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  • "Die größte Verschärfung des Asylrechts in Europa und seit 30 Jahren in Deutschland" (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Nach langer Vorbereitung trat am 12. Juni das "Gemeinsame Europäische Asylsystem" (GEAS) in Kraft. 100 Tage danach hat Pro Asyl unter dem Titel "Abschreckung, Druck und Rechtsverstöße" ein Policy Paper herausgebrracht, das die neue Praxis und insbesondere auch ihre Handhabung durch die deutschen Behörden bewertet. Radio Dreyeckland ließ sich das von Wiebke Judith von Pro Asyl genauer erläutern.
    15 min
  • Rechte christlich-fundamentalistische Akteur*innen & Co und ihre "neuen" Propagandamethoden
    mit Ultraschallbildern gegen Schwangerschaftsabbrüche.
    In dem folgenden Interview anläßlich der Kundgebungen und Demos gegen den jährlichen Marsch christlich fundamentalistischer rechter Gruppen und ihrer Verbündeten, sprechen wir über neue Entwicklungen in dieser rechten Szene, ihre Finanzen und globale Vernetzung. Es geht auch um den jahrelangen queerfeministischen Widerstand (an dem Punkt seit 2002) und eine Einschätzung dazu. Wir sprachen mit Lilli vom What The Fuck Bündnis in Berlin.
    s.g.
    18 min
  • Regenbogenkombinat: Angriffe auf queeres Projekt - "Hinnehmen- auf keinen Fall! Aber es braucht mehr von der Zivilgesellschaft!"
    Am Regenbogenkombinat wurden erneut Banner mit Hakenkreuzen beschmiert, an der Fassade hinterließen die Täter die Botschaft „Wir hassen Euch“. Es ist nicht der erste Angriff auf das queere Zentrum.
    RDL sprach mit Christian Müller, dem Geschäftsführer des Regenbogenkombinats über die Angriffe, die Situation queerer Menschen in Cottbus und darüber, was Solidarität gegen rechte Einschüchterung praktisch bedeutet.
    12 min
  • Wie will ich einmal sterben? - "Spontaner mit dem Leben umgehen", so Oberärztin Dr. Sigwarth
    Sterben gehört zum Leben. Dennoch wird kaum über etwas so wenig gesprochen wie über das eigene Lebensende. Was wünsche ich mir für meine letzte Lebensphase? Wo möchte ich sein? Wer soll für mich entscheiden, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin? Und wie viel medizinische Behandlung möchte ich überhaupt noch?
    In Freiburg gibt es jetzt eine Veranstaltungsreihe, die genau diese Fragen aus der Tabuzone holen will. Es gibt einen Bürger:innendialog „Wie will ich einmal sterben?“, aber auch weitere Begegnungen und Impulse, rund um den 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, welche anregen möchten, über das Sterben nachzudenken.
    Radio Dreyeckland sprach mit Dr. Claudia Sigwarth, Oberärztin an der Klinik für Palliativmedizin hier in Freiburg und Vorsitzende des Lokalen Komitees des Kongresses.
    11 min
  • Rüstungsunternehmen im Fokus - Wir müssen ein breites Bündnis schmieden, um Friedensstadt zu werden, sagt Jürgen Grässlin
    Wir reden viel über Krieg, Aufrüstung und Waffenlieferungen. Dabei klingt das alles schnell nach Politik in Berlin, nach großen Konzernen und weit entfernten Fronten. Aber manchmal beginnt die Geschichte direkt vor der Haustüre.
    Zum Beispiel in Freiburg. Dort sitzt LITEF, ein Unternehmen, das Navigations- und Sensorsysteme entwickelt und produziert. LITEF gehört zum US-Konzern Northrop Grumman. Und die Produkte aus Freiburg werden auch für militärische Anwendungen eingesetzt, darunter Raketen, Torpedos und militärische Fahrzeuge.
    Heute gibt es dazu in Freiburg eine Veranstaltung mit dem Friedensaktivisten und nach eigenen Angaben auch noch Optimisten Jürgen Grässlin.
