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Früher habe ich laut und mit ganzem Herzen gesungen. Vielleicht nicht immer schön, aber mit unglaublich viel Freude. Heute singe ich fast nur noch, wenn ich alleine bin. Und selbst dann achte ich darauf, dass die Fenster geschlossen sind.
In dieser Folge erzähle ich, wie abwertende Bemerkungen meines damaligen Mannes dazu geführt haben, dass ich beim Singen immer stiller wurde. Und wie ein harmlos gemeinter Scherz meines jetzigen Mannes Jahre später genau dieses alte Gefühl wieder ausgelöst hat: So, wie ich bin, bin ich nicht gut genug.
Ich spreche darüber, wie fremde Kritik zu einer inneren Stimme werden kann, die unser Verhalten noch lange beeinflusst, obwohl die ursprüngliche Situation längst vorbei ist. Und darüber, wie ich langsam lerne, diese automatische Selbstkontrolle zu erkennen und mir ein Stück meiner Unbefangenheit zurückzuholen.
Eine Folge über Scham, alte Schutzmuster, den inneren Kritiker und die Frage:
Wie viele meiner heutigen Grenzen habe ich eigentlich selbst gewählt – und wie viele wurden mir irgendwann von anderen mitgegeben?
Von außen sieht es manchmal so aus, als würde ich einfach nur auf der Couch sitzen und ins Leere starren. Dabei ist in meinem Kopf alles andere als Ruhe.
In dieser Folge erzähle ich davon, wie meine Begeisterung für neue Ideen, aktuell besonders für selbstgemachte Lern- und Bewegungsspiele, meinen Kopf auf Hochtouren bringt. Wie aus Kreativität irgendwann Überforderung wird und warum mir manchmal selbst alltägliche Dinge oder der Weg ins Bett unglaublich schwerfallen.
Ich spreche darüber, wie ich langsam lerne, diesen Zustand früher zu erkennen, warum zusätzlicher Druck mir dabei nicht hilft und wie Malen, Häkeln oder Schreiben wieder etwas Ordnung in mein Gedankenchaos bringen.
Eine Folge über kreative Gedankenflut, innere Erschöpfung und die Frage:
Was, wenn ich gar nicht untätig bin, sondern mein Kopf längst mehr arbeitet, als mein Körper gerade tragen kann?
Manchmal wird Verstehen zur Falle. Dann sehe ich die Geschichte eines Menschen, seinen Schmerz, seine Prägung — und mache daraus innerlich: Dann muss ich bleiben. Dann muss ich helfen. Dann muss ich es aushalten.
In dieser Folge erzähle ich von einem alten Beziehungsmuster, in dem aus Mitgefühl Selbstverlust wurde. Nicht als Abrechnung, sondern als Lernbeispiel: Welche Stellen in mir waren damals so empfänglich dafür? Und was muss ich heute früher erkennen, damit ich nicht wieder in diese Dynamik rutsche?
Ich spreche darüber, wie dieses Muster auch in einer gesunden Beziehung noch anspringen kann — und wie wichtig es ist, rechtzeitig zu sagen: Ich verstehe dich. Und trotzdem brauche ich gerade eine Grenze.
Eine Folge über Mitgefühl, alte Spuren, Selbstschutz und die Frage:
Bin ich gerade wirklich verbunden —
oder schon wieder verantwortlich?
Manchmal sehe ich sehr schnell, wo etwas hakt. Wo jemand Unterstützung brauchen könnte. Wo eine Lücke ist. Und früher wurde daraus oft automatisch: Dann muss ich mich kümmern.
In dieser Folge erzähle ich von meiner früheren Arbeit als Betreuungsassistentin, einer 30-Prozent-Stelle, in der ich immer mehr Organisation, Verantwortung und Aufgaben übernommen habe — auch in meiner Freizeit. Nicht, weil mich jemand gezwungen hat, sondern weil gebraucht werden sich für mich lange wie Wert angefühlt hat.
Ich spreche darüber, wie ich dieses Muster heute an meiner neuen Stelle wiedererkenne: Ich sehe Bedarf, ich spüre den Impuls zu helfen — und lerne, meinen Rahmen ernst zu nehmen.
Eine Folge über Überverantwortung, Zuständigkeit, Anerkennung und die Frage:
Gehört das wirklich zu mir —
oder mache ich es gerade zu meiner Aufgabe?
Manchmal ist es nicht die eine Sache, die zu viel ist. Manchmal ist es alles zusammen.
In dieser Folge erzähle ich von einem Wochenende mit meinen Geschwistern in Hamburg: Zugfahrt, Theater, viele Menschen, Sightseeing, viel Laufen, Kälte, Hunger, Gerüche — und eine alte Geschwisterrolle, die im Hintergrund wieder angesprungen ist.
