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  • The Inquisitor Test
    interessante Idee nicht zu Ende gedacht
    Puuuh wo soll ich anfangen? Das Setting von The Inquisitor gefällt mir, hier starb Jesus nämlich nicht an Kreuz, sondern kam herunter um alle Ungläubigen zu bestrafen und das tun wir als Inquisitor eben auch. Es handelt sich hier auch um ein Action-Adventure mit dem Fokus auf der Story und eben diese mag ich eigentlich. Die Charaktere sind cool und es gibt auch Anlass zum Schmunzeln. Leider ist das Drumherum irgendwie nicht so schön und ansprechend. Das Spiel sieht recht alt aus, die Animationen sind hölzern, die Kämpfe auch irgendwie langweilig und auch die Ermittlung läuft eigentlich von selber, da das Spiel linear ist und wir nichts falsch machen können. Die Entscheidungen wie wir zum Beispiel jemanden bestrafen haben leider kaum Effekt. Man muss bei allem natürlich im Hinterkopf behalten, dass das Spiel eben kein AAA Budget hatte und dafür ist es echt okay wenn man auf düstere Story-Spiele steht.
    13 min
  • Skull & Bones Test
    Beim Klabautermann was für ein Chaos
    Skull and Bones ist keine Leidensgeschichte mit einem Happy End. Das Spiel ist sicherlich kein Reinfall, aber es hat leider einige Probleme, die man nicht ignorieren kann. Wir hätten uns mehr vom Spiel gewünscht, vor allem für den stolzen Preis von 80 €. Es handelt sich im Kern um ein Piratenschiffkampf-Spiel in einer Open World, die wir mit Gleichgesinnten durchstreifen können. Die Story ist zwar vorhanden, spielt aber kaum eine Rolle. Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Beutezug, und die Seeschlachten machen durchaus Spaß. Die restlichen Inhalte des Spiels wirken allerdings lieblos und veraltet. Aufgaben wie Schätze oder Ressourcen suchen sind simpel und repetitiv. Dennoch kann Skull and Bones unterhaltsam sein, wenn man weiß, worauf man sich einlässt. Es ist kein Spiel für die Ewigkeit, aber es kann für einige spaßige Stunden sorgen.
    30 min
  • Helldivers 2 Test
    Bis zur Hölle und zurück!
    Helldivers 2 ist ein großartiges Action-Spiel für Koop-Spieler. Die Story ist simpel, aber motivierend: Aliens versuchen die Erde zu erobern, und es ist unsere Pflicht, als Helldiver Widerstand zu leisten. Das Spiel strotzt nur so vor Patriotismus und schwarzem Humor, was Erinnerungen an den Film Starship Troopers weckt. Die dritte Dimension tut dem Sequel gut, und die Grafik ist hervorragend. Allerdings gibt es derzeit noch Serverprobleme, die das Matchmaking beeinträchtigen. In den Koop-Schlachten erwartet uns ein grandioses Action-Feuerwerk. Explosionen und Herausforderungen gibt es an jeder Ecke, und der Schwierigkeitsgrad erfordert gute Absprache mit den Teamkollegen. Dank der verdammt guten Präsentation motiviert das Gameplay umso mehr.
    24 min
  • Granblue Fantasy: Relink Test
    Robin gefällt es!
    Man nehme Monster Hunter, haue eine bunte Anime Optik drüber, macht es etwas epischer und wir haben Granblue Fantasy: Relink. Was hat mir dieses Spiel Spaß gemacht! Ich war dennoch etwas enttäuscht, dass es so kurz ist für sein Genre, zumindest was die Story angeht. Gerade der Einstieg hätte mehr bieten können, stattdessen haben wir schon eine vollständige Gruppe und kümmern uns einfach um die Hauptquest. Mit den Schicksalsepisoden lernen wir zwar mehr über die Charaktere kennen, aber das hätte man doch besser in das Spiel integrieren können. Ebenso wie die Skills. Maximal vier Stück. Wenn ich nun an ein Tales of – Spiel denke, bei dem man auch gerne mal über 10 Skills gleichzeitig nutzen kann, ist das hier doch etwas dürftig. Aber dennoch macht das Spiel unheimlich viel Spaß! Man sollte aber dran denken, dass man die meiste Zeit in das Spiel investieren wird, wenn man mit der Story durch ist. Grinden ist dann nämlich angesagt. Egal ob man einen der aktuell 20 verschiedenen Charaktere levelt oder deren Waffen. Man ist zumindest gut beschäftigt. Und da das simple Gameplay unheimlich viel Spaß macht, ist das Grinden auch nicht ganz so schlimm. Wer noch nicht überzeugt ist, kann sich die Demo anschauen, aber von meiner Seite aus definitiv eine Empfehlung!
