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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Kältetelefon in Oberösterreich

    Seit Tagen wird aufgrund der niedrigen Temperaturen auf die Kältetelefone in den Bundesländern hingewiesen. In Oberösterreich wird die Nummer von B37 angegeben. Wie funktioniert dieses Angebot genau?

    Es ist wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Kältetelefon um keine Notrufnummer handelt, auch zeitnah den Hinweisen nachgehen kann OBST nicht. OBST bezeichnet das aufsuchende Streetwork Angebot vom Sozialverein B37. Die Teamleiterin Isolde Waltenberger betont, dass sie allen Anrufen und E-Mails nachgehen, aber da die Sozialarbeiter*innen meistens so und so schon unterwegs sind und mit den wohnungslosen Personen in Linz Kontakt haben. Das ist auch ein wichtiger Hinweis, B37 betreut nur das Linzer Stadtgebiet, es gibt noch Stellen in ein paar anderen oberösterreichischen Städten, an die sie Anrufer*innen weiterleiten könne, aber eine bundeslandweite, einheitliche Versorgung gibt es nicht.

    Isolde Waltenberger

    Laut Erhebungen von B37 sind es 82 Personen, die in Linz wohnungslos sind und auf der Straße wohnen. Diese Zahl beinhaltet aber nur diejenigen, die in Österreich Anspruch auf Sozialleistungen haben, die Gruppe an wohnungslosen Menschen ist eigentlich größer. Im Alltag versorgen Waltenberger und ihre Kolleg*innen ihre Klient*innen schon im Herbst mit Schlafsäcken und warmen Gewand, so dass sie für den Winter gut ausgerüstet sind. Sie kommen auch teils für die Kosten der Notschlafstelle auf oder Personen können sich mit der Adresse von B37 bei Behörden melden. So können sie dort ihre Post empfangen.

    Das Kältetelefon von B37 ist von November bis Ende März jeweils Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr unter 0732 77 67 67 – 560 oder

    [email protected] erreichbar. Falls eine Person akut Hilfe benötigen sollte, rufen Sie bitte die Rettung unter 144.

    27 min
  • 25 Jahre Wikipedia

    Die Onlineenzyklopädie Wikipedia feiert 2026 25 Jahre. Was macht der Verein Wikimedia? Wie entstehen Artikel auf Wikipedia?

    Die Community Managerin von Wikimedia Österreich Annemarie Buchmann und eine Linzer Wikipedia Autorin Marlen Potje alias Flughund 11 waren zu Besuch im Radio FRO Studio und haben über ihre Arbeit gesprochen und wie sich die Wikipedia über die letzten 25 Jahre hinweg entwickelt hat. Buchmann ist unter anderem dafür zuständig, Stammtische zu organisieren, bei denen sich Wikipedia Autor*innen im echten Leben treffen können. Diese Events seien sehr beliebt in der Community, Potje schätzt es, nicht komplett anonym vor sich hinzuschreiben, sondern realen Austausch zu haben. „Die Wikipedia wird von Menschen geschrieben, die eine Freude daran haben, dass sie eine Enzyklopädie schreiben.“, so beschreibt Buchmann die Personen, die ehrenamtlich die Enzyklopädie befüllen. Das ist auch strikten Regeln unterlegen, zum Beispiel dürfen nur Bürgermeister*innen eine Seite bekommen, deren Städte mehr als 20.000 Einwohner*innen haben. Relevanz hat in der deutschen Wikipedia einen sehr hohen Stellenwert. Die Regeln sind über die Sprachen hinweg nicht einheitlich. Für englischsprachige Autor*innen gebe es zum Beispiel größere Hürden überhaupt Artikel verfassen zu dürfen.

