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  • Fairy Fencer F PC Test
    Man kann es kaum glauben, aber der Trend japanischer Rollenspiele für Steam geht weiter mit Fairy Fencer F, einem bereits für die PS3 erschienenem Spiel aus dem Hause Compile Heart. Der Name ist Programm, denn auch die Hyperdimension Neptunia Spiele, die von der selben Entwicklerfirma produziert wurden, finden sich auf Steam. Und wenn man sich das Spiel so anschaut, merkt man schnell, dass sich die Teile sehr ähnlich sind. Das kommt einerseits daher, dass das Artwork von der gleichen Zeichnerin stammt und selbst das Kampfsystem nur eine erweiterte Version von HDN ist. Zwar gibt es hier tolle Spezialattacken und Waffen, aber spielerisch macht es keinen großen Unterschied. Dadurch wirkt es ein bisschen kopiert und innovationslos. Das eigentlich Tolle an dem Spiel sind dann aber die Charaktere und die Story. Allein der Protagonist ist anders als man es erwartet. Nur Essen und Schlafen scheinen ihn zu interessieren, aber irgendwie wirkt er dadurch sofort sympathisch. Die Story hat man aber auch schon mal gehört. Zwei große Gottheiten sind nach einem großen Kampf in einen tiefen Schlaf gefallen und wir versuchen die gute Göttin davon wieder zum Leben zu erwecken. Dabei steht uns eine Fee zur Seite mit deren Hilfe wir die legendären Waffen suchen um die Göttin zu erwecken. Im Laufe des Spiels stoßen auch weitere Charaktere zu uns, die mindestens genauso einen Knacks weg haben wie unser Protagonist Feng. Es ist zwar kein großes neuartigen RPG, aber es macht Spaß und hat seine Reize. Wenn ihr daher Hyperdimension Neptunia mochtet, werdet ihr auch Fairy Fencer F lieben.
    16 min
  • Lost Dimension Vita Test
    Lost Dimension verbindet eine spannende und interessante Story mit Rollenspiel und Rundenstrategie. Wir spielen dabei eine Gruppe aus Menschen mit außergewöhnlichen Psi-Kräften, welche den ultimativen Bösewicht besiegen müssen um den Weltuntergang zu verhindern. Diese Einheit nennt sich SEALED. Der Bösewicht „The End“ wartet an der Spitze eines Turmes auf uns, durch den wir uns vorher etagenweise kämpfen müssen. Die Story hat jedoch auch einen Clue. Wir wissen nämlich, dass wir in unseren Reihen einen Verräter haben, nur wissen wir nicht, wer das ist. Es gilt also dies herauszufinden, während wir uns durch Monsterkämpfen. Die Kämpfe sind sehr taktisch und wir können unser Team stets neu zusammenwürfeln, was viel taktischen Tiefgang hat, da jedes Teammitglied spezielle Fähigkeiten aufweist. So müssen wir eine gute Mischung aus Fern- und Nahkämpfern zusammenstellen und auch den Heiler sollte man nicht vergessen. Die Maps im Kampf sind leider recht karg gestaltet und ähneln sich oft. Das Kampfsystem an sich ist aber ziemlich spaßig. Leider muss die Vita dabei oft nachladen. Den Verräter kann nur Sho entlarven, da er die Fähigkeit besitzt, die Zukunft zu sehen und Gedanken zu lesen. Nach jeden Kampf bekommen wir Gedankenfetzen präsentiert und müssen so schließen, wer der Verräter sein könnte um diesen dann in einem Minispiel zu entlarven.
