FROzine

FROzine

By Marina WetzlmaierSociety & Culture
Download on the App Store

FROzine episodes

  • Demo Bündnis Linz gegen Rechts, Friedensgespräche sowie Maja.T

    Ein Kurzbericht zur Demonstration Linz gegen Rechts, sowie Friedensgespräche und ein Beitrag zum Maja T.-Prozess füllen das heutige frozine.

    Demo Bündnis Linz gegen Rechts – ein Kurzbericht

    Am Samstag, den 7.2.2026, wird es laut in Linz: die Demo Bündnis Linz gegen Rechts geht auf die Straße gegen den Burschenbundball. Ein Kurzbericht zur Demo und wer alles vertreten war, sowie ein kleines Stimmungsbild zeigen auf, wie vielfältig die Meinungen gegen den rechtsextremen Burschenbundball sind.

    https://linz-gegen-rechts.at/

     

    Friedensgespräche

    Jedes Jahr laden verschiedene Initiativen zu den Linzer Friedensgesprächen ein. Mit Expert*innen wird diskutiert wie man Frieden, besonders im Kleinen, in der eigenen Gemeinschaft, hochhalten und verbreiten kann. Heuer werden sich die Gespräch um das Thema Wahrheit drehen. Welche Verunsicherungen herrschen in der Gesellschaft, geschürt durch Falschinformationen und künstliche Intelligenz? Wie kann man solche Inhalte erkennen und sich dagegen stärken? Aylin Yilmaz hat bei zwei der Initiator*innen nachgefragt. Sie sprechen über die Entwicklung der Friedengsgespräche und das hohe Interesse für das heurige Thema.

    Abmod: Das war Aylin Yilmaz im Gespräch mit Katja Fischer und Paul Ettl. Die Linzer Friedensgespräche finden am Freitag, 13. Februar um 14:00 im Wissensturm in Linz statt. Leider ist die Veranstaltung bereits komplett ausgebucht. Interessierte können die Übertragung der Keynotes vom Foyer aus beiwohnen.

     

    Maja T. – Prozess – ein Gespräch mit seinem Vater Wolfram Jarosch

    Wolfram Jarosch ist der Vater von Maja T. Gunnar von der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax sprach mit ihm am vergangenen Freitag über Majas Situation und welche Verantwortung er bei Deutschlands Außenminister Johann Wadephul von der CDU sieht.

    51 min
  • Linzer Friedensgespräche 2026

    Die Friedensgespräche in Linz sind eine jährliche Veranstaltung, bei denen Expert*innen Inputs zu aktuellen Themen rund um Frieden geben.

    Verschiedene Iniiator*innen laden zu den Linzer Friedensgesprächen ein. Dort werden aktuelle Themen diskutiert und welche Entwicklungen es in verschiedenen gesellschaftspolitischen Bereichen es gibt. Heuer lautet das Thema Wahrheit im Wandel – Friedensfähigkeit in Zeiten von Desinformation und zunehmender Verunsicherung.

    In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Konflikte die Schlagzeilen dominieren und digitale Technologien wie KI durch Deepfakes die Grenze zwischen Realität und Manipulation verwischen, wird die Fähigkeit zur friedlichen Orientierung und kritischen Reflexion zur gesellschaftlichen Schlüsselkompetenz. Die Linzer Friedensgespräche widmen sich 2026 der Frage, wie Menschen in einer zunehmend komplexen und von Unsicherheit geprägten Welt mit negativen Nachrichten, medialer Überflutung und gezielter Desinformation umgehen und den Mut, bewahren können, an ein Morgen zu glauben.

    Expert*innen aus Medienwissenschaft, Psychologie, Künstliche Intelligenz und Ethik diskutieren, wie Vertrauen in Informationen gestärkt, Resilienz aufgebaut und friedensfördernde Kommunikationsräume geschaffen werden können. Die Gespräche laden dazu ein, neue Perspektiven auf Wahrheit, Verantwortung und digitale Mündigkeit zu entwickeln – und damit einen Beitrag zur Friedensfähigkeit in einer vernetzten Welt zu leisten.

