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  • Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy Test
    Langer Name...
    Die Atelier-Serie ist seit jeher eher ein Nische, umso schöner, dass die Fortsetzung von Atelier Ryza direkt auf die PS5 kommt. Doch leider muss man sagen, dass sich technisch nicht allzu viel getan hat und es wirkt doch eher altbacken. Die Ladezeiten waren aber angenehm kurz. Worum genau geht es denn bei Atelier-Spielen, nun wir haben stets eine Protagonistin, welche sich der Alchemie verschrieben hat und in ihrem eigenen „Atelier“ allerlei Gegenstände synthetisiert. Natürlich brauchen wir dafür immer Zutaten, diese finden wir in der Welt, aber manches natürlich auch nur bei Gegnern. Es ist spielerisch also ein klassisches JRPG mit vielen Erkundungsreizen. Atelier Ryza 2 greift dabei auf ein dynamisches Echtzeit-Kampfsystem zurück, welches gut von der Hand geht aber auch taktischen Tiefgang mitbringt. Story und Protagonisten sind sehr sympathisch und wer Teil 1 gespielt hat freut sich auf ein Wiedersehen mit einigen liebgewonnen Charakteren. Wenn man nicht so gut in englisch ist, sollte man aufpassen, denn es gibt keine deutschen Untertitel.
    10 min
  • Curious Expedition 2 Test
    kurios, kurios
    Curious Expedition 2 bietet alles, was ich an einem Indie-Spiel liebe, Roguelike-Elemente, Party-Management, Rundenkämpfe, freie Erkundung mit vielen Entdeckungen und Würfel! Ja richtig Würfel! Statt Karten laufen die Kämpfe hier nämlich mit Würfeln ab, jeder Charakter unserer Gruppe hat eine bestimmte Anzahl Würfel mit Fähigkeiten, welche die Seiten widerspiegeln. Doch wie kommen wir überhaupt zu den Kämpfen? Zunächst einmal starten wir eine Expedition im Jahre 1889 von Paris aus, dort können wir verschiedene Orte besuchen, um uns auf die Expeditionen vorzubereiten, etwa Ausrüstung kaufen, neue Mitglieder rekrutieren oder aber zu den Entdecker-Clubs, welche die Expeditionen finanzieren gehen und unseren gesammelten Einfluss ausgeben. Oft passieren auch Zufallsereignisse. Unsere Ziele bei den Expeditionen sind unterschiedlich, meistens gilt es jedoch seltene Schätze mit nach Hause zu bringen, welche dann unseren Ruhm erhöhen. Mit diesem Ruhm können wir unsere Gruppe wiederum besser auf die nächste Expedition vorbereiten. Die Inseln sind sehr Vielfältig und beim Erkunden müssen wir stets unsere Ressourcen managen und nicht den Verstand verlieren, denn jeder Schritt kostet geistige Gesundheit. Sehr viel Spaß hatte ich dann an den Würfel-Kämpfen, das ist wirklich mal was Besonderes. Leider gibt es auch negative Punkte, denn die Schwierigkeit ist unglaublich hoch, auch auf leichtem Schwierigkeitsgrad kann die Truppe schon mal sterben. Zum Glück lässt sich der generelle Schwierigkeitsgrad anpassen und die Bestrafungen sind so milder. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Erkunden der fremden Welten und habe mich am meisten gefreut, als ich eine Oryxantilope zähmen konnte und diese als neues Gruppenmitglied fortan mit mir kämpfte.
    12 min
  • Haven Test
    jetzt auch für die Nintendo Switch
    2020 zur digitalen Gamescom hatte mich die Demo zu Haven schon fasziniert. Das Gameplay hat für Abwechslung gesorgt, die Geschichte des Pärchens Yu und Kay und wie sie in dieser Situation gelandet sind wirkte interessant und zu guter Letzt diese perfekte Harmonie aus Design und Soundtrack. Aber ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass Haven eher für die nächste Generation gemacht wurde. Die Switch hatte meiner Meinung nach manchmal Probleme hinterher zu kommen. Was mich aber am meisten überrascht hat, war die Liebesgeschichte zwischen den beiden die sehr erwachsen ist. Sex ist ein ganz normales Thema für die beiden und kommt auch gelegentlich vor. Aber der schöne Part daran ist, er wird locker und glaubwürdig erzählt. Und hier punktet Haven meiner Meinung nach am meisten. Die Geschichte der beiden wird immer wieder weitererzählt: Nach dem Kochen, wenn wir schlafen gehen und die unzähligen kleinen Dialoge, wenn wir auf Source rumgleiten.