    12 min
  • Corpse of Discovery PC Test
    Corpse of Discovery bietet uns eine interessante Hintergrundgeschichte eines Astronauten, welcher auf einem fremden Planeten strandet und das immer und immer wieder. Dabei verändern sich die Planeten und die Aufgaben jedesmal wenn unser Astronaut am Ende des Einsatzes zurückgelassen wird. Die Rahmenhandlung hat meine Neugier auf jeden Fall geweckt, dennoch sind die Aufgaben sehr simpel. Wir springen durch Gravitation bzw. via Jetpack zum jeweiligen nächsten Einsatzort um dort z.B. Tiere zu entdecken. Dabei ist unser größter Feind die Tiefe und wir sind bemüht nicht von den unterschiedlichen Ebenen herunterzufallen. Wir sind dabei nicht alleine unterwegs, sondern werden von einen kleinen Roboter namens AVA unterstützt. Grafisch sieht das Spiel wirklich nicht gut aus, während die Raumstation noch halbwegs in Szene gesetzt worden ist, so sind die Texturen schlecht aufgelöst und die Welten wirken wenig lebendig. Die Aliens und die Tierwelt bestehen aus recht spärlichen Animationen und wirken nicht sehr glaubhaft. Dadurch verkommt der Anfangs-Aha-Moment zu einem launischen Grübeln. Das Spiel ist sicherlich nicht sehr teuer hat aber auch mit rund 3 Stunden wenig Spielzeit und ein nochmaliges Spielen kommt eigentlich nicht in Frage.
    12 min
  • Amnesia: Memories PC & Vita Test
    Japan ist bekannt für seine RPGs und großen Produktionen, aber kennt Ihr schon Otome-Spiele? Nein? Dann könnt ihr jetzt einen der besten Vertreter des Genres auch in Deutschland spielen, nämlich „Amnesia: Memories“. Es handelt sich dabei um eine Dating-Simulation, wobei der Hauptcharakter eine Frau ist und die Wahl hat mit verschiedenen Männern eine Beziehung einzugehen. Die Story ist relativ simpel, hat aber einen kleinen Twist. Wir haben durch die Elfe Orion, die in unser Bewusstsein gestolpert ist, unser Gedächtnis verloren. Wir wissen also nicht wer wir sind oder wie wir uns im Spiel verhalten sollen. Dabei müssen wir auf kleine Informationen achten um uns gegenüber unseren Mitmenschen nicht auffällig zu benehmen. Denn wenn sie herausbekommen, dass wir Amnesie haben, nutzen die uns bestimmt nur aus. Kernpunkt ist dabei die Eroberung des „Boyfriends“, hier sind es Kent, Shin, Ikki, Toma und später auch Ukyo. Keiner von ihnen darf Verdacht schöpfen über unseren Gedächtnisverlust, aber selber wissen wir nicht, warum wir mit Ihnen zusammen sind. Uns selbst ist das manchmal auch nicht ganz klar gewesen, weil einige der Jungs ganz schöne psychische Probleme haben. Aber die Story dahinter und wie sie sich entwickelt soll ja Spaß machen und ist nicht immer nur Blümchen und Sonnenschein. Das Spiel ist komplett japanisch vertont und sieht verdammt gut aus. Es gibt zwar auch kleine Minigames, aber die sind eher langweilig und viel zu einfach. Was uns am meisten gestört hat, war jedoch Orion, der einfach nicht die Klappe halten kann. Wir wollen doch schließlich unseren Darling becircen und keinen Monolog über alles Mögliche hören. Das Spiel ist dennoch eine große Empfehlung für die japanverrückte Damenwelt da draußen!
