FROzine

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By Marina WetzlmaierSociety & Culture
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FROzine episodes

  • Neue Arbeitswelten – Perspektiven für eine gerechte Zukunft

    Die Klimakrise, technologische Entwicklungen, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, gesellschaftliche Veränderungen, der demografische Wandel – all das verändert unsere Arbeitswelt in vielen Bereichen.

    Wie sieht eine gerechte Arbeitswelt aus und wie kommen wir dorthin? Die Klimakrise, technologische Entwicklungen, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, gesellschaftliche Veränderungen, der demografische Wandel – all das verändert unsere Arbeitswelt in vielen Bereichen. Was bedeutet das für die Arbeitnehmer*innen, Beschäftigte in der Landwirtschaft und die Unternehmen? Wo liegen die Herausforderungen, wo die neuen Chancen? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig?

    Diese Fragen wurden im Rahmen der Veranstaltung „Neue Arbeitswelten – Perspektiven für eine gerechte Zukunft“ diskutiert. Dazu hat die Grüne Sozialpartnerschaft Oberösterreich am 24. Februar in den Welser Kornspeicher eingeladen.

    Zu hören sind: Sophie Achleitner (Volkswirtin am Momentum Institut), Michael Soder (Referent für Wirtschaftspolitik AK Wien, Lektor an der WU Wien), Martin Gstöttner (Landessprecher der AUGE/UG OÖ), Bernhard Seeber (Regionalsprecher der Grünen Wirtschaft OÖ) und

    Andreas Hoffmann (Sprecher der Grünen Bäuerinnen und Bauern in OÖ).

    Veranstaltungsmoderation: Marina Wetzlmaier

    58 min
  • Weltempfänger: Kehrseite glänzenden Goldes

    Glänzendes Gold – die Kehrseite

    Ein Ehering aus Gold steht für ungefähr 12 Tonnen Giftmüll. Kevin Kaisig vom Nord-Süd-Forum München führte mit Heinz Schulze von der Informationsstelle Peru ein Interview. Sie sprechen über den Goldabbau und seine Auswirkungen auf Mensch und Umwelt am Beispiel der Andenregion in Peru. Sie beleuchten das Goldvorkommen in den Alpen und warum die Eigenschaften von Gold eine Wiederverwertung so attraktiv machen. Interessant ist natürlich auch, ob sich die Herkunft von Gold in Europa rückverfolgen lässt. Und ob eine Rückverfolgbarkeit das Konsumverhalten beeinflussen würde. Gemeinsam beleuchten sie die Kehrseite des glänzenden Goldes.

    Beitrag zum Nachhören

    Prozess gegen indigene Menschenrechtsaktivistin

    Am 12. Februar 2026 begann der Prozess gegen die indigene Menschenrechtsaktivistin Daria Egereva in Russland. Sie wurde am 17. Dezember 2025 festgenommen und sitzt seitdem in Haft. Ihr wird die Teilnahme an einer terroristischen Organisation vorgeworfen, für die ihr eine Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren droht. Als Vertreterin indigener Gemeinschaften beteiligte sich Daria Egereva an mehreren internationalen Klimakonferenzen. Zudem wirkte sie in Gremien der Vereinten Nationen mit, etwa im Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker sowie im Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten. Seit 2023 ist sie Ko-Vorsitzende des International Indigenous Peoples Forum on Climate Change und hat an der Ausarbeitung strukturierter Kooperationsmechanismen zwischen Staaten und indigenen Völkern im Rahmen der UN-Klimarahmenkonvention mitgewirkt. Radio Corax sprach darüber mit Sarah Reinke. Sie ist Geschäftsführerin – Menschenrechtsreferate bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. Am 12. März verlängerte das Gericht die Untersuchungshaft für Daria Egereva um weitere drei Monate.

    Moderation: Nora Niemetz

    CC-BY Musik: Ronald Kah, catwalk

    50 min
  • 2.Streik der Ordensspitäler und Frauenstreik Linz

    2. Streik Ordensspitäler

    In dieser Ausgabe vom FROzine hören Sie eine Reportage zum 2. Streik der Ordensspitäler, welcher am 3. März in Linz stattgefunden hat. Wir haben nachgefragt, warum der Streik für das nicht-ärztliche Personal existenziell ist,welche Sorgen und Hoffnungen präsent sind und welche Forderungen gestellt werden bzw. welche Erwartungen es gibt.

    Mit diesem zweiten Streik erhöhen die MitarbeiterInnen den Druck in den laufenden Verhandlungen, um dringend notwendige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Personalbesetzung und Entlohnung zu erreichen. Die Notversorgung war selbstverständlich gewährleistet.

