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Smartphones, Soziale Medien und Smart-Home-Geräte eröffnen Möglichkeiten für neue Formen von Beziehungsgewalt. An diese digitale Gewalt, auch Cybergewalt genannt, müssen Maßnahmen des Gewaltschutzes angepasst werden. Die so entstandene digitale Dimension des Gewaltschutzes thematisierte die 7. Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz. Sie fand im Rahmen der Kampagne “16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen” am 02. Dezember an der Johannes Kepler Universität statt.
Im ersten Vortrag präsentierte Magdalena Habringer von der Hochschule Campus Wien die Ergebnisse ihrer Studie “(K)ein Raum: Cybergewalt gegen Frauen in Beziehungen und Ex-Beziehungen”. Anschließend gab Nina Wallner, stellvertretende Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrum Burgenland, Einblicke in ihre Arbeit. Als Abschluss folgte eine Diskussionsrunde mit den Vortragenden sowie IT- und Netzwerkberater Magnus Hofmüller.
Zur selben Thematik unterhielten wir uns mit Eva Schuh, Leiterin des Gewaltschutzzentrums Oberösterreich. Auch sie wird in ihrer Arbeit immer häufiger mit Fällen von digitaler Gewalt konfrontiert und beschrieb uns deren Auswirkungen auf den Gewaltschutz. Die Perspektive einer Betroffenen erfuhren wir durch ein Gespräch mit Bea Keplinger. Sie wurde Opfer von Doxing, dem Veröffentlichen personenbezogener Daten im Internet. Gemeinsam mit der angehenden Rechtsanwältin und juristischen Prozessbegleiterin Didem Wenger setzt sie sich nun dafür ein, Doxing zum Straftatbestand erklären zu lassen.
Sendunggestaltung: Marina Weinzierl, Katharina Waxenegger
Die umsatzstarke Weihnachtszeit ist für viele Leute sehr arbeitsintensiv. Für Beschäftigte im Kleintransportgewerbe sind die Wochen vor dem 24. Dezember besonders herausfordernd, da extrem viele Pakete zugestellt werden müssen. Begleitet wird diese ohnehin anspruchsvolle Zeit vom Aufflammen einer Vielzahl an arbeitsrechtlichen Problemen. Um dieses Thema ging es in einer Pressekonferenz der Arbeiterkammer Wien mit dem Titel „Kleintransportgewerbe: Zustellen bis zum Umfallen“ am 10. Dezember 2025. Adriana Mandl und Bianca Schrittwieser von der AK Wien informierten zu Arbeitsbedingungen für Paketzusteller*innen und wie diese verbessert werden könnten.
Mandl sprach hauptsächlich über die bevorstehende Umsetzung der EU-Richtlinie zu Plattformarbeit, in der diese erstmals rechtlich definiert wurde: Plattformarbeit ist Arbeit, die über, auf oder vermittelt durch Online-Plattformen erbracht und im Austausch gegen Bezahlung geleistet wird. Die Umsetzung der Richtlinie, die bis 2026 stattfinden muss, soll die Arbeitsbedingungen in der Branche verbessern. Die EU-Richtlinie sei ein wichtiger Schritt für das Schaffen von besseren Arbeitsbedingungen im Kleintransportgewerbe, meint Mandl.
Das Kleintransportgewerbe sei auch gekennzeichnet von strukturellen Problemen, meint Bianca Schrittwieser, Leiterin der Abteilung Arbeitsrecht an der AK Wien. Verschachtelte Ketten von Subunternehmen würden es Paketzusteller*innen erschweren, den Überblick über ihre Beschäftigungsverhältnisse zu behalten. Dies mache es schwierig für Arbeitnehmer*innen, ihre Ansprüche geltend zu machen. Dazu komme, dass viele Paketzusteller*innen mit Sprachbarrieren zu kämpfen hätten. Aus diesen Gründen vermutet Schrittwieser, dass die Fälle, die zur Arbeiterkammer kommen, auch nur „die Spitze des Eisbergs“ darstellen.
