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  • südnordfunk #149: Friedensbildung in Kambodscha | Proteste in Indien | Spacial Justice für Mapuche und Stadtbevölkerung von Kapstadt (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Gesellschaften im Wandel: In Indien macht eine ungewöhnliche Jugendbewegung mit Kakerlaken-Masken gegen den enormen Druck im Bildungssystem mobil. Was bedeutet Frieden für sie? Und in Kambodscha geht es um die schwierige Erinnerungsarbeit nach der Herrschaft der Roten Khmer – und darum, wie eine junge Generation mit der Vergangenheit umgeht. Das Konzept von Spatial Justice steht im Zentrum der Kämpfe um Land in Chile und Südafrika – räumliche Gerechtigkeit hat eine gewichtige Rolle für den sozialen Frieden.
    1 hr
  • NRW plant neues PsychKG - Betroffene üben scharfe Kritik (Serie 720: Koo Koo)
    Am 1. Oktober fand in Düsseldorf eine Anhörung statt zur geplanten Neufassung des PsychKG (PsychischKrankenGesetz). Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW übt scharfe Kritik an diesen Plänen (siehe auch https://kbnt.org/sentv56 ).
    Wir hören eine Presse-Erklärung des LPE Nordrheinwestfalen und ein Gespräch mit Luan Engelns, der als Betroffenenvertreter an der Anhörung teilgenommen hat.
    24 min
  • KI-Agenten kontrollieren -"Es liegt noch in unserer Hand", sagt Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel
    Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug, das auf unsere Fragen antwortet. Sogenannte KI-Agenten sollen zunehmend selbstständig Aufgaben übernehmen, Entscheidungen treffen und mit anderen Systemen zusammenarbeiten.
    Das klingt zunächst nach einer technischen Weiterentwicklung. Aber es wirft eine ziemlich grundlegende Frage auf: Was passiert, wenn eine solche KI nicht mehr das tut, was wir von ihr verlangen?
    Eine aktuelle Studie hat genau das untersucht. KI-Agenten bekamen die Information, dass sie abgeschaltet werden sollen. Einige versuchten daraufhin, ihre Abschaltung zu verhindern, sie veränderten Dateien, legten Kopien an oder versuchten andere Agenten zur Unterstützung zu bewegen.
    RDL sprach mit der Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel, die über diese Studie und ihre möglichen Folgen in der ZEIT kürzlich einen Artikel geschrieben hat.
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    Im Interview angesprochene Studie:
    https://arxiv.org/abs/2609.28274
    Artikel in der ZEIT (Bezahlschranke)
    https://www.zeit.de/digital/2026-09/ki-agenten-abschaltung-kontrolle-kill-switch-thilo-hagendorff
    13 min
  • Gesundheitsversorgung in Haft: Es gibt viel zu verbessern! - sagt der "Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte"
    Wer im Gefängnis sitzt, soll medizinisch so versorgt werden wie jemand mit gesetzlicher Krankenversicherung. So steht es im Gesetz, aber damit sind Gefangene rechtlich gerade nicht gesetzlich krankenversichert, sondern die Vollzugsanstalten stellen ärztliches Personal bereit.
    Wie es in der Praxis aussieht, hat der Arbeitskreis Knast des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, kurz vdää, untersucht. Zusammen mit dem Verein Solidarisches Gesundheitswesen hat er dazu eine Broschüre herausgegeben. In diesem Jahr ist die zweite, aktualisierte Auflage erschienen.
    Darüber sprach RDL mit Dr. Nadja Rakowitz, der Pressesprecherin des vdää.
