FÜHRUNG ALS STRUKTURFRAGE

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By Edith Karl - Wirksam führenBusinessEducation
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FÜHRUNG ALS STRUKTURFRAGE episodes

  • KR Waltraud Schinko-Neuroth – zielorientiert, konsequent, energiegeladen - Teil 2

    www.edithkarl.com

    KR Waltraud Schinko-Neuroth ist ein Kind der Nachkriegsgeneration. Sie hat deutlich erlebt, wie ihr Vater mit seinen Verwandten das Unternehmen im wahrsten Sinn des Wortes von Schutt und Asche des 2. Weltkriegs mühsam befreit hat. Alles, was sie gefunden hatten bauten sie neu zusammen, um den Menschen mit Hörminderung Hilfe bieten zu können. Nach und nach bauten sie ihr Unternehmen wieder auf.

    Waltraud Schinko-Neuroth erlebte hautnah den intensiven, begeisterten Einsatz des Vaters für seine Firma. Bald sprang diese Einsatzfreude auf sie über. Für sie war schon als Kind klar, dass sie niemals einfach Hausfrau sein wollte, sondern ihr eigenes Geld verdienen. Zur Sicherheit weigerte sie sich kochen und nähen zu lernen. Sie wollte so viel verdienen, um sie diese Arbeiten delegieren zu können. So ist es auch gekommen.

    Nach der Matura erlernte sie den Beruf der Akustikerin und legte die Meisterprüfung ab. 1979 übernahm sie das Unternehmen in 3. Generation nach dem plötzlichen Tod des Vaters.

    Die Neuroth AG entwickelte sich unter ihrer Führung erfolgreich und expandierte. Derzeit gibt es Fachinstitute in der Schweiz, in Deutschland, Liechtenstein, Slowenien, Kroatien, Serbien.

    Dennoch hat sie 2011 für viele unerwartet das Szepter komplett aus der Hand gegeben, ihr jüngster Sohn ist seither Vorstandsvorsitzender. Ihr Sohn war bei der Übergabe erst 24. Sie kontrolliert ihn nicht über den Aufsichtsrat. Sie vertraut ihm voll. Und das zu Recht, wie man jetzt, acht Jahre später sieht. So wie damals die Begeisterung für das Haus Neuroth von ihrem Vater auf sie übergesprungen ist, passiert es Jahrzehnte später wieder – diesmal zwischen Mutter und Sohn.

    Als Mitbegründerin des Humantechnologieclusters Steiermark hält sie sich fachlich weiter auf dem Laufenden. Sie nimmt sich auch ausreichend Zeit für Fachzeitschriften. So bleibt sie immer topinformiert. Nicht nur deswegen bleibt sie eine interessante Gesprächspartnerin in der Unternehmer-Familie.

    Erinnerungen und Erkenntnisse aus ihrer Zeit als Unternehmerin:

    Niemand wartet auf einen, man muss sich ständig beweisen. Das sieht Frau KR Schinko-Neuroth als schöne Herausforderung.

    Konsequenz und Vision für die Zukunft sind wichtig, damit man alles wie geplant trotz Hindernissen schaffen kann.

    Ziele definieren und mit aller Konsequenz durchsetzen ist ein wichtiges Prinzip, zuhören können und reflektieren sind ebenso bedeutsam.

    Ihr Erfolgszitat: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Durch das Aufschieben entsteht mehr Arbeit als wenn man gleich tätig wird. Es ist wichtig, möglichst immer voller Energie zu sein und andere dabei mitzunehmen.

    Führen bedeutet für sie sich auf den anderen einstellen, konsequent sein, nachhaltig erklären, was Sache ist. Verantwortung dem Kunden, der Sozialversicherung, der Finanzverwaltung und der Umwelt gegenüber spielen eine große Rolle.

    Das Geheimnis des kontinuierlichen Wachsens der NEUROTH AG: Kontinuierlich Wachsen heißt ehrlich zu sich selbst sein, sich ständig überprüfen. Fehler gehören zur Arbeit, man muss sie offen ansprechen, analysieren und dann daraus lernen.

    Kontaktdaten

    Neuroth AG Schmiedlstraße 1 A-8042 Graz Mail: [email protected]

    Edith Karl – Mutexpertin

    Ich freue mich auf Deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert

    Herzlich grüßt Dich Deine Edith 🙂

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    Hören wie ein Weltmeister #Neuroth #Unternehmercoach #Mutexpertin
    22 min
  • 💥 KR Waltraud Schinko-Neuroth – zielorientiert, konsequent, energiegeladen

    www.edithkarl.com

    KR Waltraud Schinko-Neuroth ist ein Kind der Nachkriegsgeneration. Sie hat deutlich erlebt, wie ihr Vater mit seinen Verwandten das Unternehmen im wahrsten Sinn des Wortes von Schutt und Asche des 2. Weltkriegs mühsam befreit hat. Alles, was sie gefunden hatten bauten sie neu zusammen, um den Menschen mit Hörminderung Hilfe bieten zu können. Nach und nach bauten sie ihr Unternehmen wieder auf.

