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  • DOOM - The Dark Ages Test
    DOOM bedarf keiner weiteren Erklärung
    Und wieder einmal schlüpfen wir in die Rolle des DOOM-Slayers. Alles Unheilige und Böse muss sich unserem Waffenarsenal in den Weg stellen. Und ja, ihr habt es richtig erraten, auch diesmal hat es nicht die geringste Chance gegen die Unmenge an Feuerkraft und unser neues Kettensägenschild. Was man sich bei dem Namen DOOM erwartet, bekommt man auch. Die Story ist nett, aber auch nicht mehr. Und leider wird angenommen, dass sich jeder in der Welt auskennt. Neulinge werden sich aber oft die Fragen stellen was hier jetzt überhaupt gemeint wurde. Aber gerade für Neueinsteiger bietet das Spiel mit seinen vielen Schwierigkeitsgraden die Möglichkeit für einen „sanften“ Einstieg. Routiniers werden sich auf Anhieb fühlen wie im eigenen Wohnzimmer. DOOM ist wieder einmal DOOM und das ist auch gut so. Ob es da dann auch Level benötigt, wo man in einem riesigen Mech unterwegs ist, oder auf einem Drachen mit Flügeln aus Laserstrahlen reitet ist eine berechtigte Frage. Ich hätte sie nicht benötigt. Aber immerhin gibt es 22 Level, welche für eine tolle Spielzeit sorgen. Der Widerspielwert ist jetzt nicht so besonders hoch, es sei denn man komplettiert gerne und sammelt gerne alles, was es in der Welt zu finden gibt. DOOM: The Dark Ages bietet Fans des Slayers und Neulingen jede Menge Action in einer guten Qualität. Wer auf Nonstop Action für Erwachsene steht kommt nicht um den Slayer rum.
    21 min
  • War Rats: The Rat em Up Test
    reinste Rattenplage
    War Rats: The Rat Em Up erinnert ziemlich an eines der älteren Spiele aus der Flash-Ära. Als Ratte ziehen wir mit unseren Mitstreitern in den Krieg gegen unsere Feinde und müssen versuchen, deren Basis zu zerstören. Dargestellt wird dies in eine 2D-Ansicht wo wir uns von links nach rechts bewegen. Mitten im Geschehen haben wir die Möglichkeit neue Truppe zu rekrutieren, die für uns kämpfen, Waffen zu finden oder an manchen Stellen die 2D-Karte mit Geschütztürmen, Schreinen, Teleportern oder anderen Gebäuden zu spicken, die uns den Kampf einfacher gestalten. Wichtig ist, dass wir selber nicht sterben dürfen, unsere Kumpanen, die wir vorausschicken, dienen hier nicht nur als Waffe, sondern als unser Schutzschild. Somit ist es hier nicht möglich einfach loszuballern, sondern es benötigt eine gewisse Strategie, um die Level zu schaffen. Sterben wir, dürfen wir die Level erneut spielen. Dies ist tatsächlich auch mein größtes Problem an dem Spiel. Gerade zu Beginn, weil wir nichts aushalten, passiert es ziemlich oft, dass wir draufgehen und man relativ schnell gefrustet ist. Immerhin haben wir im Story-Modus die Option “Friendly Fire” auszuschalten. Eine vielversprechende Roadmap während der Early Access Phase mit neuen Gegnertypen, Waffen, Modi und einem Multiplayermodus wurde bereits vorgestellt, sodass wir gespannt sein können wie sich das Spiel in Zukunft weiterentwickeln wird.
    9 min
  • Clair Obscur Expedition 33 Test
    Vive la France!
