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  • Miasma Chronicles Test
    brutaler Schwierigkeitsgrad
    Miasma Chronicles ist das neue Spiel der Mutant Year Zero Entwickler und die Ähnlichkeiten liegen auf der Hand. Wir bekommen ein postapocalyptisches Setting mit allerhand verschiedenen Charakteren und ein Taktik-Rundenspiel im XCOM-Stil. Hier wurde die Welt von einem merkwürdigen Element namens Miasma befallen, welches überall Stürme und Wände bildet. Unser Protagonist Elvis ist auf der Suche nach seine Mutter, welche hinter diese Wand gefangen ist. Dafür muss er mit seinen Gefährten herausfinden, was das Miasma ist und wie er seinen Handschuh nutzen kann, der ihm helfen soll das Miasma zu bezwingen. Das Setting ist typisch postapocalyptisch, wir wandern durch einzelne Siedlungen und heruntergekommene Gebäude, dabei treffen wir auch auf mutierte Frösche oder Baumgegner. Selbst der normale Schwierigkeitsgrad ist dabei schon ziemlich hart, besonders am Anfang, denn nach einem Kampf heilen unsere Charaktere nicht und wir müssen teure Heilitems nutzen. Das ist ärgerlich, da wir auch wenig Geld haben und so fast nur Heilitems kaufen können, zumindest anfangs. Auch die Kämpfe erfordern viel Strategie. Einfach reinlaufen ist nicht! Also heißt es vorher die Umgebung zu sondieren nach guten Positionierungen und Gegner, die isoliert herumlaufen um sie vorab heimlich aus dem Kampf zu nehmen. Und das ist super wichtig, denn jeder Gegner mehr kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Man sollte also gerade am Anfang eine gewisse Frustresistenz haben. Ansonsten hat mir das Gameplay aber sehr gut gefallen, auch wenn die Story etwas hinter den Erwartungen zurück blieb.
    14 min
  • Park Beyond Test
    grenzenlose Fantasie
    Anfangs dachte ich, dass Park Beyond die neue Theme Park Simulation wird, aber letztlich ist es auch nur eine typische Simulation in diesem Genre. Auch wenn es gefühlt mehr Tiefen gibt, macht es dennoch Spaß. Gerade das kreative Austoben beim Achterbahnbauen verschlingt viel Zeit. Viel Zeit braucht auch die Steuerung oder eher viel Geduld. Dieses Genre auf der Konsole hat schon einen bekannten Ruf und auch Park Beyond macht es leider nicht anders. Sie geht zwar gut von der Hand, aber optimal ist es einfach nicht. Und allgemein ist die Technik hier nicht gut. Das Spiel stürzt ab, die FPS gehen runter, wenn man ein bestimmtes Menü öffnet, manche Fahrgeschäfte verlieren ihre Verbindung zu den Ein- und Ausgängen…Aber dennoch, es macht Spaß und das ist bei einem Spiel doch das Wichtigste, auch wenn es vielleicht nicht rund läuft.
    14 min
  • Showgunners Test
    Live and let die!
    In Showgunners spielen wir in einer Reality-Fernsehshow um unser Überleben. Das Ganze ist von der Story her richtig witzig und interessant aufgebaut, denn wir spielen in einer dystopischen Zukunft, in der Konzerne die Welt regieren. Unsere Protagonistin ist Scarlett, welche ihre ganz eigene Motivation zum Teilnehmen an dieser Show hat. Die Level sind so aufgebaut, dass wir in Echtzeit erkunden können und dabei auf Fallen aufpassen müssen, aber auch belohnt werden, wenn wir erkunden. Ab und an treffen wir dann auf Gegner und es startet ein Taktik-Kampf ganz nach XCOM-Style. Die Kämpfe machen dabei genauso viel Spaß wie das belohnende Erkunden. Wir treffen im Laufe der Story noch Begleiter und jeden Charakter können wir natürlich ausrüsten und jeder hat seine ganz eigenen Fähigkeiten. Das Spiel belohnt uns dabei immer wieder mit Level-Ups oder Ausrüstung, die wir finden. Ich hatte durchweg meinen Spaß und mir wurde nie langweilig! Allein der Umfang ist relativ gering.
