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  • Zur Entstehungsgeschichte der kurdischen Frauenbewegung
    Dies sind Auszüge aus einem Vortragsmittschnitt zu Rojava. In dem Ausschnitt geht es um die Entstehungsgsgeschichte der kurdischen Frauen Bewegung seit der 1970er 1980er Jahre. Der Vortrag ist von : Achtung ! 2015 , Also 11 Jahre alt. Aber diese geschichtliche Zusammenfassung fand ich interessant und wichtig zu dokumentieren, auch wenn sie - selbstkritisch bemerkt - aus der Perspektive einer weißen Mitteleuropäerin ist. Das beim Zuhören bitte kritisch mitdenken. Den Teil wollte ich aber gerne senden, weil Entwicklungen und Diskussionen aus der Anfangszeit sehr beispielhaft und anschaulich geschildert sind und nachvollziehbarer werden.
    Die Sprechende ist Brigitte Kienzle, sie ist Autorin, Feministin und Rechtsanwältin aus Karlsruhe und vertritt als solche auch Geflüchtete. Sie hat 2014 die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet über " die Revolution in Rojava, die auch eine Frauenrevolution ist." Sie benutzt durchgehend den Begriff Frauen und Frauenrevolution, also die binäre Begrifflichkeit, das sei der Historie und dem Kontext zugeordnet, der auch in der Bewegung üblich war und ist, besonders 2015.
    Danke an Radio: WW-TÜ, Tübingen im www
    Produktionsdatum: 09.03.2015, die den Gesamtvortrag gesendet haben.
    s.g.
    25 min
  • "Libyen" von Thomas Schmidinger
    Ein Land zwischen Revolution, Machtkämpfen und geopolitischen Interessen: In „Libyen“ zeichnet Thomas Schmidinger ein präzises und gut verständliches Porträt eines Staates, der seit Jahren nicht zur Ruhe kommt. Warum Libyen weit mehr ist als eine „vergessene Krise“ – und was das auch mit Europa zu tun hat –, darum geht es in dieser Rezension.
    9 min
  • Waldshut: Laut und kreativ der AfD Widerstand entgegen setzen - Julian Besemann (Die LINKE): "Menschenrechte sind unteilbar!"
    In Waldshut plant die AfD in der Stadthalle für morgen Abend um eine Veranstaltung unter dem Titel „Bürgerdialog“. Es wollen u.a. Kay Gottschalk und Mugiel Klauß kommen. Zwei prominente AfD-Vertreter. Gottschalk rief beispielsweise einmal dazu auf „Boykottiert die Läden der Türken in Deutschland“. Gegen Klauß liefen Verfahren u.a. wegen Volksverhetzung.
    Nun wird für morgen ab 17:00 Uhr zu Gegenprotesten aufgerufen, die ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Normalisierung. Über Ziele, Inhalte und auch Kritik an solchen Protestformen sprach Radio Dreyeckland mit Julian Besemann von der Partei DIE LINKE, er ist Direktkandidat der LINKEN in Waldshut für die kommende Landtagswahl am 08. März.
    4 min
  • "Journalismus in Aserbaidschan weiter unter Druck" - sagt Reporter ohne Grenzen
    In Aserbaidschan sitzen zahlreiche Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis, viele ausschließlich deshalb, weil sie kritisch über die Regierung berichtet haben. „Reporter Ohne Grenzen“ machte letzte Woche mit einer Solidaritäts-Aktion auf die Haftbedingungen der inhaftierten Journalist:innen aufmerksam.
    So wurde am 28.01.2026 auf dem Alexanderplatz in Berlin, neben der Weltzeituhr, tagsüber ein Container aufgestellt: vier Quadratmeter klein, so klein, wie die Fläche einer Isolationszelle im aserbaidschanischen Untersuchungsgefängnis. Drinnen ein defektes Waschbecken, das für die schlechte Wasserversorgung steht, Insekten, die die inhaftierte Journalistin Elnara Gasimova als ihre “unfreiwilligen Freunde” bezeichnet, und Dreck, da den inhaftierten Journalist*innen nicht einmal erlaubt wird, ihre Zellen zu reinigen.
