
Sign up to save your podcasts
Or


Kingdoms of Amalur war damals ein RPG Hit und ist es auch heute noch. Damals wie heute war die Grafik nicht der Brüller, auch wenn wir es hier mit einem Remaster zu tun haben. Aber ganz ehrlich, Grafik ist nicht alles. Wir haben hier eine riesige Spielwelt, die wir frei erkunden können. Das Levelsystem ist optimal, sodass man nie das Gefühl hat unter- oder überlevelt zu sein. Die Kämpfe gehen flott von der Hand und wie es sich für ein Fantasy RPG gehört haben wir verschiedene Wege diese zu bewältigten. Ob als Krieger, Schurke oder Magier. Je nachdem wie wir unseren Charakter entwickeln, bekommen wir andere Boni. Man merkt aber, dass das Spiel schon älter ist. Die Erkundung der Welt ist manchmal schwierig wenn wir an Ecken hängen bleiben, das Menü ist eine Qual und die Story kommt nur schleppend voran, trotz toller Autoren. Wir haben hier ein Remaster Spiel, das ein bisschen zu wenig Remaster hat. Aber dennoch, ein tolles RPG womit man viele Stunden verbringen kann.
Connection Haunted geht einem interessanten Konzept nach, Multiplayer ohne Multiplayer aber mit Horror Elementen zu bestücken. Während man innerhalb des Spieles auf den jeweiligen Servern das typische Missionsziel von Sammel 3 Flaggen und bringe Sie zu den auf den Karten markierten Punkten versucht zu erledigen, treten währenddessen weitere unbekannte Spieler bei, die sogar im Ingame Chat kryptische Textnachrichten an den Spieler schicken. Das Gruseln funktioniert, innerhalb der Level passieren viele mysteriösen Dinge, denen man nachgeht um das Mysterium zu lösen. Cool fand ich vor allem die Grafik, die mich zurück in die 90er Jahre katapultiert hat, wo ich ein wenig Nostalgie Gefühle bekam. Leider bietet das Spiel kaum Content und die Spielzeit von knapp 1 Stunde ist trotz verschiedener Enden sehr schnell erreicht……
Das Spiel mit dem unheimlich langen Namen wurde mir letztes Jahr auf der Gamescom schon einmal präsentiert und nun konnte ich selber Hand anlegen. Es nimmt sich selber nicht ernst und bietet unheimlich viele Anspielungen auf Rollenspiele, Klischees der einzelnen Rassen und es gibt sogar Easter Eggs aus anderen Spielen wie z.B. Baldurs Gate. Was mich am meisten überrascht hat, dass es komplett deutsch synchronisiert ist, damit hätte ich nicht gerechnet, vor allem da es sonst ein mix aus Deutsch, Englisch und Französisch ist, was kein Feature ist, eher ein Bug. Die Kämpfe könnten nach meinem Geschmack etwas flotter gehen, da hätte ich mir eine Vorspul-Funktion gewünscht da sich die Kämpfe sonst echt ziehen. Schade fand ich auch, dass uns anfangs drei zusätzliche Charaktere vorgestellt werden, wir uns aber nur einen für das ganze Spiel aussuchen konnten, hätte so etwas Abwechslung reingebracht. Aber ansonsten macht The Dungeon Of Naheulbeuk viel Spaß, auch wenn ich zugeben muss, dass ich irgendwann auf einfach gestellt habe, aber natürlich nur damit ich schneller vorankomme.
Alle Jahre wieder gibt es das Referenzspiel NBA 2k21, doch in den letzen Jahren ist die Kritik lauter geworden. Mikrotransaktionen überschatten das Spiel und das eigentlich gute Basketballspiel leidet darunter. Auch in diesem Jahr kommt man um den MyTeam Modus fast nicht drum herum und hier wird dann die dicke Kohle gemacht. Ingame Währungen dank Echtgeld aufzupimpen ist hierbei schon an der Tagesordnung, denn spielerisch brauchen wir verdammt lange uns unser Traumteam zusammenzustellen. Hier hat man jedoch Gott sei Dank auf das Casino Flair des letzten Teils verzichtet. Wer aber diesen Modus ausklammert kann mit NBA 2k21 viel Spaß haben. Der Umfang samt WNBA Teams ist enorm und ihr erlebt dieses Jahr das Basketballgeschehen ein wenig langsamer als in der Vorjahren. Auch die Pro Stick Korbwurf wurde grundlegend überarbeitet. Hier bedarf es ein wenig Übung, aber durchaus eine sinnvolle Bereicherung. Alles andere sieht nicht gerade viel anders aus als im Vorjahr. Ein paar neue Animationen hier minimale Verbesserungen da und das war schon das Saison Update. Alles ein wenig mager für die hohen Bedürfnisse und so verliert der Basketball immer mehr an Luft. Wir hoffen dann mal auf die nächsten Versionen der neuen Generation.
Breath of the Wild, Windwaker und dazu noch eine ordentliche Portion Survival, oder doch eher nur eine halbe Portion? Irgendwie so lautet das Rezept für Windbound. Wir erkunden Inseln, sammeln Materialen, gehen auf Jagd für Nahrung, bauen unser Schiff aus und weiter geht’s zur nächsten Insel. Das ist das Spielprinzip von Windbound. Story bekommt man immer so häppchenweise. Pro Kapitel müssen wir drei Türme mit Muscheln finden, wodurch wir dann den Zugang zum nächsten Kapitel freischalten. Eigentlich alles schön und gut, wenn nur die Bugs nicht wären. Der Soundtrack ist gerade beim Segeln wunderbar entspannt, die Kämpfe sind recht simpel, was nicht heißt, dass sie einfach sind. Und wenn wir dann mal sterben wird es interessant. Je nach Schwierigkeitsgrad müssen wir wieder ganz von vorne, also Kapitel 1 anfangen, oder starten nur das Kapitel neu. Für Survival Fans ist dies bestimmt interessant, kann aber auch genauso frustrierend sein, wenn sich beim Segeln das Boot überschlägt und wir untergehen und wieder von vorne starten müssen, wodurch das Spiel leider stark an Charme verliert.