    10 min
  • MotoGP 23 Test
    wenn das Bike mal wieder ruft
    Und wieder einmal schwingen wir uns auf unsere Bikes und messen uns mit den besten Fahrern der Welt. Natürlich auch wieder mit der offiziellen Lizenz mit allen Fahrern, Teams und Strecken. Das Spiel sieht wieder einmal sehr gut aus, solange man sich nur der Strecke und den darauf befindlichen Bikes widmet. Abseits der Strecke sehen die Charaktere nach wie vor aus als ob sie von einer 10 Jahre alten Portierung übernommen wurden. Die Steuerung ist wieder gut, allerdings fällt meiner Meinung nach das Eingewöhnen schwerer als früher. Zwar gibt es wieder viele Hilfen zum Unterstützen, jedoch stört das neue Neural Aid System auch oft. Gerade auf Geraden zwingt es immer wieder auf die Ideallinie zurück, obwohl ich beim Überholen auf eine Seite ausscheren will. Da hat mir die alte Variante doch besser gefallen. Sonst ist die Fahrphysik wirklich wieder gut gelungen. Auch das Wetter und die jetzt möglichen Flag to Flag Rennen runden das insgesamt recht gute Rennspiel ab. Der neue Karrieremodus bringt zwar etwas mehr „Realität“ ins Spiel, auf Dauer ist er aber ebenso gleichbleibend wie der Alte. Auf Grund der vielen Varianten ist aber Trotzdem für langen Spielspaß gesorgt. Und wenn einem einmal langweilig ist, misst man sich online oder aber im Coch-Coop. Wie bei anderen Sportspielen ist es eine Frage des Geschmacks und des persönlichen Sammlertums ob man als Fan immer die neueste Version haben muss. Fans werden wieder zugreifen und für Neueinsteiger:innen ist es wahrscheinlich ohne Vorkenntnisse einfacher mit dem Neural Aid umzugehen. Spaß macht das Spiel auch dieses Jahr wieder eine Menge.
    16 min
  • Final Fantasy XVI Test
    Game of Final Fantasy
    Ja, spiele ich denn hier eine SquareEnix Version von Game of Thrones? So habe ich gedacht, als ich schon alleine die ersten Stunden des Spiels erlebte. Düster, ernst und brutal. Final Fantasy XVI macht nach den letzten eher Future Fantasy Settings einen weiten Schritt Richtung “Back to The Roots” und bietet uns ein mittelalterlich schön designtes, aber auch düster ernstes High Fantasy Setting, wie man es zuletzt bei den ersten Teilen der Reihe gesehen hat. Mit nur einem Unterschied: Weder gibt es ein rundenbasiertes Kampfsystem noch mehrere steuerbare Partymitglieder. Hier heißt es Action. Kein Wunder, hat sich Square hierzu doch Hilfe von Devil May Cry Kampfdirektor Ryota Suzuki geholt. Und es macht tatsächlich richtig Spaß, mit Protagonist Clive Angriffe mit Magie und Esperfähigkeiten zu kombinieren! Statt wie im Vorgänger Final Fantasy XV, wo der Großteil aus nur einer Taste gedrückt halten besteht, müssen wir hier auf unsere Gegner achten und unsere Angriffe planen. Dies mag für den Anfang noch ein wenig ungewohnt sein, spielt sich aber recht schnell ein. Und die Welt und die Kampfsequenzen, gerade gegen mächtige Bosse und Esper-Kämpfe, sehen wirklich grandios aus! Definitiv eines meiner Highlights des Jahres!
    27 min
  • Diablo IV Test
    hey es zieht, das Tor zur Hölle ist wieder offen!
    Das Warten hat endlich ein Ende, 11 Jahre nach Teil 3 beschert Blizzard uns endlich Diablo IV. Und tatsächlich ist das alte Diablo-Spielgefühl von Anfang an wieder vorhanden. Diesmal haben wir eine große Open-World und auch einen Online-Zwang. Man begegnet ab und an anderen Spielern aber im großen und ganzen kann man auch super alleine spielen. Besonders die Story überzeugt dabei durch ihre unglaublich hochwertige Inszenierung und die sehr lange Dauer. Danach erwarten uns unzählige Nebenaufgaben und natürlich im End-Game auch noch super viel Content. Die Langzeitmotivation ist also schier endlos, zumal bald auch noch die erste Season starten soll. Anfangs fühlt man sich geradezu erschlagen von den ganzen Möglichkeiten und Optionen, die man hat, sodass man sich tatsächlich erstmal auf die Hauptstory konzentrieren sollte. Natürlich sind auch nicht alle Nebenaufgaben super individuell und vieles wiederholt sich natürlich. Auf jeden Fall bekommen wir mit Diablo IV aber einen würdigen Teil der Reihe, mit dem Fans absolut zufrieden sein können und der uns die nächsten Jahre noch beschäftigen wird.