    Waltraud Schinko-Neuroth erlebte hautnah den intensiven, begeisterten Einsatz des Vaters für seine Firma. Bald sprang diese Einsatzfreude auf sie über. Für sie war schon als Kind klar, dass sie niemals einfach Hausfrau sein wollte, sondern ihr eigenes Geld verdienen. Zur Sicherheit weigerte sie sich kochen und nähen zu lernen. Sie wollte so viel verdienen, um sie diese Arbeiten delegieren zu können. So ist es auch gekommen.

    Nach der Matura erlernte den Beruf der Akustikerin und legte die Meisterprüfung ab. 1979 übernahm sie das Unternehmen in 3. Generation nach dem plötzlichen Tod des Vaters.

    Die Neuroth AG entwickelte sich unter ihrer Führung erfolgreich und expandierte. Derzeit gibt es Fachinstitute in der Schweiz, in Deutschland, Liechtenstein, Slowenien, Kroatien, Serbien.

    Dennoch hat sie 2011 für viele unerwartet das Szepter komplett aus der Hand gegeben, ihr jüngster Sohn ist seither Vorstandsvorsitzender. Ihr Sohn war bei der Übergabe erst 24. Sie kontrolliert ihn nicht über den Aufsichtsrat. Sie vertraut ihm voll. Und das zu Recht, wie man jetzt, acht Jahre später sieht. So wie damals die Begeisterung für das Haus Neuroth von ihrem Vater auf sie übergesprungen ist, passiert es Jahrzehnte später wieder – diesmal zwischen Mutter und Sohn.

    Als Mitbegründerin des Humantechnologieclusters Steiermark hält sie sich fachlich weiter auf dem Laufenden. Sie nimmt sich auch ausreichend Zeit für Fachzeitschriften. So bleibt sie immer topinformiert. Nicht nur deswegen bleibt sie eine interessante Gesprächspartnerin in der Unternehmer-Familie.

    Erinnerungen und Erkenntnisse aus ihrer Zeit als Unternehmerin:

    Niemand wartet auf einen, man muss sich ständig beweisen. Das sieht Frau KR Schinko-Neuroth als schöne Herausforderung.

    Konsequenz und Vision für die Zukunft sind wichtig, damit man alles wie geplant trotz Hindernissen schaffen kann.

    Ziele definieren und mit aller Konsequenz durchsetzen ist ein wichtiges Prinzip, zuhören können und reflektieren sind ebenso bedeutsam.

    Ihr Erfolgszitat: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Durch das Aufschieben entsteht mehr Arbeit als wenn man gleich tätig wird. Es ist wichtig, möglichst immer voller Energie zu sein und andere dabei mitzunehmen.

    Führen bedeutet für sie sich auf den anderen einstellen, konsequent sein, nachhaltig erklären, was Sache ist. Verantwortung dem Kunden, der Sozialversicherung, der Finanzverwaltung und der Umwelt gegenüber spielen eine große Rolle.

    Das Geheimnis des kontinuierlichen Wachsens der NEUROTH AG: Kontinuierlich Wachsen heißt ehrlich zu sich selbst sein, sich ständig überprüfen. Fehler gehören zur Arbeit, man muss sie offen ansprechen, analysieren und dann daraus lernen.

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    #EdithKarl #Mutexpertin #Neuroth #Erfolgswissen

    23 min
  • 💥 Nach der Wahl ist vor der Wahl

    🔺 http://www.mutcode.com

    Bei der letzten TV-Diskussion mit Diskutanten aller Parteien ging das Stimmengewirr schnell kreuz und quer und durcheinander. Die andere Person ausreden lassen galt offensichtlich als Zeitverschwendung. Die Botschaften waren auf diese Art nicht mehr zu verstehen. Keiner hatte den Mut, den jeweils anderen ausreden zu lassen.

    Edith Karl Mutexpertin Können Politiker ebenso zielführend arbeiten wie die Menschen in Unternehmen?

    Gibt es einen Unterschied zwischen der Arbeit in Unternehmen und in der Politik

    Konferenzen solcher Art gab es früher auch in Unternehmen. Damals war Bereichsdenken noch angesagt. Die Bereichsleiter, von vielen Bereichskaiser genannt, fanden sich auch selbst am wichtigsten. Andere Bereiche? Ach ja, die gab es auch. Ich durfte öfter Strategiemeetings moderieren. Da wurde ich schon mal gefragt, welcher Bereich denn der wichtigste wäre. Nach und nach verstanden die Herren, dass sie alle gleichermaßen wichtig sind. Am Ende haben sie zusammengefunden und sinnvolle Beschlüsse gefasst.

    Durch agiles Arbeiten hat sich viel verändert.

    Projektgruppen laufen längst bereichsübergreifend. Hierarchien nehmen in ihrer Bedeutung ab. Die Aufgabe führt. Wer für ein Projekt am besten geeignet ist wird entweder Projektowner oder Scrummaster. Beim nächsten Projekt verändern sich die Positionen wieder. Meistens laufen mehrere Projekte zugleich mit einem nicht ganz unähnlichen Personenkreis. Man schaut schon gewohnheitsmäßig über die Grenzen.