    Wikipedia wird als Quelle nicht gerne gesehen und gilt gemeinhin als unzuverlässig. Eine Kritik, die Buchmann und Potje damit entschärfen, dass gedruckte Enzyklopädien veraltete Informationen beinhalten können, schon im Moment wo sie gedruckt werden. Wikipedia kann im Gegensatz immer aktuell gehalten werden. Es komme zwar vor, dass „Vandalismus“ betrieben wird, aber die Community achte auf ihre Einträge und würden sehr zeitnah korrigieren. Potje bringt als Beispiel den Berg „Loser“, wo Personen manchmal „Ha, ha Loser (Anm: das englische Wort für Verlierer*in)“ dazuschreiben würden.

    Marlen Potje hat angefangen Artikel zu verfassen, um mehr weibliche Künstlerinnen sichtbar zu machen, das sei ein großes Anliegen für sie. Allgemein möchte Wikimedia, das der gemeinnützige Verein hinter Wikipedia, dass Frauen sichtbarer werden. Die Vereinigung FemNetz spricht feministische Themen an und möchte erreichen, dass mehr Frauen und genderqueere Personen Autor*innen für die Wikipedia werden. Bei der jährlichen Veranstaltung für Wikipedia Autor*innen, der WikiCon, seien letztes Mal so viele Frauen wie noch nie erschienen, so Buchmann. Es komme zu einer demografischen Veränderung, auch weil die jüngeren Generationen nachrücken würden, ist sie überzeugt.

    Headerbild: By EWilson (WMF) – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=114282186

    50 min
  • Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik

    Fidschi und die internationale Klimapolitik

    Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Vor allem wanden sich die Industriestaaten, zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, um ihre Verpflichtungen und dem notwenigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie konnten sich nicht einmal auf eine robuste Klimafinanzierung einigen, damit sich andere vor den Folgen der Wetterextreme besser schützen können. Dabei hat die Welt die 1,5°C-Gefahrenschwelle – zumindest für einige Jahrzehnte – bereits überschritten. Doch ist damit die Klimadiplomatie gescheitert? Und wenn, was folgt daraus? Für die Gruppe der kleinen Inselstaaten, die mehr als andere Länder von den Klimafolgen betroffen sind, ist es keine Option, die internationale Klimapolitik trotz alljährlicher Enttäuschungen gänzlich in Frage zu stellen. Für die Inselrepublik Fidschi sieht Vani Catanasiga neben Misserfolgen auch kleine Fortschritte – und eine große Verantwortung. Sie ist Geschäftsführerin der NGO Fiji Council of Social Services (FCOSS). Südnordfunk von Radio Dreyeckland gestaltete den Beitrag.

    Beitrag zum Nachhören

    Gen Z Proteste in Peru
    Junge Menschen gehen in Peru auf die Straße – gegen politische Gewalt, institutionelles Versagen und ein System, das sie nicht repräsentiert. Im Interview mit Gen Z Aktivistin Gabriela Santos Tacuri und der indigenen Aktivistin und Soziologin Diana T’ika Flores Rojas zeigt der Beitrag von südnordfunk, wie sich urbane Jugendproteste mit indigenem, landwirtschaftlichem Widerstand verbinden. Es ist eine Geschichte über Repression, Solidarität und die Suche nach neuen politischen Wegen inmitten einer tiefen Krise.
    Beitrag zum Nachhören

    Eskalation Venezuela – USA

    Die USA sind am Samstag, den 03.01.2026, in Venezuela mit Militär eingedrungen. Sie entführten Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau in die USA. Der Militäreinsatz der USA wirft massive Fragen auf: nach Völkerrecht, nach innerem Verrat, nach der Stabilität Venezuelas sowie nach Folgen für ganz Lateinamerika. Aber auch danach wie es den Menschen im Nachbarland Kolumbien mit alledem ergeht. RDL sprach noch am gleichen Tag mit einem RDL-Kollegen, der sich aktuell in Kolumbien befindet.

