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Sie erfuhren es aus heiterem Himmel zusammen mit der Gaming-Community, in einem simplen Blog-Eintrag: Die Entwickler, die seit vielen Jahren mit Unity arbeiten, um ihre Spiele Realität werden zu lassen.
Ab 2024 soll jedes mal, wenn ein mit Unity produziertes Spiel irgendwo auf der Welt installiert wird, ein Festbetrag von den Entwicklern an Unity bezahlt werden. Und die tausenden Entwickler auf der Welt, die davon betroffen sind, bekamen nicht mal eine Mail.
Nun stehen viele vor großen Fragezeichen. Wie kann es für sie finanziell weitergehen? Ist diese Änderung überhaupt rechtens? Wie viel müssen sie nachträglich für Spiele abdrücken, die bereits seit vielen Jahren auf dem Markt sind? Wie sieht es mit dem Datenschutz ihrer Spieler aus?
Wir haben uns diesem Thema angenommen und direkt nach der Bekanntgabe mit Jan Theysen von KING Art Games (Die Zwerge, Iron Harvest) und Jörg Friedrich von Paintbucket Games (Through the Darkest of Times, The Darkest Files) gesprochen. Die beiden sind sich einig: Unity hat ihr jahrelanges Vertrauen endgültig verspielt.
Was ist überhaupt genau passiert und was bedeutet die Änderung?
Es ist ein wahres gamescom-Märchen. Die Protagonisten: Micha, Géraldine und eine mittelmäßig schmeckende Brezel. Die Plot-Points: Ein Anspieltermin zu Cities: Skylines 2 und Micha, der daraufhin spurlos verschwindet. Wochenlang hängt Géraldine Plakate auf, lässt sein Gesicht auf Milchpackungen drucken. »Haben Sie diesen Mann gesehen? Zuletzt gesichtet mit einem blauen Hemd und einer Brezel in der Hand!«
Nun ist es zwei Wochen her und ein echtes Wunder ist geschehen. Die bundesweite Suche hat sich ausgezahlt, wir können hier und heute ein tränenreiches Wiedersehen feiern. Micha wurde gefunden. In Cities: Skylines 2 natürlich!
Nach einer ausgiebigen Spiele-Sitzung kann Cities-Experte Micha nun endlich sagen, wie gut die Fortsetzung seines liebsten Aufbauspiels wirklich ist. Und ob er mit dem Erscheinen von Cities: Skylines 2 den ersten Teil nie wieder anrühren muss.
Aber was ist denn nun mit den Kreisverkehren? Wie groß sind die Maps? Welche jahrelang nachgeflegten Mod-Inhalte fehlen am meisten und welche sind schon direkt im Grund
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Cyberpunk 2077 ist ein hervorragendes Spiel, aber auch eines, das 2020 nicht in dem Zustand erschienen ist, den es verdient gehabt hätte. Vor allem auf den betagten Konsolen PS4 und Xbox One lief CD Projekts vermeintliches Vorzeigeprojekt miserabel - so miserabel, dass es Sony gar aus dem PlayStation Store warf.
Wie konnte es dazu kommen? Was lief schief beim Cyberpunk-Release? Auf CD Projekts Community-Party während der gamescom 2023 konnten wir mit Leveldesigner Miles Tost darüber sprechen.
Wir, das sind Géraldine, Micha - und die Stammtisch-Version von Maurice Weber. Ja, richtig gelesen. Schaut und hört selbst rein, das muss man erleben.
Miles spricht offen über die Hürden und Probleme bei der Entstehung des Spiels, auch im Studio selbst. Er spricht darüber, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von CD Projekt den Release erlebt haben (Spoiler: Glücklich war niemand). Und er sieht ein, dass man zu hohe Erwartungen damals nicht ausreichend widerlegt hat, siehe die nicht vorhandenen Polizei-Verfolgungsjagden à la GTA.
Gleichzeitig hat CD Projekt das Spiel nicht fallengelassen und direkt begonnen, Patches zu entwickeln und interne Strukturen umzustelle - auf Initiative der Belegschaft hin. Tenor: So kann es hier nicht weitergehen! Beispielsweise auch beim Thema Crunch.
Damit ist die Geschichte von Cyberpunk 2077 auch eine Art Bußgang: Über die Jahre ist das Spiel auf dem PC und den Next-Gen-Konsolen schrittweise gereift, auf den alten Konsolen zumindest anständig spielbar geworden.
Das Schlusskapitel für Cyberpunk 2077 markiert nun die Erweiterung Phantom Liberty, parallel dazu erscheint Update 2.0 - sozusagen die kostenlose Enhanced Edition für Cyberpunk 2077. Micha und Géraldine konnten beides schon anspielen und haben dabei nicht nur Veränderungen wir das neue Skillsystem begutachtet, sondern auch Polizei-Verfolgungsjagden erlebt!
Denn CD Projekt hat vieles getan, um Cyberpunk 2077 den letzten Schliff zu verpassen, bevor es dann irgendwann mit dem nächsten Cyberpunk-Projekt weitergeht...