    Sehen wir nun Länder als Unternehmen an.

    Die verschiedenen Parteien ähneln Bereichen mit ihren Bereichsleitern. So setzt sich beispielsweise der eine Bereichsleiter mehr für Wirtschaft und Unternehmen ein, der andere konzentriert sich auf die Mitarbeitenden, wieder eine andere achtet auf Bildung. Und die Umwelt darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Der Klimawandel weist uns deutlich darauf hin.

    In Unternehmen arbeiten solche Bereichsleiter inzwischen längst zusammen. Sie wissen, dass sie alle wichtig sind für den gemeinsamen Erfolg.

    Ich schlage daher vor, dass die Parteichefs, alias Bereichsleiter sich endlich bewusstwerden, dass Österreich alle Bereiche benötigt. Mein Vorschlag wäre daher, dass anfallende Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden. Als Chef des Unternehmens Österreich haben wir, dem Himmel sei Dank, einen ausgesprochen weisen Bundepräsidenten. Er beauftragt den Wahlsieger mit der Bildung der Regierung. Die Regierungsmitglieder arbeiten hoffentlich ohne persönliche Eitelkeiten – ich weiß, das ist viel verlangt, wir sind alle nur Menschen – fachlich und wertschätzend zusammen. Das Parlament sollte dabei nicht vergessen werden. Auch Abgeordnete verfügen über Wissen und Fähigkeiten, die sie gerne einbringen. Es ist klug, sie rechtzeitig in geeigneter Form miteinzubeziehen.

    Müssen sie immer außen vor bleiben, revanchieren sie sich dafür. Damit blockieren sie zielführende Arbeit.

    Ich habe viele Meetings in den unterschiedlichsten Unternehmen moderiert. Die Teilnehmenden waren exzellente Fachleute. Meine Arbeit bestand darin, die unterschiedlichsten Temperamente zur Geltung kommen zu lassen. Dann richteten sich alle wieder auf das jeweilige gemeinsame Ziel aus. Ja, das war streckenweise äußerst mühsam und anstrengend. Aber immer wieder total beglückend, wenn dann doch aus gravierenden Unterschieden im Denken und Wollen das Beste für das jeweilige Ziel, für den jeweiligen Kunden herausgekommen ist. Ganz besonders erfrischend für alle war der Effekt, dass die einzelnen Personen einander auch zwischen den Meetings wertschätzender begegnen konnten.

    Zurück zur Fernsehsendung

    Das müssten Politikerinnen und Politiker doch auch hinbekommen, bin ich überzeugt. Ein Kunde hat mir vor Jahren sogar gesagt, Frau Karl sie sollten Politiker moderieren. Meine spontane Antwort darauf war. Gerne, vor allem dann, wenn sie parteiübergreifend zusammenarbeiten. Als bekennende Wechselwählerin könnten mir alle vertrauen. Ich würde sie nur dabei begleiten, die besten Lösungen für ihr Land gemeinsam zu erarbeiten.

    Für Menschen, die sich mutig für ihre Anliegen einsetzen wollen, habe ich in vielen Jahren den Mut-Code erforscht. Ich weiß, wie die Gesellschaft auf Einzelne einwirkt und wie Einzelne die Gesellschaft beeinflussen können.

    >>Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie hier. Damit erkennen und meistern Sie Ihre Chancen klarer.

    Ich freue mich auf Deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert Herzlich grüßt Dich Deine Edith :)

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    #Mut-Code #MutCode #Unternehmercoach #Mutexpertin

    8 min
  • Haben wir die Politiker, die wir verdienen?

    🔺 http://www.mutcode.com

    Wie viele Gedanken machen Sie sich darüber, wen Sie demnächst wählen werden? Derzeit haben wir in Österreich eine Expertenregierung, die im Wesentlichen nur verwalten soll. Darüber lodern die Emotionen nicht ganz so hoch. Doch der Wahlkampf ist jetzt voll im Gang in Österreich. Auch in Deutschland wurde eben erst in zwei Bundesländern gewählt. Es bleibt spannend.

    Werfen wir zwei Blicke ins weiter entfernte Ausland. In den USA regiert Donald Trump, im Vereinigten Königreich Boris Johnson. Beide Männer wurden rechtmäßig gewählt. Was haben diese beiden Politiker gemeinsam?

    Äußerlich: Die eiomlettgelbe Frisur, beim einen glattgestrichen, beim anderen eigenhändig zerwühlt; gute Manieren verachten sie demonstrativ; Sie sprechen abfällig über andere und poltern äußerst selbstgefällig. Sich selbst darzustellen steht ganz oben auf der Prioritätenliste. Der eigene Vorteil zählt.

    Warum faszinieren gerade solche Menschen bestimmte Wählerschichten?