    Gespräch zum Nachhören

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-Musik: Ronald Kah, brother, new morning

    50 min
  • Weltempfänger: Fokus El Salvador

    El Salvador: Kriminalität des Staates

    Marisela Ramírez ist Repräsentantin des Bloque de Resistencia y Rebeldia Popular, der stärksten zivilgesellschaftlichen Oppositionsbewegung in El Salvador. Alice Wiesholler sprach für Radio LoraMuc mit ihr über die aktuelle Situation des Landes, die Folgen des andauernden Ausnahmezustandes für die Bevölkerung, über die Interessen des regierenden Clans von Präsident Bukele, über Megaprojekte, Militarisierung und Migration.

    Sprecher*innen: Antonia Rodríguez, Alice Wiesholler und Andrea Lammers

    Signaturstimme: Ana-Lucía Weidner Rendón
    Postproduktion: Patricia Rendón Galván

    El Salvador: Widerstand gegen Bergbau

    In El Salvador war die Ausbeutung von Gold, Silber und anderen Metallen bis Ende 2024 verboten. Aus gutem Grund, denn das Land ist dicht besiedelt und leidet unter Wassermangel und einer ohnehin schon kritischen Umweltsituation. Nun gibt das autokratische Regime von Präsident Bukele erneut grünes Licht für den Bergbau. Auch mit der Idee, zum Beispiel Thorium oder Uran zu fördern. Gemeinden mit langer widerständiger Tradition wehren sich dagegen. Andrea Lammers sprach für Radio LoraMuc mit Vidalina Morales, Aktivistin aus Santa Marta.

    Sprechende: Antonia Rodríguez, Maya von Ahnen und Andrea Lammers

    Bearbeitung und Postproduktion: Patricia Rendón Galván
    Signaturstimme: Ana-Lucía Weidner Rendón

    Beide Beiträge produzierte das Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit in München. Gefördert wurde es von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY Musik: Ronald Kah, wings, heaven touch slow

    50 min
  • 20 Jahre PANGEA: „Wir sind da und wir bleiben“

    Ein Rückblick auf die Anfänge des offenen Kunst- und Kulturraums in Linz sowie ein vorsichtiger Ausblick angesichts von Förderkürzungen.

    Ein Studiogespräch mit:

    Andrea Reisinger: 1998 Gründerin des Verein Medea, aus dem sich PANGEA herausentwickelt hat. Sie war bis 2019 in mehreren Vorstandsperioden aktiv. Heute bezeichnet sie sich als sporadische Besucherin und konstante Freundin von Pangea.

    Amra Commenda: sie stieß mit 18 Jahren zum Verein, wo sie anfangs an verschiedenen Programmen teilnahm, oder einfach plauderte, beobachtete und chillte. Von 2005 bis 2006 war sie Teil der Geschäftsführung und bis 2013 im Vorstand:
    „Als Frau mit Migrationshintergrund war Medea/PANGEA mein safer space und eine Ort der Begegnung.“

    Andreu Vall Portabella: seit 2013 Teilnehmer und seit 2018 Vorstandsmitglied

    Moderation: Marina Wetzlmaier

    www.pangea.at
    1 hr
  • Weltempfänger: Proteste in Griechenland

    Proteste in Griechenland

    Anfang Dezember protestierten in Griechenland die Landwirte und blockierten Straßen und Grenzübergänge. Traktorkonvois versperrten die Zufahrtsstraßen zu den Ländern Nordmazedonien, Bulgarien und in die Türkei. Damit zwangen sie Autofahrer zu langen Umwegen. Anlass war, dass EU-Subventionen nicht ausgezahlt wurden, die ihnen zustehen. Während diese Proteste stattfanden, sprach Radio Corax mit Karl Heinz Jeron über die aktuellen Proteste und die gesellschaftlichen Hintergründe in der griechischen Bevölkerung.

    Gespräch zum Nachhören

    Braucht die EU ein Grundrecht auf Verschlüsselung?

