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  • Ready or Not (Konsolenfassung) Test
    Auch auf der Konsole ein taktischer Leckerbissen!
    Schon als ich damals mit den Rainbow Six Spielen meine Swat Teams befehligt habe, vor allem in Raven Shield, und gemeinsam mit anderen die aussichtslosesten Situationen gemeistert habe, war mir bewusst, dass gemeinsames Spielen das Beste ist. Dies wurde durch den Realismus von Swat 4 dann noch gesteigert. Leider mussten wir alle auf diese taktischen Varianten zu lange warten. Bis Void Interactive endlich Ready or Not in die Welt setzte, das aber leider nur für den PC. Bis jetzt, denn nun gibt es auch die Konsolenversionen und so wie es sich gehört wird auch Crossplay unter den Systemen ermöglicht, am leichtesten wenn man sein Spiel mit dem Epic Online Service verknüpft. Die Konsolenversion bietet all die Vorteile die auch die PC Version bietet, aber auch die gleichen Minuspunkte. Das Koop-Gameplay ist wirklich toll und es gibt viele unterschiedliche Szenarien. Aber leider ist das Spiel auch oft frustrierend, obwohl es jetzt drei Schwierigkeitsgrade gibt. Auch gibt es ab und an Bugs, wo man z.B. nicht mit sich ergebenden Personen etc. interagieren kann. Dies sind aber Bugs die gut nachgepatcht werden können. Insgesamt bietet Ready or Not aber ein tolles Gameplay welches man sich als Shooter, Fan mit Freude an realistischen Szenarien, nicht entgehen lassen sollte.
    22 min
  • The Smurfs - Flower Defense VR Test
    verschlumpft nochmal
    Hier findet man eine farbenfrohe und liebenswerte VR-Welt, die Fans der kleinen blauen Wesen begeistern wird. Das Spielprinzip ist ein klassisches Tower Defense, bei dem man als Schlumpf die wertvollen Blumen des Dorfes vor Gargamels Schergen verteidigt. Die Umsetzung in Virtual Reality ist hierbei das Herzstück: Man fühlt sich tatsächlich mittendrin, kann sich frei umsehen und die Umgebung erkunden, was einen hohen Immersionseffekt schafft. Die Steuerung ist intuitiv und leicht zugänglich, was auch VR-Neulingen den Einstieg erleichtert. Man nutzt verschiedene Fähigkeiten und Hilfsmittel, die typisch für die Schlümpfe sind, um die Angreifer abzuwehren. Die Grafik ist detailreich und liebevoll gestaltet, fängt den Charme der Vorlage perfekt ein und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Auch der Sound trägt zur authentischen Schlumpf-Erfahrung bei, ergänzt durch eine gelungene und hochwertige deutsche Vertonung, die die bekannten Charaktere lebendig werden lässt.Allerdings bietet das Spiel inhaltlich nicht allzu viel Tiefe. Die Level sind recht repetitiv, und auch wenn es verschiedene Gegnertypen gibt, wird das Spielprinzip auf Dauer etwas eintönig. Für Gelegenheitsspieler und Schlumpf-Fans ist der Titel dennoch eine nette Erfahrung, die für einige Stunden Spaß bereitet. Wer jedoch ein komplexes oder lang anhaltendes Tower Defense-Erlebnis sucht, könnte sich schnell unterfordert fühlen.
