Warum werden nicht immer die fähigsten Mitarbeitenden befördert?
Diese Episode analysiert die Diskrepanz zwischen proklamierter Leistungsorientierung und der Realität traditioneller Karrieresysteme.
Wesentliche Erkenntnisse sind:
Subjektivität statt Leistung: Karriereerfolg korreliert signifikant stärker mit politischen Netzwerken und Persönlichkeitsmerkmalen wie Extraversion als mit faktischer Kompetenz.
Methodische Mängel: Leistungsbewertungen sind hochgradig verzerrt; bis zu 60 % einer Bewertung spiegeln die Eigenschaften des Bewertenden wider (Idiosyncratic Rater Effect).
Wirtschaftlicher Schaden: Fehlbesetzungen in Managementpositionen (82 % laut Gallup) führen zu massiver Kapitalvernichtung, Stagnation und dem Rückzug echter Leistungsträger.
Reformbedarf: Notwendig ist eine Abkehr von jährlichen Beurteilungen und subjektivem „Bauchgefühl“ hin zu datenbasierten Output-Analysen und kalibrierten Peer-Reviews.