    34 min
  • SubwaySim Hamburg Test
    Wer braucht schon das Deutschland Ticket?
    Auf der Reeperbahn nachts um halb 12..., da bin ich tatsächlich mit den DT5 Triebwagen vorbei gefahren. Aerosoft bringt die Strecke der Hamburger U3 in Unreal 5 Engine und das sieht einfach schön aus. Wer sich in Hamburg auskennt wird die Detailverliebtheit der einzelnen Bahnhöfe oder der gesamten Strecke durchaus wiedererkennen. Auch ein großes Fachwissen wird hier einfach nicht vorausgesetzt. Somit ist das Spiel zwar einsteigerfreundlich, jedoch will es ja auch eine Simulation sein und dafür bietet die Ringlinie etwas zu wenig Möglichkeiten. Größter Kritikpunkt ist die eine Linie sowie der Sound, den wir sehr schwer einer U-Bahn zuordnen konnten. Dennoch möchte der Entwickler stets das Projekt erweitern und patchen, daher werden wir gerne auch weiter beobachten was sich hier noch tut.
    11 min
  • Forspoken: In Tanta We Trust DLC Test
    einfach toll, aber viel zu kurz
    Auch wenn viele mit Forspoken nicht zufrieden waren, hatte ich meinen Spaß damit und mit dem DLC „In Tanta We Trust“ noch mehr. Der größte Kritikpunkt im Hauptspiel war diese riesige, schöne, tote und leere Welt. Im DLC haben wir nun ein viel kleineres Level, was gut und schlecht ist. Das Level ist schön gestaltet, aber hat einfach viel zu wenig Umfang. Keine 3 Stunden ist halt echt traurig. Ebenso ist die Kamera weiterhin … ein Abenteuer. Umso mehr hat mich der Soundtrack vom Hocker gehauen. Kurz und knapp gesagt hatte ich echt meinen Spaß mit dem DLC, aber mehr Inhalt wäre wünschenswert gewesen. Aber vielleicht kommt das dann in Forspoken 2, wenn es denn dann kommt.
    13 min
  • LEGO 2K DRIVE Test
    Auf die Plätze, fertig, bitte erst einloggen...
    Wenn man einen Fun-Racer mit Forza kombiniert und Legosteine hinzufügt, entsteht LEGO 2K Drive. Ein Rennspiel, das es in sich hat. In verschiedenen Umgebungen besiegen wir unsere Rennrivalen auf der Straße, Offroad, oder im Wasser. Items wie Raketen, um unsere Gegner zu attackieren, gibt es auch und all das tun wir für den Sky Pokal. Die voneinander abgetrennten offenen Welten können wir frei erkunden und ähnlich wie in Forza kurze Events abschließen. Doch auch die selbsternannten Meisterbauer kommen auf ihre Kosten, denn in der Werkstatt kann man seine eigenen Lego Autos und Boote herstellen. Leider gibt es aber auch Kritik, die das Rennspiel einstecken muss. Der Preis ist die erste. Für denselben Preis wie z.B. Forza 5 und 10 Euro teuer als Mario Kart 8 Deluxe müsste das Spiel um einiges umfangreicher sein was die Rennen angeht. Als zweiten Punkt ist anzumerken, dass die Schwierigkeit für ein Spiel für Kinder etwas zu hoch ist. Vor allem die Zwischendurchevents sind knifflig und kaum ein 10–12-Jähriger bekommt bei jedem die Goldmedaille. Noch dazu muss man, um in der Kampagne voranzuschreiten jedes Rennen gewinnen. Das Schlimmste ist aber der Ingame-Shop, der in einem Kinderspiel eigentlich nichts verloren hat. Sollte man jedoch Rennspiele beherrschen und über den Preis hinwegsehen können, dann ist Lego 2K Drive sicher einen Versuch wert. Denn Spaß macht es allemal.
    16 min

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