    25 min
  • Until Dawn PS4 Test
    Until Dawn setzt gut an die vorangegangen interaktiven "Film-ähnlichen" Spiele wie Heavy Rain oder Beyond an. Wir erhalten auf unserer Playstation 4 eine packende und mitreißende Horrorgeschichte, wobei man sehr viel Augenmerk auf die alten TV-Horrorstreifen der 90er gelegt hat. Das bedeutet natürlich, dass es typische Momente gibt, wo wir uns denken: "Geh da jetzt nicht den dunklen Gang runter!" Natürlich passiert genau das und wir laufen in eine Quicktime-Action-Szene rein. Dennoch weiß das Spiel sehr gut, wann wir wieder eine etwas ruhigere Laufsequenz brauchen und das haben die Entwickler von Supermassive Games einfach gut umgesetzt. Genauso hält Until Dawn die Spannung hoch, da jeder unserer 8 Freunde sterben kann und somit der Verlauf der Geschichte von uns mitgetragen wird. Einige Entscheidungen, die wir treffen bewirken kleinere, andere viel größere und tragischere Entscheidungen. Es ist auf jeden Fall ein schöner Wiederspielwert, ein wenig mit den Entscheidungen beim zweiten Durchlauf zu spielen. Grafisch wirken die Helden dank hervorragendem Motion Capture System sehr realistisch und insbesondere die Emotionen der Gesichter sind den Entwicklern beeindruckend gut gelungen. Wer jedoch ein wenig abseits der Wege geht wird schnell sehen, dass der große Berg dennoch nicht sehr viel Erkundungsfreiraum zulässt. Kleinere Abzweige, die uns wiederum schnell auf den eigentlichen Hauptweg leiten, lassen uns nie wirklich verzweifelt nach den Weg suchen. Alles in allem ist Until Dawn sicherlich nichts Neues, bietet aber gekonnt sehr gute Unterhaltung bis zum Ende, welches wir nach rund 9 Stunden erleben.
    26 min
  • Missing - An Interactive Thriller Episode 1 im PC Test
    Schon lange habe ich kein Full Motion Video Game mehr gesehen. Eigentlich dachte ich auch, dass diese seit den 90ern so gut wie ausgestorben seien. Anders als bei moderneren Spielen wie "Life is Strange", werden bei "Missing" noch nach alter Oldschoolmanier Filmsequenzen mit echten Schauspielern verwendet. Eigentlich spielt es sich auch wie ein interaktiver Film. In dem Spiel, oder Film, geht es um David Newcastle, der von einer uns unbekannten Person entführt wurde. Er befindet sich in einem Gebäudekomplex, gefesselt und eingesperrt, und muss versuchen zu entkommen. Dabei stößt man immer wieder auf kleine Passagen, in denen man Rätsel lösen muss. Zum Beispiel befindet sich an unseren Fesseln ein kleines Schieberätsel, das aber schnell gelöst ist. Eigentlich sind so ziemlich alle Rätsel und Aufgaben sehr einfach gehalten und manchmal sogar wirklich stupide. Ein Suchwortspiel hat halt keinen wirklichen Anspruch, obwohl es gut in das Konzept passt. Anscheinend gab es wohl in Davids Familie Probleme und man vermutet, dass er kein guter Vater und für seine Frau und Kinder nie da war. Irgendwie hat das Ganze auch etwas von dem Film Saw, nur ist "Missing" kein bisschen brutal und wäre sogar etwas für ältere Kinder. Auch die Schauspieler sind glaubhaft und spielen Ihre Rolle nicht zu übertrieben. Leider dauert das Spiel nur 30 Minuten, wer noch schneller im Rätsellösen ist, schafft es womöglich schon in 20 und wer die Sequenzen überspringt wohl auch schon in 10-15. Zwar ist es eine erste Episode und die Produktion eines solchen Spieles recht kostspielig, aber wenigstens die Rätsel hätten dabei anspruchsvoller sein können. Dennoch war es spannend und hat Spaß gemacht.
    9 min
  • Armored Warfare in der PC Vorschau
    Das Spiel zeichnet sich durch moderne Panzer aus, welches es in einer wunderbaren Optik präsentiert. Dabei kommt die Cryengine zum Tragen. Die großen Maps bieten wenig Platz zum Campen und machen das Spielgeschehen überaus dynamisch. Hier und da findet man zwar Berge, Häuser oder ähnliche Hindernisse, aber die kann man jederzeit umgehen.