Laut Adriana Mandl weisen internationale Trends darauf hin, dass die Plattformwirtschaft sich auf andere Branchen ausweitet. Um zu verhindern, dass diese unreguliert bleiben, sei es wichtig, dass rechtliche Grundlagen wie die EU-Plattformrichtlinie in den Mitgliedsstaaten zweckerfüllend übernommen werden. Arbeitsmodelle wie die Plattformarbeit in ihrer jetzigen Form würden nämlich nicht nur den Beschäftigten schaden, sondern auch der Öffentlichkeit sowie ehrlichen Arbeitgeber*innen.
Beitragsbild: Romeo Session, Pixabay
EU verwässert Lieferkettengesetz
Seit Jahren kämpfen Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen für ein faires EU-Lieferkettengesetz. Die billige Jeans, das erschwingliche Handy, der günstige Kaffee – das alles wäre eigentlich viel teurer. Wenn die Arbeiter*innen fair bezahlt würden, es keine Kinderarbeit gäbe und die Arbeitsbedingungen vor allem im Globalen Süden nicht so haarsträubend wären. Das EU-Lieferkettengesetz soll Konzerne verpflichten, gegen Verstöße bei Menschenrechten und Umweltauflagen in ihren Lieferketten vorzugehen. Doch seit letzter Woche ist klar: das mühsam erkämpfte EU-Lieferkettengesetz wird es nur in einer stark entschärften Version geben. Es wurde verwässert, bevor es überhaupt in Anwendung gekommen wäre. Heike Demmel sprach für RadioZ mit Tim Zahn. Er ist Referent für Menschenrechte in globalen Lieferketten beim Oxfam Deutschland. Oxfam ist eine globale Entwicklungs- und Nothilfeorganisation, die sich für Menschenrechte in globalen Lieferketten einsetzt.
Gespräch zum Nachhören
Proteste gegen Korruption in den Philippinen
Die Menschen auf den Philippinen haben genug davon, dass bei Taifunen Gemeinden im Wasser versinken, während Bauunternehmer und ihre Familien mit teuren Luxusautos, Markentaschen und -kleidung prahlen. Die Proteste brachen aus, nachdem Hunderte Milliarden an staatlichen Geldern, die für Hochwasserschutzprojekte vorgesehen waren, von Regierungsbeamt*innen gestohlen wurden. Radio Corax ist im Gespräch mit Felix Litschauer von Medico International. Er ist Referent für Globale Gesundheit bei medico und setzt sich für solidarische Versorgungsmodelle ein.
Gespräch zum Nachhören
Studie zu Armut im öffentlichen Diskurs
Am 24. November wurde im Rahmen einer Pressekonferenz eine Studie zum Thema „Armut im öffentlichen Diskurs“ präsentiert. Bei der Studie handelt es sich um eine Textanalyse von über 2.600 medialen Beiträgen. Das Projekt wurde gemeinsam von der Arbeiterkammer Wien, dem Armutsnetzwerk Österreich und der Organisation LebensGross beim Analyseunternehmen MediaAffairs beauftragt. Anwesend waren Studienleiterin Maria Pernegger, Martin Schenk (Armutskonferenz), Norman Wagner (AK Wien) und Susanne Maurer-Aldrian (LebensGroß).
Zu Beginn der Pressekonferenz sprach Studienleiterin Maria Pernegger über die steigende Alltagsrelevanz von Armut. Armut sei als gesellschaftliches Thema stärker in den medialen Fokus gerückt, so die Medienanalytikerin. Es gäbe viele verschiedene Arten von Armut, die aber nicht immer sichtbar sein würden. Im Kontrast dazu stehe die starke Sichtbarkeit von Gruppen wie Obdachlosen und Asylberechtigten, die nur einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz der armutsbetroffenen Menschen in Österreich darstellen würden.