    Über die Hintergründe der Solidaritäts-Aktion sprach RDL mit Frau Alena Struzh, einer der Pressereferentinnen von „Reporter Ohne Grenzen“ sprechen.
    https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4186/solidaritats-aktion-fur-inhaftierte-journalistinnen-in-aserbaidschan
    9 min
  • Spanien plant über 500.000 Sans Papiers zu legalisieren
    Die spanische Regierung scheint in der Migrationspolitik aktuell einen etwas anderen Weg einschlagen zu wollen als viele andere. Sie hat in der letzten Woche eine größere Legalisierung von Sans Papiers angekündigt. MigrantInnnen, die sich nachweislich vor dem 31. Dezember 2025 fünf Monate in Spanien aufgehalten und keine Straftaten begangen haben, sollen auf Antrag eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis mit sofortiger Arbeitserlaubnis erhalten. Nach einem Jahr könnte der Status dann in eine reguläre Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden. Per Dekret soll der Schritt umgesetzt werden. Wir haben darüber mit unserem Spanienkorrespondenten, den freien Journalisten, Ralf Streck gesprochen.
    17 min
  • BGH bestätigt Einschränkung der Pressefreiheit bei Gerichtsverfahren
    Am 22. August 2024 hatte Arne Semsrott von Frag den Staat die Gerichtsbeschlüsse zu den Durchsuchungen und der Telefon-Überwachung der „Letzten Generation“ veröffentlicht. Im Oktober 2024 wurde er am Berliner Landgericht deshalb verurteilt. Er bekam eine Verwarnung und eine Geldstrafe, die auf ein Jahr Bewährung ausgesetzt wurden. Der Paragraph 353d Absatz 3 des Strafgesetzbuches verbietet nämlich die Veröffentlichung der Anklageschrift oder anderer amtlicher Dokumente eines Strafverfahrens, eines Bußgeldverfahrens oder eines Disziplinarverfahrens, ganz oder in wesentlichen Teilen, bevor sie in öffentlicher Verhandlung erörtert wurden oder das Verfahren abgeschlossen ist. Arne Semsrott hatte die Dokumente bewusst veröffentlicht, um auf dem Rechtsweg zu erreichen, dass der Paragraph 353d Absatz 3gestrichen wird, weil er seiner Auffassung nach die Pressefreiheit verletzt und eine anschauliche Berichterstattung über Gerichtsverfahren verhindert. Jetzt bestätigte allerdings auch der Bundesgerichtshof die Verurteilung von Arne Semsrott. Der Beschluss fiel bereits im Juli 25, wurde allerdings erst jetzt veröffentlicht. Hören wir zunächst Rechtsanwalt Benjamin Lück von der Gesellschaft für Freiheitsrechte, die Arne Semrott unterstützen in einem Interview aus dem Oktober 2024, in dem er erklärt, warum der Paragraph so problematisch ist und anschließend noch einmal mit einem Statement vom 29. Januar 26 zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs.
    9 min
  • "Freiburg ist definitiv eine gespaltene Stadt.... Der Bedarf an bezahlbaren sozialgebundenen Wohnraum wird nicht gedeckt" (Serie 347: Mittagsmagazin)
    7.000 Haushalte in Freiburg können ihren Wohnberechtigungschein nicht einlösen trotz eines leichten Anstieg s der sozialgebundenen Wohnungen auf rund 3.700. Das insbesondere der städtischen FSB zugeschriebene Programm FSB 2030 - nur 443 statt 1000 Neubau-Zuwachs im Jahrbei gleichzeitg einer nur 60% Quote bei der Verlängerung auslaufender Sozialbindungen. wird die Defizite nicht lösen konnen. Die Freiburger CDU fordert ganz im Merzstyle mehr Eigentumswohnungsbau der FSB statt sozialgebundenen Wohnungen. Offensichtlich am am Bedarf vorbei, wo diese für Normaleinkommenbeziende unerschwinglich sind [900.000-1 Mio€ für 4-5 Zimmer-Wohnungen] . Wir sprachen mit dem Co-Vorsitzenden der Fraktion Eine-Stadt-für-alle
    23 min

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