    Viele Leute fühlen sich stark verunsichert. Sie suchen Halt bei solchen, die Stärke demonstrieren. Damit ersparen sie es sich, selbst über aktuelle Themen nachzudenken. Sie suchen Leitfiguren, die ihnen genau das in Aussicht stellen, was sie gerne hätten. Natürlich weiß jeder denkende Mensch, dass solche Wünsche und Versprechungen nicht erfüllt werden. Aber solange sie sich einreden können, dass diesmal alles anders ist, begnügen sie sich mit einer weiteren Denkpause ihrerseits.

    Wer dem Lautesten oder dem Provokantesten glaubt muss nicht mehr selbst denken.

    Beispiel aus nächster Umgebung: In Österreich tobt gerade ein ausgesprochen schmutziger Wahlkampf. Die einen stellen Behauptungen auf und die anderen dementieren entrüstet. Die Botschaften an das Wahlvolk reduzieren sich darauf, die jeweils anderen Parteien als möglichst niederträchtig, unfähig und hinterhältig darzustellen. Hauptziel scheint zu sein, den anderen Schandtaten nachweisen zu können. Sollte es zu wenige davon geben, kann man sie immer noch erfinden.

    Die Zuhörenden geben das Denken dabei auf, es wäre so manchem zu unbequem.

    Doch wer das Denken abgibt, gibt die Verantwortung gleich mit ab. Fremdbestimmt statt selbstbestimmt lautet dann leider die Devise. Schuld sind sowieso die anderen, weil man selbst rein gar nichts für sämtliche Miseren kann.

    Doch langsam findet Bewegung statt – einige Beispiele dazu

    Greta Thunberg bewegt Politiker. Sie lenkte die Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema Klimakatastrophe wie niemand vor ihr. Tut leid, Männer. Die junge Dame hat mehr Energie und kann damit auch mehr Energie bei anderen freisetzen – auch ohne anerkanntes und gut bezahltes Amt. Einfach nur deswegen, weil es ihr wichtig ist, sich für diesen Planeten einzusetzen.

    Da wäre dann noch das Ibiza-Video. Dem Himmel sei Dank, dass so vieles so deutlich ausgesprochen wurde. Viele wurden munter, weil sie nicht das österreichische Wasser an Konzerne verkaufen wollen und weil sie freie Medien wünschen, die sich nicht nach der Politik richten müssen.

    Kampfsport ist nicht gefragt.

    Immer größere Teile der Bevölkerung wollen Parteiprogramme vor der Wahl sehen. Fakten sind erwünscht. Man will schließlich vergleichen können, wodurch Parteien sich unterscheiden. Kampfsport ist nicht gefragt. Inhalte und menschliches Verhalten bei den Diskussionen zählen. Die Medien geben derzeit ihr Bestes für die Wählerinnen und Wähler.

    Als Unternehmerin komme ich aus der Wirtschaft. Zielgruppen- d.h. Kundenorientierung haben da höchste Priorität. Ich bewerte das Handeln führender Politiker gerne nach diesen Kriterien:

    • Welche Zielgruppe sprechen sie an?
    • Was versprechen sie diesen Menschen?
    • Wo müssen Sie Klartext sprechen? D.h. welche Wünsche können Sie kurzfristig oder überhaupt nicht erfüllen, weil Sie das große Ganze langfristig im Auge behalten müssen?
    • Wie wertschätzend sprechen sie dabei mit Politikerinnen und Politikern anderer Parteien?

    Mein Fazit ist:

    Natürlich kostet es engagierten Bürgerinnen und Bürgern Zeit und Kraft, sich so intensiv mit dem aktuellen Geschehen auseinander zu setzen. Menschen in vielen Ländern schaffen engagiertes Verhalten unter weitaus schwierigeren Bedingungen. Es ist nicht selbstverständlich, in einer Demokratie leben zu können. Seien wir dankbar für unsere Situation und achten wir sorgfältig darauf, dass es so bleibt. Dazu gehört auch immer wieder Mut.

    Für Menschen, die sich mutig für ihre Anliegen einsetzen wollen, habe ich in vielen Jahren den Mut-Code erforscht. Ich weiß, wie die Gesellschaft auf Einzelne einwirkt und wie Einzelne die Gesellschaft beeinflussen können.

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    #Mut-Code #MutCode #Mutexpertin

    9 min
  • 💥 Was du vom Extremsportler Marcel Hirscher für dein Business lernen kannst

    Marcel Hirscher beendet seine Spitzenkarriere als Schirennläufer.

    Wie hat er seine Spitzenkarriere geschafft, nämlich 67 Siege insgesamt. Davon 32 Slaloms, 31 RTLs, 3 Parallel-Rennen. 1 Super-G und 8 Gesamt-Weltcupsiege.