    11 min
  • Bravely Default Flying Fairy: HD Remaster Test
    Launch Titel vereint die Bildschirme
    Als einer der wenigen Release-Titel für die Switch 2 habe ich mich an das Remaster des 3DS Klassikers von 2012 gewagt, ganz in liebevoller Erinnerung an klassische JRPGs, welche es auf dem 3DS zu Hauf gab. Und Bravely Default ist definitiv ein sehr guter Kandidat, der dieses Genre super repräsentiert. Die doch recht klassische Story um die Wiedererweckung der vier Elementarkristalle wird verpackt in eine Oberwelt, Dungeons und Städte, gepaart mit Rundenkämpfen, Sammeln von Items und Job-Grinding. Die Jobs sind hier elementar, denn sie repräsentieren die Klassen. Jeder unserer vier Charaktere kann jeden der 24 Job lernen, allerdings müssen wir erst den dazugehörigen Asterisken einsammeln und dieser verbirgt sich meist hinter einen recht anspruchsvollen Bosskampf. Danach müssen wir die Jobs auch noch leveln, was Grinding erfordert, allerdings haben wir auch einen Nebenjob, welcher uns zumindest die Fähigkeiten eines bereits erlernten gibt, sodass wir auch ein wenig nebenbei leveln können. Aber dieses Leveln gehört irgendwie auch zu klassischen JRPGs dazu. Wichtig zu erwähnen sind die QoL-Features, wie eine anpassbare Zufallskampf-Rate oder Autokämpfe, welche dem Spiel gut tun. Überflüssig sind hingegen die neuen Minispiele,welche die Switch 2 Mausfunktion unbedingt reinbringen wollen. Insgesamt ist dieses Remaster aber vor allem für Neulinge ein sehr schönes JRPG!
    22 min
  • Maestro Test
    Ruhe bitte...
    In Maestro sind wir Dirigent und müssen durch unsere Hände das Orchester zu wundervollen klassischen Musikstücken anleiten. Dabei schwingen wir den Taktstock, müssen auf unsere Musiker zeigen, damit sie einsetzen oder Crescendo und Decrescendo anweisen durch Heben und Senken der Hand. Die Steuerung funktioniert dabei echt super. Der Einstieg durch das Tutorial wird einem leicht gemacht, da man nach und nach die neuen Funktionen lernt. Dennoch ist das Rhythmusspiel auch herausfordernd, wir können die Songs auf einfach, mittel oder schwer spielen. Die Songauswahl ist unfassbar gut, vor allem mit den Erweiterungen. Wir bekommen klassische Songs wie Schwanensee, aber auch Game of Thrones, Herr der Ringe, Star Wars oder Harry Potter Filmmusik.Zunächst spielen wir in einem klassischen Theater, aber wir schalten nach und nach neue Orte, Kostüme für die Musiker oder auch Handschuhe und Taktstöcke frei, das gibt dem Spiel eine unglaublich tolle Atmosphäre. Es handelt sich bei Maestro um ein sehr gutes Rhythmusspiel, welches auch für die PSVR2 super umgesetzt wurde.
    18 min
  • Death Stranding 2: On the Beach Test
    Lieferant Sam ist wieder unterwegs zu dir!
    Death Stranding 2: On the Beach ist ein weiteres Werk aus der Feder von Hideo Kojima, das in seiner Größe und Ambition beeindruckt. Es baut auf dem einzigartigen Spielprinzip des Originals auf und verfeinert es spürbar. Das Kernelement des "Walking Simulators", kombiniert mit dem Aufbau komplexer Lieferwege und dem sogenannten "Social Strand System", erreicht hier eine neue Ebene der Immersion und strategischer Tiefe. Die atemberaubende Grafik und die unglaublich detaillierte Welt sind ein Fest für die Augen und zeigen, wozu Kojima Productions technisch in der Lage ist. Die Story ist, wie man es von Kojima erwartet, ein verschachteltes, emotionales und philosophisches Epos, das den Spieler bis zum Schluss fesselt – auch wenn die schiere Menge an Handlungssträngen und Wendungen manchmal etwas überfordernd wirken kann. Die Entwicklung der Charaktere ist herausragend; bekannte Gesichter gewinnen an Tiefe, während neue Persönlichkeiten sich nahtlos in das Ensemble einfügen. Besonders hervorzuheben ist das deutlich verbesserte Kampfsystem, das mehr taktische Optionen bietet und sich organischer in den Spielfluss integriert. Das macht die Konfrontationen spannender und abwechslungsreicher. Trotz dieser Verbesserungen bleibt Death Stranding 2 ein Spiel, das Geduld erfordert und nicht jeden ansprechen wird. Die langen Zwischensequenzen und das teils gemächliche Erzähltempo könnten manchen Spielern zu viel sein. Wer sich jedoch auf dieses einzigartige Abenteuer einlässt, wird mit einem unvergesslichen Erlebnis belohnt, das zum Nachdenken anregt und in der aktuellen Gaming-Landschaft seinesgleichen sucht. Insgesamt ist Death Stranding 2 ein mutiger, künstlerisch anspruchsvoller und spielerisch tiefgründiger Titel, der die Erwartungen übertrifft und das Potenzial des Mediums voll ausschöpft. Es ist ein Spiel, das man erleben muss.
