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Die deutschen Unternehmen kommen nicht zur Ruhe. Der Ukraine-Krieg gefährdet oder stört Lieferketten, eine Energiekrise droht, Preise steigen.
Betriebsräte agieren schon wieder in der Krise.
Im provisorischen Podcast-Studio St. Peter Ording hat Ronald in dieser Live-Podcast-Folge Betriebsräte zu Gast, die ihm erzählen, wie es in ihren Betrieben gerade aussieht.
Sie können von ähnlichen Erfahrungen berichten: Anlässlich Corona entliessen die Unternehmen ihre MitarbeiterInnen ins Homeoffice. Nach dem Entfall der Corona-Beschränkungen und angesichts eines nachlassenden Infektionsgeschehens holten die Arbeitgeber die Belegschaft zurück in die Betriebe. Jetzt sollen die Beschäftigten aber wieder zurück ins Homeoffice und zudem den persönlichen Arbeitsplatz im Betrieb verlieren. Büros sollen verkleinert werden und Betriebskosten gespart werden.
Die Unternehmen unserer Podcast-Gäste möchten ebenfalls Desk Sharing in der Kombination mit Homeoffice, um die Kosten zu drücken. Nichts leichter als das? Wir haben doch genug Erfahrung in den letzten zwei Corona-Jahren gesammelt, oder?
Desk Sharing macht das Homeoffice zur Dauerlösung und ist überhaupt nicht einfach, wenn man es richtig machen will.
Hitzewellen rollen übers Land. Glücklich, wer Urlaub hat und nicht arbeiten muss, oder einen klimatisierten Arbeitsplatz hat.
Sophia und Ronald nehmen die hochsommerlichen Temperaturen zum Anlass über die Wärme bzw. Hitze am Arbeitsplatz zu reden. Es geht um Temperaturwerte, Beschwerdemanagement, Klimaanlagen in Zügen und einen Todesfall.
Die meisten Betriebsräte werden nach kurzer Internetrecherche herausgefunden haben, dass es kein Hitzefrei für ArbeitnehmerInnen gibt. Aber wir denken etwas weiter darüber nach, ob und wie die Arbeitnehmervertretung etwas für die Kolleginnen und Kollegen tun kann.
Nein, nein, das wird nicht die erste englischsprachige Fresch BReeze Folge. Wir meinen aber, dass es eine gute Sache ist, wenn Betriebspartner sich auf eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit verständigen. Denn wenn man in der vorigen Amtszeit mäßig gute Erfahrungen miteinander gemacht haben sollte, bietet es sich an, sich darauf zu verständigen, es ab jetzt besser zu machen. Aber wie konkretisiert man die guten Absichten fair miteinander umzugehen? Macht man daraus eine Regelungsabrede, eine Betriebsvereinbarung?
Sophia und Ronald tauschen sich über einige mögliche Inhalte einer Regelung der Zusammenarbeit aus. Das tun sie vor dem Hintergrund ihrer reichhaltigen Erfahrungen und Erlebnisse. Bestimmt erkennt der eine oder die andere HörerIn Sachverhalte wieder, die das eigene Gremium zum Gegenstand eines Gentleman's Agreements machen könnte…
Wie werden Ersatzmitglieder richtig geladen, damit die nächste Betriebsratssitzung korrekt vorbereitet ist? Da gibt es ja Standards, die jeder Betriebsrat kennen und beherrschen sollte. Doch in den Seminaren fällt uns immer wieder auf, wie groß das Interesse der TeilnehmerInnen ist, wenn es um Ersatzmitglieder geht.
Da kann es ja nicht schaden, wenn zwei erfahrene Referenten wir Ronald und Carsten sich in dieser Folge der Frischen BRise über das Thema austauschen. Sie kommen - mit ein bisschen Widerwillen - auch auf die „neueste Kategorie“ der Verhinderungsfälle zu sprechen: Darf man ein Ersatzmitglied laden, wenn ein ordentliches Mitglied noch so viel Arbeit hat?
Diese Podcastfolge hilft zu prüfen: Laden wir Ersatzmitglieder eigentlich richtig?
Betriebsräte haben diese Tage besondere Verabredungen - mit der Geschäftsleitung. Man möchte wissen, mit wem man es im neuen Gremium zu tun hat. Außerdem will der eine oder andere Chef herausfinden, ob er den neuen Betriebsrat nicht auf Linie bringen kann.
Was erwartet neue ArbeitnehmervertreterInnen wohl beim Antrittsbesuch? Ronald und Carsten malen es sich in dieser Folge der Frischen BRise aus. Nach dem Anhören dieser Folge lassen sich Bemerkungen des Chefs oder der Personalleiterin besser deuten. Wir wünschen viel Vergnügen.
Achtung: Folge mit großer praktischer Bedeutung für Betriebsräte, die die Zeiterfassung im Betrieb neu gestalten wollen - oder eine Zeiterfassung schon lange vermissen.