    12 min
  • Hell Let Loose Test
    gestorben wird später
    Hell Let Loose ist nichts für Weicheier! Sicherlich ist es kein einsteigerfreundlicher Shooter wie Battlefield oder Call of Duty. Hier steht die Taktik im Vordergrund und das bedeutet, dass wir anfangs eines besonders of tun: Sterben! Hier kommt es natürlich anfangs zu sehr viel Frust, jedoch braucht man einen langen Lernprozess um das komplexe System dahinter zu verstehen. Richtig gelungen finden wir die Sprachkanäle und somit die Hierarchie. Diese ist so gut unterteilt, dass die Befehlskette Commander, Squad Leader, Trupp total überzeugt und sicherlich die nötige taktische Tiefe einbringt. Auch der bombastische Sound und die großen realistischen Karten spornen uns immer wieder an mehr über das Spiel zu erfahren. Dieses ist allerdings gar nicht so einfach, denn ein Tutorial bzw. eine tiefgründige Erklärung suchen wir vergebens. Daher ist es umso wichtiger, dass die Community untereinander gut zusammenarbeitet. So weit wir das beurteilen können funktioniert das schon richtig gut und so kann Hell let Loose sicherlich ein richtig guter Shooter mit viel Tiefgang werden. Die Early Access Version kann sich auf jedenfall schon sehen lassen.
    20 min
  • Ocean's Heart Test
    Little Oldschool Zelda
    Mit Ocean’s Heart erwartete uns ein neues Indie-2D-Retro inspiriertes Zelda-Like, welches im Januar auf Steam released wurde. Während das Spiel mit einer wunderbaren Pixeloptik aufwartet, stört hier leider die etwas merkwürdige Kollisionsabfrage den Spielfluss. Oft passierte mir, dass ich z.B ins Wasser gesprungen oder in eine gegnerische Attacke reingesprungen bin, hier musste man wirklich exakt vor dem jeweiligen Feld stehen. Das Questdesign ist an sich nichts besonderes, weiß aber aufgrund der guten humorvollen Dialoge zu gefallen. Die Dungeons sind mit guten Rätseln und gewohnten Besiege-Alle-Gegner-In-Diesem-Raum-Missionen ausgestattet. Störend fand ich allerdings schon, dass Bosskämpfe in Dungeons kaum Strategie benötigen und meistens aus bloßem Ausweichen und Draufhauen bestehen...
    10 min
  • The Medium Test
    Splitscreen alleine!
    Nachdem The Medium letztes Jahr während des Live Events der XBOX Series X angekündigt wurde, war ich sehr gespannt darauf wie das Dual-Reality Gameplay Prinzip, sprich Singleplayer-Splitscreen in zwei unterschiedlichen Welten funktionieren wird. Wir spielen Marianne, ein Medium welches ein Massaker in einem Hotelreservat aufklären möchte. Ihre Fähigkeit ist, in einer zweiten Realität, die Geisterwelt, einzutreten und mit verstorbenen Seelen zu sprechen. Dazu wird ab und an in der Story der Bildschirm zur Hälfte geteilt, sodass wir Realität und Geisterwelt parallel beschreiten müssen. Beides ist auch nötig um z.B. verborgene Türen zu finden oder zu öffnen oder andere Rätsel zu lösen. Leider wird das Feature in dem fast 10 Stunden langen Spiel meiner Meinung nach noch zu wenig genutzt, beschreitet man ungefähr etwas mehr als die Hälfte in beiden Welten. Grafisch und soundtechnisch gibt es nichts auszusetzen, The Medium sieht einfach fabelhaft aus und der Sound passt sehr gut zur jeweiligen Situation. Auch die einzelnen Charaktere überzeugen, wenn auch die englische Synchronisation nicht zu jedem Charakter passt. Wer dieses Jahr ein gutes Story-Horror-Spiel sucht, sollte hier definitiv einmal ein Auge darauf werfen.