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    Die Broschüre kann kostenfrei als PDF hier heruntergeladen werden:
    https://www.vdaeae.de/publikationen/broschuere-haft/
    12 min
  • Gehen die Proteste gegen Zwangsräumung in einen Generalstreik gegen die Wohnungsmisere über
    In Spanien hat die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau aus ihrer Wohnung in Madrid, in der sie 71 Jahre gelebt hatte, eine riesige Protestwelle ausgelöst, die schließlich dazu geführt hat, das Maricarmen Abasca wieder in ihre Wohnung zurückkehren konnte. Auch die Regierung von Pedro Sánchez will reagieren. Per Dekret sollen Wohnungsräumungen bis 2030 ausgesetzt werden, wenn sozial Benachteiligte betroffen sind und für sie kein alternativer Wohnraum zur Verfügung steht. Auslaufende Mietverträge sollen bis zum 31. Dezember 2028 verlängert werden und großen Immobilienfonds bis 2028 verboten werden, in Spanien Wohngebäude zu kaufen. Allerdings dürften die Dekrete im Parlament scheitern, erläutert unser Spanienkorrespondent, der Freie Journalist Ralf Streck. Er erklärt auch, dass der Schein der Dekrete trügt.
    21 min
  • Große Proteste an französischen Schulen stoßen auf u.a. rassistische Gegenkampagne
    In Frankreich gibt es mal wieder Proteste. Eine gewisse Wucht scheinen vor allem die Schülerinnen und Schüler zu haben, die gegen zu große Klassen von 35 SchülerInnen und schlechte Lernbedingungen protestieren und zahlreiche Schulen blockieren. Auch Studierende gehen u.a. gegen neue Studiengebühren auf die Straße. Am 29. September demonstrierten zudem Frankreichweit etwa 200.000 Menschen gegen die Sparpläne der Regierung, u.a. gegen das Einfrieren der Löhne im öffentlichen Dienst, wo es seit Jahren zu Reallohnverlusten kommt. Auch an diesem Protesttag waren Schülerinnen und Schüler sehr präsent. Über die aktuellen Proteste haben wir mit unserem Frankreichkorrespondenten, den freien Journalisten und Juristen Bernard Schmid, gesprochen.
    22 min
  • die feministische Leseecke: "Das Land der Anderen" von Leïla Slimani
    Diese Familiengeschichte ist der 3. Roman der französischen Autorini Leïla Slimani und spielt in den 50er Jahren.
    Die Protagonistin der 1. Generation, die Großmutter, geht aus dem Elsass mit ihrem aus Marokko stammenden Ehemann in sein Herkunftsland. Sie bauen sich dort in Marokko eine neue Existenz auf und gründen eine Familie.
    Viele Perspektiven, Widersprüchliche Hauptfiguren und die Auseinandersetzung um Kolonialistische Denkstrukturen, Zugehörigkeiten, schambesetzte Herkunft und Identitäten.
    Ein Gespräch über das Buch.
    s.g. und dm
    17 min
  • Repression gegen Antifas im Budapest-Komplex - In Budapest und Paris wird gegen Antifaschist*innen verhandelt; die Strafe von Maja T. wurde leicht reduziert
    Am heutigen Mittwoch stehen wichtige Gerichtsentscheidung im sogenannten Budapest-Komplex an. Verschiedenen Antifaschist*innen werden Angriffe auf Nazis beim sogenannten "Tag der Ehre" in Budapest vorgeworfen. Prominenteste angeklagte Person ist Maja T. Die nicht-binäre Antifaschist*in war verfassungswidrig von Deutschland nach Ungarn abgeschoben worden und war dort lange im Hungerstreik. Im Berufungsverfahren in Budapest wurde über Maja T., den Italiener Gabriele M. und Anna M.aus Berlin geurteilt. Majas Strafe wurde von 8 auf 7 Jahre reduziert. Zudem entscheidet heute, ebenfalls im Budapest-Komplex das Kassationsgericht in Paris darüber, ob der in Albanien geborene Antifaschist Gino nach Deutschland und von hier aus vielleicht später möglicherweise doch noch an die ungarische Justiz ausgeliefert werden kann. Wir haben mit unserem freien Mitarbeiter Luc in Paris gesprochen, der an einem Ticker fürs ND zu den Gerichtsentscheidungen beteiligt ist.
    7 min

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