Laut der Studie gibt es verschiedene Narrative und Erzählmuster, die den Diskurs prägen. Was ebenfalls überrascht: In nur 8 % der von der Studie erfassten Berichte kommen Armutsbetroffene selbst zu Wort.
Beitragsbild: Andrew Khoroshavin, Pixabay
Ein Infomagazin mit zwei Themen: Beschäftige der Ordensspitäler fordern 35-Stunden-Woche. Und: Themenabend „Hass im Netz“.
Kundgebungen vor den Ordensspitälern
Täglich arbeiten sie am Limit und mit viel persönlichem Einsatz, um die Gesundheitsversorgung am Laufen zu halten. Doch Einsparungen an Personal und Material haben ihre Spuren hinterlassen, sagen Personalvertreter*innen der acht Ordensspitäler in Oberösterreich.
Im Rahmen der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen wollen sie eine 35 Stunden-Woche und eine Reallohnerhöhung durchsetzen. Nur so sei eine qualitative Versorgung der Patient*innen gesichert. Nur so könne Personal gewonnen und gehalten werden. Um diese Forderungen zu unterstreichen fanden vor den Ordensspitälern in Linz, Wels und Ried Kundgebungen unter dem Motto „Wir sorgen gemeinsam“ statt. FROzine-Redakteur*innen Sarah Tiefenbacher, Nikolas Leiblfinger und Marina Wetzlmaier waren in Linz vor dem Haupteingang der Barmherzigen Brüder vor Ort, so wie bei einer Betriebsversammlung vor dem Klinikum Wels-Grieskirchen.
Absichtserklärung der Beschäftigten in den Ordensspitälern
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Themenabend „Hass im Netz“
Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr. Beim journalistischen Themenabend im Presseclub Concordia wurde der neue, mittlerweile achte #GegenHassimNetz-Bericht des Vereins ZARA präsentiert. Der diesjährige Schwerpunkt „Lawful but Awful“ zeigt, wie sehr auch rechtlich zulässige, aber moralisch verwerfliche Inhalte das digitale Klima vergiften können und reale psychische und physische Auswirkungen haben.
Im Anschluss diskutierten Expert:innen aus Bildung, Medien und Journalismus gemeinsam über Ursachen, Wirkungen und wirksame Gegenstrategien. Am Podium: beteiligt warne Eisabeth Fuchs, Bildungsdirektorin der Stadt Wien, Anastasia Lopez, ORF-Auslandsreporterin und Gründerin der Faktenchecker-Plattform BAIT, Fiorentina Azizi-Hacker vom Verein ZARA sowie Maria Rus, Head of Social Responsibility bei Magenta Telekom. Moderiert wurde das Gespräch von Mathias Zojer vom Presseclub Concordia. Ein Beitrag von Valentin Track.
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Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier
Täglich arbeiten sie am Limit und mit viel persönlichem Einsatz, um die Gesundheitsversorgung am Laufen zu halten. Doch Einsparungen an Personal und Material haben ihre Spuren hinterlassen, sagen Personalvertreter*innen der acht Ordensspitäler in Oberösterreich.
Im Rahmen der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen wollen sie eine 35 Stunden-Woche und eine Reallohnerhöhung durchsetzen. Nur so sei eine qualitative Versorgung der Patient*innen gesichert. Nur so könne Personal gewonnen und gehalten werden. Um diese Forderungen zu unterstreichen fanden vor den Ordensspitälern in Linz, Wels und Ried Kundgebungen unter dem Motto „Wir sorgen gemeinsam“ statt. Radio FRO war in Linz vor dem Haupteingang der Barmherzigen Brüder vor Ort, so wie bei einer Betriebsversammlung vor dem Klinikum Wels-Grieskirchen.
