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  • Need for Speed: Payback PS4 Test
    Um ganz ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr der wievielte Teil dieser NfS Ableger ist. Dies kann an meinem fortgeschrittenen Alter liegen, oder am Fakt, dass es einfach schon so viele sind. Und wie in jeder Reihe gibt es gute und schlechte Teile. Doch in welche Sparte gehört nun der Neueste. Kurzum, Payback ist kein Totalausfall, aber sicher auch kein Toptitel. Die Geschichte rund um Rache in der Racerszene im Glückspielparadies lockt keinen hinterm Ofen hervor. Die Figuren wirken blass und die Monologe sowie Dialoge so überdrüber, dass sogar die "The Fast and the Furious" Filmreihe realistisch wirkt. Die Spielwelt ist zwar groß, aber so steril und leer, dass man glaubt, man befinde sich auf der Erde kurz nach einer Pandemie. Die Fahrzeuge sehen sehr hübsch aus und es gibt genug unterschiedliche, sowie mehrere Klassen für die unterschiedlichsten Rennvarianten. Die Fahrphysik ist gut und typisch arcadelastig, was zum Spielstil passt. Wirklich cool ist der Soundtrackund, auch die aneinandergereihten Missionen machen Spaß. Auch wenn manche zu leicht, andere wieder unfair schwer sind. Ärgerlich sind auch Bugs wie z.B. das Nachladen von Texturen während der Intros bei Rennen, oder das verspätete Anzeigen des Hud bei Rennstarts. Optisches Tuning und auch die Schäden wirken sich wie eingangs geschrieben auch nur optisch aus. Wirklich nervig ist das Tunen mit Karten, welche in Tuningshops mit Spielwährung gekauft, durch erfüllen von täglich wechselnden Tagesaufgaben gewonnen werden, und natürlich auch durch Echtgeld InGame gekauft werden können. Habe ich erwähnt, dass es natürlich Multiplayer Online, aber wieder einmal kein SplitScreen gibt? Fans von Arcaderacern können viele aufregende Stunden in der offenen Spielwelt erleben. Insgesamt macht das Spiel nämlich trotz aller Mängel noch Spaß, aber von NfS erwarte ich mir eigentlich doch mehr.
    21 min
  • Star Wars Battlefront 2 PS4 Test
    Es klang zu schön um wahr zu sein. Viel mehr Schauplätze aus allen Filmteilen, bessere Grafik, Solokampagne und verbessertes Klassensystem. Viele Dinge, die wir im ersten Star Wars Battlefront Teil vermisst haben, sind nun endlich da! Doch warum wird dann dieses Spiel doch nicht das Spiel des Jahres? Die Gründe sind leider vielseitig. Zwar stimmen die oben genannten Punkte und während man sich in vielen Dingen verbessert hat, schreitet man bei anderen wieder Schritte zurück. So nützt das Squad System euch gar nichts, wenn ihr nicht zusammen mit Freunden spielen könnt. Ebenso dürfen wir keine bestimmten Karten anwählen, obwohl wir es beim ersten Teil machen konnten. Aber der deutlichste negative Punkt ist das Lootbox System. Zwar hat man derzeit das Echtgeldsystem kurz nach Release entfernt, aber dennoch münzt das System nun auf Glück, welche Sternenkarten man erhält. Levelfortschritte eures Spielers sind daher eher unrelevant und Sternenkarten können den entscheidenen Vorteil in Kämpfe bringen. Das hört sich alles jetzt sehr negativ an, aber es ist und bleibt immer noch ein guter Multiplayer Shooter, der wundervoll Star Wars einfängt und technisch einwandfreie Action rüberbringt. Warum man in vielen Punkten da eher einen Rückschritt macht ist uns unbegreiflich.
