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  • Taser Einführung in Ba-Wü: "Es werden immer mehr Waffen zur Abwehr von konstruierter Gewalt angeschafft"
    In vielen Bundesländern sind sie schon Realität bei der Polizei: Taser, bei denen die Polizei eine Art Pistole nutzt, die zwei Pfeile verschießt, so dass 50.000 Volt auf den Körper des jeweiligen Gegenüber treffen. In Rheinland Pfalz wurden sie bereits 2018 eingesetzt. Nun werden sie auch in Baden-Württemberg getestet. Und zwar beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen und beim Polizeipräsidium Freiburg.
    Die Erprobung beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen sieht die testweise Ausstattung
    einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) mit Tasern vor. Im Fokus
    stünden, so die Polizei, Unterstützungseinsätze bei den regionalen Polizeipräsidien.
    Die Erprobung beim Polizeipräsidium Freiburg solle in den Streifendiensten der
    Polizeireviere Freiburg-Nord und -Süd (städtisch), im Streifendienst des
    Polizeireviers Weil am Rhein (ländlich, Grenznähe) und im Streifendienst des
    Polizeireviers Titisee Neustadt (ländlich) erfolgen.
    Über die Erfahrungen mit Tasern haben wir mit dem Polizeiwissenschaftler Professor Rafael Behr gesprochen
    23 min
  • Fokus Südwest 22.01.2026 (Serie 614: Fokus Südwest)
    # Polizei in Freiburg hat nun Taser
    Über die Erfahrungen mit Tasern sprach Fabian mit dem Polizeiwissenschaftler Professor Rafael Behr
    # SC Freiburg gegen Maccabi Tel Aviv: Ein Kommentar von Birgit
    # Wohnberechtigungsscheine in Freiburg
    Am Jahresende 2025 standen 7000 Menschen auf der Warteliste der Freiburger Stadtbau
    30 min
  • Bannerdrop für Maja im Gericht
    Auch wenn viele Sachen ungeklärt scheinen, will der Richter das Urteil am vierten Februar verkünden. Am bisher vorletzten Prozesstag gab es eine Pressekonferenz von Wolfgang Jarosch, Maja’s Vater vor dem Gericht in Anwesenheit einiger pöbelnder Neonazis, aber auch Lichtblicke wie einen Bannerdrop im Gerichtssaal.
    Wie der Prozesstag sonst ablief erfahrt Ihr von Carlo aus dem Solikomitee.
    8 min
  • Wie Moskau zu seinen Soldaten kommt: "Ein System das Menschen verschleißt" (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Im Gespräch mit Viktoria Balon von Radio Dreyeckland berichtet die russische Aktivistin Katja u. a. darüber wie Menschen mit verschiedenen Methoden für den Fronteinsatz in der Ukraine geworben werden. Neben Geld und Schulden spielen Alkohol, Zwang und das falsche Versprechen, dass sie nicht an der Front eingesetzt werden und der Krieg ja ohnehin bald vorüber sei, eine wichtige Rolle. Es soll auch Frauen geben, sogenannte "schwarze Witwen", die gezielt versuchen, Rekruten zu heiraten, um die Entschädigung als Kriegerwitwen zu erhalten. Radio Dreyeckland kann dies nicht im Einzelnen nachprüfen, aber Katja wirkt glaubwürdig und gibt auch Oppositionsmedien als Quellen an.
    16 min
  • Das Ende der kurdischen Verwaltung und ein ungewisses Schicksal der Kurd*innen in Syrien (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Im Gespräch mit Radio Dreyeckland erklärt Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi (derzeit in Irakisch Kurdistan) wie eine Rebellion mehrheitlich arabisch besiedelter Gebiete das rasche Vorrücken der Truppen der Regierung in Damaskus gegen die von den kurdisch dominierten, aber nicht ausschließlich kurdischen Syrian Democratic Forces gehaltenen Gebiete ermöglichte. Die Frage ist nun wie weit die Regierungstruppen in kurdische Dörfer und mehrheitlich kurdische Städte vordringen. Nach einem Waffenstillstandsabkommen sollten sie das nicht tun.
    Doch während diese Zeilen geschrieben werden halten Kämpfe augenscheinlich an. Insbesondere wird die Umgebung von Kobani offenbar mit schweren Waffen angegriffen.
    In dem Interview geht es auch um weitere Hintergründe, wie die Rolle der USA und die Auswirkungen auf Irakisch Kurdistan, wo man fürchtet, dass in Gefängnissen in Nordsyrien gefangene Terroristen des "Islamischen Staates" (IS) nun frei kommen. Thomas beschreibt die Situation als eine große Retraumatisierung bei Kurd*innen und jesidischen Kurd*innen. Die Erinnerung an den Terror des IS kommt wieder hoch und an den Terror des Saddam-Regimes. Dazu kommt die Sorge um viele Verwandte in Iran, von denen man nicht weiß, ob sie zu den Opfern der äußerst blutigen Niederschlagung der Proteste in Iran gehören.
