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  • Ready or Not Test
    SWAT Einsätze sind zurück!
    Alle Rainbow Six und SWAT Fans können aufatmen. Mit Ready or Not schafft VOID Interactive endlich einen inoffiziellen Nachfolger für diese beiden Spiele. Das Spiel konzentriert sich auf das Verhaften von Gangstern und die Geiselbefreiung. Wer in diesem Spiel alles niedermähen möchte, ist hier fehl am Platz. In der Version 1.0 können nun insgesamt 18 unterschiedliche Missionen gespielt werden, die auch eine Art von zusammenhängender Story erzählen. Als Leiter des Einsatzes erhalten wir die Einsatzbesprechung optional direkt auf unserem kleinen Einsatztablet im Spiel. Dank Lageplänen, Zeugenaussagen und Informationen können wir uns so deutlich besser auf den Einsatz vorbereiten. Die Team- und Gegner-KI sind inzwischen sehenswert. Während im Early Access-Modus hier noch deutliche Defizite festzustellen waren, wurde hier ordentliche Arbeit geleistet. Die Spannung, die auch im Singleplayer durch den neuen Commander Mode entsteht, ist intensiv. Denn jeder Verlust eines Teammitglieds hat Auswirkungen und wir sind sehr motiviert, hier alle lebend rauszubekommen. Im Multiplayer-Modus sind viele Absprachen über Voice-Chat Pflicht. Der Adrenalinspiegel steigt hier natürlich noch etwas mehr an, da es sich um unsere Teamkameraden dreht. Die Spannung kann hier aufgrund der hohen Schwierigkeit zu Frust führen, den man nur mit viel Übung und besseren Absprachen überwinden kann. Aber so funktionieren halt realistische und gute Taktik-Shooter!
    14 min
  • WarioWare: Move It!
    3,2,1, vorbei!
    Zum 20 jährigen Bestehen bekommt Wario einen Urlaub auf eine Tropeninsel mitsamt seinen Kollegen geschenkt. Dabei treffen sie auf die Haltungssteine, welche wundersamerweise wie die Joy-Cons aussehen. In Wario Ware stecken mal wieder viele kleine Microgames mit Party-Charakter, diesmal ist alles auf die Bewegungssteuerung mit den Joy-Cons ausgelegt. Wir starten zunächst aber mit der Story-Kampagne, in der unser Ziel ist, keins der vier Leben zu verlieren, bis wir zum Boss kommen. Es wird aber auch nicht bestraft, wenn wir mal kein Leben mehr haben, da wir ein Ritual durchführen können, um die Leben zurück zu bekommen. Die Story wird durch Zwischensequenzen eingebunden, in der alle Charaktere reden können. Die Story lässt sich kooperativ oder alleine spielen, ich bevorzuge natürlich kooperativ. Solo macht das Spiel nicht sonderlich viel her, auch wenn wir die kurze Story öfter spielen können, aber das Spiel lebt nun mal vom Party-Modus mit bis zu vier weiteren Spielern.
    10 min
  • Dragon Quest Monsters: Der dunkle Prinz Test
    technische Schwierigkeiten
    Was war ich anfangs doch negativ überrascht von diesem Dragon Quest Ableger. Es ruckelt gelegentlich, die FPS gehen gerne mal in den Keller, das Gras sieht aus wie beim letzten Pokémon Spiel, die Ladezeiten entsprechen nicht mehr der Zeit und … dennoch macht das Gameplay Spaß. Wir wollen zwar nicht der aller beste sein, aber stark müssen wir dennoch werden, um unseren Vater zu besiegen, der das Reich Nadirias tyrannisiert. Oder besser gesagt unsere Monster müssen stark werden. Vier Monster kämpfen aktiv, während vier weitere auf der Ersatzbank sitzen und auf Einsatz warten. Wir können zahlreiche Monster anwerben, um sich uns anzuschließen oder fusionieren zwei zu einem neuen Monster. Die Monster streunen in größeren Gebieten herum, nur leider muss man auf manche warten, denn alle 7 Minuten ca. wechselt die Jahreszeiten. So verändert sich zum Teil die Karte, als auch die Monster. Leider nur steckt Dragon Quest fest. Von der Optik sieht es immer noch aus, als würde ich Dragon Quest 8 auf der Playstation spielen, ebenso wie die Sounds. Anfangs war ich gerade von den Sounds sehr genervt, aber man gewöhnt sich dran. Das Gameplay macht das alles wieder gut. Sonst hätte ich nicht in kurzer Zeit über 30 Stunden in dieses Spiel gesteckt.
    16 min
  • Arizona Sunshine 2 PSVR2 Test
    Gassi gehen einmal anders!
    Also damit hätte ich nicht gerechnet, generell habe ich bei Spielen, in denen man läuft nach einiger Zeit Motion Sickness, das hatte ich hier auch erwartet und war dann umso überraschter, dass meine erste Session über eine Stunde ging. Das liegt wohl auch einfach daran, dass die Entwickler eine perfekte Fortbewegungsart des Teleports ins Spiel integriert haben. Per Knopfdruck sage ich einfach, wo genau ich stehen möchte ohne zu laufen. Das Spiel an sich ist wie erwartet ein Zombie-Shooter. Das Gunplay funktioniert super und die Waffen fühlen sich unterschiedlich an und auch der Nahkampf macht Laune. Das Beste an dem Spiel ist aber unser treuer Hund Buddy, welcher stets an unserer Seite ist und uns hilft die Zombies zu zerhäckseln, denn ja, es wird splatterig! Ich hatte echt viel Spaß an Arizona Sunshine 2, auch wenn die Story streng linear erzählt wird.