    37 min
  • Stifled PS4 VR Test
    Richtig viel darf man in den doch sehr kurzen Horror VR Spiel gar nicht verraten. Denn das Spiel ist mir rund drei Spielstunden viel zu kurz und erzählt nur lückenhaft worum es hierbei eigentlich geht. Fakt ist, dass wir nach einen Unfall erblinden und uns mittels unserer Stimme und Geräuschen orientieren müssen. Dabei ist die Welt plötzlich nur noch schwarz und weiß auf einmal. So irren wir planlos in der Kanalisation umher und versuchen einen Ausweg zu suchen. Aber dort lauern auch Monster, die uns ebenfalls hören können. Da wir aber via Stimme und Geräusche nur etwas sehen können (Sonar) müssen wir darauf achten wann wir die Stimme einsetzen und wann nicht. Das ist stilistisch und auch künstlerisch ein guter Ansatz. Auch vom Gruselfaktor kann einen schon dabei ganz schön Angst machen. Leider bietet uns das Spiel jedoch weiter auch nichts. Denn das Indieprojekt vergisst dem Spiel Inhalt zu geben. Somit ist der kurzfristige Grusel zu schnell um und wir fragen uns was das ganze war und warum es doch schon vorbei ist. Andererseits freut man sich es auch geschafft zu haben, denn durch das ganze VR Lauferei mit wenig Grafik haben wir schon deutlich Motionsickness bekommen.
    8 min
  • Total War Warhammer 2 PC Test
    Ein klassischer Warhammer, oder doch eher Total War?! Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn das Spiel bietet einfach eine Menge von jedem Teil der Namensgeber und bedient die Wünsche der Community. Zwar gibt es immernoch einige Stimmen, die zum Beispiel mit den Texturen bestimmer Einheiten nicht ganz konform gehen, aber in der Masse von Einheiten gehen die meisten Kleinigkeiten eh unter und da stimmt einfach das gesammte Bild von Total War Warhammer 2. Ein großer Kritikpunkt der Neuerungen ist der Mahlstrom, der bei den Anhängern auf gemischte Gefühle trifft, die einen finden die Siegbedingung gut, die anderen schlecht. Die Fraktionen sind nicht alle kompatibel, teilweise sind die Einheiten in feindlichem Terrain unterwegs und erhalten durch die geografische Lage einen Malus. Jede Rasse lässt sich anders spielen und das nicht nur optisch, sonder auch gefühlt. Die Echsenmenschen sind im Kampf manchmal mehr Tier als Mensch und fühlen sich der Natur verbunden, wohingegen die Dunkelelfen liebend gerne mit Sklaven handeln. Die Moder kommen auch nicht zu kurz und es gab bereits kurz nach Release genügtend Downloads.
    16 min
  • Elex PS4 Test
    Sehr lange habe ich auf Elex, das neue Rollenspiel aus dem Hause Piranha Bytes, gewartet und endlich kam ich in den Genuss, die Welt von Magalan komplett frei zu erkunden. Und frei erkunden ist auch ein gutes Stichwort, wir haben nämlich hier eine riesige offene Spielwelt und keine Inseln, wie wir es von Risen kannten. Unser Held ist ein Alb, eine der gefürchtetsten Rassen auf Magalan, da sie durch den hohen Elex-Konsum eher wie Maschinen wirken ohne Gefühle. Uns wird jedoch sämtliche Ausrüstung nach einem Absturz unseres Fliegers gestohlen und so fangen wir quasi bei null an, herzlich willkommen im Rollenspiel! Die Charaktergestaltung ist völlig frei und es gibt sehr viele unterschiedliche Talente, welche wir wählen können, nachdem wir die Grundwerte, die dafür benötigt werden hoch genug gesteigert haben. Dabei ist der Anfang des Spiels ziemlich schwierig, da jeder Kampf in der Wildnis sehr gefährlich ist und wir sehen den Game-Over-Bildschirm mehr als ein bis zweimal auf dem Weg von A nach B. Das kann wirklich frustrierend sein, denn die Kampfmechanik ist nicht ohne, man muss gut mit seiner Energie haushalten, da man sonst weder angreifen noch ausweichen kann und so gut wie direkt tot ist. Dafür ist es umso befriedigender, wenn wir ein gewisses Level erreichen und nach und nach immer stärker werden. Die Welt an sich ist super interessant, da es drei völlig unterschiedliche Fraktionen gibt, denen wir uns anschließen können und viele Entscheidungen, die wir treffen, haben Konsequenzen. Leider läuft auch Elex nicht ganz flüssig auf der PS4, es kommt immer wieder zu Rucklern und auch typische Bugs treten regelmäßig auf, aber das kann man bei einem so umfangreichen Spiel durchaus verzeihen.