    23 min
  • Nur 430 Wohnungen in Freiburg netto mehr.Warteliste bei städtischer Wohnungsgesellschaft 7.000 mit Wohnberechtigungsschein (Serie 1156: Infomagazin RDL)
    Mit dem Wohnbauprogramm FSB 2030 wollte der im April 2026 zu Neuwahl anstehende parteilose OB Martin Horn kräftig punkten, Jährlich 1000 neue Wohnungen.
    Doch selbst wenn - mühsam genug -die vorgegebene Zahl von 1.000 neuen Wohnungen für die städtische Wohnungsgesellschaft Freiburger Stadtbau (FSB) in 2025 knapp erreicht werden sollte, netto sind es aber nur 430. Da die Gesellschaft mit Abbruch zum Zwevke der Verdichtung ihr Programm erfüllt nicht verwunderlich.
    Zugleich stehen auf der Warteliste der FSB 7.000 Haushalte mit Wohnberechtigungsschein. Mensch muss wohl der Merz-Union angehören, um in dieser Situation das Kippen der Sozialbindungs-Quote von 50% zugunsten von Eigentumswohnungen zu fordern. Geschehen aber in in Freiburg am 19.1.26
    10 min
  • Freiburg: Markenlogo "Green City" bald durch Energieversorger Badenova in "Fossil City" gewendet (Serie 1156: Infomagazin RDL)
    Das Logo "Green City" hat sich Freiburg eigentlich nicht richtig verdient. Die badenova , der aus der Freiburger FEW hervorgegange Energieversorger, der zu einem knappen Drittel im Eigentum der Stadt Freiburg steht - THÜGA knapp 50%/Rest andere Kommunen in Südbaden/ Dreyeckland - rühmt sich schon lange mit 22% BADEN-WÜRTTEMBERGs größter Gasversorger zu sein.
    Auch das Wärme"wende"konzept Freiburgs setzt zu über 50 % auf Gas,
    Auch der nach Ausstieg aus Fessenheim substituierte Atomtrom wurde statt aus regional Erneuerbaren Energien nur via Finanzbeteiligungen - Pyräneen und Ökozertifakten mit Norwegen Frankreich nur zu knapp über 50% aus ÖkoStrom umgestellt. Mittlerweile im Unterschied zu 2019 dominiert nicht mal hier der grüne , sondern der Fossilstrom mit über 50 %.
    An Hand der Aussagen zum Beteiligungsbericht geht der Beitrag auf folgendes ein:
    So sollen die fossilen Einsatz-Energien bis in das 2034 gesteigert werden: Die Vervierfachung des FernwärmeAbsatz soll dann statt 80.0000 auf round about 120.000 CO-2 austoss bis Anfang 2035 steigen.
    Dann soll dann Hauruck umgestellt werden auf Wasserstoff und Tiefen-Geothermie, Allerdings nur wenn diese Energien dann preisgünstig verfügbar sind.
    Wer neben dem Klima und den Kommunen- via Ausschüttungskürzen in Millionen € - noch die Last dieses Fossilkurs trägt wird auch im Beitrag thematisiert
    12 min
  • Tierbefreier*innen Stuttgart gegen Tiere in der Zirkusmanege - "Es geht auf jeden Fall weiter!"
    Mit einer Störaktion in der Manege tritt die Ortsgruppe der Tierbefreier*innen Stuttgart am 31. Dezember 2025 erstmals in Erscheinung. Die Forderungen, die das junge Kollektiv sich auf die Banner schrieb, richteten sich nicht nur gegen den in den Medien viel diskutierten Fall Sergej Stupakov, dessen Zaubershow für die Verwendung von Tauben stark kritisiert wurde. Die Intervention im Weltweihnachtscircus zielte auf alle Formen der Ausbeutung von Tieren in der Unterhaltungs-Branche ab. Und die von Anfang an stadtweit vernetzte Kampagne der Tierbefreier*innen hatte Erfolg: Stardust International, die den Weihnachtscircus seit über 30 Jahren auf dem Cannstatter Wasen veranstalten, verkündeten nach der Spielzeit, in Zukunft sogar auf sämtliche Nummern mit Tieren im Rahmen der Zirkusvorstellungen zu verzichten.
    Radio Dreyeckland sprach mit Ira von den Tierbefreier*innen über die Gründung der Ortsgruppe Stuttgart, den Ablauf der Kampagne und darüber, wie sich der Kampf gegen Tierausbeutung in der Landeshauptstadt nun fortsetzt.
    16 min
  • "Es gibt vielmehr die Tendenz zu diskutieren statt wirklich mitzufühlen"-Die Situation im Iran und die Öffentlichkeit hier.
    sagt meine Interviewpartnerin aus der iranischen Diaspora in der BRD.
    Die derzeitig Situation im Iran betrifft vor Allem die Menschen, die dort leben, aber auch die iranischen Communities hier.
    Was bewirkt das. Was braucht es an Solidarität und wie unterscheidet sich die Situation der Aufstände von 2022/23, die sehr stark von Frauen/Flinta*s getragen wurde, von der jetzigen Situation?
    Ein Gespräch.
    s.g.
    11 min

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