    Clair Obscur: Expedition 33 erweist sich als wegweisend für das Genre der rundenbasierten Rollenspiele. Entgegen der Annahme, klassische Kampfmechaniken seien überholt, demonstriert das kleine Entwicklerteam eindrucksvoll, wie fesselnd und innovativ diese sein können. Der Titel ist ein beeindruckender Beweis für Kreativität und technisches Können, insbesondere durch die atemberaubende audiovisuelle Präsentation dank der Unreal Engine 5. Die visuelle Opulenz und der detailreiche Sound verschmelzen zu einem immersiven Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Das Kampfsystem überzeugt durch seine strategische Tiefe und Zugänglichkeit gleichermaßen. Spieler tauchen ein in eine tiefgründige Geschichte, die mit aufwendigen, cineastischen Zwischensequenzen erzählt wird und ein unvergessliches Dark-Fantasy-Epos entfaltet. Trotz kleinerer Abstriche in der direkten Steuerung und der gelegentlich herausfordernden Orientierung in den komplexen Umgebungen, überwiegt der positive Gesamteindruck deutlich. Clair Obscur: Expedition 33 ist mehr als nur ein Spiel – es ist ein herausragendes und absolut empfehlenswertes Rollenspielerlebnis, das neue Maßstäbe setzt.
    25 min
  • The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered Test
    Shadow Drop hat zugeschlagen
    Überraschend bekamen Fans das Spiel des Jahres 2006 als Shadow Drop. Da hieß es direkt loszocken und in Nostalgie schwelgen. Doch wie gut ist die Umsetzung gelungen und wie gut lässt sich ein so altes Spiel heute spielen. Die Antwort ist: Erstaunlich gut! Das Team hat viel Liebe in Verbesserungen und die Grafik gesetzt. Dabei bleibt aber der Geist von Oblivion erhalten, sodass man die Verbesserungen nicht als große Änderungen wahrnimmt und das ist eine Kunst. Das Levelsystem wurde dahingehend überarbeitet, dass wir nun nicht nur beim Aufstieg der Hauptattribute das Hauptlevel steigern, sondern von jeder einzelnen Fähigkeit. Was ich als angenehm empfand sind die kurzen Wege und das Schnellreisesystem. Durch die Unreal Engine 5 wurde die Grafik aufgehübscht und lässt die Welt in neuem Glanz erstrahlen, die dem Spiel das Alter nicht ansehen lässt. Spielerisch hat sich nicht allzu viel verändert, was aber auch gut ist, denn es handelt sich nicht um ein Remake, aber das Remaster schafft es, den alten Geist von damals wiederzuerwecken, danke!
    26 min
  • Days Gone Remastered
    tolles Open World Feeling
    Die ursprüngliche PS4-Version von Days Gone litt unter erheblichen Performance-Problemen, insbesondere einer einbrechenden Bildrate, die den Spielspaß empfindlich störte – ironischerweise mehr als die eigentlichen Zombiehorden. Auf der PS5 lief bereits die ältere Version technisch problemlos, die Remastered-Auflage stellt nun die finale Politur dar. Die Entscheidung, ob das 10-Euro-Upgrade zur PS5-Fassung gerechtfertigt ist, hängt stark von den eigenen Ansprüchen ab, da viele der Detailverbesserungen erst im direkten Vergleich wirklich ins Auge fallen. Ein klarer Pluspunkt ist die überarbeitete, deutlich realistischere Lichtdarstellung, die vor allem nächtliche Erkundungstouren mit dem Motorrad atmosphärischer gestaltet. Neben den zusätzlichen Modi (Horde, Speedrun, Permadeath) sowie der Integration von DualSense und 3D-Audio sucht man nach substanziellen, spielverändernden Neuerungen jedoch vergeblich. Für Liebhaber des Zombie-Shooter-Genres und all jene, die das Original verpasst haben, ist die Remastered-Version sicherlich einen Blick wert. Wer das Abenteuer auf der PS4 jedoch bereits erlebt hat, wird angesichts der eher kosmetischen und inhaltlich überschaubaren Erweiterungen wohl kaum einen zwingenden Grund für ein erneutes Investment sehen.