    Keynote-Speaker*innen:

    Melanie Wolfers, Keynote-Speakerin, Besteller-Autorin und Mentorin für Zuversicht & Resilienz
    Andre Wolf, Kommunikationsexperte, Pressesprecher, Content- and Social Media Coordinator bei Mimikama
    Martina Mara, Medienpsychologin, Professorin für Psychologie der Künstlichen Intelligenz & Robotik

    Die Veranstaltung ist leider schon komplett ausgebucht. Im Interview erzählen Paul Ettl von der Friedensakademie Linz und Katja Fischer von der VHS Linz über die Ursprünge der Friedensgespräche und warum der Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe darin liegt, Veränderungen im Kleinen

    Veranstalter*innen der Friedensgespräche sind: Arbeitsgemeinschaft Linzer Friedensgespräche, VHS Linz, Friedensstadt Linz, Friedensakademie Linz, Volkshilfe OÖ, mehr demokratie!, Pax Christi, Katholische Aktion, Solidarwerkstatt, Südwind OÖ und mensch&arbeit.

    24 min
  • Weltempfänger: Spaniens Migrationspolitik

    Spaniens Migrationskurs

    Die spanische Regierung scheint in der Migrationspolitik aktuell einen etwas anderen Weg einschlagen zu wollen als viele andere Länder. Letzte Woche kündigte sie eine größere Legalisierung von Sans Papiers an. Der Begriff Sans-Papiers kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt ohne Papiere. Gemeint damit sind Menschen, die ohne gültige Aufenthaltsbewilligung in einem Land leben, also auch keine Krankenkassekarte haben. In Österreich wird dies als illegale Migration bezeichnet. Spanien will nun bis 2027 Migrant*innen, die sich nachweislich vor dem 31. Dezember 2025 zumindest fünf Monate in Spanien aufgehalten und keine Straftaten begangen haben, sollen auf Antrag eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis mit sofortiger Arbeitserlaubnis erhalten. Nach einem Jahr könnte der Status dann in eine reguläre Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden. Per Dekret soll der Schritt umgesetzt werden. RDL sprach mit dem Spanienkorrespondenten, den freien Journalisten, Ralf Streck.

    Gespräch zum Nachhören

    Die Lage an der USA-Mexiko Grenze

    Nach Trumps Amtsantritt ist das Asylrecht an der USA-Mexiko-Grenze praktisch außer Kraft gesetzt. Hunderttausende Geflüchtete sitzen in der Grenzstadt Ciudad Juárez fest. Berichte sprechen von Razzien, Abschiebungen und verzweifelten Familien ohne Perspektive. Für den Süd-Nord-Funk haben Dorothea Bornewasser und Leobardo Alvarado vom Medienkollektiv Juarlin, Dorothea Bornewasser und Leobardo Alvarado, mit Schwester Antonia Aranda Diaz gesprochen, die vor Ort Geflüchtete betreut. Das Feature gestaltete Kathrin Zeiske.

    Feature zum Nachhören

    Journalismus in Aserbaidschan

    In Aserbaidschan sitzen zahlreiche Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis, viele ausschließlich deshalb, weil sie kritisch über die Regierung berichtet haben. „Reporter Ohne Grenzen“ machte letzte Woche mit einer Solidaritäts-Aktion auf die Haftbedingungen der inhaftierten Journalist*innen aufmerksam. So wurde am 28.01.2026 auf dem Alexanderplatz in Berlin, neben der Weltzeituhr, tagsüber ein Container aufgestellt: vier Quadratmeter klein, so klein, wie die Fläche einer Isolationszelle im aserbaidschanischen Untersuchungsgefängnis. Drinnen ein defektes Waschbecken, das für die schlechte Wasserversorgung steht, Insekten, die die inhaftierte Journalistin Elnara Gasimova als ihre “unfreiwilligen Freunde” bezeichnet, und Dreck, da den inhaftierten Journalist*innen nicht einmal erlaubt wird, ihre Zellen zu reinigen. Über die Hintergründe der Solidaritäts-Aktion sprach RDL mit Alena Struzh, einer der Pressereferent*innen von „Reporter Ohne Grenzen“ sprechen.