    Frauenstreik

    Am 9. März erhebt sich Linz gemeinsam mit Frauen*, queeren Personen und Verbündeten weltweit zum Global Scream. Wir unterbrechen den Alltag, um sichtbar zu machen, was sonst überhört wird: unsere Stimmen, unsere Arbeit, unsere Wut und unsere Forderungen. Der Frauenstreik in Linz lädt alle ein, laut, solidarisch und unübersehbar zu sein – für Gerechtigkeit, Sicherheit und echte Gleichstellung.

    51 min
  • Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen

    Die aktuelle Ausgabe des FROzine beschäftigt sich mit der Frage, wie Museen entscheiden, was erinnert und was vergessen wird.

    Ausgangspunkt ist ein Gesprächsabend im Weltmuseum Wien mit der neuen Kuratorin der Afrika-Sammlung südlich der Sahara, Henri Denise, der Philosophin Marina Gržinić und der Erziehungswissenschaftler*in und Pädagog*in Dshamilja Gosteli.

    Unter dem Titel „Selecting Memories – Auswahl der Erinnerungen: Was kommt ins Museum?“ diskutierten die drei darüber, wie afrikanische und Schwarze Geschichte in ethnografischen Museen dargestellt wird und wer die Macht hat zu bestimmen, was gesammelt, ausgestellt und damit Teil des kollektiven Gedächtnisses wird.

    In der Sendung reflektieren die Gesprächspartner*innen die kolonialen Ursprünge vieler Museen und sprechen über strukturellen Rassismus in kulturellen Institutionen. Dabei wird deutlich, dass Museen nicht neutrale Orte sind, sondern Räume, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar werden und reproduziert werden können.

    Gleichzeitig geht es auch um mögliche Veränderungen: um die Frage, wie Museen zu Orten des Dialogs werden können, wie marginalisierte Perspektiven stärker einbezogen werden und welche Rolle Besucher*innen selbst dabei spielen. Kritisches Nachfragen, institutionelle Selbstreflexion und die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven werden dabei als zentrale Schritte gesehen.

    Die Sendung enthält Ausschnitte aus Gesprächen, die Anneta Trimis nach dem Panel mit Henrie Denise, Marina Gržinić und Dshamilja Gosteli geführt hat. Die Interviews wurden auf Englisch geführt und in der Sendung auf Deutsch eingeordnet.

    51 min
  • Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen

    Die aktuelle Ausgabe des FROzine beschäftigt sich mit der Frage, wie Museen entscheiden, was erinnert und was vergessen wird.

    Ausgangspunkt ist ein Gesprächsabend im Weltmuseum Wien mit der neuen Kuratorin der Afrika-Sammlung südlich der Sahara, Henri Denise, der Philosophin Marina Gržinić und der Erziehungswissenschaftler*in und Pädagog*in Dshamilja Gosteli.

    Unter dem Titel „Selecting Memories – Auswahl der Erinnerungen: Was kommt ins Museum?“ diskutierten die drei darüber, wie afrikanische und Schwarze Geschichte in ethnografischen Museen dargestellt wird und wer die Macht hat zu bestimmen, was gesammelt, ausgestellt und damit Teil des kollektiven Gedächtnisses wird.

    In der Sendung reflektieren die Gesprächspartner*innen die kolonialen Ursprünge vieler Museen und sprechen über strukturellen Rassismus in kulturellen Institutionen. Dabei wird deutlich, dass Museen nicht neutrale Orte sind, sondern Räume, in denen gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar werden und reproduziert werden können.

    Gleichzeitig geht es auch um mögliche Veränderungen: um die Frage, wie Museen zu Orten des Dialogs werden können, wie marginalisierte Perspektiven stärker einbezogen werden und welche Rolle Besucher*innen selbst dabei spielen. Kritisches Nachfragen, institutionelle Selbstreflexion und die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven werden dabei als zentrale Schritte gesehen.

    Die Sendung enthält Ausschnitte aus Gesprächen, die Anneta Trimis nach dem Panel mit Henrie Denise, Marina Gržinić und Dshamilja Gosteli geführt hat. Die Interviews wurden auf Englisch geführt und in der Sendung auf Deutsch eingeordnet.

    51 min
  • Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz

    Dieses Mal hören Sie einen Beitrag zum Internationalen Feministischen Kampftag am 8.März, und einen Beitrag zum Frauenbüro Linz.

    Dieses Mal im Frozine hören Sie einen Beitrag zum internationalen feministischen Kampftag, der am Sonntag, den 8. März stattgefunden hat. Unter dem Motto „Enough! Basta! Genug!“ haben sich um die 5000 Menschen vor dem Musiktheater versammelt, um auf den Straßen Richtung Hauptplatz laut für wirkliche Gleichberechtigung zu werden. Wir haben uns bei den Teilnehmenden umgehört, warum der Tag für sie wichtig ist und was Gleichberechtigung für sie bedeutet. Am Mikrofon ist Melanie Schiller.