    22 min
  • Fire Emblem Warrirors Switch Test
    Nach Hyrule Warriors kommt nun der nächste Musou-Ableger für Nintendos Konsolen. Diesmal im Franchise von Fire Emblem, was auch durchaus Sinn macht, da es in der Serie sehr viele Helden gibt. Bei Musou handelt es sich um Action-Kämpfe gegen riesige Gegner-Massen, bei denen man meistens verschiedene Ziele hat, wie ein Gebiet zu erobern oder einen Boss zu töten, so auch hier. Die Anzahl an Helden ist sehr groß und jeder hat unterschiedliche Waffen und Spezialangriffe, die man durch Aufladen einer Anzeige auslösen kann. Außerdem levelt man die einzelnen Helden und kann sie verbessern. Die Story ist relativ seicht, wir spielen entweder Lianna oder Rowan, welche Geschwister sind, und im Laufe der Geschichte viele bekannte Gesichter aus der Fire Emblem Reihe kennenlernen, welche den beiden dann helfen, ihr Königreich zu retten. Die Steuerung ist, wie man es von dem Genre kennt, sehr einfach gehalten und man findet sich sehr schnell zurecht. Das ist besonders schön, da das Schnetzeln von Gegner-Massen dadurch noch mehr Spaß macht. Man hat auch taktische Möglichkeiten, KI-Helden Befehle zu erteilen, wo sie hinsollen. Leider ist die Sprachausgabe lediglich englisch, aber immerhin gibt es Untertitel. Wer mit dem Musou-Genre nichts anfangen kann, für den ist auch dieser Ableger nichts, denn er hat mit dem rundenbasierten Gameplay von Fire Emblem nichts mehr zu tun, wer aber beides mag, der wird hier seine Freude haben.
    12 min
  • WWE 2k18 PS4 Test
    Das wohl umfassenste WWE 2k Spiel erwartet uns dieses Jahr. Neben dem Karriere und Universumsmodus hat man insbesondere nochmal an der Vielfallt geschraubt. So dürft ihr euch über erweiterte Regeln freuen, aber auch alte bekannte Wrestler, wie z.B. Hitman oder Bam Bam Bigelow dürfen samt alten Settings gespielt werden, bzw. freigeschaltet werden. Insgesamt warten auf euch über 200 Wrestler und das kann sich doch durchaus sehen lassen. Eine neue Grafikengine lässt unsere Helden noch besser aussehen und diese bewegen sich eigentlich auch im Ring agiler. Allerdings klappt das nicht immer so gut, wie es sich anhört, einige merkwürdige Animationsstufen passen nicht ganz zusammen und dieses vermischt mit altbekannten Bugs lässt uns nicht immer Spaß haben. Dennoch verzichtet WWE2k18 auf Mikrotransaktionen und das muss man dem Sportspiel sehr hoch anrechnen, wie ich finde. In der heutigen Zeit ist das schon fast beeindruckend. So hat man ein recht gutes WWE Spiel geschaffen, was durch ein wenig mehr Entwicklungszeit sicherlich noch besser sein könnte.
    15 min
  • South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe PS4 Test
    Anstatt eines mittelalterlichen Fantasy-Setting, geht’s nun in die Gegenwart. Captain America´s Civil War lässt grüßen. Für Fans der Serie sowie vom ersten Teil definitiv ein Muss! Ich hatte meine Bedenken, ob der Nachfolger von „Der Stab der Wahrheit“ mithalten kann, aber er schafft es und überholt den ersten Teil noch. Aber warum? Wer die deutsche Synchro mag, kann unbesorgt sein, kein schlechter 0815 Cast, sondern die gleichen wie in der Serie, nur sollte man den Untertitel ignorieren, da es hier immer wieder zu Unstimmigkeiten kommt. Das neue Kampfsystem macht die Kämpfe nun auch strategischer, da man genau schauen muss, wie groß die eigene Reichweite ist, aber auch die der Gegner sollte man nicht außer Acht lassen, sonst sieht man den „Du bist tot“-Bildschirm öfter als man denkt. Es gibt auch wieder viele tolle Easter Eggs, wo man wunderbar schmunzeln muss. Selbst die Klassen bieten viel Abwechslung. Zwar gibt es dieses Mal keine „Juden“-Klasse, aber zahlreiche andere die man immer wechseln und auch untereinander kombinieren kann. Anfangs hat man 3 Klassen zur Auswahl und muss sich auf eine festlegen, aber es werden immer mehr und wir können uns dann bis zu 3 Klassen auswählen und daraus dann insgesamt 4 verschiedene Fähigkeiten nutzen. Hinzu kommen die ganzen Kostüme, die wir finden und auch noch färben können. Ob wir also einen Kirchenknaben mit Feuerbällen bauen, oder einen geheimnisvollen Helden in einen Umhang gehüllt, der mit schnellen Schlägen um sich wirft, die Wahl bleibt bei uns. Wer sich noch unsicher ist, den kann ich hiermit vielleicht überzeugen: Der erste Teil „Der Stab der Wahrheit“, liegt als Download Code gratis dabei. Es warten also viele Stunden auf uns in dem kleinen Städtchen namens South Park.