    Gespräch zum Nachhören

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY Musik: Ronald Kah, floating piano, water song

    50 min
  • Medienbildung als gesellschaftl. Voraussetzung für demokratische Teilhabe

    Wir sprechen darüber, wo Medienbildung in Österreich steht, wo sie an ihre Grenzen stößt – und was es benötigt, um den Herausforderungen der digitalen Öffentlichkeit zu begegnen.

    Gäste im Studio:

    • Simon Moser, COO Forum Medienbildung & Lehrer für Digitale Grundbildung,
    • Johannes Knierzinger, Geschäftsführer Forum Medienbildung & Lehrer für Digitale Grundbildung,
    • Medienkompetenz gilt heute als Schlüsselqualifikation – für Schule, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch während Kinder und Jugendliche mit Social Media, KI und Desinformation aufwachsen, wird Medienbildung oft als Randthema behandelt. In Österreich gibt es zwar das Unterrichtsfach Digitale Grundbildung, gleichzeitig zeigen Studien, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, verlässliche Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden.

      Im Gespräch geht es um Digitale Grundbildung an Schulen, Medienbildung als gesamtgesellschaftliches Thema, um Smartphone-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen, Unterrichtsmaterialien am Beispiel des Medienführerscheins, und um Digitale Sucht und Digitales Nutzungsverhalten.

      Mehr Infos auf Medienbildung.at

      Link zum Medienfuehrerschein

       

      Hier die komplette FROzine Sendung zum Nachschauen auf dorf.tv:

      

      Moderation: Michael Diesenreither

      1 hr
    • Beitrag zum Weltkrebstag und Reportage zum B7

      Bewegung auf Rezept – die Rolle von Sport bei Krebs

      Der Weltkrebstag wurde von der Union for International Cancer Control ins Leben gerufen, unterstützt von der WHO. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, über Vorsorge und Therapie zu informieren und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Gleichzeitig soll der Tag auch aufzeigen, wie wichtig ein gerechter Zugang zu moderner Krebsversorgung ist.

      In Oberösterreich übernimmt diese Aufgabe unter anderem das Tumorzentrum OÖ. Es ist eine Kooperation aller oberösterreichischen Fondskrankenanstalten, also Krankenhäusern, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Gemeinsam begleiten sie Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen während und nach einer Krebserkrankung.

      10.000 – so viele neue Tumorerkrankungen werden jedes Jahr in Oberösterreich diagnostiziert. Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für mehrere Krebsarten. Aktuelle Analysen zeigen, dass drei bis vier Prozent aller Krebsfälle allein durch ausreichend Bewegung verhindert werden könnten. Anlässlich des Weltkrebstages hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert – vor, während und nach der Diagnose.

      Die WHO und die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie, kurz ESMO, empfehlen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, ergänzt durch Krafttraining. Für Kinder und Jugendliche gelten rund 60 Minuten Bewegung täglich. Entscheidend sei dabei, Patientinnen und Patienten individuell zu beurteilen und das Training an ihre jeweiligen Möglichkeiten anzupassen. Wie Medikamente soll körperliche Betätigung verschrieben werden – Bewegung auf Rezept.