Klimacamp gegen Bau der A26
Der geplante Bau der A26 erhält große Kritik. Einer der Hauptgründe dafür ist die damit verbundene Rodung von 243 Bäumen im Bergschlößlpark und im Ziegeleipark. Viele dieser Bäume sind bereits über 200 Jahre alt und haben eine enorme Bedeutung für das Linzer Stadtklima.
Trotz der Kritik haben die Bauvorbereitungen bereits begonnen. Dabei blieb allerdings der Bohrkopf hängen und müsste nun über ein rund 20 Meter tiefes Loch mitten im Bergschlößlpark freigegraben werden.
Um diese Bauarbeiten zu verhindern, wurde am 19. November das Grüngürtel-Camp errichtet. Es befindet sich direkt überhalb des Bohrkopfs und soll so lange stehen bleiben, bis der Bau der Autobahn abgesagt, oder zumindest die entsprechende Volksbefragung zum Projekt abgeschlossen wurde.
Bei einer Pressekonferenz am 1. Dezember sprachen die Aktivist*innen vor Ort über ihre Bedenken bezüglich des Bauprojekts.
In dieser Sendung zu hören sind:
Am 2. Dezember haben die Rodungen trotz der Proteste bereits begonnen. Aktuelle Entwicklungen sind unter anderem auf Instagram (@/jazumgruenguertel oder @/keinea26_bergschloesslpark) zu finden.
Studie zu Armut im öffentlichen Diskurs
Am 24. November wurde im Rahmen einer Pressekonferenz eine Studie zum Thema „Armut im öffentlichen Diskurs“ präsentiert. Die Studie wurde gemeinsam von der Arbeiterkammer Wien, dem Armutsnetzwerk Österreich und der Organisation LebensGross beim Analyseunternehmen MediaAffairs beauftragt. Anwesend waren Studienleiterin Maria Pernegger, Martin Schenk (Armutskonferenz), Norman Wagner (AK Wien) und Susanne Maurer-Aldrian (LebensGroß). Bei der Studie handelt es sich um eine Textanalyse von über 2.600 medialen Beiträgen.
Zu Beginn der Pressekonferenz sprach Studienleiterin Maria Pernegger über die steigende Alltagsrelevanz von Armut. Armut sei als gesellschaftliches Thema stärker in den medialen Fokus gerückt, so die Medienanalytikerin. Es gäbe viele verschiedene Arten von Armut, die aber nicht sichtbar seien. Im Kontrast dazu stehe die starke Sichtbarkeit von Gruppen wie Obdachlosen, die einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz der armutsbetroffenen Menschen in Österreich darstellen würden. Auch Asylberechtigte und Asylwerbende seien im Mediendiskurs rund um Armut stark überrepräsentiert, meint Maria Pernegger von der Medienanalyse-Agentur MediaAffairs.
Laut der Studie gibt es verschiedene Narrative und Erzählmuster, die den Diskurs prägen. Was auch überrascht: in nur 8 % der von der Studie erfassten Berichte kommen Armutsbetroffene selbst zu Wort.
Beitragsbild: Sarah Tiefenbacher
Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr. Beim journalistischen Themenabend im Presseclub Concordia wurde der neue, mittlerweile achte #GegenHassimNetz-Bericht des Vereins ZARA präsentiert. Der diesjährige Schwerpunkt „Lawful but Awful“ zeigt, wie sehr auch rechtlich zulässige, aber moralisch verwerfliche Inhalte das digitale Klima vergiften können und reale psychische und physische Auswirkungen haben.
Im Anschluss diskutierten Expert:innen aus Bildung, Medien und Journalismus gemeinsam über Ursachen, Wirkungen und wirksame Gegenstrategien. Am Podium: beteiligt warne Eisabeth Fuchs, Bildungsdirektorin der Stadt Wien, Anastasia Lopez, ORF-Auslandsreporterin und Gründerin der Faktenchecker-Plattform BAIT, Fiorentina Azizi-Hacker vom Verein ZARA sowie Maria Rus, Head of Social Responsibility bei Magenta Telekom. Moderiert wurde das Gespräch von Mathias Zojer vom Presseclub Concordia.