    Was bei World of Tanks erst über Mods oder Perks realisiert wurde, findet bei Armored Warfare von Beginn an seinen Platz. So sieht man seinen Tarnwert, seine Sichtweite und bekommt eine Meldung, wenn man entdeckt wurde. Natürlich profitiert Obsidian Entertainment von Wargamings Erfahrung. Aber das ist nicht unüblich in der Spielebranche. Wenn ich ein Auto entwickle, muss ich auch nicht das Rad neu erfinden. Ich bin gespannt, ob sich das Spiel zu einer ernsthaften Konkurrenz für World of Tanks entwickeln kann.
    10 min
  • Way of the Samurai 4 PC Test
    Samurai. Das sind fast Ninjas. Das ist also fast Naruto. Also eigentlich gar nicht. In Way of the Samurai 4 spielen wir einen namenlosen Samurai, den wir zu Beginn der Geschichte ganz nach unseren Vorstellungen formen können (oder zumindest die paar Optionen, die uns das Spiel lässt um unseren Kämpfer zu individualisieren). Nach den ersten Metern, die wir uns frei in der Welt bewegen und erstmalig die wirklich sehr dürftig ausfallende Steuerung ausprobieren können, gelangen wir auch ziemlich schnell in die erste Konfliktsituation, in der wir die erste storyrelevante Entscheidung treffen müssen. Naja, oder wir laufen aus Versehen in eine Person rein und uns wird die Entscheidung abgenommen. Der erste Kampf gestaltete sich schwieriger als gedacht und später hat sich das auch nicht geändert. Allgemein ist das Kampfsystem sehr träge und hat mich persönlich wenig bis gar nicht unterhalten und vielmehr zur Frustration getrieben.
    Eigentlich handelt es sich bei dem im Jahr 2012 erschienen Spiel um einen Playstation exklusiven Titel, doch wurde er jetzt auch für den PC veröffentlicht und das sieht man dem Titel an. Die Grafik wirkt absolut nicht mehr zeitgemäß und wenn man bedenkt, dass das Spiel 2012 raus kam, war die Grafik für damalige Verhältnisse schon nicht gut.
    Auch wenn das Spiel einige wirklich interessante Elemente hat (verschiedene Fraktionen/verschiedene Enden/viele Minispiele), konnte mich das Spiel nicht überzeugen.
    10 min
  • Brothers - A Tale of Two Sons PS4 Test
    Brothers – A Tale of Two Sons ist ein bewegendes Fantasy-Abenteuer mit kurioser Steuerung. Auf der Suche nach Heilung für ihren sterbenden Vater erleben die zwei Brüder jede Menge aufregende Abenteuer in wundervoller Umgebung und müssen in Zusammenarbeit kleinere Rätsel und Aufgaben lösen. Einige kleine Nebenquests lenkem lenken gerne von der leider viel zu kurzen Geschichte ab. Die wenigen Momente, in denen man die Aussicht genießen kann werden durch einen stimmungsvollen Soundtrack untermalt.
    12 min
  • Everybody's Gone to the Rapture PS4 Test
    Dieses Spiel könnte man wohl eher als interaktive Geschichte bezeichnen, denn das einzige, was wir wirklich tun ist zu laufen. Dabei möchten wir herausfinden, was mit unseren Mitmenschen passiert ist, denn wir scheinen der letzte Überlebende nach der Apokalypse zu sein. Dabei müssen wir die Story rekonstruieren, indem wir an spezielle Orte kommen. Das Einzige, was uns ein wenig die Richtung vorgibt, ist ein mysteriöses Licht. Wir erfahren viel über die Einwohner und deren Hintergrundgeschichten, die auf eine sehr eigene und spannende Weise erzählt werden. Die Atmosphäre ist grandios und das Spiel arbeitet sehr viel mit Lichteffekten. Der Soundtrack unterstreicht die Atmosphäre zu jeder Zeit. Was man sich jedoch gewünscht hätte, wären zumindest ein paar Rätsel oder die Möglichkeit etwas aufzuheben. Erzählerisch ist es aber ganz großes Kino und so sollte man sich vorher bewusst sein, ob man eher auf gut erzählte Geschichten steht oder doch lieber etwas mehr interagieren möchte.
    13 min

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