FRED Film Radio - English Channel

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FRED Film Radio - English Channel episodes

  • Akadimia Platonos (2009)
    Akadimia Platonos is a district located to the northwest of the centre of the Greek capital, Athens. This area took its name from Plato’s Academy. It is densely populated with people who mostly live in very large, low, two-storey buildings. This is the setting for the film Akadimia Platonos, written and directed [...]
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    4 min
  • Akadimia Platonos – Kleine Wunder in Athen (2009)
    Akadimia Platonos ist ein Stadtteil nordwestlich des Zentrums der griechischen Hauptstadt Athen. Die Gegend verdankt ihren Namen der platonischen Akademie und ist dicht besiedelt. Die Menschen wohnen dort vorwiegend in großen, zweistöckigen Gebäuden.
    Soviel zum Szenenbild des Films Akadimia Platonos, für den Filippos Tsitos das Drehbuch schrieb und Regie führte. Der Film wurde 2009 beim Locarno Film Festival vorgeführt, und thematisiert die interkulturellen Spannungen in Griechenland, die genau dann aufkamen, als sich die öffentliche Meinung weltweit der Wirtschaftskrise bewusst wurde. Als Komödie verpackt, erzählt der Film die Geschichte von vier Männern, die jeweils ein kleines Geschäft besitzen, und täglich vor ihren Läden zusammensitzen, trinken und rassistische Kommentare über die chinesischen und albanischen Arbeiter auf den nahegelegenen Baustellen machen. Die Mutter von einem der Männer, die an Gedächtnisschwund leidet, führt ein weiteres Kernthema ein, und zwar das der Erinnerung, bzw. der Fähigkeit, die Vergangenheit anhand der Gegenwart umzugestalten.
    Während in der philosophischen Akademie Platons, Themen wie Idealismus und die Weltordnung auf dem städtischen Platz Akadimia Platonos diskutiert wurden, verbringen die Nachfahren der alten Griechen ihre Zeit mit Trinken, Fußball spielen und dem Beleidigen von Einwanderern. Diese ironische Darstellung unterstreicht den Kontrast zwischen den fremdenfeindlichen Kommentaren einerseits, und den Dialogen der antiken Platoniker über Kollektivismus sowie die Entwicklung idealer Stadtanlagen, andererseits.
    Filippos Tsitos wurde 1966 in Athen geboren und studierte an der Universität von Athen Marketing. Er begann seine Karriere als Kameramann und Regieassistent für Dokumentarfilme, sowie als Produzent von zahlreichen Musiksendungen fürs Radio. In Deutschland (Koproduzent von Akademia Platonos) spezialisierte er sich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin auf den Fachbereich Filmregie. Seine erzählerische Gabe zeigte sich vor allem in seinen Kurzfilmen, insbesondere in Parlez-moi d’amour, der 1994 den Deutschen Kurzfilmpreis gewann. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Immigranten in Deutschland, einem Griechen und einem Russen. Die beiden treffen sich in einer Bar und unterhalten sich, obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen. Tsitos erster Langspielfilm, My Sweet Home, wurde 2001 auf der Berlinale nominiert, und stellt auf amüsante Weise den Polterabend einer deutschen Frau und eines in Berlin gestrandeten Amerikaners dar.
    Tsitos erklärt, “dass der Wunsch, Griechenland zu ergründen und zu verstehen, dadurch aufkam, dass er sein Land verlassen hatte.“ Ergänzend bemerkt er: „Erst nachdem ich in Berlin war, begann ich mich wirklich für meine Herkunft zu interessieren. Also schrieb ich Geschichten und erschuf meine persönliche Sicht auf Griechenland. Um eine scharfsinnige und originelle Perspektive zu entwickeln, brauchte ich genau diesen geographischen Abstand.“
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    Akadimia Platonos – Kleine Wunder in Athen (2009) was first posted on March 22, 2015 at 11:00 pm.©2015 "Fred German Channel". Use of this feed is for personal non-commercial use only. If you are not reading this article in your feed reader, then the site is guilty of copyright infringement. Please contact me at [email protected]
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    4 min
  • Illegal (2010)
    Illégal is the second feature film by Olivier Masset-Depasse, a Belgian director born in Charleroi in 1971. The film is a co-production between Belgium, France and Luxembourg with an overall budget of around €2.2 million. The production focused on the need to mirror the physical and human reality of the [...]