Moderation und Sendungsgestaltung: Valentin Track
Der geplante Bau der A26 erhält große Kritik. Einer der Hauptgründe dafür ist die damit verbundene Rodung von 243 Bäumen im Bergschlößlpark und im Ziegeleipark. Viele dieser Bäume sind bereits über 200 Jahre alt und haben eine enorme Bedeutung für das Linzer Stadtklima.
Trotz der Kritik haben die Bauvorbereitungen bereits begonnen. Dabei blieb allerdings der Bohrkopf hängen und müsste nun über ein rund 20 Meter tiefes Loch mitten im Bergschlößlpark freigegraben werden.
Um diese Bauarbeiten zu verhindern, wurde am 19. November das Grüngürtel-Camp errichtet. Es befindet sich direkt überhalb des Bohrkopfs und soll so lange stehen bleiben, bis der Bau der Autobahn abgesagt, oder zumindest die entsprechende Volksbefragung zum Projekt abgeschlossen wurde.
Bei einer Pressekonferenz am 1. Dezember sprachen die Aktivist*innen vor Ort über ihre Bedenken bezüglich des Bauprojekts.
In dieser Sendung zu hören sind:
Am 2. Dezember haben die Rodungen trotz der Proteste bereits begonnen. Aktuelle Entwicklungen sind unter anderem auf Instagram (@/jazumgruenguertel oder @/keinea26_bergschloesslpark) zu finden.
Die Pressefreiheit in Österreich steht unter Druck: Die Digitalisierung führt zum wirtschaftlichen Absturz von traditionellen Medien, während zum gleichen Zeitpunkt politische Akteur*innen versuchen, auf die Berichterstattung Einfluss zu nehmen. Zu diesem Thema gab es am 28. November 2025 ein Mediengespräch der Initiative Diskurs. Das Wissenschaftsnetz. Im Vordergrund stand dabei die Medienförderung in Österreich. Zu Gast waren Hendrik Theine, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Kepler Universität in Linz, und Fritz Hausjell, Professor für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien.
Sie haben über verschiedene Ansätze gesprochen, wie sich Medienhäuser finanziell absichern können. Mit einer neugedachten Digitalabgabe zum Beispiel. Die Digitalisierung ist allgemein ein Problem für traditionelle Medien, besonders junge Menschen informieren sich hauptsächlich online. Noch schwieriger wird die Situation durch die Zusammenfassungen von künstlicher Intelligenz, die nach Suchmaschinenanfragen ganz oben angezeigt werden. Es kommt dazu, dass User*innen weniger oft auf die tatsächlichen Websites klicken. Theine meint, dass Österreich braucht ein neues Medienmodell brauche, das Journalismus als öffentliche Infrastruktur, vergleichbar mit Gesundheit oder Bildung, begreife. Journalismus hat eine zentrale gesellschaftliche Funktion, die finanziell abgesichert werden müsse. Theine spricht auch den nichtkommerziellen Rundfunk an und meint, dass dieser durch Förderungen priorisiert werden solle. Zukunftsfähige Medienpolitik müsse zivilgesellschaftlich verankerte, genossenschaftliche und gemeinnützige Medienmodelle systematisch stärken, so Theine.
Hausjell betont, wie wichtig es sei, attraktive digitale Angebote zu schaffen. Verschiedene Aboformate und Bezahlmöglichkeiten solle es Nutzer*innen leicht machen, für Journalismus zahlen zu wollen. Werbung müsse hier noch klarer gekennzeichnet werden, als bis jetzt der Fall sei. Es brauche auch Aufklärung und Medienkompetenzförderung von Bürger*innen, damit diese erkennen würden, welche digitalen Kanäle journalistischen Mehrwert bieten würden.
Headerbild: Foto von brotiN biswaS: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektive-fokusfotografie-von-zeitschriften-518543/
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