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  • Gegen die Einsparungen und Streichungen in den Disability Studies (d.h. in der Behinderten- oder Inklusionsforschung)
    In Deutschland gibt es nur 3 Institute, die zu Behinderung forschen (Disability Studies). Zwei davon sind akut von Schließung und Kürzung bedroht. (Hamburg und Köln).
    Wenn man weiß, daß 15% der Bevölkerungin der BRD Behinderungen haben, sind 3 Lehrstühle und 10 Lehrende und Forschende extrem unterrepräsentiert.
    Das Besondere an Disability Studies, auch in Abgrenzung zu Sonderpädagifik und traditionellen Forschungsansätzen ist schon das Motto: "Wir forschen selbst" und "nichts über uns ohne uns".
    Und: Disability Studies kommen aus der Behindertenbewegung und der kritischen Medizinsoziologie, die weltweit ab der 1960er Jahre aktiv wurden.
    Ab den 2000ern haben sich Disability Studies auch in Deutschland etabliert, bzw. wurden durchgesetzt.
    Hier die Definition dazu von der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies:
    "In den Disability Studies wird Behinderung als gesellschaftlich negativ bewertete körperliche Differenz verstanden, die im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext betrachtet werden muss. Ihre Vertreter*innen eint die Kritik an einem verengten, rein medizinisch-pädagogischen und individualisierten Blick auf Behinderung. Die Disability Studies stellen damit einen Gegenentwurf zu traditionellen Forschungsansätzen wie etwa der Sonderpädagogik oder den Rehabilitationswissenschaften dar. Gegenstand der Disability Studies ist nicht „Behinderung an sich“, sondern die Konstruktion von Normalität aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen."
    Ein Gespräch mit Bertold Scharf, Vorstand im Verein Disability Studies Deutschland e.V. Sein Forschungsgebiet an der Hochschule Bremen ist Digitale Teilhabe.
    Ich fragte ihn im folgenden Interview, warum die Disability Studies so wichtig sind. Was haben diese Kürzungen für gesellschaftliche Konsequenzen? Gibt es Protest und Widerstand ? Und wie ist das mit dem aktuellen Apell der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies.
    (Diese verschriftlichte Anmod. ist nicht nochmal im Audio enthalten).
    s.g.
    Tags: Ableismus, Anti-Ableismus, Behinderung, Disability
    12 min
  • GOTHAM Software des hardcore Anti-Demokraten Thiel soll in Baden-Württemberg im Landtag von schwarz-grün verabschiedet werden (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Am Mittwoch 12.11.2025 wird der von MP Kretschmann ex ante abgesegnete Plan, die ohne Zustimmung des Landtags angeschaffte PALANTIR Software, durch Techniker des Techno-faschistischen US-Unternehmens des Peter Thiel bis Ende des 1.Quartals 26 flottgemacht werden. Das ermöglichende Polizei-Gesetz wird ab 12:40 im Landtag erörtert und dann beschlossen.https://www.landtag-bw.de/scr/initiativen/ini_check.asp?wp=17&drs=9478
    Die quasi auf Knopfdruck möglich werdende Verknüpfung umfassender Datenbestände der Polizei, die eine Viel-Unzahl von Unbeteiligten - Zeugen Auskunfspersonen usw.- beinhaltet, aber auch wie das RDL-Verfahren gegen RDL-Redakteur Fabian belegte, jahrzehntelange Datensammlungen aus öffentlichen Quellen wie das RDL-Programm, ist ein umfassender Angriff auf die Bürger- wie Menschenrechte, die selbst die von der Ampel ermöglichten Zugriffe auf Lichtbilderzentraler wie dezentraler PASS-Register [https://rdl.de/beitrag/datengier-uneingeschr-nkt-staatlicherseits-m-glich] bei weitem übertrifft Das "Datenbett" der Polizeibehörden wird von Technikern im Solde der Techno-Faschisten hergerichtet werden. Ein Abfluss in die USA, selbst eine Sicherheitsprüfung der eingesetzten "Experten" von Palantir konnte - so ein Ergebnis der verkrüppelten Anhörung im Petitionsausschuss am 5.11.25 nicht ausgeschlossen werden. Hierzu sprach RDL mit dem Initianten der von über 13.000 trotz verkürzter Unterschriftsmöglichkeiten gezeichneten Resolution Sebastian Müller am 7.11.25.