    23 min
  • Nights of Azure 2 Switch Test
    Anfangs habe ich mich noch ziemlich schwer getan mit diesem Spiel, irgendwie hatte mir nichts gefallen und der Spaß blieb auch weg. Aber wenn man Nights of Azure 2 einfach mal eine richtige Chance gibt, dann kann es doch Spaß machen und fesseln. Die Kämpfe sind nicht wirklich schwer und gehen meistens flott, auch wenn man manchmal nur gefühlte 5 FPS hat, die gehen nämlich leider sehr in den Keller, gerade bei den Spezialattacken. Schade! Denn JRPGs glänzen ja gerade hier, wortwörtlich. Die Vielzahl an Partymitgliedern hat mich auch überrascht. Unsere Gruppe besteht immer aus uns selbst, einer unserer netten Damen und 2 Servants. Servants sind in den einzelnen Leveln verteilt, helfen uns entweder indem sie sich in Waffen verwandeln oder einen Angriff ausführen. Gerade diese Servants helfen uns dann, in den Leveln bisher unerreichte Gebiete zu erreichen, somit lohnt eine Rückkehr in die Gebiete. Und nun zu den Damen, Männer gibt’s in diesem Spiel gar nicht erst: Jede kämpft natürlich auf ihre eigene Art und während sie dies tun, stärken wir unsere Bindungen zu ihnen. Wem das optische nicht gefällt, kann dann auch noch die Kostüme ändern. Fanservice wird in diesem Spiel sehr groß geschrieben. Was nicht so groß geschrieben wird, ist die Leistung des Spiels. Die FPS habe ich ja schon erwähnt, hinzu kommt noch, dass mir das Spiel regelmäßig abgestürzt ist und da es kein Autosave gibt, ist das schon ziemlich frustrierend. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit diesem Spiel, die Fans des Vorgängers freuen sich bestimmt drauf, ob es allerdings was für Neueinsteiger ist, bezweifle ich jedoch.
    23 min
  • Wolfenstein II Xbox One Test
    Was soll man schon groß über Wolfenstein sagen? Viel Action, viele Pistolenkugeln und viel Blut und es macht Spaß. Wer nur die Story genießen möchte, kann sich auf ganz einfach durchballern oder aber man beißt die Zähne zusammen und versuchst den „Der leibhaftige Tod!“-Schwierigkeitsgrad. Gegelentlich nerven die kleinen Soundbugs, in Zwischensequenzen bewegt sich der Mund von Charakter A aber kein Text kommt, der kommt dann erst eine Minute später. Zwischen den Leveln befinden wir uns auf der Hammerfaust, ein U-Boot was am Ende von Teil 1 geklaut wurde. Eigentlich schön gemacht, wenn man dann auch noch mit den anderen NPC interagieren könnte, wäre es noch schöner. Neben der Hauptmission warten auch noch andere Sachen auf uns, viele Sachen zum Sammeln, ein Schießstand um zu sehen, wer von unserer Besatzung der beste Schütze ist oder einfach in kleine Level reinspringen und Kommandanten erledigen. Man kann mit ca. 10 Stunden bei einem Durchlauf rechnen, also genau das richtige für ein Wochenende.
    9 min

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