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  • Twin Mirror Test
    Dontnod Qualität
    Twin Mirror ist der neueste Vertreter der beliebten Dontnod Adventures und komplett eigenständig. Es erscheint diesmal nicht wie gewohnt als einzelne Episoden, sondern ist ein vollständiges Spiel. Auch gibt es diesmal keine übernatürlichen Kräfte, sondern lediglich den inneren Monolog des Protagonisten Sam, in dem wir einige Entscheidungen treffen müssen. Nach dem Tod unseres Jugendfreundes Nick verschlägt es und zurück in unsere Heimatstadt Basswood, obwohl wir eigentlich niemals zurück kommen wollten, nachdem hier so einiges in der Vergangenheit schief gelaufen ist. Der innere Monolog ist dabei künstlerisch wertvoll gestaltet und man kann im ganzen Spiel viele Erinnerungen finden, die Sam in seinen sogenannten Gedankenpalast befördern. Besonders gut haben mir auch die Szenen gefallen, in denen wir Tathergänge rekonstruieren mussten, in dem wir Hinweise suchen und dann die zeitlich korrekte Reihenfolge nachstellen müssen. Die Spielzeit dieses Adventures ist mit 5-6 Stunden relativ kurz und auch der Wiederspielwert ist trotz verschiedener enden eher gering, aber ansonsten sollte sich jeder Fan von Solchen Adventures dieses einmal anschauen.
    10 min
  • Destropolis Test
    klein und fein!
    Viel muss ich zu Destropolis nicht sagen, ein Top-Down-Shooter der keine großen Erklärungen braucht. Wir alleine gegen alles, oder mit bis zu zwei Freunden. Gelegentlich lassen unsere eckigen Gegner Waffen fallen wie Revolver, Sturmgewehr oder bis hin zum Gaußgewehr. Zusätzlich schalten wir immer wieder neue Fähigkeiten frei, mehr Munition, Schilde regenerieren sich oder die Welt wird langsamer und mit ganz viel Glück können wir sogar einen Luftangriff oder sogar einen Atomangriff starten. Und so doof es sich nun anhört, aber der Atomangriff ist schon ziemlich cool! Für ein paar Minuten kann es schon ziemlich Spaß machen, aber da es nur diesen einen Endlos-Modus gibt, ist die Langzeitmotivation nicht wirklich vorhanden.
    7 min
  • Immortals Fenix Rising Test
    Flieg kleiner Vogel
    Wir sind echt positiv überrascht! Damals noch unter „Gods & Monsters“ bekannt, waren wir schon interessiert, aber was Ubisoft hier nun erschaffen hat ist wirklich super! Klar, die Parallelen zu Nintendos Breath of the Wild sind deutlich zu sehen, aber es ist nicht einfach nur eine Kopie. Die riesige, bunte und frei erkundbare Welt lädt einen dazu ein, stundenlang nur rumzulaufen und die zahlreichen Rätsel und Aufgaben zu finden und zu lösen. Seien es nun Rätsel, Wettrennen gegen die Zeit, Musikrätsel oder unsere Pfeile eine bestimmte Flugbahn fliegen lassen, es gibt viel zu tun. Die Kämpfe kommen natürlich auch nicht zu kurz, seien es hier die Standardkämpfe auf unseren Wegen der goldenen Insel oder Begegnungen mit mythischen Bossen. Es ist ebenfalls toll zu sehen, dass Immortals Fenyx Rising sehr gut auf die Switch gebracht wurde. So kann man die tolle Spielwelt auch unterwegs super geniesen. Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann sich gerne die Demo über Google Stadia mal anschauen, das war für uns zumindest der Funke, der das Feuer für Immortals Fenyx Rising zum Lodern brachte.
    18 min
  • Picklock Test
    Einbruchsicher
    Tja, was soll man dazu sagen? Nachdem unser Einbrecher schon am PC dafür gesorgt hat sein Geldkonto aufzubessern, so zieht es ihn nun auf die Switch. Und das Spiel passt gut zu unserem modernen Handheld. Eben auch um es unterwegs zu spielen. Die Grafik ist passend und die Steuerung schnell zu erlernen. Nur, dass manchmal scheinbar meine Befehle nicht übernommen werden nervt. Auch die für mich zu schnellen Kamerabewegungen beim Drehen und Zoomen der Umgebung stören. Dafür gibt es immer mehrere Möglichkeiten ein Level zu meistern. Leider gibt es davon nicht so viele, weshalb man mit dem Spiel recht schnell durch sein dürfte. Wen das nicht stört, und wer auf der Suche nach etwas Abwechslung ist, der sollte sich Picklock zu Gemüte führen. Es macht nämlich auch auf der Switch Spaß, und mit dem geringen Preis ist es eine Versuchung wert.