    Mit klar erkennbaren Regeln, die auch du anwenden kannst:

    Dranbleiben, Durchalten, dranbleiben, durchhalten Immer 150 % geben Achtete auf jedes Detail, z.B. Material – das trägt wesentlich bei zum Sieg – 1 Sekunde mit dem Material einholen entscheidet oft über den Sieg Er schonte weder sich, noch sein Team – a b e r er lobte sein Team so oft wie möglich Er zeigte sich dankbar und demütig gegenüber all den unzähligen Menschen, die ihn unterstützt haben: Eltern, Techniker, Werbepartner, Masseure, Physiotherapeuten und vielen anderen mehr

    Er war auch froh und dankbar, ohne Verletzungen davon gekommen zu sein und ehrlich genug, sich einzugestehen, dass

    Und noch etwas ganz Entscheidendes: Er hat ein feines Gespür für Vorzeichen – Anzeichen des Körpers. Die Regenerationszeit ist einfach länger geworden.

    Hat seine Emotionen im Griff: trotz aller Erfolge und Konzentration auf seine Karriere als Schirennläufer ist er sich bewusst – es gibt noch mehr im Leben – dafür hat er losgelassen

    Was können wir für unser Business daraus lernen:

    Gib immer alles, wenn Du toperfolgreich sein willst

    Bau dir ein Team auf und behandle es auf Augenhöhe

    Identifiziere dich nicht so sehr mit deiner Karriere, dass du den Rest des Lebens nicht mehr wahrnehmen kannst

    Sei dir deiner unzähligen Unterstütze bewusst und sei ihnen dankbar

    Mir persönlich gefällt auch die strikte Trennung von Beruf und Familienleben sehr gut.

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    #Unternehmercoach #MarcelHirscher

    11 min
  • Im Gespräch mit Wolfgang Fasching

    Die Kraft der Gedanken steht über allem anderen. Ja: Ich bin sehr aktiv, körperlich wie geistig, aber ich weiß auch, dass es Phasen der Erholung braucht. Und dann sitze ich in meinem Büro in Neukirchen bei Lambach, erledigte Schreibarbeiten, tüftle an neuen Plänen und lasse auch die Seele baumeln. Es sind die Lebenswege, die uns zu dem machen, was wir letztlich sind. Hätte ich kein Interesse am Race Across America gefunden, hätte ich dieses Extremsport-Abenteuer nicht achtmal bestritten und dreimal gewonnen.

    Hätten mich nicht die „Sieben Gipfel", die sieben höchsten Gipfel der Kontinente, gereizt, wäre ich nicht auf diesen erreichten. Wäre eine Coast-to-Coast-Nonstopfahrt auf dem Rad von Wladiwostok nach St. Petersburg nicht ein hehres Ziel für mich gewesen - warum hätte ich es mir antun sollen? Und ich hätte mich auch nicht auf theoretischem Gebiet weiterentwickelt, wäre ich vor 40 Jahren nicht noch einmal „zur Schule" gegangen. Dafür bin ich heute akademischer Mentaltrainer und Lebenscoach. Hätti-wari-Sätze sind nicht meine Art, und somit ist obenstehender Absatz doch etwas ungewöhnlich für mich.

    Oft werde ich gefragt, wie ich all diese Extremleistungen geschafft habe und neugierig werde, welche neuen Projekte ich schon habe. Tatsache ist, dass der Mensch viel mehr fähig ist, als er sich zutraut. Der springende Punkt ist, dass viele im Konjunktiv verharren und nicht ins Tun kommen. Doch niemand muss von heute auf morgen einen Marathon laufen, oder ein Nonstop-Radrennen über mehrere Tage bestreiten müssen. Das chinesische Sprichwort, dass jeder noch so lange Weg mit dem ersten Schritt beginnt, hat schon seine Richtigkeit.

    Wenn ich große Ziele habe, dann ist es unerlässlich, mit kleinen „steps" zu beginnen. Heute ein paar Kilometer walken, dann ein paar laufen, dann immer mehr und mehr – bis letztlich der erste Marathon ansteht. Oder das erste Langstrecken-Radrennen. Große Ziele sind realisiert, wenn man nur will! Im Wollen liegt der Hund begraben.

    Körperliche Eigenschaften können wir uns in den meisten Fällen aneignen (okay: Kein 50-kg-Mann wird Sumo-Ringer werden wollen, und kein 120-kg-Brocken Gymnast), doch ausschlaggebend ist die Frage, ob wir unsere Ziele tatsächlich erreichen wollen. Ob es Visionen sind, für die wir jeden Tag eine Stunde früher aufstehen werden und eine Stunde später schlafen gehen, oder ob es Träume sind, nach dem Motto: Das wäre schon schön zu machen, aber es wird sich halt leider nicht ausgehen, mit dem ganzen beruflichen Stress, mit familiären Verpflichtungen, mit anderen Hobbies. Erst dann, wenn wir dauerhaft an unsere Visionen denken, werden sie zu erstrebenswerten Zielen. Dann werden wir ins Tun kommen.

    Mit meinen sportlichen Leistungen, Vorträgen und Büchern habe ich das Glück, viele andere Menschen zu inspirieren. Das empfinde ich als Geschenk in meinem Leben: anderen zeigen zu dürfen, wie es (auch) gehen kann. Dabei sehe ich mich nicht als jener, der den einzigen richtigen oder sinnvollen Lebensweg propagiert.