    25 min
  • Rematch Test
    Sifu Macher können auch anders
    Rematch ist zweifellos ein Titel, der an das erfolgreiche Konzept von Rocket League erinnert. Als skillbasiertes Arcade-Fußballspiel bietet es überraschend viel Tiefgang und somit auch einiges an Frustpotenzial. Dennoch kann der Lernfaktor enorm sein und den Spielspaß deutlich steigern – vorausgesetzt, man nimmt sich die Zeit, sich mit den Mechaniken auseinanderzusetzen. Ein entscheidender Aspekt, der bei Online-Multiplayer-Spielen immer eine Rolle spielt, aber in Titeln wie Rematch besonders ausgeprägt ist, sind die Teamkollegen. Der Erfolg oder Misserfolg hängt stark von der Koordination und dem Verständnis innerhalb des Teams ab. Grafisch setzen die Entwickler von SIFU bei Rematch auf die Unreal Engine, verzichten aber bewusst auf einen realistischen Stil. Stattdessen kommt ein passender Cel-Shading-Look zum Einsatz, der die schnelle Action gut untermalt. Das rasante Gameplay funktioniert in den aktuellen Modi wie 3vs3, 4vs4 und 5vs5 (sowie Ranked 5vs5) bereits gut. Allerdings ist die Modusauswahl derzeit noch recht begrenzt. Neue und frische Spielmodi wären eine willkommene Ergänzung und könnten die Langzeitmotivation deutlich erhöhen. Auch das Fehlen von Bots für Trainingszwecke ist ein Punkt, der das Spielerlebnis verbessern könnte. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte birgt Rematch definitiv das Potenzial, sich zu einem starken E-Sport-Titel zu entwickeln.
    12 min
  • Dune Awakening Test
    Durchkämmt die Wüste!
    Muss man Dune kennen, um mit diesem Spiel Spaß zu haben? Definitiv nein! Ich hatte noch nie Kontakt mit diesem Werk, aber Dune: Awakening hat mir bis heute echt viel Spaß gemacht. Klar, viele „Fachbegriffe“ lösen bei mir Fragezeichen aus, aber das hemmt nicht den Spielspaß. Überraschend war auch, dass der Release sehr flüssig lief für ein MMO-Spiel. Ansonsten git es die typischen Survival Aspekte: Wir brauchen Ressourcen, welche wir entweder in der Welt sammeln oder bei Gegnern looten, wie müssen die Welt erkunden und Geheimnisse entdecken und anstatt Nahrung geht es bei Dune natürlich um Wasser. Aber hier schalten wir nach und nach Möglichkeiten frei, um an welches zu kommen. Aber nicht nur die Gegner machen uns das Leben manchmal schwer, sondern auch die bekannten Sandwürmer treiben ihr Unwesen. Anfangs wirken sie noch weit entfernt, aber im Laufe des Spiels kommen sie häufiger und schneller vor. Die Hitze darf man auch nicht vergessen und mein Sandbike mochte den Treibsand überhaupt nicht. Abweichend von anderen MMO-Spielen, spielt man nicht nur eine Klasse, sondern schaltet alle Talentbäume nach und nach frei, was mich positiv überrascht hat. Alles in allem kann ich sagen, dass mir mein Überlebenskampf auf dem Wüstenplaneten bisher viel Spaß gemacht hat und ich bin positiver Dinge, das es auch weiter so sein wird. Ich bin jetzt schon auf das Endgame gespannt!