    17 min
  • MotoGP 25 Test
    idealer Einstieg für Anfänger
    Wow, was war das nur für ein Start in die Saison 2025. Die Marquez-Brüder haben bis jetzt allen anderen gezeigt, wo der Hammer hängt, und führen die WM an. Aber auch im Mittelfeld zeigt sich, dass einiges möglich ist und Überraschungen bei jeder Kurve lauern können. Genau die richtige Zeit sich selbst auf das Bike zu begeben und die eigene Saison 2025 zu starten. Wie immer steht die komplette MotoGP-Lizenz zur Verfügung inklusive Moto2 und Moto3. In der Karriere hat man mehrere Möglichkeiten bei der Entwicklung des Bikes mitzuhelfen und unterschiedliche Ziele zu erreichen. Alles bringt Punkte und uns näher zum Titel der Legende. Optisch sieht das Spiel sehr hübsch aus, allerdings mangelt es nach wie vor an der Stimmung. Wo sind die Fans mit den Fahnen und Rauchzeichen? Der Sprecher, der uns mit Infos zur Strecke vor und nach den Sessions versorgt hat, wurde ausgetauscht. Man hört nun den aktuellen MotoGP-Sprecher Edgar Mielke (SKY) statt wie bisher Christian Brugger (Servus TV). Der neue Arcade Modus bringt die Action noch näher an Anfänger:innen. Es macht den Einstieg einfacher, aber man kann natürlich bis zur Simulation alles skalieren. Insgesamt stellt das Spiel für mich eine leichte Steigerung gegenüber dem letzten Jahr dar. Wie immer stellt sich die Frage, ob man jedes Jahr ein neues Spiel benötigt. Aber das kann man sich nur selbst beantworten. Für Einsteiger ist die 25er Version auf alle Fälle die derzeit beste Variante, und Fans werden sie sich sowieso besorgen.
    16 min
  • Tempest Rising Test
    RTS wiederbelebt!
    Tempest Rising beamt RTS-Veteranen auf eine nostalgische Zeitreise in die 90er-Jahre und fängt das unnachahmliche Command-&-Conquer-Feeling gekonnt ein. Die Vertrautheit ist dabei ein zweischneidiges Schwert: Einerseits schwelgen Fans in Erinnerungen und genießen das klassische, solide Gameplay. Andererseits hätten sich Doktrinen und der Multiplayer-Modus etwas mehr Eigenständigkeit verdient. Optisch beeindruckt Tempest Rising mit der Unreal 5 Engine, während der vertraute Sound und Stil zwar kaum Neues wagen, aber das Retro-Erlebnis stimmig untermalen. Storytechnisch fehlt es dem digitalen Krieg zwar an echter Tiefe, doch die aufwendigen Zwischensequenzen zeigen den ambitionierten Ansatz. Insgesamt liefert Tempest Rising eine technisch versierte und äußerst unterhaltsame Neuinterpretation eines RTS-Klassikers, die trotz kleinerer Innovationslücken das Herz von Genrefans höher schlagen lässt.
    14 min
  • Atomfall Test
    Achtung Sperrzone - betreten (nur) für "besondere Gamer"
    Am Anfang erinnert Atomfall sehr stark an Fallout. Wir erwachen in einem Bunker und ein Fremder mit Gasmaske erzählt uns irgendwas von einem Übergang. Dazu gibt er uns eine Sicherheitskarte, welche uns Zugang verschaffen soll. Wir erinnern uns an nichts, also begeben wir uns schnell nach draußen. Dort erwartet uns eine Welt nach einem atomaren Zwischenfall, soweit die Parallelen zu Fallout.Von nun an bekommen wir Hinweise, wer uns mehr über die Ereignisse und den Übergang erzählen könnte, sowie uns aus dieser Zone heraus helfen kann. Das Quest-System ist dabei besonders und funktioniert ohne Questmarker. Wir sammeln Waffen, Gegenstände oder Rezepte um selber Gegenstände zu craften. Auch Gegner treffen wir regelmäßig, welche am Anfang ziemlich schwer zu bekämpfen sind. Die KI ist allerdings eher schlecht. Durch gefundene Bücher sammeln wir Fähigkeitspunkte. An sind ist die Atmosphäre sehr cool gemacht, allerdings hätte ich mir noch einen Tag-Nacht-Wechsel gewünscht. Insgesamt hatte ich aber viel Spaß mit Atomfall.
    17 min

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