    Die geplante Chatkontrolle – also die automatisierte Überwachung aller Messengerkommunikation – in der EU ist eigentlich vom Tisch. Der entsprechende Entwurf ist nun in den Trilogverhandlungen und sieht nur noch eine sogenannte „freiwillige“ Chatkontrolle vor. Was bei den Verhandlungen herauskommt, ist aktuell noch offen. Gegen die Einführung einer Chatkontrolle hatte sich auch B90/Die Grünen in Deutschland positioniert und zuletzt wurde diese Position auch von der Bundesdelegiertenkonferenz am 30.11. bestätigt. Dazu hatte das Parteimitglied Kai Bojens einen entsprechenden Antrag eingereicht, der jedoch darüber noch hinausging und ein Grundrecht auf Verschlüsselung fordert. Der Antrag ist inzwischen beschlossene Sache. Was solch ein Grundrecht ändern könnte, darüber sprach Radio Corax mit dem Antragssteller Kai Bojens.

    Gespräch zum Nachhören

    Weltempfänger, geplante Chatkontrolle der EU, 17. November 2o25

    Die dunkle Seite der Schokolade

    Rund acht Kilo Schokolade pro Kopf essen die Österreicher*innen jährlich pro Person. Und vor allem im Dezember steigt der Konsum stark an. Da ist zum einen der Nikolaus, bei dem Schokolade nicht fehlen darf, aber auch Adventskalender, Christbaumbehang etc. treiben die Schokoladenkäufe in die Höhe. Doch wer bekommt eigentlich das Geld, das für die Schokolade kassiert sind? Die Produzent*innen des Kakaos verdienen nicht viel daran, nur ein geringer Bruchteil geht an sie. Und dabei liefern sie den Rohstoff, damit überhaupt Schokolade produziert werden kann. Über die aktuellen Preissteigerungen, die dunkle Seite der Schokolade und den fairen Handel sprach Radio LOHRO Redakteur Aldo mit Annette Knauf. Sie arbeitet als Koordinatorin und Bildungsreferentin beim Bildungsprojekt „Nachhaltig leben lernen“ im Ökohaus Rostock

    Gespräch zum Nachhören

    Adventkalendercheck 2025 von Südwind und Global2000
    Schoko-Nikolocheck 2024 von Südwind und Global2000

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY Musik: Ronald Kah, dancing in the moonlight

    50 min
  • Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues

    Strukturelle Gewalt im Frauensport

    Wenn im Sport von Gewalt gesprochen wird, geht es nicht nur um einzelne Vorfälle. Gemeint sind oft Strukturen, die Macht ungleich verteilen, Ausschlüsse erzeugen und Kritik erschweren. Genau darum ging es bei der Veranstaltung „Eigentor. Strukturelle Gewalt im Frauensport“ am 4. Dezember im Linzer Wissensturm. Organisiert vom Frauenbüro der Stadt Linz, diskutierten Vertreterinnen aus Sport, Politik und Aktivismus darüber, wie solche Strukturen entstehen – und wie sie verändert werden können. Moderiert wurde die Diskussion von Clar Gallistl.

    Die Fußballerin Alisha Jahn sprach über Aktivismus im Sport. Jahn war eine ausgesprochene Kritikerin der Anstellung von Jérôme Boateng beim Fußballverein LASK. Die ehemalige Skirennläuferin Nicola Werdenigg thematisierte hingegen strukturelle Hürden für Frauen im Skisport. Während zumindest bei der Bezahlung von Profisportlerinnen im Skisport nachgezogen wurde, mangelt es nach wie vor an Frauen in Trainerrolle. Auch berichtete Werdenigg von den Hindernissen, welche sie selbst bewältigen musste.