    Das die grünen MdL ihrem greisen Vorturner als MP ausgerechnet hier dioe Gefolgschaft veweigern ist eher unwahrscheinlich
    15 min
  • "GreenCity" Freiburg 2: Grünoasen ins Schaufenster schaffen mit KfW Förderungen. Wo bleiben aber die wahren Hitzespots- jenseIts Innenstadt und Villenviertel? (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Im Umwelt- und KlimaAusschuß des Rat in Freiburg am Dienstag,4.11.25 war der Punkt der Grün-Oasen, mit dem die Stadt in öffentlichen Räumen Hitzespots mildern will, noch unter die am 25.11.25 im Gemeinderat zu beschliessen Förderrichtlinien bei dem GebäudeGrünHochDrei für "Private" ergänzt worden.
    9 min
  • Früherer Gefängnisdirektor sagt: "Gefängnisse entwürdigen den Menschen"
    Der Rechtsanwalt und Autor Dr. Thomas Galli war viele Jahre in leitender Funktion im deutschen Strafvollzug tätig – bis er selbst zum entschiedenen Kritiker des Systems wurde. Heute setzt er sich für einen radikalen Wandel ein: weg von Strafe und wem vom Gefängnis, hin zu Wiedergutmachung, Prävention und gesellschaftlicher Verantwortung. In seinem Vortrag „Besser ohne Strafe? Ideen für eine Welt ohne Gefängnisse“ an der Katholischen Akademie Freiburg stellte er am Montagabend diese Vision zur Diskussion.
    Im Interview mit RDL erklärt Galli, warum Strafe aus seiner Sicht oft mehr Leid erzeugt, als sie verhindert – und welche Alternativen er für realistischer hält.
    12 min
  • Klapsi von TZK im Interview (Serie 238: Morgenradio)
    Sieben Jungs. Knapp 6000 monatliche Hörer*innen auf Spotify und im Dezember den ersten großen Auftritt im SO36. TZK ist eine aufstrebende Band aus Berlin Kreuzberg. In ihrem ersten Interview jemals spricht Leon aka Klapsi mit Radio Dreyeckland über seine Anfänge in der Band und erklärt, warum die Songs von TZK so politisch sind.
    7 min
  • Gespräch mit Freiburger Schüler, der nach Protest gegen Jugendoffizier angezeigt wurde
    Bentik von der Inetrnationalen Jugend Freiburg wird vorgeworfen mehrere Memes erstellt zu haben, mit denen gegen den Auftritt eines Jugendoffiziers an der Angell-Schule protestiert wurde. Er war hier Oberstufenschüler. Aufgrund eines Memes in dem der Jugendoffizier zu sehen ist und ein Anruf von SS-Siggi eingeht, woraufhin der Jugendoffizier erklärt "da muss ich kurz rangehen", wurde Bentik vom besagten Jugendoffizier, dessen Namen auch im Meme auftaucht, angezeigt. Im Raum steht ein möglicher Verstoß gegen das Kunsturhbergesetz und Beledigung. SS-Siggi nimmt Bezug auf einen vor mehreren Jahren verstorbenen bekannten Nazi.Bentik sieht darin einen Protest gegen faschistische Strukturen in der Bundeswehr. Das zuständige Gericht muss nun prüfen, ob es tatsächlich zur Gerichtsverhandlung gegen Bentik kommt. Bei den Ermittlungen wurde offenbar auch versucht sein Handy zu lokalisieren. Er hat mittlerweile seinen Schulabschluss gemacht und ist nicht mehr Schüler des Angell-Gymnasiums. Der Fall hat bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir haben mit ihm gesprochen.
    15 min
  • Pop-Up Fahrradweg in Freiburg
    In der Nacht vom 5. auf den 6. November wurde in der Stefan-Meier-Straße ein circa 200 m langer Radweg angelegt und damit eine Lücke im Freiburger Radwegnetz geschlossen. "Wenn die Stadt Freiburg nicht handelt, dann machen wir es eben selbst." So das selbsternannte ‚Klimakollektiv Freiburg‘. Bereits am nächsten Tag fräste die Stadt Freiburg die Farbe, die den Radweg markiert wieder weg. Als Begründung wurde hohes Sicherheitsrisiko genannt.
    Die Motivation dahinter und wie so eine Aktion abläuft erfahrt ihr in dem von uns nachgesprochenen Interview.
    5 min
  • Grenzenloses Risiko - oder: Wie kann die älteste AKW-Flotte der Welt abgeschaltet werden? (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Der letzte Reaktor der Schweiz, der an das Netz ging, war ausgerechnet der Siedewasser Reaktor von Leibstadt. Direkt am Rhein. Vor über 41 Jahren.
    40 Jahre ist aber das Auslegungsdatum für AKWs die die IAEO einst vorgab, in denen die Betriebssicherheit völlig zu gewährleisten sei.
