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In dieser Folge spreche ich mit dem Fotografen Frederik Ruegger über analoge Dokumentarfotografie und darüber, wie man Menschen in ihrem Alltag fotografiert. Im Zentrum steht sein Projekt I Am a Stranger in This Country, für das Frederik über zwei Jahre englische und irische Traveller-Gemeinschaften auf Pferdemärkten in Großbritannien und Irland begleitet hat.
Wir sprechen darüber, wie Vertrauen zu Menschen entsteht, deren Alltag einem zunächst fremd ist, und was diese Nähe vom Fotografen verlangt.
Außerdem geht es um Frederiks Weg vom Model in New York zur dokumentarischen Fotografie, um seine Verbindung zum Boxen und zu Tyson Fury sowie um Traveller-Kultur, soziale Ausgrenzung, Status und Rituale.
https://www.frederikruegger.com
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Mit dieser Folge endet die dreiteilige Reihe zur privaten und Alltagsfotografie. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Welche typischen Muster lassen sich beim Fotografieren im Alltag erkennen und gibt es unterschiedliche Typen der Alltagsfotografie? Und was wird mit anderen geteilt - welche Alltagsfotos werden über Messenger verschickt oder in sozialen Medien veröffentlicht?
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In dieser Folge geht es um Fotomagazine, ihre Leser und die Frage, welche Rolle gedruckte Hefte noch spielen, wenn Bilder, Tests und Tutorials jederzeit online verfügbar sind. Das Interview führe ich mit Ben Lorenz, Fotoingenieur, Fotograf und Chefredakteur mehrerer Fotomedien. Wir sprechen über die Leserschaft zwischen Amateuren und Profis, über die Verwechslung von besserer Ausrüstung mit besseren Bildern und darüber, wie KI das Vertrauen in das fotografierte Bild verändert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die analoge Fotografie: warum sie wieder Aufmerksamkeit bekommt, wie hybrid die Praxis heute oft ist und welche Zukunft sie haben könnte.
https://benjamin-lorenz.de
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Zwei Menschen können mit demselben Film und derselben Kamera fotografieren – und damit psychologisch etwas völlig Unterschiedliches tun. Für die eine Person steht die bewusste Entschleunigung im Vordergrund, für die andere das handwerkliche Selbermachen, ein bestimmtes Selbstverständnis oder die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. In dieser dritten Folge der Reihe zur analogen Fotografie geht es deshalb um die Vielfalt innerhalb der Analogfotografie. Auf Grundlage meiner Studie von Ende 2025, werden zunächst drei Einstellungsbereiche betrachtet und anschließend vier Profile beschrieben. Die Ergebnisse zeigen: Analog ist nicht gleich analog.
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sonja Utz, Professorin für Kommunikation mittels sozialer Medien an der Universität Tübingen und Leiterin der Arbeitsgruppe Alltagsmedien am Leibniz-Institut für Wissensmedien. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Fotografieren heute so selbstverständlich zum Alltag gehört – und welche Rolle Fotos für Erinnerung, Beziehung, Selbstdarstellung, soziale Medien und Privatsphäre spielen.
Das Interview führe ich mit Prof. Dr. Sonja Utz.
Foto: © Sonja Utz
https://www.sonja-utz.de
https://iwm-tuebingen.de/de/iwm/personen/sutz
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In diesem zweiten Intermezzo zur privaten und Alltagsfotografie geht es um die konkrete Praxis des Fotografierens im Alltag. Grundlage sind erneut Ergebnisse meiner empirischen Studie von Ende 2025. Es geht darum, wie Alltagsfotografie tatsächlich entsteht und was danach mit den Bildern geschieht. Im Mittelpunkt stehen spontanes Fotografieren, bewusste Gestaltung, Erinnerungs- und Ordnungsfunktionen, das Bearbeiten, Löschen und Wiederanschauen von Fotos sowie das Foto als praktische Notiz. Außerdem geht es um soziale Grenzen: Wie angenehm oder unangenehm ist es, spontan fotografiert zu werden? Was verändert sich, wenn Fotos ohne Zustimmung veröffentlicht werden? Und welche unausgesprochenen Regeln prägen den fotografischen Alltag in Freundeskreis und Familie? Die Ergebnisse zeigen Alltagsfotografie als eine leicht zugänglich, aber psychologisch vielschichtige Praxis zwischen Erinnerung, Kontrolle, sozialer Rücksichtnahme und persönlicher Bedeutung.
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In dieser Folge spreche ich mit der Fotografin und Künstlerin Alina Gross über Selbstporträts, Körperbilder und Identität. Es geht um den weiblichen Blick, Mutterschaft, Imperfektion und die Frage, wie Fotografie helfen kann, sich selbst und den eigenen Körper anders wahrzunehmen. Außerdem sprechen wir über die positiven und negativen Aspekte von Instagram, ihre Arbeit für Magazine wie Vogue und ihre Erfahrungen mit KI-generierten Bildern.
Das Interview führe ich mit der Fotografin Alina Gross.
https://alina-gross.com
https://www.instagram.com/alina.gross/
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In dieser Intermezzo-Folge geht es um die Psychologie der Selfies. Selfies sind längst Teil der Alltagsfotografie, werden aber oft vorschnell als reine Selbstdarstellung abgewertet. Deshalb schauen wir genauer hin: Warum machen Menschen Selfies, und wie häufig tun sie das überhaupt? Welche Rolle spielen Erinnerung, Kommunikation, Identität, Selbstwert und soziale Rückmeldung? Und was zeigen Studien dazu, ob Selfies wirklich etwas mit Narzissmus zu tun haben?
Literatur:
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In dieser Folge spreche ich mit der Fotografin und Künstlerin Laetitia Heisler über analoge Fotografie – und darüber, wie ihre Bilder im Zusammenspiel von Kamera, Film, Dunkelkammer, Naturmaterialien und Zufall entstehen.
Es geht um Selbstporträts, Doppelbelichtungen, Dunkelkammerprozesse und experimentelle Verfahren. Wir sprechen darüber, welche Bedeutung Begrenzung, Langsamkeit und Kontrolle in der analogen Fotografie haben können – und wie fotografische Arbeiten etwas sichtbar machen, das nicht unmittelbar vor der Kamera liegt: innere Zustände, Empfindungen, Veränderungen.
Das Interview führe ich mit mit der Fotografin Laetitia Heisler.
Foto: © Dorothea Groß
https://laetitiaheisler.com
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In diesem Intermezzo startet eine mehrteilige Reihe zur privaten und Alltagsfotografie. Grundlage sind Ergebnisse meiner empirischen Studie von Ende 2025 mit insgesamt 1017 vollständigen Datensätzen. Untersucht wurden eine bevölkerungsnahe Stichprobe aus Deutschland und eine Gruppe fotografisch besonders aktiver Personen. Herzlichen Dank an Talk Online Panel für die Unterstützung und Bereitstellung der Panelstichprobe.
Diese Folge konzentriert sich auf Amateurfotografen und zeigt, dass diese Selbstbezeichnung sehr Unterschiedliches bedeuten kann: Für manche ist Fotografie ein gelegentliches Hobby, für andere ein biografisch verankertes und persönlich bedeutsames Hobby. Vorgestellt werden zentrale Unterschiede in persönlicher Bedeutung, Zeitinvestition, biografischer Verankerung und fotografischem Engagement – sowie vier Typen von Amateurfotografen, von niedrig involviert bis hin zu Amateurfotografen, für die Fotografie seit vielen Jahren ein zentrales Hobby ist.
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Fotografie und Psychologie im Gespräch