    AK Wien über schlechte Abeitsbedingungen im Kleintransportgewerbe

    Die umsatzstarke Weihnachtszeit ist für viele Leute sehr arbeitsintensiv. Für Beschäftigte im Kleintransportgewerbe sind die Wochen vor dem 24. Dezember besonders herausfordernd, da extrem viele Pakete zugestellt werden müssen. Begleitet wird diese ohnehin anspruchsvolle Zeit vom Aufflammen einer Vielzahl an arbeitsrechtlichen Problemen. Um dieses Thema ging es in einer Pressekonferenz der Arbeiterkammer Wien mit dem Titel „Kleintransportgewerbe: Zustellen bis zum Umfallen“ am 10. Dezember 2025. Adriana Mandl und Bianca Schrittwieser von der AK Wien informierten zu Arbeitsbedingungen für Paketzusteller*innen und wie diese verbessert werden können.

    Mandl sprach hauptsächlich über die bevorstehende Umsetzung der EU-Richtlinie EU-Richtlinie zu Plattformarbeit, in der diese erstmals rechtlich definiert wurde: Plattformarbeit ist Arbeit, die über, auf oder vermittelt durch Online-Plattformen erbracht und im Austausch gegen Bezahlung geleistet wird. Die Umsetzung der Richtlinie, die bis 2026 stattfinden muss, soll die Arbeitsbedingungen in der Branche verbessern.

    Das Kleintransportgewerbe sei auch gekennzeichnet von strukturellen Problemen, meint Bianca Schrittwieser, Leiterin der Abteilung Arbeitsrecht an der AK Wien. Verschachtelte Ketten von Subunternehmen würden es Paketzusteller*innen erschweren, den Überblick über ihre Beschäftigungsverhältnisse zu behalten. Dies mache es schwierig für Arbeitnehmer*innen, ihre Ansprüche geltend zu machen. Dazu kommt, dass viele Paketzusteller*innen mit Sprachbarrieren zu kämpfen haben. Aus diesen Gründen vermutet Schrittwieser, dass die Fälle, die zur Arbeiterkammer kommen, auch nur „die Spitze des Eisbergs“ darstellen.

    • EU-Richtlinie
    • ProEuropeanValues: Rückhalt für die Zivilgesellschaft in Österreich 

      Anfang Dezember fand im Alten Rathaus in Linz ein Info-Meeting der Initiative ProEuropeanValuesAT statt. ProEuropeanValuesAT wird 2026 bis zu 1 Mio. € an zivilgesellschaftliche Organisationen in Österreich vergeben. Ziel der Initiative ist es, sich in Österreich für den Schutz, die Förderung und das aktive Umsetzen der EU-Werte einzusetzen – und das vor allem mit digitalen Mitteln. Die Grundrechte und der Respekt für die Rechtstaatlichkeit sollen durch eine starke und kreative Zivilgesellschaft gesichert werden.

      Beim Vernetzungstreffen waren zahlreiche Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen OÖ Initiativen anwesend, darunter MAIZ, Fiftitu%, die Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen und auch Radio FRO. Michael Diesenreither hat vor Ort mit Peter Bruck, dem Geschäftsführer von ProEuropeanValuesAT, gesprochen.

      • ProEuropeanValues
      •  

        Beitragsbild: CC Stadt Linz

        49 min
      • Prix Ars Electronica 2025

        Im Lentos Kunstmuseum waren vom 3. bis zum 7. September 20225 Werke des Prix Ars Electronica ausgestellt. Der Prix Ars Electronica ist ein Medienkunstwettbewerb, der Werke an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft auszeichnet.

        Beitragsbild: Jakob Mak

        6 min
      • Gewaltstrukturen im Frauensport

        Strukturelle Gewalt im Sport bedeutet mehr als individuelle Grenzüberschreitungen. Sie zeigt sich in Machtverhältnissen, Abhängigkeiten, ungleichen Ressourcen und in Strukturen, die Benachteiligung normalisieren. Besonders Frauen sind davon betroffen.