    Bei Harrisburg, Tschernobyl wie Fukushima ging das bekanntlich schon in diesem Zeitraum fehl.
    Wie aber mogelt sich die Schweiz eigentlich zu dem Überzeitbetrieb ihrer AKW-Flotte und welches Sicherheitskonzept wird denn da reklamiert bzw. eingenommen.
    Bei der Veranstaltung von TRAS und EWS im Jazzhaus am 4.11.25 – Grenzenloses Risiko - kam auch der ehemalige Abteilungsleiter Reaktorsicherheit, der einst in Freiburg studierte Physiker Wolfgang Renneberg zu den unterschiedlichen Sicherheitskonzepten zu Wort.3:39
    Eva Stegen ergänzte die so umschriebene Sicherheitsbetrachtung der schweizer Atomaufsicht ENSI mit einem weiteren Zitat zu dem seit Monaten wegen erkennbar gravierender Fehler stilliegenden AKW Gösgen.0:10
    Ein in Europa kaum noch gebräuchlicher Siedewasserrekator wie der von Leibstadt, dessen Kreislauf mit den nichtnuklearen Kühlteilen aus dem Rhein unmittelbar verbunden ist, ein eigentlich ausserhalb deutscher Vorsorgeplanung liegendes AKW in Gösgen. So richtig wollte da die Aussage in der Debatte des für Katastrophenschutz im RP Freiburg zuständigen Herrn Glaisner zum Werkzeugkasten nicht beruhigen:0:16
    Zumal ja die Katastrophenschutzplanung – nach Katastropheneintritt auf Schadensminimierung zielt. Nochmal Herr Glaisner:0:59
    Trotz kaum neuer Reaktoren machen aber gerade die zunehmend überalterten Reaktorflotten in der Schweiz wie auch in Frankreich ein mehr als ernstes – angesichts des potentiellen Schadensumfang – auch dringendes Problem auf. Abgesehen auch von Fehlaussagen –wie z.B. der AKW freundlichen von Greta Thunberg F4F– bleibt die Abhängigkeit von den zunehmend betriebsunsicheren Meilern und ihres Anteils an der Stromversorgung auch Thema in der Debatte im Jazzhaus. Dazu Armin Simon von ausgestrahlt:1:53
    Einen weitgehende Übereinstimmung zur schnellstmöglichen Abschaltung vorausgesetzt, blieb die strategische Frage wie aus der BR Deutschland heraus, dies zu bewerkstelligen sei. Die Umgehung der ESPO Konvention ist dabei ein nur bedingt hilfreicher Faktor. Eva Stegen1:15
    Eine Frage, die auch die grüne Gemeinderätin und ehemalige Regierungspräsidentin, Bärbel Schäfer wie folgt aufwarf:2:13
    Einen guten Hinweis gab da der ehemalige SP-Nationalrat Robert Rechsteiner:2:49
    Nun dies wird wohl ohne grenzüberschreitenden Druch auch auf den Strassen nicht wirklich gehen. Die besseren Argumente sind längst da.
    18 min
  • NTERVIEW ► Union Busting im Krankenhaus. Uni-Klinik Bonn gegen Betriebsrat? (Serie 1273: arbeitsunrecht FM)
    Elmar Wigand (Pressesprecher aktion ./. arbeitsunrecht) spricht mit Maurice Graf (Ver.di-Sekretär)
    ►Betriebsratsvorsitzender von Kündigung bedroht.
    ►Betriebsratsmitglieder zu Rücktritt gedrängt?
    ► Beschäftigte mit Musterformularen zum Austritt aus der Gewerkschaft gedrängt?
    Was ist da los?
    Die Uni-Klinik Bonn hat fast 10.000 Beschäftigte und ist damit der größte Arbeitgeber Bonns. Es hat über 30 Kliniken in denen jährlich 500.000 Behandlungen durchgeführt werden.
    Die UKB gilt als exzellent. Doch was hinter den Kulissen in der Kantinengesellschaft abgeht ist weniger exzellent.
    DAS SENDEMANUSKRIPT ZUM NACHLESEN ► https://arbeitsunrecht.de/interview_union-busting-im-krankenhaus-uni-klinik-bonn-gegen-betriebsrat/
    WER FÜHRT DAS INTERVIEW?
    Elmar Wigand ist der Pressesprecher der aktion ./. arbeitsunrecht e.V. Er moderiert am 1. und 3. Mittwoch im Monat die Sendung arbeitsunrecht FM.
    Die Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!
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    Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.de
    Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!
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    15 min

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