       

      Im Beitrag zuhören sind:

      LH-Stv. in Mag. a Christine Haberlander – Gesundheitslandesrätin
      Priv.-Doz. in Dr. in Kathrin Strasser-Weippl – Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
      Prim. a Priv.-Doz. in Dr. in Sonja Heibl – Stv. Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
      Prim. a Dr. in Daniela Gattringer – Leitung Physikalische Medizin und Remobilisation

       

       

      Weitere Informationen:

      www.worldcancerday.org

      www.krebshilfe.net (österreichweite Informationen und Unterstützung)

       

       

      B7 – Rat und Tat für Arbeit und Leben

      Der Verein das „B7 – Arbeit und Leben“ steht in Oberösterreich für rasche und unbürokratische Hilfe für Menschen, die sich in schwierigen Situationen des Arbeits- oder Familienlebens befinden. Von Elternberatung, über „Erfolgreich Bewerben“ bis hin zu einer Fahrradwerkstatt, das B7 steht mit Rat und Tat zur Seite. Marina Weinzierl und Katharina Waxenegger haben die Geschäftsführerin Mag.a Ulrike Würzburger getroffen und mit ihr über das Schaffen von dem Verein B7 gesprochen.

       

      Weitere Informationen:

      B7 Arbeit und Leben

      51 min
    • Bewegung auf Rezept – die Rolle von Sport bei Krebs

      Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Anlässlich hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert.

      Der Weltkrebstag wurde von der Union for International Cancer Control ins Leben gerufen, unterstützt von der WHO. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, über Vorsorge und Therapie zu informieren und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. Gleichzeitig soll der Tag auch aufzeigen, wie wichtig ein gerechter Zugang zu moderner Krebsversorgung ist.

      In Oberösterreich übernimmt diese Aufgabe unter anderem das Tumorzentrum OÖ. Es ist eine Kooperation aller oberösterreichischen Fondskrankenanstalten, also Krankenhäusern, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Gemeinsam begleiten sie Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen während und nach einer Krebserkrankung.

      10.000 – so viele neue Tumorerkrankungen werden jedes Jahr in Oberösterreich diagnostiziert. Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für mehrere Krebsarten. Aktuelle Analysen zeigen, dass drei bis vier Prozent aller Krebsfälle allein durch ausreichend Bewegung verhindert werden könnten. Anlässlich des Weltkrebstages hat das Tumorzentrum Oberösterreich eine Pressekonferenz abgehalten. Unter dem Motto „Bewegung wirkt“ wurde die oft unterschätzte Rolle von Sport bei Krebs thematisiert – vor, während und nach der Diagnose.

      Die WHO und die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie, kurz ESMO, empfehlen 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche, ergänzt durch Krafttraining. Für Kinder und Jugendliche gelten rund 60 Minuten Bewegung täglich. Entscheidend sei dabei, Patientinnen und Patienten individuell zu beurteilen und das Training an ihre jeweiligen Möglichkeiten anzupassen. Wie Medikamente soll körperliche Betätigung verschrieben werden – Bewegung auf Rezept.

       

      Im Beitrag zuhören sind:

      LH-Stv. in Mag. a Christine Haberlander – Gesundheitslandesrätin
      Priv.-Doz. in Dr. in Kathrin Strasser-Weippl – Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
      Prim. a Priv.-Doz. in Dr. in Sonja Heibl – Stv. Medizinische Leiterin des Tumorzentrum OÖ
      Prim. a Dr. in Daniela Gattringer – Leitung Physikalische Medizin und Remobilisation

       

      Weitere Informationen:

      www.worldcancerday.org

      www.krebshilfe.net (österreichweite Informationen und Unterstützung)

       

      Foto: © Land OÖ/Kauder

      20 min
    • Im Gespräch mit dem Büdnis Linz gegen Rechts

      Dieses Mal geht es bei Frozine einerseits um die Demonstration gegen den Burschenbundball, organisiert vom Bündnis Linz gegen Rechts. Im Gespräch mit Melanie Schiller sind Gregor David und Daria Danner.

      Und andererseits hört ihr einen Beitrag zu einer Protestaktion zu „Kobane“: „the peoples caravan“. Darüber sprach die tagesaktuelle Redaktion vom 30.1.2026 von Radio Corax mit Gesa von der „The Peoples Caravan“.