        Unter dem Titel „Eigentor. Strukturelle Gewalt im Frauensport“ wurde dieses Thema am 4. Dezember im Linzer Wissensturm diskutiert. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt und wurde vom Frauenbüro der Stadt Linz organisiert. Moderiert wurde der Abend von Clar Gallistl.

        Im Beitrag kommen unter anderem Viola Kleiser, Alisha Jahn, Nicola Werdenigg und Eva Schobesberger zu Wort. Sie sprechen über strukturelle Benachteiligungen im Sport, über persönliche Erfahrungen und darüber, welche Veränderungen notwendig sind.

        Moderation und Sendungsgestaltung: Valentin Track

        18 min
      • Solotravel als Frau & Verantwortung in der Reisefotografie

        Am 8. und 9. November 2025 fand die Photo+Adventure Messe in Wien statt. Es handelt sich um die größte Fotografiemesse im deutschsprachigen Raum. Zwei Tage lang drehte sich alles um Reisen, Fotografie, Content Produktion und Abenteuer. Es gab ein vielfältiges Rahmenprogramm von Workshops, Seminaren und Fachvorträgen bis hin zu Fotoausstellungen.

        In dieser Sendung sind Interviews mit Referent*innen und Ausschnitte von Vorträgen rund um die Themen Soloreisen als Frau, Reisen in Zeiten von Social Media und Respekt und Ethik in der Reisefotografie zu hören.

        Es gibt Beiträge von

        • Leonie Buchegger – Reisebloggerin und -fotografin
        • Anja Prietl – Hostess des Solotravel-Podcasts „Onewards„
        • Lisa Kristin Schrötter – Reisefotografin
        • Bernhard Brenner – Reisefotograf
        • Leonie Buchegger ist 22 Jahre alt und reist seit 4 Jahren als Bloggerin, Fotografin und Gruppenleiterin um die Welt. Ihre Erlebnisse teilt sie auf Instagram, wo sie über 580.000 Follower:innen hat. Sie weiß, was es bedeutet, als Frau alleine um die Welt zu reisen. In ihrem Vortrag „Stranger Danger“ spricht sie von ihren Erfahrungen und von den Sicherheitsvorkehrungen, die sie auf ihren Reisen trifft. Ausschnitte des Vortrags sind in dieser Sendung zu hören.

          In einem Interview mit Radio FRO spricht Leonie außerdem über ihre Sicht auf die Grenzen zwischen Unabhänigkeit, Abenteuer und Leichtsinn beim Soloreisen und darüber, wie wichtig es ist, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

          Neben ihrem Vortrag „Stranger Danger“ hat Leonie auch als Gast bei einem Live Podcast auf der Messe über ihre Erfahrungen gesprochen. Anja Prietl, die den Podcast „Onewards“ hostet, hat auf der Photo+Adventure einen Talk über Soloreisen in Zeiten von Social Media geleitet. Neben Leonie Buchegger war auch die Reisefotografin Lisa Kristin Schrötter zu Gast. Die drei diskutierten über den Stellenwert von sozialen Medien beim Reisen und die Frage, ob wir mit Social Media denn überhaupt noch alleine reisen können. In der Sendung ist ein kurzer Ausschnitt des Podcasts zu hören. Das ganze Gespräch ist bei dem Solotravel Podcast Onewards verfügbar.

          Außerdem zu hören ist der Reisefotograf Bernhard Brenner. Er spricht in dem Vortrag „Menschen Fotografieren auf Reisen: Ethik & Respekt in der Reisefotografie“ über die Herausforderungen und die Verantwortung von Reisefotograf*innen. Einen Teil seines Vortrags und ein anschließendes Interview mit Bernhard Brenner gibt es ebenfalls in dieser Sendung.

          50 min

        About FROzine

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        Das Infomagazin von Radio FRO FROzine ist eine offene, für jeden zugängliche und mitgestaltbare Redaktion im Freien Rundfunk OÖ, die durch eine Koordinationsstelle geleitet und unter Mithilfe von VolontärInnen abgewickelt wird.