Zwecke arbeitest.
Die kostenlose oder kostengünstige Arbeit für einen mittellosen Unternehmensgründer oder für einen Auftraggeber, der mit lukrativen Folgeaufträgen winkt, fällt allerdings nicht unter die Rubrik „Wohltätigkeit“ oder „Investition in die Zukunft“, sondern in den meisten Fällen in die Rubrik „Dummheit“.
Denn weiter empfohlen werden vor allem Kreative, die hochwertige Arbeit zu einem vernünftigen Preis anbieten. Nicht aber Leute, die sich abzocken lassen.
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Martina Fuchs ist Marketing Consultant und Spezialistin für das Thema Expert Branding. Ihr Bestseller „Digital Expert Branding“ zählt lt. Handelsblatt zu den wichtigsten Wirtschaftsbüchern von Frauen.
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Martina sagt, die richtige Positionierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Damit beginnt das Personal Branding.
Das hat die folgenden Gründe:
Deine Positionierung darf alle deine Fähigkeiten unter einem Dach bündeln.
Die Publikation eines eigenen Buchs in einem renommierten Verlag unterstreicht deine Exptertenpositionierung und baut Vertrauen auf.
Martina Fuchs, Marketing Consultant & Expert-Brand-Strategist, ist seit 25 Jahren in der Welt der Medien und des Marketing zu Hause. Ihre Methode „Expert Branding“ hat im „Personal Branding“ neue Maßstäbe gesetzt.
Ihr Bestseller „Digital Expert Branding“ zählt lt. Handelsblatt zu den wichtigsten Wirtschaftsbüchern von Frauen, lt. Manager Magazin gehört sie zu den TOP COACHES 2022 und sie ist begeisterte Podcasterin mit ihrer Show Status:Ausgebucht!
Über Sichtbarkeit auf Social Media
Soweit die Theorie.
In der Praxis sieht das aber manchmal anders aus.
Mit Kathi Schierl spreche ich über die Herausforderungen bei der Sichtbarkeit auf Social Media und warum eine 5 oder 6 stellige Reichweite nicht unbedingt das richtige Ziel ist.
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Ulla Lohmann ist Fotojournalistin, Filmemacherin und Abenteuerfotografin.
Sie macht Expeditionen auf der ganzen Welt und erzählt Geschichten von entlegenen und unerforschten Orten.
Sie war als erste Frau überhaupt im Innere eines aktiven Vulkanes und arbeitet für GEO, National Geographic, BBC, ARD und ZDF.
Heute unterhalte ich mich mit ihr über ihre Arbeit und ihre Leidenschaft. Wir erfahren, welchen Eigenschaften man mitbringen sollte, um einen Weg als erfolgreiche Abenteuerfotografin zu gehen.
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