    Danach hören Sie einen Beitrag von Aylin Yilmaz, die mit Anne Brack über die Arbeit und das Wirken des Frauenbüros Linz spricht. Sie gehen den Fragen „Warum gibt’s denn speziell ein Frauenbüro?“ oder „Wie kann man sich die Arbeit des Frauenbüros vorstellen?“, „Was sind die größten Hürden für Frauen, um an ihrer Karriere arbeiten zu können?“ und „Wie sieht es mit der Arbeitsaufteilung zwischen Männern und Frauen aus?“ auf den Grund. Von verschiedenen Perspektiven werden das Thema Gleichstellung und auch strukturelle Ungleichheiten – wie auch beispielsweise Gewalt – zwischen Männern und Frauen beleuchtet und besprochen.

    1 hr
  • Weltempfänger: Uganda – Kampf um Demokratie
    Ziviler Kampf um Demokratie in Uganda
    Uganda wählte am 15. Jänner 2026. Wahlsieger ist der ehemalige Präsident Yoweri Museveni, der – laut offiziellem Ergebnis – mit über 71 Prozent der Stimmen nun seine siebte Amtszeit antritt. Sowohl in der Zivilbevölkerung Ugandas als auch international gibt es starke Zweifel an der Recht­mäßigkeit der Wahlen und deren Ergebnis. Bereits im Vorfeld und während der Wahl kam es in Uganda zu massiven Repressionen und Einschüchterungen gegen Menschenrechts- und Verfassungsaktivist*innen. Der südnordfunk war vor der Wahl vor Ort. Eine Aktivistin und ein Anwalt berichten von ihrer Arbeit. Ein Beitrag von Lisa Binder.
    Beitrag zum Nachhören
    Konflikte friedlich beenden
    „Wie bringt man einen Konflikt, insbesondere einen Bürgerkrieg, zu einem friedlichen Ende?“.Mit dieser Frage hat sich Thorsten Gromes vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt (kurz: PRIF – Peace Research Institute Frankfurt) befasst. Dabei publizierte er eine Forschungsarbeit zu dem Thema. Seine Forschung konzentriert sich auf Nach­bürger­kriegs­gesell­schaften und soge­nannte humanitäre militärische Inter­ventionen. Reino von Radio F.R.E.I. hat sich mit Thorsten Gromes über das Institut und vor allem seine Forschungsmethodik und deren Ergebnisse unterhalten.
    Gespräch zum Nachhören
    Moderation: Nora Niemetz
    CC-Musik: Ronald Kah, water song
    50 min
  • PK „Unsere Kinder brauchen uns jetzt“ und Ankündigung zum 8. März

    In dieser Folge vom FROzine hören Sie eine PK zum Thema „Unsere Kinder brauchen uns jetzt“, sowie eine Ankündigung zum feministischen Kampftag, dem 8. März.

     

    PK „Unsere Kinder brauchen uns jetzt“

    Der Förderschlüssel für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf muss zumindest schrittweise von 2,7 auf 3,1 Prozent ab Herbst 2026 angehoben werden. Denn zurzeit sieht es wie folgt aus: etwa 15 000 Kinder von rund 30 000 Kindern bekommen nicht die zusätzlichen pädagogischen Ressourcen, die ihnen vom Bund zustehen. Seit 2006 setzen sich Elterninitiativen, sowie Politiker_innen und Pädagog_innen dafür ein, dass der Förderbedarf angehoben wird.

    Im aktuellen Regierungsprogramm ist eine Anhebung auf 4,5 Prozent vorgesehen. Mittlerweile ist klar, dass dies frühestens nach dem Finanzausgleich 2029 erfolgen kann. „Diese Zeit haben unsere Kinder und unser gesamtes Bildungssystem nicht mehr! Der kritische Punkt wurde längst überschritten“, so Gertrude Riegler, S p r e c h e r i n e i n e r b u n d e s w e i t e n E l t e r n i n i t i a t i v e . G e m e i n s a m m i t d e n Bildungssprecher:innen aller im OÖ. Landtag vertretenen Parteien und der Kinder- und Jugendanwaltschaft fordert sie den Bund einmal mehr auf, hier dringend zumindest eine schrittweise Anhebung des Förderschlüssels auf 3,1 Prozent bereits ab dem kommenden Schuljahr vorzunehmen.