Ronald stellt erstaunt fest, wie schnell die Zeit vergeht. Es sind schon mehr als drei Jahre vergangen, seit der Europäische Gerichtshof eine viel beachtete Entscheidung zur Pflicht der Arbeitgeber getroffen hat, wonach die Arbeitszeit der eigenen Beschäftigten verlässlich und detailliert zu dokumentieren ist. Seitdem scheint nicht viel geschehen zu sein. Oder gibt es doch etwas neues für Betriebsräte? Ronald und Carsten verraten es Euch, damit Ihr die INITIATIVE ergreifen könnt.
Edit: Diese Folge der Frischen BRise ist mit Vollgas rechts überholt worden - und zwar vom Bundesarbeitsgericht höchstpersönlich. Die neue Entscheidung des BAG sagt: Ein Initiativrecht hat der Betriebsrat nicht, weil es schon (längst) die GESETZLICHE Pflicht zur Zeiterfassung durch den Arbeitgeber gibt! Viel Spaß bei der Ausgestaltung.
Außerdem lernen wir: Nordwestlich von Emden liegt Borkum - im Meer.
Die Wahlen haben statt gefunden. Die neuen Gremien gehen an die Arbeit. Die Frische BRise begleitet Euch wieder.
Wie geht es mit den neuen Mitgliedern? Sind die alten Hasen noch an Bord? Welche Themen sind dem neuen Gremium vom alten Betriebsrat mitgegeben worden? Oftmals ist es gar nicht so leicht, dass neue Team loslegen zu lassen. Teambuilding und ein Vorsortieren der Aufgaben für die kommenden Monate werden notwendig. Viele Betriebsräte planen zuerst ihre eigene Klausurtagung, um gut organisiert in die neue Amtszeit zu starten. Blöd nur, dass im Betriebsverfassungsgesetz kein Wort über Klausurtagungen steht...
In dieser Podcast-Folge tauschen sich Roswitha, Olaf und Ronald über das Thema aus und es gibt Interessantes zu erlauschen. Oder wusstet Ihr schon, dass ein Betriebsrat für die Klausurtagung gar nicht ins Kloster muss?
Carsten war beim Arbeitsgericht und hat sich für einen Mandanten mit dessen Arbeitgeber über sein Zeugnis gestritten. Das machen wir als Fachanwälte im Arbeitsrecht öfters. Grund genug, sich in dieser Folge zusammen mit Ronald ein paar beste (?) Zeugnisformulierungen auf der Zunge zergehen zu lassen...
ArbeitnehmerInnen sollten misstrauisch werden, wenn eine Passage im Zeugnis "irgendwie komisch" klingt... Das ungute Gefühl ist oft begründet. Obwohl die Formulierung meist freundlich und wohlwollend klingen, bedeuten sie für den erfahrenden Leser womöglich Schlimmes.
Im Umgang mit Beschwerden der Belegschaft sieht nicht jeder Betriebsrat gut aus. Die werden zu oft wie eine heisse Kartoffel von links nach rechts geworfen. Es ist schlecht, wenn Betroffene den Eindruck haben, der Betriebsrat scheint sich der Sache nicht anzunehmen oder wartet ab, ob es sich nicht durch Zeitablauf erledigt...
Dabei ist es doch ureigenste Aufgabe der Arbeitnehmervertretung an sie heran getragene Probleme am Arbeitsplatz oder bei Problemen mit Vorgesetzten oder Kollegen zu helfen und nach guten Lösungen zu suchen.
Wenn sich also jemand hilfesuchend an den Betriebsrat wendet, darf er erwarten, dass ihm oder ihr bei der Lösung eines Problems effektiv geholfen wird.
Gut wenn man von den §§ 84, 85 Betriebsverfassungsgesetz und wie sie funktionieren gehört hat. Es sich lohnt sich, Ronald und Carsten aufmerksam zuzuhören, wenn die beiden kurzweilig ein paar Anregungen geben um z. B. den Arbeitgeber schnell in die Pflicht zu nehmen. Außerdem gibt es - wie so oft - taktische Tipps zu erlauschen.
Viel Vergnügen mit dieser Folge der Frischen BRise!
In dieser Fortsetzung zu Wahlmanipulation Teil 1 reden Ronald und Carsten über Möglichkeiten der Wahlbeeinflussung, die nicht gleich als rechtswidrig einzustufen wären. Da geht es besonders um die Frage Personen- oder Listenwahl. Sind die, die eine 2. Vorschlagsliste beim Wahlvorstand einreichen, Verräter an der betrieblichen Tradition? Oder eröffnet die Listenwahl auch demokratische Chancen?
Die beiden geben mit praktischen Beispielen den Hinweiss, dass Werbung für sich (und die eigene Liste) das Wahlergebnis verbessern kann. Es muss nicht der ganz aufwändige Wahlkampf sein, um seine Themen für die Arbeitnehmervertretung zu bewerben. Bereits etwas Aufmerksamkeit in der Belegschaft zu erregen kann die Kandidatur erfolgreicher machen.
Aber, Vorsicht! Keine übereilten, überschwänglichen Wahlversprechen abgeben. Man soll Politikern nicht alles nachmachen.…
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