    10 min
  • Sackboy A Big Adventure Test
    das große Sackhüpfen geht weiter!
    Schon bei seinem ersten Auftritt im Jahr 2008 konnte uns der kleine Sackboy, und natürlich auch das Sackgirl, begeistern. Die 2.5D Level und die vielen Möglichkeiten haben uns Stundenlang an die PS3 gefesselt. Nun kommt wieder eine neue Variante auf uns zu. Es gab ja schon Ableger wie z.B. Sackboy’s Prehistoric Moves und LittleBigPlanet Karting, und ohne dem typischen Play-Create-Share, also dem implementiertem Leveleditor, haben wir es diesmal mit einem reinen Jump’n’Run zu tun. Dafür aber das erste Mal in einer 3D Umgebung. Obwohl sich der Beginn in die Länge zieht, dominieren im späteren Verlauf die ganzen Vorzüge. Angefangen von der guten Steuerung, bis zu den tollen Leveln und natürlich den knuffigen Figuren und Charakteren. Auch die Optik und die Sounds und die Musik sind sehr gut. Was bei LBP aber immer schon gut war, war der Koop-Spielspaß. Der lässt auch diesmal jede Menge Familienunterhaltung zu. Lediglich der derzeit noch fehlende Online-Koop trübt den Multiplayer-Eindruck. Insgesamt macht aber auch dieser Titel so viel richtig, um Jump’n’Run Fans stundenlangen Spielspaß zu bieten. Und Sackboy7girl-Fans sollten sich das Spiel sowieso nicht entgehen lassen.
    13 min
  • Hyrule Warriors - Zeit der Verheerung Test
    Einmal Prolog bitte zum mitnehmen!
    Nachdem mich 2014 bereits der erste Hyrule Warriors Teil sowohl von der Story als auch vom Umfang positiv überraschte, war ich sehr gespannt, wie sich der nun neue Teil “Zeit der Verheerung” schlagen wird. Schließlich soll dieser die Vorgeschichte von Breath of the Wild erzählen, ca. 100 Jahre bevor unser Lieblingsheld Link gegen die Verheerung Ganons kämpfen darf. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht: Spannende Kämpfe im Warriors Stil (sprich die ganze Karte voll mit Feinden) mit unterschiedlichen Figuren wie z.B die Recken aus dem Hauptspiel, viele Zwischensequenzen u.a. mit deutscher Synchro, die die Story vorantreiben, etliche Nebenaufgaben, Waffen, Krogs zum Sammeln und und und. Hyrule Warriors begeistert auf alle Ebenen wäre da nicht die etwas verwaschene Grafik im Dockmodus und die teilweise starken Slowdowns innerhalb der Gefechte. Da wir auch andere Warriors Games auf der Switch haben, hoffe ich hier, dass Omega Force dies noch via Patch nachbessern wird. Ebenfalls wie im ersten Teil ist es möglich via Couch-Koop zusammen mit einem anderen Spieler die Story zu spielen, eine schöne Sache! Alles in allem wurde ich als kleiner Warriors und Zelda Fan nicht enttäuscht und freue mich jedes mal wenn ich wieder in das Universum hinabtauchen darf um zusammen mit meinen Gefährten gegen die Verheerung zu kämpfen….
    13 min
  • Yakuza 7 - Like a Dragon Test
    Der Drache schlägt diesesmal in Runden zu!