    12 min
  • Avatar: Frontiers of Pandora Test
    ich sehe schon wieder blaue Männchen
    2009 brachte Ubisoft bereits einmal ein Spiel zu James Camerons SciFi-Universum heraus. Damals war zwar die Technik gut, vom Gameplay her waren aber viele enttäuscht. Nach 14 Jahren kommt nun ein weiteres Spiel und natürlich war auch ich gespannt. Zu viele Filmversoftungen sind leider übelst schiefgegangen. Umgekehrt natürlich auch.
    Eins vorweg: Man muss die Filme nicht unbedingt gesehen haben, aber es unterstützt natürlich das Eintauchen in die Welt von Pandora. Doch um was für eine Art von Spiel handelt es sich? Wenn man es böse formuliert, könnte man sagen, dass dieses Spiel eine Far Cry-Variante mit den Na’vi ist. Das würde dem Spiel aber nicht gerecht. So gut wie alle Open-World-Spiele laufen nach dem gleichen Muster ab. Was aber auf jeden Fall einen Unterschied darstellt, ist die lebendige Welt, die uns präsentiert wird. Die Geschichte hingegen ist leider nicht so prickelnd, und auch die unterschiedlichen Charaktere sind leider nicht gerade überzeugend. Dafür ist auf der technischen Seite und vom Gameplay her sehr viel richtig gemacht worden. Doch die manchmal hakelige Steuerung sollte man vielleicht mit einem Update verbessern. Auch die Gegner-KI würde von einem Update profitieren.
    Alles in allem ist aber ein wirklich gutes Spiel auf dem Markt gekommen. Fans der Avatar-Filme werden daran sicher Freude haben, und auch Fans von Open-World-Titeln werden nicht enttäuscht werden. So macht eine Filmversoftung auf alle Fälle Spaß.
    19 min
  • Last Train Home Test
    ich will doch nur nach Hause!
    Ich war von dem Genremix in Last Train Home echt überwältigt. Er verbindet den Survival-Aspekt mit permanenter Ressourcenknappheit, die Zug-Simulation und RTS-Missionen sehr gut. Dabei baut alles auf einer fiktiven Story, angelehnt an den ersten Weltkrieg auf, welche sehr immersiv erzählt ist. Alle drei Aspekte funktionieren dabei sehr gut zusammen. Zunächst ist unser Ziel mit dem Zug zurück in die tschechoslovakische Heimat zu kommen durch einen russischen Bürgerkrieg, in dem man nie genau weiß, wer Feind oder Freund ist. Das Zugmanagement funktioniert über ein Zwei-Schicht-System und zugewiesene Rollen wie Lokführer oder Arzt. Jede Position muss doppelt besetzt sein und die Soldaten brauchen auch noch Erholung, und dann wären da noch die Missionen, auf die wir sie schicken müssen, um Ressourcen wir Nahrung oder Treibstoff zu bekommen ohne die garnix läuft. So ein Dilemma, man steht permanent vor der Herausforderung seine Aufgaben zu priorisieren und man kann nie alles gleich gut erledigen. Und natürlich gibt es auch noch Permadeath, wenn also eine Einheit bei einer RTS-Mission stirbt, dann fehlt sie im Zug. Das ist besonders ärgerlich, wenn wir sie schon aufgelevelt hatten. Kurzum: Last Train Home verzeiht keine Fehler und man sollte Frust-resistent sein, dann bekommt man hier aber ein geniales Spiel.
    11 min
  • GameFeature Talk 39 - der Fall: The Day Before
    ambitioniertes Projekt scheitert nach 4 Tagen!
    Am 7. Dezember 2023 ist das Survival-Extraction Shooter The Day Before im Early Access auf Steam erschienen. Das Spiel, das von Fntastic entwickelt und von Mytona veröffentlicht wurde, hatte bereits im Vorfeld sehr große Diskussuinen ausgelöst. Doch der Start in den Early Access verlief alles andere als glatt. Das Spiel wurde von Kritikern und Spielern gleichermaßen zerrissen. Die negativen Bewertungen häuften sich und die User-Wertung auf Steam lag bei "überwiegend negativ". Das Spiel wurde nach vier Tagen sogar komplett eingestellt.
    27 min
  • Spirittea Test
    Die Geister, die ich rief!
    Von der Optik her erinnert Spirittea mit seinem Pixellook an Spiele wie Stardew Valley und man kommt auch hier neu in ein asiatisches Dörfchen und kann zum Beispiel auch eine Beziehung zu den Dorfbewohnern aufbauen, da enden die Parallelen aber auch schon, denn wir bewirtschaften diesmal keine Farm, sondern ein altes Badhaus, das von Geistern besucht wird. Ja richtig, im Dorf wimmelt es von verirrten Geistern, die nur wir sehen können, wenn wir unseren speziellen Tee trinken. Dementsprechend ist unsere Aufgabe, die Geister zu beruhigen und sie fortan im alten Badhaus baden und entspannen zu lassen. Dieses müssen wir nicht nur wieder aufbauen, indem wir sauber machen oder neue Bereiche freikaufen, wir müssen auch das Tagesgeschäft managen, indem wir Handtücher waschen, trocknen und wieder zum Eingang bringen, die Ofen anfeuern und natürlich die einzelnen Geisterarten im Wasser platzieren. Dabei sollten wir darauf achten, neben wem sie sitzen, denn manche mögen sich nicht so gerne und dann gibt es weniger Geld. Letztendlich besteht das Spiel aus den beiden Teilen, Geister in der Stadt zu finden, indem wir mit den Bewohnern reden und eben das Bad zu managen, das kann für den ein oder anderen zu repetitiv werden, ich persönlich mochte diese Mischung.
    9 min

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Just Play it! Einfach zurücklehnen und genießen.

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