      42 min
    • Weltempfänger: Venezuela

      Venezuela – Ein reiches Land mit armer Bevölkerung?

      Venezuela rückte Anfang 2026 in das Licht der Weltöffentlichkeit, weil Präsident Trump den dort regierenden Präsidenten entführen und in New York einer Anklage wegen Drogenhandel zuführen ließ. Die Aktion war eingebettet in Trumps unverhohlenes Interesse am venezolanischen Öl und an der Wiedereinverleibung des Landes. Venezuela war zu diesem Zeitpunkt seit einiger Zeit eine zahlungsunfähige Diktatur mit massivem Versorgungsproblemen. Rund ein Viertel der Bevölkerung hatten in den letzten Jahren das Land wegen Armut, Perspektivlosigkeit und Repression verlassen. Gleichzeit galt das Land noch bis Anfang der achtziger Jahren als das Saudi Arabien Südamerikas und als die reichste Nation des Subkontinents. F. Liberatout und das Moneycracyteam haben auf Radio Corax einen Beitrag über das südamerikanische Land gestaltet.

      Beitrag zum Nachhören

      Die unsichtbare harte Arbeit hinter der KI

      Hinter Künstlicher Intelligenz (KI) steckt mühsame Handarbeit unter schlechten Arbeitsbedingungen. Sogenannte Clickworker und Datenarbeiter*innen trainieren KI-Modelle mit Daten und filtern verstörenden Content heraus. Das Projekt “Data Workers’ Inquiry“ erforscht die Erfahrungen und Herausforderungen von Datenarbeiter*innen. Heike Demmel von RadioZ sprach mit Laurenz Sachenbacher, Forschender beim Projekt Data Workers’ Inquiry.

      Gespräch zum Nachhören

      Mangelernährung im Alter

      Altern bedeutet, dass die körperlichen Reserven abnehmen. In den nächsten Dekaden wird die Zahl an Menschen, die 90 oder 100 Jahre alt werden weiter ansteigen. Das birgt für unsere Gesellschaft Herausforderungen, denn im Alter wird der Körper anfälliger. Eine der größten Gefahren dabei ist die Mangelernährung. Sie schwächt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Immunsystem und die Wundheilung. Für viele ältere Menschen entsteht so ein Teufelskreis, der in Pflegebedürftigkeit enden kann. Darüber spricht Jürgen Bauer von der Universität Heidelberg mit Karin Bergs von Radio LoraMuc. Der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie ist Ärztlicher Direktor sowie Forschungsgruppenleiter des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg.

      Gespräch zum Nachhören

      Moderation: Nora Niemetz

      CC-By Musik: Ronald Kah, abendrot

      50 min
    • Wittgenstein, Sprache, Schule und KI

      Im Kepler Salon wurde darüber diskutiert, wie man über den Umgang mit künstlicher Intelligenz spricht und vor allem jungen Menschen effektiv vermittelt.

      Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Schon eine Suchanfrage im Internet zeigt mittlerweile eine KI-generierte Zusammenfassung ganz oben, bevor man überhaupt zu einer eigentlichen Website scrollen kann. Auch bei Schüler*innen und Studierenden sind Programme beliebt, die mit KI Zusammenfassungen schreiben, Texte verbessern, Rechnungen lösen können. Wie gut das die KI macht ist teilweise umstritten, dass die Technologie verboten werden könnte, steht außer Frage.

      Im Kepler Salon der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) haben am 19. Jänner Experten darüber diskutiert, wie man konstruktiv mit künstlicher Intelligenz umgehen kann und welche Mechaniken hinter den Modellen stehen, die wir Menschen benutzen, um Antworten auf Anliegen zu bekommen. Am wichtigsten sei das kritische Denken über die Ergebnisse der KI und wie man das konstruktiv verwerten kann. Eigene Denkleistung dürfe nicht auf der Strecke bleiben, sonst würde das Hirn, ähnlich einem Muskel, an Fähigkeiten verlieren.