    Ich bin nur einer, der seinen Weg gefunden hat und der seine Erfahrungen mit anderen teilt. „Die Kraft der Gedanken" betitelt sich mein neues Buch, und in diesem gehe ich nicht nur auf meine eigenen Erkenntnisse ein, sondern beschreibe, wie sich die Gesellschaft just aufgrund dieser Kraft weiterentwickelt hat.

    Am Anfang war das Wort, steht in der Bibel, doch der Talmud inspiriert mich in diesem Punkt. Ich freue mich, dass Sie hier sind, diese Zeilen lesen und das Interview hören. Und ich kann Ihnen eine vergnügliche und freiwillig auch lehrreiche Zeit versprechen! Ihr Wolfgang Fasching

    Kontaktdaten

    Fasching.co.at Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert Herzlich grüßt Sie Ihre Edith :) Fotos von Sportagentur-Doris-Fasching

    27 min
  • 💥Wer bist du und wie lange?
    www.edithkarl.com Wenn Identifikation zum Problem wird

    Wer bist du und wie lange - Edith Karl Mutepertin

    Vor wenigen Tagen war ich auf dem Begräbnis eines Kunden. Nennen wir ihn Jakob Zauner. Sein 76. Geburtstag lag erst einige Monate zurück. Er war krebskrank. Seit 10 Jahren war er offiziell in Pension. Das Unternehmen hatte er an seine Tochter und an seinen Sohn übergeben. Die beiden führten das Haus in gutem Einvernehmen weiter zum Erfolg. Das freute ihn natürlich. Trotzdem fühlte er sich amputiert, wie er mir öfter bei Veranstaltungen erzählte.

    Der Ruhestand füllte ihn nicht aus. Seither war er intensiv ehrenamtlich tätig. Er spielte Zugposaune in einem Blasorchester. Dort musizieren die meisten Bläser nebenberuflich, einige waren Musiklehrer, einige spielten zusätzlich in anderen Formationen. Das Niveau war ausgesprochen hoch. Jeder gab sein Bestes. Die Konzerte waren immer ausverkauft und genossen einen hervorragenden Ruf. Doch irgendwie wirkte er unzufrieden. Er griff immer häufiger zum Glas.

    Ich bin der Chef

    Mir fiel auf, dass er auf die Frage, was er denn so mache, immer mit einer Position antwortete. Ich bin zwar nicht mehr der Firmenchef, rutsche es ihm hin und wieder heraus, aber ich bin Posaunist. Ich bin auch Leiter des örtlichen Amateurfilmer-Verbandes. Demnächst verreisen wir nach Island. Dort drehen wir einen aufsehenerregenden Naturfilm.

    Ich bin wichtig

    Doch eines Tages erhielt er die Diagnose Lungenkrebs. „Die Kinder führen die Firma prima. Aber es ist schon hart, nicht mehr der Verantwortliche zu sein. Ich will ihnen auch nicht zu oft meinen Rat aufdrängen, sonst gehe ich ihnen womöglich noch auf die Nerven. Also schluck ich halt meine guten Ideen hinunter." Sein Seufzen war nicht zu überhören.

    Seine Frau war pensionierte Lehrerin. Sie hatte ihn während all der Ehejahre nur sehr unregelmäßig zu sehen bekommen. Er hatte sich auch noch politisch engagiert. Sie war mit den beiden Kindern in der freien Zeit viel allein zu Hause. Sie besuchte mit ihnen kulturelle Veranstaltungen, sie unternahmen Ausflüge und trafen sich mit Freunden. Oft fuhren sie auch ohne ihn auf Urlaub. Seit seiner Pensionierung hatte er sein Verhalten kein bisschen verändert. Zum Glück war sie es gewohnt, ein selbstständiges Leben zu führen. Sie hatte eine umfangreiche Bibliothek, besuchte weiterhin viele kulturelle Veranstaltungen. Ausflüge und Urlaube mit Freundinnen und allein war sie schließlich gewohnt. Zu den Kindern hatte sie ein sehr herzliches Verhältnis.

    Das Spielen der Posaune fiel Jakob Zauner zunehmend schwerer. Das machte ihm psychisch sehr zu schaffen. Als er schließlich aufhören musste zu spielen, brach eine Welt für ihn zusammen. Obwohl er sich gezwungenermaßen mehr Ruhe gönnte, verschlechterte sich die Krankheit. Die Atemnot wurde immer anstrengender. Trotzdem verbrachte er noch viele Abende in Diskussionsrunden und bei Stammtischen. Dort fühlte er sich wichtig. Er wurde gesehen, gehört und mit Applaus geehrt.

    Wer bin ich wirklich und wie lange?

    Als dann klar war, dass er auch die Islandreise nicht antreten kann, verfiel er schnell und deutlich sichtbar. Wie sehr hatte er sich darauf gefreut. Wie gerne wollte er danach über diese Reise in vielen Vorträgen berichten. Es war ihm sehr wichtig, die Fäden in der Hand zu haben. Er hatte bereits den gesamten Ablauf der Reise bestimmt. Er legte schon fest, welche Sequenzen wann gefilmt werden sollten und in welcher Reihenfolge er darüber vortragen wollte. Der Applaus schien ihm sicher.