Ich hatte meine Grenze gesehen. Aber ich habe sie nicht gehalten. Bis mein System auf einem Foodtruckmarkt irgendwann nichts mehr sortieren konnte und die Tränen liefen.
Eine Folge über Reizoffenheit, alte Muster, körperliche Grenzen und die Frage:
Reagiere ich wirklich über —
oder reagiert mein System gerade auf alles, was vorher schon zu viel war?
Manchmal reicht es, dass jemand anders arbeitet als ich — und plötzlich wird nicht nur die Situation unsicher, sondern auch mein eigenes Bild von mir.
In dieser Folge erzähle ich von einer Situation bei der Arbeit als Schulbegleitung: Eine andere Schulbegleitung reagiert anders, strenger, autoritärer — und in mir beginnt es zu arbeiten. Mache ich es zu locker? Ist meine Art weniger professionell? Liege ich falsch?
Ich spreche darüber, wie schnell Unsicherheit dazu führen kann, Rückversicherung über Umwege zu suchen. Nicht aus bösem Willen, sondern weil das eigene System Sicherheit will. Und darüber, warum direktes Klären manchmal unangenehmer, aber sauberer ist.
Eine Folge über Selbstwert, Arbeitsstil, Rückversicherung, die Grenze zum Lästern — und die Frage:
Brauche ich gerade Bestätigung?
Oder brauche ich Klärung?
Manchmal ist nicht nur das Nicht-Schaffen anstrengend — sondern das, was danach im eigenen Kopf losgeht.
In dieser Folge spreche ich darüber, was passiert, wenn ich krank bin, mein Körper nicht mitmacht und trotzdem sofort die innere Liste anspringt: Haushalt, Kinder, Abwasch, alles, was liegen bleibt. Und darüber, wie schnell daraus Schuldgefühle, Selbstvorwürfe und der alte Satz werden: „Reiß dich zusammen.“
Ich erzähle, warum auch der Umgang mit mir selbst nach einem Rückfall wieder Funktionsmodus sein kann — und wie langsam eine andere Stimme entsteht. Eine, die nicht alles schönredet, aber auch nicht alles gegen mich verwendet.
Eine Folge über Krankheit, Schuldgefühle, alte Muster und die Frage:
Bin ich wirklich zurück auf null — oder bin ich gerade nur wieder an einer bekannten Stelle?
Hilfe annehmen klingt nach Entlastung. Für mich fühlt es sich aber manchmal nach Abhängigkeit, Schwäche oder „zur Last fallen“ an.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum es mir gerade dann schwerfällt, Hilfe anzunehmen, wenn es mir richtig schlecht geht. Ich erzähle von meinem Reitunfall, der langen Zeit der Abhängigkeit — und davon, wie laut diese innere Stimme werden kann, die sagt: „Reiß dich zusammen.“
Außerdem geht es darum, was sich heute verändert hat: Hilfe nicht erst anzunehmen, wenn gar nichts mehr geht, sondern schon dann, wenn sie etwas leichter macht.
Eine Folge über Durchhalten, Kontrolle, alte innere Stimmen — und die Frage:
Muss es wirklich alleine gehen? Oder darf es diesmal leichter sein?
Manchmal erklären wir nicht mehr, um Klarheit zu schaffen — sondern um Ablehnung zu vermeiden.
In dieser Folge spreche ich darüber, wie ich bei meinen Kindern manchmal in Erklärschleifen geraten bin: besonders dann, wenn ich eine Konsequenz gesetzt habe und mein Gegenüber sauer auf mich war. Eigentlich war der Punkt längst gesagt. Trotzdem suchte ich noch eine bessere Formulierung, noch eine Begründung, noch einen Satz.
Ich erzähle, woran ich heute merke, dass Erklären kippt — und warum ich übe, Entscheidungen klarer stehen zu lassen.
Eine Folge über Grenzen, Konsequenzen, Wut aushalten und den Satz:
Der Punkt ist gesagt. Die Wut darf da sein. Ich bleibe stehen.
Manchmal ist Zuhören nicht nur eine Stärke, sondern wird zu einer Rolle.
In dieser Folge spreche ich darüber, wie ich früher oft die war, bei der andere abladen konnten: die Zuhörende, die Verständnisvolle, die Starke. Und darüber, wie schnell dabei die eigenen Themen, Grenzen und Bedürfnisse in den Hintergrund rutschen.
Ich erzähle von einem Moment nach dem Tod meiner Mutter, in dem ich eigentlich Trost gebraucht hätte — und am Ende selbst getröstet habe.
Eine Folge über emotionale Verfügbarkeit, einseitige Nähe, alte Rollen und die Frage:
Bin ich wirklich verbunden — oder bin ich nur verfügbar?
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