    Radio Dreyeckland sprach mit Jürgen Grässlin im Vorfeld der Veranstaltung über die Rüstungsindustrie vor unserer Haustür, die Verantwortung von Unternehmen, aber auch die Frage, ob aus einem Rüstungsstandort tatsächlich ein Produktionsort für das Leben werden kann.
    11 min
  • Razzia in linkem Wohnprojekt verfassungswidrig - Verfassungsgericht stärkt Rechte von Mitbewohnenden
    Eine Razzia, die sich gegen eine Person richten sollte traf im sächsischen Erzgebirge am Ende ein ganzes Wohnprojekt. Mehr als vier Jahre später beschäftigte der Fall nun das Bundesverfassungsgericht.
    Das Gericht bekräftigte seine grundrechtsfreundliche Rechtssprechung zur Durchsuchung bei nicht verdächtigen, also unbeteiligten Dritten. Doch der Beschluss aus Karlsruhe beendet in der Praxis die Auseinandersetzung nicht. Denn neben der grundsätzlichen Bedeutung der Entscheidung bleibt offen, wie sehr sich Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte von solch einem Beschluss in ihrem Arbeitsalltag beeindrucken lassen.
    Ein Kommentar von Radio Dreyeckland-Redakteur Thomas.
    7 min
  • Kontokündigung der Roten Hilfe vor Gericht - Rote Hilfe gewinnt vor Oberlandesgericht
    Die Rote Hilfe kann vorerst aufatmen: Im Streit um ihr Konto bei der Sparkasse Göttingen hat jetzt das Oberlandesgericht Braunschweig eine wichtige Entscheidung getroffen. Die Sparkasse hatte das Konto der linken Rechtshilfeorganisation gekündigt, unter anderem im Zusammenhang mit Spenden für Anwaltskosten im sogenannten „Antifa-Ost-Verfahren“. Warum das Gericht die Argumentation der Sparkasse nicht gelten ließ und weshalb der Streit trotzdem noch nicht endgültig entschieden ist, dazu ein Bericht von Radio Dreyeckland.
    3 min
  • La Voix des Queers - Episode 3 - Raph und Maddie im Interview (Serie 1072: Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren)
    Maddie ist eine Transperson. Sie kommt aus Amerika und ist 51 Jahre alt. Im Jahr 2025 ist sie nach Deutschland geflohen. Queere Menschen sind teilweise auch den Vereinigten Staaten Gewalt und Ungerechtigkeiten ausgesetzt. Maddie sagt, sie habe sich für Deutschland entschieden, weil sie sich dort sicher fühlt. Christele und Séraphine haben sie in der ersten Anlaufstelle in Tübingen kennengelernt.
    Unser zweiter Gast heißt Raph, und ist 32 Jahre alt. Er kommt aus Kamerun und ist trans. Raph entging dem Zentralgefängnis von New Bell, dank der Solidarität des zuständigen Polizeibeamten und Raphs aufrichtigen Worte „Ich bin homosexuell, aber ich habe das Recht, ohne Gefängnisstrafe und Verurteilung zu leben“.
    Doch Raph erkannte in der Folge, dass er in Kamerun als Transperson keine Freiheit genießen würde, und beschloss, sich auf eine abenteuerliche Reise zu begeben.
    59 min
  • La Voix des Queers - Episode 2 -Idriss und Ousman (Serie 1072: Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren)
    Idriss kommt aus Kamerun und hat schon früh entdeckt, dass er Jungen mag. Aber sehr schnell wurde er von seinem Cousin erwischt, der dem Onkel des kleinen Idriss erzählte, dass er gesehen hat, wie er einen anderen Jungen geküsst hat. Von da an wurde Idriss verfolgt, überwacht, geschlagen und streng bestraft. Er entschied sich daher, von zu Hause wegzugehen, dann aus der Stadt und letztlich das Land zu verlassen. Mit 14 Jahren beginnt seine Geschichte.
    Ousman stammt ebenfalls aus Kamerun. Er ist 27 Jahre alt, muslim und LGBT – eine riskante Kombination, die ihn fast das Leben gekostet hätte. Aber wie viele von uns ist er durch die Wüste geflohen und schließlich in Deutschland angekommen, wo er endlich davon träumt, frei zu leben.
    Er hat sich Christele anvertraut, mit Adrien als Übersetzer.
    33 min

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