    Doch es kam nicht mehr dazu. Man konnte ihm fast zuschauen beim Verfallen, meinten einige Verwandte und Bekannte. Sobald er auch noch sein zweites Ehrenamt verloren hatte, fehlte ihm der Sinn seines Lebens.

    Ich bin

    Seine Tochter und sein Sohn sind ihrer Mutter sehr zugewandt. Sie führen das Unternehmen seit sie es übernommen haben mit agilen Führungsmethoden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich eingebunden in den notwendigen Prozess der Digitalisierung.

    Sie führen mit Freude und Begeisterung, identifizieren sich aber nicht mit ihrer Rolle als Firmenchefs. Selbst auf die Frage „Wer bist du?" antworteten sie nie mit ihrer Position. Immer häufiger sagen sie „Ich bin präsent." Und das sind sie auch. Sie widmen sich ganz den Menschen, denen sie gerade gegenüberstehen. Sie unterscheiden sehr bewusst zwischen der Aussage „Ich bin" und „Ich arbeite" oder „Ich plane gerade…"

    Auf Nachfrage erzählen sie, warum ihre Arbeit sie so sehr erfüllt.

    Das haben sie von ihrer Mutter gelernt, verrieten sie mir. Sie hat nie gesagt „Ich bin Mutter", sondern „Ich freue mich über meine beiden Kinder". Wenn jemand nachfragte, ob die beiden ihr auch Ärger bereiteten, meinte sie schelmisch: „Klar tun sie das immer wieder. Aber das gehört doch dazu. Das ist ganz normal." Sie meinte auch nie „Ich bin Lehrerin," sondern „Ich unterrichte Jugendliche in den Fächern Englisch und Geschichte". Sie war sowohl als Mutter wie auch als Lehrerin engagiert, identifizierte sich aber nicht mit diesen beiden Aufgaben. Sich identifizieren würde bedeuten, sich voll und ganz für jedes Handeln der eigenen Kinder und der Schülerinnen und Schüler verantwortlich zu fühlen. Das wäre erstens prinzipiell unmöglich und außerdem ein unsagbarer Stress. Ein solches Verhalten würde sowohl ihr als auch den anderen Beteiligten die Luft zum Atmen nehmen. Menschen brauchen Inspiration und Freiraum war ihr klar. Sie verfügt über Lebensweisheit.

    Wann bist du wichtig?

    Jakob Zauner wollte wichtig sein. Doch ganz nüchtern betrachtet fehlt er nach seinem Tod weder in der Firma noch seiner Frau. Sohn und Tochter führen das Unternehmen engagiert und kompetent. Seine Frau musste bis jetzt schon ohne ihn auskommen und hat sich bestens damit arrangiert. Für sie ändert sich nichts zum Schlechteren.

    Wie antwortest du auf die Frage: „Wer bist du?"

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    #Unternehmercoach #Nasowassa Nasowassa

    9 min
  • 💥Worauf wartest du I Edith Karl

    http://www.edithkarl.com

    Immer wieder verpasst du tolle Chancen,

    weil du einfach nicht mutig zugreifst, wenn do sie vor dir hast. Du wünscht dir schon lange etwas, das dich daran erinnert, nicht länger zu zögern. Am besten etwas, das dich immer begleitet. Etwas, das du einstecken kannst und abends auf deinem Nachttisch platzieren. Du willst zugreifen können auf jedes einzelne Element von Mut. Du willst wissen, wie Erfolgreiche es schaffen immer weiter zu machen. Erst recht nach Schwierigkeiten.

    Das alles ist nur einen Mausklick von Dir entfernt.

    Hör dir diese Sendung an und du bekommst alles, was du brauchst und was dich unterstützt so oft du es möchtest.

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    #Unternehmercoach

    8 min
  • 💥 Warum Kinder gefährlich für ihre Mütter sind

    www.edithkarl.com

    Eben noch ein friedlicher Ausflug und ein paar Sekunden später lautes Aufschreien. Die Eltern sind entsetzt. Die kleine Tochter brüllt, was das Zeug hält und ist nicht zu beruhigen. Bald wird klar, eine Gelse hat sie am Bein gestochen und die Stelle schwillt an. Das juckt und brennt. Das Kind ist nicht zu beruhigen. Gutes Zureden und etwas kühles Wasser auf die Stelle hilft zwar ein wenig, das Gebrüll wird allerdings kaum leiser. Die Eltern sind schon leicht verzweifelt.

    Da kommt eine ältere Dame des Weges. Nach einem kurzen Blickwechsel darf sie sich der Kleinen nähern. Sie erklärt ihr, was sie vorhat und bläst dann liebevoll auf die Wunde. „Geh schnell weg, du aua", sagt sie dazu. Nach dem dritten Mal schmunzelt die Kleine, beim vierten Mal lächelt sie und beim fünften Mal meint sie: jetzt ist es weg, das Aua. Alle sind erleichtert. Der Vater meint leicht erschöpft: So eine kleine Dramaqueen.