Iron Harvest liefert uns endlich mal wieder frischen RTS-Nachschub mit einem innovativen Setting einer alternativen Welt von 1920+. Hier herrscht Krieg zwischen den Polaniern, dem sächsischen Imperium und den Rusviets. Die Kampagne ist daher auch dreigeteilt und ich muss sagen für ein RTS ziemlich genial. Super erzählt und toll vertonte Protagonisten, das ganze von spannenden Wendungen geprägt macht die Story echt fesselnd. Die Kämpfe drehen sich hauptsächlich um Dieselpunk-Mechs, welche die Fraktionen bauen, oder einnehmen können. Diese machen einen entscheidenden Unterschied in den Kämpfen. Die Truppen können wir mit Waffen oder Gegenständen ausrüsten, welche die getöteten Gegner fallen lassen. Es gibt auch ein Deckungssystem, welches jedoch ruhig noch etwas ausgereifter hätte sein können. Es gibt ein Schere-Stein-Papier-System, nach dem die Einheiten unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Der taktische Tiefgang hätte, vor allem in Bezug auf den Basenbau ruhig noch etwas mehr sein können, dennoch macht Iron Harvest sowohl im Solospiel als auch im Multiplayer richtig Laune.
Project Cars und sein Nachfolger haben mir sehr gut gefallen. Leider fällt der 3. Teil etwas ab. Man hat sich hier nicht wirklich entscheiden können wo man mit der Reihe hinkommen möchte. War zu Beginn eher die Richtung Simulation, so sind wir jetzt mehr beim Arcaderennen. Das ist schon etwas schade, denn wenn etwas gut ist, warum ändert man die Ausrichtung? Project Cars 3 macht trotzdem viel Spaß, aber sind die Änderungen zielführend? Eine Kampagne die zwar lange, aber eigentlich bedeutungslos ist wirkt auf mich nicht gerade positiv. Auch dass man einiges wieder entfernt hat finde ich als Fan nicht gut. Durch die mangelnden physikalischen Fahrzeugverhalten können Fans der ersten Teile abgeschreckt werden. Der Einstieg fällt aber sehr leicht, vor allem auch durch die gut zu steuernden Fahrzeuge. Für Gamer die die Vorgänger nicht kennen, oder Fans die eine arcadelastigere Erfahrung und ein gutes Rennspiel suchen bietet Project Cars 3 jede Menge spaßige Spielstunden.
Mit New Super Lucky’s Tale hat es wieder einmal ein Jump’n’Run auf die PS4 geschafft. Und es macht seinem Genre alle Ehre. Es macht Spaß mit dem Fuchs durch die verschiedenen Level zu laufen und zu springen. Leider ist der Spaß aber nicht so lange da es nur 4 Level gibt. Die Geschichte an sich ist Nebensache und auch die nicht veränderbare Kameraposition ist nicht gerade positiv zu erwähnen. Dafür gibt es 3D und 2D Passagen, witzige Szenen mit NPCs und die Steuerung ist gut gelungen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig angesetzt, wodurch aber auch jüngere Familienmitglieder nicht sofort an ihre Grenzen stoßen und das Spiel gerne spielen werden. Zusammenfassend macht New Super Lucky’s Tale einen guten Eindruck und bietet Spielspaß für die ganze Familie.
Ich persönlich, als Star Wars- und Sims-Fan finde dieses Gameplay-Pack sehr gelungen. Unsere Sims können sich per Telefon auf die Reise nach Batuu begeben und dort entscheiden, ob sie sich den Schurken, dem Widerstand um Rey oder der ersten Ordnung um Kylo Ren anschließen wollen. Dabei müssen wir Missionen erledigen und bekommen dafür auch Belohnungen, welche wir mit nach Hause nehmen können. Generell gibt es viele tolle Items und Outfits und wir können auch einen eigenen Droiden mitnehmen und natürlich Lichtschwerter. Wir treffen auf unseren Missionen auf bekannte Charaktere, können uns mit diesen anfreunden und auch unser Einfluss bei unserer Fraktion beeinflusst das Aussehen der Stadt. Wenn wir keinen Bock auf RPG-Elemente haben, so können wir auch frei spielen und beispielsweise eine neue Liebe finden. Die frage ist jetzt natürlich, was ist hier die Zielgruppe, denn auf den ersten Blick passen Star Wars und Sims einfach nicht so richtig zusammen. Auch wäre es eventuell sinnvoll gewesen, ein Standalone, anstelle eines Gameplay-Packs zu machen, da man dort direkt einen neuen Sim hätte erstellen können, was besser ins Setting gepasst hätte. Aber für Menschen wie mich bietet dieses Paket ein rundes Vergnügen mit vielen neuen Inhalten.
From the publisher's feed

10 Listeners

0 Listeners

8 Listeners