    Nach 15 Jahren und etlichen Spielen der Reihe probieren die Entwickler von den Ryu Ga Gotoku Studios einen neuen Ansatz aus und bringen mit dem offiziellen siebten Teil der Yakuza Reihe Yakuza: Like a Dragon eine Mischung aus altbekannter Open World und Elementen aus Rollenspielen wie Persona 5 zusammen. Wo wir vorher die Story nur mit einem Charakter gespielt haben, haben wir aufgrund des rundenbasierenden Kampfsystems nun eine Party aus vier Mitgliedern. Die Kämpfe machen Laune, die Story wird sehr gut erzählt, überall in der Welt hat man Nebenaufgaben denen man optional nachgehen kann und auch das Jobsystem, jederzeit beim Arbeitsamt die Klasse zu wechseln, macht riesen Spaß. Auch muss ich den übertriebene Humor loben, z.B. wenn man mit einem Charakter der die Klasse Obdachloser hat die Tauben auf ihn hetzt. Das einzige Problem ist das Grinden der Joblevel, da neue Klassen wieder auf Stufe 1 anfangen und man diese separat pro Charakter erneut leveln muss. Auch manche Animationen in den Zwischensequenzen, gerade bei den Nebenaufgaben könnte man noch verbessern, sie stören aber nicht den Spielfluss. Sowohl Fans der Serie als auch Neulinge sollten dem Spiel eine Chance geben, Rollenspielfans sollten hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
    14 min
  • Call of Duty - Black Ops - Cold War Test
    kalter Krieg ganz heiß!
    Dankeschön Treyarch/Raven Software! Ihr habt tatsächlich die Call of Duty Reihe gerettet und ich hoffe, dass ihr weiterhin für die Solo Kampagne zuständig seid. Schon lange habe ich nicht mehr so mitgefiebert wie es bei Cold War war. Zum einen ist es ein unverbrauchtes Setting und dieses in eine Agentenstory zu verpacken ist verdammt nochmal genau richtig. Wenn so etwas noch als Mission Impossible oder ein neuer Bond wäre würde ich wahrscheinlich Luftsprünge machen. Doch warum sind die Levels und somit die Kampagne arg kurz. Immer wenn der Spaß am größten an der Solo Kampagne ist, hat man auch die Level bereits absolviert. Natürlich ist der Multiplayer eher aufgesetzt und kann sicherlich mit den vorherigen Call of Dutys mithalten, aber hey seitdem doch eh der kostenfreie Warzone Mode verfügbar ist muss ich das auch nicht. Vielmehr hat die Serie endlich mal eine gescheite Story Kampagne verdient und hey das habt ihr geschafft.
    12 min
  • Watch Dogs Legion Test
    welchen Held möchte ich heute?
    Mit London bekommen wir in Watch Dogs Legion endlich einmal ein unverbrauchtes und spannendes Setting. Und die Open-World ist wirklich schön groß und lebendig. Diesmal ist es an uns, Dedsec und damit den Widerstand aufleben zu lassen, denn London wird von einem Überwachungsstaat unterdrückt. Dabei haben wir gleich mehrere Feinde, wie den Hacker Zero Day, den Militärkonzern Albion und den Verbrecher-Clan der Kelleys. Und wie angekündigt können wir wirklich jeden Menschen auf der Straße rekrutieren und in unser eigenes Hacker-Team aufnehmen, vom Bauarbeiter über den Polizisten bis hin zur Oma. Alle bringen dann einzigartige Fähigkeiten mit ins Spiel, welche es uns in den Missionen erlauben ganz verschiedene Wege auszuprobieren.Dabei kam mit die Arbeitsdrohne des Bauarbeiters doch etwas zu mächtig vor, denn mit ihr können wir überall hin fliegen. Die KI ist leider auch nicht besonders schlau, was das Spiel im Großen und ganzen relativ einfach wirken lässt. Dennoch hatte ich eine Menge Spaß damit, mit mein eigenes Team zusammenzustellen und die Story hat mich auch gefesselt.
    13 min
  • Just Dance 2021 Test
    kannste abtanzen!
    Zusammenfassend könnte man über Just Dance wohl sagen: Same Procedure as last Year. Und das ist nicht unbedingt schlecht, denn das Gameplay war ja vorher schon gut. Dieses Jahr bekommen Fans des Tanzspiels 40 neue Songs, bei denen auch exotische Lieder und Kinderlieder für die jungen Spieler mit bei sind. Die Playlist an sich ist ziemlich gut und jeder wird etwas finden. Wem das noch nicht reicht, der bekommt mit Just Dance Unlimited, dem Abo-Dienst ca. 550 weitere Songs spendiert. Im Spiel ist ein kostenloser Probemonat bereits enthalten. Neben dem normalen Auswählen einzelner Songs gibt es noch einen Sweat-Modus zum Kalorien verbrennen, sowie einen Kids-Modus mit einfachen Regeln. Sammelobjekte und Herausforderungen für die erweiterte Motivation gibt es auch wieder, diese haben mich dazu bewegt, auch mal unbekannte Songs auszuprobieren. Insgesamt bekommt man also Altbekanntes aber in einer gewohnt guten Qualität.
    10 min

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