    12 min
  • Suicide Squad: Kill the Justice League Test
    Wo ist die gute alte Zeit der Arkham Spiele hin...
    Ich muss sagen, Suicide Squad hat mich tatsächlich unterhalten. Besonders der Humor, wenn die vier Charaktere sich unterhalten ist grandios und die Sprecher machen auch einen guten Job. Die Story-Inszenierung ist es also nicht, was das Spiel zu einem durchschnittlichen macht. Auch die ersten Stunden Gameplay machten mir richtig viel Spaß, die vier Charaktere spielen sich unterschiedlich und man kann jederzeit wechseln, muss sie allerdings auch einzeln leveln. Die Missionen sich actionreich, und machen dadurch auch Laune. Spielt man allerdings etwas länger, dann merkt man schon, dass es wenig Abwechslung in den Missionen gibt und leider gibt es auch kaum Rätsel und die wenigen Riddler-Rätsel sind eher öde. Auch die Service-Game-Elemente hätte das Spiel nicht gebraucht, klar, man bekommt zusätzliche Inhalte und sogar Charaktere zum Spielen in Seasons, doch wenn man wirklich alles haben möchte, dann kostet der Premium-Pass natürlich Geld. Immerhin sind es nur kosmetische Elemente, die man dann bekommt. Das bindet mich jedoch in dem Fall nur unnötig lange an das Spiel und wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Insgesamt hatte ich ja schon echt viel Spaß mit Suicide Squad, aber es hätte einfach NOCH besser sein können.
    16 min
  • Persona 3 Reload Test
    fast perfektes Wiedersehen!
    Vor kurzem habe ich noch Persona 5 Royal durchgespielt und das war vielleicht ein Fehler, da ich es unterbewusst damit vergleiche, aber wenn man bedenkt, dass die ursprünglichen Versionen von Persona 3 im Jahr 2006 und Persona 5 2016 erschienen sind, werden doch die Sprünge klar zu erkennen sein, die die Serie gemacht hat. Mir fehlen ein bisschen die Quality of Life Features wie „bessere“ Belohnungen beim Leveln der Social Links, aber dafür kann Persona 3 Reload ja nichts. Und das sind an sich auch schon meine Kritikpunkte. Persona 3 Reload macht so vieles einfach nur richtig und gut, es ist nahezu perfekt. Es sieht schön aus, läuft unheimlich flüssig, die Kämpfe machen Spaß, die Soundtracks haben Ohrwurmpotential. Es könnte schon fast ein abgespecktes Persona 6 sein. Eine der besten Neuerung ist für mich auch, dass Fuuka, unser Navi quasi, minimal gesteuert werden kann. Sonst wurden unsere Analytiker zufällig im Kampf getriggert, aber hier in Reload können wir sie bewusst Gegner analysieren und auch gezielt ihre Theurgie Technik nutzen. Ich sehe schon, wie die Spielzeit bei mir schnell auf die 100 Stunden hinauslaufen wird.
    21 min
  • Like a Dragon - Infinite Wealth Test
    Yakuza beim Arbeitsamt
    Like a Dragon Infinite Wealth baut auf seinen Vorgänger von vor 4 Jahren auf und erzählt die Geschichte um Ichiban Kasuga weiter. Anders als im Vorgänger haben wir nicht nur einen Protagonisten, sondern diesmal zwei. Kazuma Kiryu, Protagonist der vorherigen Yakuza-Teile, feiert seine Rückkehr. Sowohl in Japan als auch diesmal in Haiwaii, schlendern wir mit unserer Gruppe in JRPG Manier durch die Stadt, verhauen rundenbasiert bösartige Gangster oder skrupellose Polizisten und widmen uns unzähligen Side-Quests und Minispielen. Und die Minispiele haben es in sich, denn Like a Dragon schnappt sich aktuelle Weltthemen und setzt diese humorvoll wundervoll um. Ob wir Tinder-Dates durchführen wollen, Animal Crossing like auf Dondoko Island eine Insel aufbauen oder auch wilde Sujimon "fangen", um der allerbeste zu sein, wie keiner vor uns war, Like a Dragon Infinite Wealth beweist ein weiteres Mal, wie innovativ ein Japano-Rollenspiel sein kann!