      Diskutiert haben:

      Matthias Leichtfried, der sich in seiner Forschung u.a. mit Literatur- und Mediendidaktik, Ästhetischer Bildung und den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Schule und Unterricht beschäftigt.

      Wilfried Utz, der u.a  zu symbolische KI, Knowledge Management & Engineering sowie konzeptionelle Modelle als Grundlage maschinenverarbeitbaren Wissens forscht.

      Moderiert hat Claudia Werner, die neue Leiterin der PR und Marketing Abteilung des Bruckner Orchesters Linz.

      Im Kepler Salon finden das ganze Jahr über Veranstaltungen zur Wissensvermittlung statt. Das Programm ist hier zu finden.

      Vielen Dank an den Kepler Salon für die Audiodatei.

      54 min
    • Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?

      Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung

      Am 20. Jänner wurde der Bericht der 2025 eingesetzten Wehrdienstkommission veröffentlicht. Empfohlen wurde darin eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 8 Monate und eine Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Fast zeitgleich gab es eine Presseaussendung der Bundesjugendvertretung mit dem Titel „Reformvorschläge zulasten der jungen Generation“. Darüber und noch mehr hat Jakob Mak mit Anna Schwabegger gesprochen. Anna Schwabegger ist eine der vier Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich verankerte Interessensvertretung, die Teil der Wehrdienstkommission war – allerdings nur in eine beratenden Kapazität und nicht stimmberechtigt.

      Das Alter in dem junge Menschen für Wehr- und Zivildienst in Betracht kommen sei eine besonders prägende Zeit, meint die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. Dementsprechend müsste besser auf die hohen Belastungen und die vergleichsweise niedrige Entlohnung von Wehr- und Zivildienern geachtet werden. Außerdem sei es eine Frage der Fairness, Wehr- und Zivildienst gleich lange dauern zu lassen.

      Beim vieldiskutierten Verbot von Social Media für Minderjährige sieht die BJV die Verantwortung bei den Plattformen und Großkonzernen, welche hinter sozialen Netzwerken stehen. Allerdings müsse man auch die Medienbildung in Österreich verbessern, was sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen würde, meint Anna Schwabegger.

      Des Weiteren wurde darüber gesprochen, wie die Jugend in Österreich und Europa ihre Interessen besser vertreten kann. Laut Schwabegger ist es besonders wichtig, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche niederschwellig zu halten.

      • Link zum Beitrag im Archiv
      • „SLAPPs drängen Menschen aus dem öffentlichen Diskurs“ – Interview mit Philipp Wissing

        Die Möglichkeit, sein Recht gerichtlich einzufordern, ist von großer Bedeutung – zum Beispiel dann, wenn über jemanden falsch berichtet wird. Doch juristische Mittel können auch missbraucht werden, um Kritik zu unterdrücken. Ein Begriff hierfür sind sogenannte SLAPPs, also strategische Klagen, mit denen Unternehmen und andere mächtige Akteur:innen versuchen, Journalist:innen, Aktivist:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschüchtern.

        Im Interview mit Radio F.R.E.I. aus Erfurt spricht Philipp Wissing, Projektleiter der No-SLAPP-Anlaufstelle über Machtungleichgewichte, vorgerichtliche Abmahnungen und die Folgen für Betroffene. Außerdem geht es darum, warum SLAPPs eine Gefahr für den demokratischen Diskurs darstellen – und wie man sich dagegen wehren kann (Erstausstrahlung am 19.01.2026, Radio F.R.E.I.).

        • Link zum Beitrag
        • Radio F.R.E.I. 
        • 50 min

        About FROzine

        From the publisher's feed

        Das Infomagazin von Radio FRO FROzine ist eine offene, für jeden zugängliche und mitgestaltbare Redaktion im Freien Rundfunk OÖ, die durch eine Koordinationsstelle geleitet und unter Mithilfe von VolontärInnen abgewickelt wird.