    14 min
  • Endzone - A World Apart Vorschau
    Lockdown im Spiel
    Das Setting dieses Aufbaustrategiespiels ist einfach super, denn es wirkt wie eine Mischung aus Anno und Fallout, zwei meiner Lieblingsfranchises. Ziel ist es hierbei, nach einer nuklearen Katastrophe, unsere Siedlung mit ein paar Überlebenden neu aufzubauen und dabei müssen wir nicht nur die Ressourcen gut managen und Produktionsketten errichten, sondern auch Gefahren, wie nuklar verseuchten Regen im Auge behalten, welcher unser Wasser verseuchen, und somit die Bewohner krank machen kann. Außerdem müssen wir nicht nur Nahrung und Holz sammeln, wie in herkömmlichen Spielen, sondern mit umliegendem Schrott bieten sich uns ganz neue Möglichkeiten diesen zu verwerten und daraus entweder Metall, Stoff, Plastik, oder Elektronik herzustellen. Weitere tolle Aspekte ist zum einen ein Forschungsbaum, zum anderen Expeditionen, mit denen wir verlassene Ruinen erkunden können. Der Release im März 2021 ist nicht mehr fern und das Spiel verspricht einfach nur großartig zu werden!
    10 min
  • Golden Force Test
    Nostalgie pur!
    Golden Force ist ein gutes Jump'n'Run Spiel für zwischendurch. Es ist eine Mischung aus Mario, Celeste und Cuphead. Man hüpft sich durch die Level, sammelt Münzen, vernichtet Gegner, weicht Hindernissen aus oder muss mit verschiedenen Sprungkombinationen über Abgründe kommen. Die absoluten Highlights sind hier definitiv die Bosskämpfe. Diese sind nicht nur abwechslungsreich, sondern auch echt fordernd. Durch den gut ausbalancierten Schwierigkeitsgrad sind Bosse und Level auch nach ein paar Versuchen geschafft. Schade ist, dass sich die vier auswählbaren Charaktere gleich spielen. Diesen hätte man auch spezielle Talente wie zum Beispiel Gleiten oder Fernkampf geben können. Auch stören  ab und an Framedrops, wenn sich viele Gegner auf einmal an einem Ort befinden und die Kamera rauszoomt. Hierzu ist aber bereits laut No Gravity Games ein Patch in Arbeit. Wer hier etwas für zwischendurch sucht, ist bei Golden Force gut aufgehoben.
    8 min
  • Turrican Flashback Test
    Amiga is back
    Factor 5 bringt uns das Retro Feeling aus den Amiga- und Super Nintendo Zeiten wieder zurück. Mit Turrican kehrt ein Klassiker wieder auf die heimischen Konsolen. Die geballte Action im Sidescroller Run and Gun Prinzip bringt wirklich den Spielspaß wieder zurück. Gut gealtert wie ein guter Wein präsentiert sich das bunte SciFi Abenteuer, welches besonders im Bezug auf Leveldesign und Soundtrack begeistert. Der gehobene Schwierigkeitsgrad bedarf sicherlich wieder einiges an Übung, dennoch ist die Steuerung sehr gut und direkt umgesetzt worden. Zahlreiche kleine Veränderungen, wie HUD UI oder Bildformat lassen sich einstellen, jedoch ohne den Klassiker an sich anzufassen. Somit kommt das damalige Feeling wie ein Flashback zurück. Das merken wir insbesondere durch den genialen Chris Hülsbeck Soundtrack, den das Spiel auf dem Amiga zu Ruhm geführt hat.
    14 min
  • King Arthur Knight's Tale Test
    Einmal bitte ganz böse sein!
    Wow, selten hatte ich so viel Lust, ein Early Access Game weiterzuspielen! Angefangen mit einem bombastischen Cinematic Intro, über tolles Taktik-Runden-Gameplay à la XCOM bis hin zu einem genialen Party-Management-Teil mit einem Loyalitäts-System. King Arthur verspricht wirklich viel. Die Story um die Legende von King Arthur wurde dabei in ein düsteres Fantasy-Setting verpackt und, ich sag mal leicht abgewandelt. Wir spielen dabei King Arthurs Erzfeind Sir Mordred und sind zusammen mit ihm im Kampf gefallen...doch wir leben. Die Herrin des Sees brachte uns zurück auf die Insel Avalon, damit wir beenden, was wir begonnen haben. Die Story ist echt genial und sogar gut vertont. Wir müssen sogar moralische Entscheidungen treffen und können dabei stets zwischen Rechtschaffenheit und Tyrannei, sowie Christentum und altem Glauben wählen und auch neue Boni freischalten. Das Charaktersystem gefällt mir auch gut, jedes Party-Mitglied levelt mit und lässt sich ausrüsten, kann aber auch sterben. Ich kann es wirklich kaum erwarten, bis wir hier mehr Content geboten bekommen, aktuell handelt es sich um eine relativ kurze Early Access Version mit lediglich zwei Storymissionen und einigen Nebenmissionen.
    10 min

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