    18 min
  • Jujutsu Kaisen Test
    Anime hui, Game pfui
    Der Anime Fan möchte dieses Spiel mögen, aber der Gamer findet es leider nur schlecht. Das ist die beste Beschreibung meiner Meinung nach. Ich hatte echt Hoffnung und habe mich auf Jujutsu Kaisen Cursed Clash gefreut, aber was wir hier nun haben, ist nicht schön. Die Storykämpfe machen schon noch Spaß, wenn man die denn überhaupt sieht vor lauter Einblendungen, man hätte nun auch perfekt die zweite Staffel mit einbringen können, doch leider wird die Story nur von Staffel 1, dafür aber immerhin mit dem Film Jujutsu Kaizen 0, erzählt. Die letzten Kämpfe sind zum Teil dann auch so frustrierend… das hat mir leider einfach keinen Spaß gemacht. Das Spiel sieht zwar schön aus, läuft auch flüssig, aber auch hier zu wenig. Die Story wird mittels einzelner Bilder erzählt, welche dann vertont sind, manchmal sind es aber auch nur Erzählungen, bei denen man das Tippen einer Schreibmaschine hört. Wer kein Hardcore Fan ist, sollte meiner Meinung nach aber lieber die Finger von diesem Spiel lassen, so sehr es mein Fanboy-Herz auch schmerzt.
    13 min
  • New Cycle Vorschau
    Cyclepunk startet durch
    New Cycle hat für mich großes Potenzial im Genre der Survival-Aufbauspiele wie Frostpunk oder Banishers. Es befindet sich noch im Early Access und braucht auch noch etwas Zeit, aber hat jetzt schon viele nette Aspekte. Zunächst sieht es wunderschön aus durch die Grafik und auch die Musik ist toll und atmosphärisch. Als Hauptressource verwenden wir hier unsere Bewohner, diese müssen wir dann den Produktionsgebäuden zuordnen, was ab und an natürlich dazu führt, dass man zwar Gebäude gebaut hat, aber nicht genug Einwohner, da heißt es dann irgendwo jemanden abziehen und klug planen. Die Produktionsketten gefallen mir sehr gut und werden später recht komplex.Leider fehlen zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Aspekte des Spiels, der Techtree wirkt noch etwas improvisiert, da man in jeder Stufe einfach alle Forschungen nacheinander macht, ohne sich entscheiden zu müssen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich wirklich eine richtige Krise, hier wären mehr einschneidendere Ereignisse wie Invasionen und Verteidigung wünschenswert. Die Outposts sind noch recht simpel und bringen maximal einen Ressourcenbonus, Gefahren gehen von einer Expedition nicht aus. Auch muss man manchmal die Zeit überbrücken, wenn man auf eine neue Technologie wartet, es gibt aber eine Möglichkeit die Zeit zu beschleunigen. Das Potenzial dieses Titels ist sehr groß, ich freue mich drauf.
    15 min
  • The Tribe Must Survive Vorschau
    macht mal wer das Licht an?
    The Tribe Must Survive macht es mir nicht leicht. Während meine ersten Durchläufe in einem Rage-Quit geendet sind, kann ich meinen Frust mittlerweile im Zaum halten. Meistens ist es nur eine blöde Sache, die die ganze Runde kaputt macht… Man merkt dem Spiel seinen frühen Zustand noch an, es ist ja noch nicht mal im Early Access. Das Tutorial erklärt nur die ersten fünf Gebäude, die Lernkurve ist sehr stark und Ereignisse fordern einen hohen Tribut sollte man sich falsch entscheiden bzw. Versprechen nicht einhalten … da ist Frust leider vorprogrammiert, aber es gibt ja auch genug Spieler, die bei dieser Art von Spiel erst richtig anbeißen. Für meinen Geschmack ist es ein bisschen zu hart, ich überstehe mit Mühe den ersten Akt, aber wenn ich mir den Discord Server zum Spiel anschaue, bin ich wahrlich nur ein Amateur, aber mal schauen, wohin die Reise hingeht. Ob die Dunkelheit dieses Spiel verschluckt oder es aber ein Feuer der Hoffnung wird, bleibt abzuwarten.
    14 min

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