    Nicht ohne Grund besagt ein altes afrikanischen Sprichwort: Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf.

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    #Unternehmercoach #Mutexpertin

    5 min
  • 💥 Führen und Zulassen bei New Work

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    Scrum-Master gesprochen. Sein Chef meinte, ein so erfahrener Projektmanager wie er müsse doch auch dieses New Work beherrschen. Er soll sich bitte in die Thematik einlesen und dann losstarten. Bei Ihnen ist dieses Projekt in besten Händen, meinte er anschließend.

    Aber so einfach war das nicht.

    Natürlich hatte er fachübergreifende Teams zusammengestellt und Aufgaben verteilt. So wie er es gewohnt war. Die kurzen morgendlichen Sprintmeetings haben er für die ersten drei Tage entfallen lassen. So lange würden die Leute doch selbstständig arbeiten können. Selbstständiges Arbeiten in Eigenverantwortung war das neue Motto des Chefs.

    Am 4. Von den 5 Leuten seiner Gruppe konnten 4 ihre Aufgaben nicht erledigen.

    Das gibt´s doch nicht, war er entsetzt. Wenn Sie wissen, dass Sie sein können, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, seien Sie, fragen wollten er auch niemanden. Das wäre doch blamabel, murmelte er.

    Der nächste hatte von seinem Küchenchef, so manch eine Aufgabe bekommen, dass das Projekt kein bisschen mehr überblieb.

    Der Dritte hatte die Aufgabe nicht verstanden.

    Der Vierte musste zwischendurch auf eine kurze Dienstreise.

    Kann ich denn die Leute nicht 3 Tage allein lassen?

    Jetzt wo so viel Eigenverantwortung propagiert wird, ärgerte er sich.

    Um endlich weiter zu kommen, hat er dem ersten bei seiner Aufgabe geholfen, dem 3. auch ein wenig. Den 3. entschuldigten er und den 4. auch. Wenn das so weiter geht, werde ich verrückt, war er überzeugt. Ich glaubte es ihm. So konnte das auch nicht weiter gehen.

    Andere befähigen, eigenverantwortlich zu handeln

    Nach und nach verstand er, warum diese Sprintmeetings täglich stattfinden mussten. So konnte früher nachjustiert werden. This is also, someone to befähigen, eigenverantwortlich to handeln.

    Wie kann ich verhindern, dass jemand von Anfang an nicht mit seiner Aufgabe auskennt? Klar, ab jetzt muss jeder wiederholen, welche Jobs er mitnimmt und klarstellen, ob er weiß, was er zu tun hat.

    Wer nicht genug Zeit von seinem Chef bekommt für das Projekt, muss seinen Zeitbedarf ab jetzt realistischer einschätzen und notfalls mit dem Chef darüber reden, wofür er Zeit benötigt.

    Wenn die Teammitglieder zu wenig Zeit bekämen, müsste der Projektbesitzer mit den jeweiligen Chefs reden und um Priorisierung bei der Geschäftsleitung gebissen. Dort hatte man die Übersicht über alle aktuellen Projekte.

    Am schwersten fällt es dem frisch gebackenen Scrummaster, nicht sofort fachlich zu unterstützen, wenn jemand nicht weiterwusste.

    Seine Aufgabe war es zu hinterfragen, wie weit das Teammitglied gekommen war, warum es stecken geblieben ist, ist beim Erledigen der Aufgabe, welche Lösungswege es bereits unternommen hat und welche nächsten Schritte es bis zum nächsten Tag durchführen werden.

    Ab diesem Tag ließ er keinen Tagessprint mehr aus. Er achtete peinlich genau darauf, dass die Teammitglieder nur Aufgaben übernahmen, die sie auch in jeweiligem Zeitraum erreichen konnten. Und er schaffet es auch, sich nicht fachlich einzumischen, als es einmal hart auf hart ging.

    Das alles hat sich ausgezahlt.

    Die Teammitglieder sind an ihren Aufgaben gewachsen. Sie hatten mehr und mehr Freude daran. Sie standen immer wieder wo zusammen, um einander unter die Arme zu greifen. Oft gesellten sich andere dazu, die gar nicht in die Gruppe gehörten, aber trotzdem etwas Kluges beisteuerten.

    Und der Scrummaster ist zu einem klugen Ermöglicher geworden. Bald war er bei einem anderen Projekt Projectowner.

    Hat auch der Chef etwas gelernt?

    Ob der Chef wohl auch etwas in dieser Zeit gelernt hat, fragte er sich immer wieder. Ihn hatte er ja ohne Weiterbildung einfach ins kalte Wasser geworfen. Doch. Hatte er. Die nächsten Scrummaster durfte unser Star ausbilden.

    Ich freue mich über deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert Herzlich grüßt Dich Deine Edith :)

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