    27 min
  • Survive the Fall Test
    schöner Genremix
    Survive the Fall bietet einen schönen Genremix aus Basenaufbau und Erkundungsmissionen, welche teilweise auch Schleichpassagen beinhalten. Dabei sammeln wir in Echtzeit-Missionen mit unseren Charakteren Ressourcen, erkunden die Weltkarte und müssen auch kämpfen, sowie Quests erfüllen. Überall gibt es etwas zu entdecken und manchmal muss man auch klug agieren und seine Einheiten taktisch platzieren, um etwa Gegner heimlich auszuschalten. Manche Orte lassen sich nur mit gewissen Werkzeugen erreichen, diese wiederum produzieren wir dann in der Basis. Dort gilt es aus den gesammelten Ressourcen neue Gebäude, Räume und Items zu produzieren. Die Nahrung nicht zu vergessen, denn unsere Einheiten haben Bedürfnisse, welche wir erfüllen müssen. Tagsüber plant man daher wer was in der Basis macht, um dann den Tag abzuschließen und auf Erkundung zu gehen. Dadurch ergibt sich ein schöner Genremix. Einzig das Inventar könne größer sein, denn wir müssen die Erkundung abbrechen, sollte es voll sein, obwohl wir noch nicht alles erreicht haben. Auch die Story spielt kaum eine Rolle und Vertonung suchen wir vergeblich. Dennoch hatte ich Spaß an dem Wechsel aus Basenbau und Erkundung.
    13 min
  • The Alters Test
    Klonfabrik auf fremden Planeten
    Wir sind Jan Dolski, einziger Überlebender einer Weltraum-Expedition. Wir wachen auf einem fremden Planeten auf, der gefährliche Strahlung mitbringt. Unser Ziel ist es, unsere Basis wiederaufzubauen und eine Crew zusammenzustellen. Das ist allerdings schwierig als einziger Überlebender, daher müssen wir uns schlichtweg klonen. Die Klone werden dabei alle so erstellt, dass sie in unserem bewegten Lebenslauf an einer Stelle andere Entscheidungen treffen. Dies sorgt für eine ungemein interessante Story und dafür, dass Entscheidungen Konsequenzen haben. Insgesamt bietet das Spiel also neben dem Survival- und Basenaufbau-Aspekt auch noch eine echt tiefgründige Story. Auf den Planeten erkunden wir in Third-Person und suchen nach Materialien, welche wir dann wiederum benötigen um die runde Basis im Fallout-Shelter-Stil mit neuen Räumen aufzubauen. Dann müssen wir natürlich auch noch aus den rohen Materialien Ressourcen produzieren und das ganze eingebettet in einen Tagesrhythmus. Diese Mischung hat mir unglaublich gut gefallen!
    13 min
  • Date Everything! Test
    Der Name ist Programm
    Ein Dating Spiel mit 100 Charakteren. Was erwartet einen also? Dialoge, Dialoge, Dialoge … Aber zum Glück sind diese witzig geschrieben mit großartigen und kreativen Charakteren! Für mich die größte Frage bleibt aber: Würde das Spiel in Charme verlieren, wenn es deutsche Texte hätte? Und ich fürchte ja. Viele der Witze, Wortspiele und Anspielungen funktionieren meiner Meinung nach nur auf Englisch, wer also nicht sonderlich gut englisch kann, wird hier leider dran zu knabbern haben. Und leider kann man nicht viel zum Spiel sonst sagen. Es ist eine Visuell Novell mit vielen Dialogen. Jeden Tag bekommen wir eine Anzahl von Dialogpunkten und können diese nutzen, um mit den 100 Gegenständen in unserem Haus zu reden. Ob Freundschaft, Liebe oder Hass hängt von unseren Entscheidungen ab. Aber sind wir doch mal ehrlich, wir alle wollten doch schon mal mit Clive Rosfield, ähm ich meine natürlich Dorian (der Verkörperungen unserer Türen) befreundet sein, welcher von Ben Starr synchronisiert wird. Allgemein haben wir unheimlich viele großartige und bekannte Stimmen in diesem Spiel und meine Aufgabe ist es sie alle zu schnappen / daten. Aber zum Schluss muss ich leider sagen, es ist nun mal eine sehr repetitive Visuell Novel. Man könnte fast sagen, Quantität statt Qualität.
    16 min

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