    Zu Wort kommen:

    Mag. (FH) Gertrude Riegler, Sprecherin Elterninitiative für Kinder mit besonderem Bedarf im Pflichtschulbereich, Mag. Christine Winkler-Kirchberger Kinder und Jugendanwältin des Landes OÖ sowie die Bildungssprecher:innen LAbg. Mag. Regina Aspalter (OÖVP), LAbg. Stefanie Hofmann (FPÖ), LAbg. Doris Margreiter (SPÖ), LAbg. Mag. Reinhard Ammer (Grüne), LAbg. Dagmar Häusler (MFG) und LAbg. Dr. Julia Bammer (NEOS)

     

    Das Bündnis 8. März und Do It Yourself Frauentag Linz veranstalten wieder gemeinsam die Demonstration zum 8. März, dem internationalen feminstischen Kampftag, in Linz.

    Ein großes Thema sind heuer die Einsparungen, ob im Arbeitsmarktbereich, in der Gesundheit oder Bildung. Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März kritisieren, dass hier kein Geld da sei für die Menschen, aber die Kosten für die Stadtautobahn A26 problemlos übernommen würden. Das Motto der Demonstration lautet: „Enough! Basta! Genug!“ Der kämpferische Name des 8. Märzes sei passend, so Ingrid, denn man erinnere daran, dass Frauen für gleiche Rechte kämpfen mussten und auch heute noch in vielen Teilen der Welt nicht gleichberechtigt seien. Auch die Gefahr, dass Frauenrechte wieder eingeschränkt würden, z.B. durch strengere Abtreibungsgesetze oder Verbote, seien Motivation, solidarisch auf die Straße zu gehen.

    Der 8. März hat seine Ursprünge in der Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Forderungen damals u.a. waren bessere Arbeitsbedingungen, Mutterschutz und Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn. Ähnliche Themen, wie die, die auch jetzt noch diskutiert werden. Auch wenn es mühsam werden kann, nach Jahren und Jahrzehnten kaum Besserungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu sehen, sind die beiden Feministinnen doch positiv gestimmt. Die Arbeit im Bündnis, und dass neue Generationen den feministischen Kampf mit fortführen, motiviert.

    53 min
  • Der feministische Kampftag 2026 in Linz

    Das Bündnis 8. März und Do It Yourself Frauentag Linz veranstalten wieder gemeinsam die Demonstration zum 8. März, dem internationalen feminstischen Kampftag, in Linz.

    Ein großes Thema sind heuer die Einsparungen, ob im Arbeitsmarktbereich, in der Gesundheit oder Bildung. Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März kritisieren, dass hier kein Geld da sei für die Menschen, aber die Kosten für die Stadtautobahn A26 problemlos übernommen würden. Das Motto der Demonstration lautet: „Enough! Basta! Genug!“ Der kämpferische Name des 8. Märzes sei passend, so Ingrid, denn man erinnere daran, dass Frauen für gleiche Rechte kämpfen mussten und auch heute noch in vielen Teilen der Welt nicht gleichberechtigt seien. Auch die Gefahr, dass Frauenrechte wieder eingeschränkt würden, z.B. durch strengere Abtreibungsgesetze oder Verbote, seien Motivation, solidarisch auf die Straße zu gehen.

    Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März

    Der 8. März hat seine Ursprünge in der Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Forderungen damals u.a. waren bessere Arbeitsbedingungen, Mutterschutz und Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn. Ähnliche Themen, wie die, die auch jetzt noch diskutiert werden. Auch wenn es mühsam werden kann, nach Jahren und Jahrzehnten kaum Besserungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu sehen, sind die beiden Feministinnen doch positiv gestimmt. Die Arbeit im Bündnis, und dass neue Generationen den feministischen Kampf mit fortführen, motiviert.

    22 min
  • Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark

    Die Initiative „Ja! Zum Grüngürtel“ veranstaltete eine Demonstration in der Linzer Innenstadt. Ausgangspunkt war der Bergschlösslpark, in dem Aktivist:innen bis 05. Februar in einem Klimacamp gegen den Autobahnausbau protestiert hatten. Unter diesem Park wird ein Tunnel für die A26 gebaut, für die geplante Ausfahrt wurden Bäume gerodet. Bei den Bauarbeiten blieb ein Bohrkopf stecken, um diesen zu bergen wurde das Klimacamp von der Polizei geräumt.

    Die Kritik an dieser Räumung war ein wesentlicher Inhalt der Demonstration, zudem wollten die Aktivist:innen auf die Auswirkungen des Autobahnausbaus auf die Umwelt und den Verkehr in Linz aufmerksam machen. Nach einer Kundgebung im Bergschlösslpark zog die Demonstration vorbei am Linzer Hauptbahnhof, durch den Volksgarten, über die Landstraße und bis auf den Hauptplatz. Dort endete die Veranstaltung mit zwei weiteren Reden vor dem Alten Rathaus.

    Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich mit Aktivistinnen, die nicht nur an der Demonstration teilnahmen, sondern auch im Klimacamp im Bergschlösslpark waren.

    Beitragsgestaltung: Katharina Waxenegger

    50 min

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