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    4 min
  • Illégal (2010)
    Illégal ist der zweite Spielfilm von Olivier Masset Depasse, ein belgischer Regisseur, der 1971 in Charleroi geboren wurde. Der Film ist eine Koproduktion zwischen Belgien, Frankreich und Luxemburg, mit einem Gesamtbudget von circa 2,2 Millionen Euro. Die Produktion konzentrierte sich darauf, die äußerliche und menschliche Realität der Schauplätze und Filmfiguren bis ins kleinste Detail widerzuspiegeln, auch wenn das Abschiebegefängnis für Migranten, wo der Großteil der Handlung spielt, in einem leerstehenden Industriegebäude nachgebaut war.
    Der Film wurde 2010 in der Reihe „Quinzaine des Réalisateurs“ bei den Festspiele in Cannes präsentiert, und in Belgien kandidierte er in der Kategorie „bester fremdsprachiger Film“ für den Oskar, auch wenn er letztlich nicht in die engere Auswahl der Top 5 kam.
    Vor Illégal, hatte Masset Depasse bei zwei Kurzfilmen Regie geführt: im Jahr 2000 bei Chambre Froide, und 2004 bei Dans l’ombre. Die Hauptrolle spielt jeweils eine starke Frau, die ihre Ziele um jeden Preis erreichen will. Beide Filme erhielten großartige Kritiken, und gewannen bei diversen europäischen und internationalen Festivals circa 60 Preise und Auszeichnungen. Nach diesem Erfolg, verwirklichte der belgische Regisseur 2006 seinen ersten Spielfilm mit dem Titel Cages. Er erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen, aber zerstörerischen Liebe. Der Film wurde bei zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem in Toronto und Rom. In Belgien erfuhr er höchste kritische Würdigung, und erregte in der Öffentlichkeit große Begeisterung.
    Eine direkte Verbindung zwischen Masset Depasses vorherigem Film und Illégal ist abermals die zentrale Rolle einer weiblichen Figur, die kämpfen muss, um ihre Identität und ihre Gefühle zu verteidigen. Doch das Auffälligste ist, dass in allen vier Filmen die weibliche Hauptrolle mit Anne Coesens besetzt ist. Der belgische Regisseur beschreibt die Schauspielerin: „Sie ist eine Stradivari. An solch einem Instrument ändert man absolut nichts. Man spielt damit, und verliert nie die Lust. Ich habe alle meine Filme mit ihr gedreht. Ich denke, ich weiß, wie eine Rolle überzeugend klingt, aber mit Anne gehe ich einen Schritt weiter. Mehr als bei anderen, bin ich bei ihr ein Schauspiel-Regisseur. Unsere Symbiose wirkt sich sehr positiv auf meine Filme aus, und ganz speziell auf diesen hier.“
    Bei der Filmpräsentation erklärte Masset Depasse, wie er zu der Idee gekommen war, eine illegale Immigrantin als Mittelpunkt der Geschichte zu wählen. „In vielen Filmen wurde dargestellt, was Menschen auf sich nehmen, um hier in unserem Land zu bleiben. Eines Tages bemerkte ich, dass ich nur 15 Kilometer von einem Abschiebegefängnis wohnte, wo Menschen ohne gültige Ausweisdokumente festgehalten wurden. Ich wollte mehr darüber erfahren. Also ging ich oft dort hin, um illegale Immigranten zu treffen, aber auch Ermittler und Polizisten. Ich entschied mich gegen einen Dokumentarfilm. Denn in einem fiktionalen Film gibt es mehr Spielraum, um die verschiedenen Blickwinkel und Filmfiguren tiefergehend zu erforschen. Ich wollte etwas Universelles schaffen. Außerdem wollte ich das Thema wie in einem psychologischen Thriller behandeln. Während ich das Drehbuch schrieb, dachte ich oft an 12 Uhr nachts- Midnight Express von Alan Parker, obwohl ich einen realistischen Film drehen wollte – auf der Grundlage detaillierter Forschung. In der Tat: Alle Begebenheiten im Film sind tatsächlich geschehen, zumindest einmal.“
    Nach Illégal, drehte Masset Depasse 2015 den Fernsehfilm Le sanctuaire, der im Januar bei der FIPA (Festival International de Programmes Audiovisuels) in Biarrit präsentiert wurde.
    Michele Marangi
     
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    Illégal (2010) was first posted on March 2, 2015 at 8:51 pm.©2015 "Fred German Channel". Use of this feed is for personal non-commercial use only. If you are not reading this article in your feed reader, [...]
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