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Wir wollen nie wieder ein Bethesda-Rollenspiel ohne Eltern! Auf dieses Fazit können wir uns nach vier Tagen Starfield-Spieletagebuch alle einigen. Selbst wenn sie plötzlich bei unserer Arbeitsstelle auftauchen oder wir ihnen in erotischen Tanzlokalen begegnen ... oder gerade deswegen!
Aber welche Aspekte aus Starfield wollen wir noch in The Elder Scrolls 6 sehen? Welche fehlen uns noch? Wie hat Bethesda sich in den letzten 8 Jahren weiterentwickelt oder auch nicht? Das besprechen wir mit Pen&Paper-Expertin und Autorin Mháire Stritter von Orkenspalter TV!
Ist Starfield nun ein Grund zur Sorge oder ein Grund zur Vorfreude? Welche Hinweise finden sich hier bereits auf The Elder Scrolls 6? Welche Hoffnungen haben wir uns an welchen Stellen muss Bethesda sich endlich von seiner Philosophie lösen?
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Es wäre sträfliche Untertreibung, dass Michael Adamczyk - auf YouTube und Twitch besser bekannt als Captain Collins - Weltraumspiele mag. Er lebt quasi in Weltraumspielen, vor allem in X4: Foundation vom deutschen Studio Egosoft! Auch Star Citizen hat es ihm angetan, No Man's Sky, Homeworld, oder Indie-Projekte wie das strategische Space Reign.
Aktuell spielt Captain Collins Starfield. Was hält er vom Rollenspiel, was hat er erlebt? Das bespricht er im Tagebuch-Talk mit Géraldine und Micha.
Dabei geht es natürlich vor allem um die Frage, wie gut die Bethesda Game Studios das Weltraum-Setting nutzen. Für das Skyrim- und Fallout-Team ist es schließlich der Erstkontakt mit diesem Setting.
Dazu gehören einerseits die Erfahrungen im All selbst - beim Fliegen, Kämpfen und Reisen -, andererseits die Sci-Fi-Geschichten, die wir erleben können. Denn vieles, was wir in unseren bisherigen Tagebuch-Talks besprochen haben, wäre so auch in anderen Settings umsetzbar (etwa die Eltern). Was macht Starfield aus der Zukunft? Gibt es intelligentes Erleben im All?
Und was ist eigentlich Spacebourne 2, das von einem Solisten entwickelt wird und trotzdem eine ähnliche Spielerfahrung bieten soll wie Starfield?
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Bethesdas Rollenspiele sind speziell. Das galt für Elder Scrolls, es galt für Fallout, und es gilt nun auch für Starfield. Denn ihre Stärken liegen weder im Questdesign noch in der Inszenierung. Sie liegen, wenn man so will, in der Kaffeemaschine.
Denn Starfield ist wie seine geistigen Vorgänger ein Sandkasten, der Geschichten erzeugt. Nicht nur gute, aber sehr oft welche, die wir sofort weitererzählen müssen - sei's an der Redaktions-Kaffeemaschine oder zumindest im Chat.
Weil Géraldine keinen Kaffee trinkt, muss sie sich allerdings anderweitig behelfen - und hat prompt nicht nur Micha, sondern zusätzlich Valentin Herre von den Rocket Beans zum Starfield-Talk eingeladen.
Alle drei sind große Bethesda-Fans, die auch an Starfield ihre Freude haben - trotz dessen Schwächen. In mancherlei Hinsicht sogar mehr als mit Skyrim oder Fallout.
Gemeinsam besprechen sie über Michas Verbrecherkarriere auf der Cyberpunk-Welt Neon, über Géraldines neue Position als Assistentin der Geschäftsleitung auf dem Mars, und Valentin berichtet von seinen Abenteuern mit einem... Baum.
Vor allem aber erzählen wir davon, wo wir in Starfield Liebe spüren - die Liebe von Bethesda zur Handarbeit, zu skurrilen Charakteren (Schaut euch mal im Foyer von GalBank um...) und zu Quests, wie man sie in anderen Rollenspielen einfach nicht erlebt.
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Dieses Auf und Ab hätten wir nicht erwartet, nicht von Starfield, nicht von Bethesda. Zwar bringen unsere ersten Schritte im All wunderbare Geschichten hervor und lassen uns auf herrlich vielen Umwegen durch die Welt stolpern: Ach, ich fliege nur noch schnell zum Planeten dort drüben, um - Moment, was ist denn das da?! So ist es gut, so will es die Bethesda-Tradition.
Was wir aber nicht erwartet - oder uns zumindest nicht erhofft - hatten, sind die Tiefpunkte dazwischen. Die vielen Schnellreisen (samt Ladepäuschen). Die Erkundung, die uns trotz Überraschungen auch immer mehr ermüdet. Und wo zum Teufel ist der Ausgang aus New Atlantis?
Andererseits: das geklaute Steak. Das geschenkte Messer. Das Praktikum beim Weltraumkonzern - ja, Starfield hat auch seine tollen Momente! Und Momente, die Bethesda gar nicht absichtlich so designt hat, die aber im Nachhinein famose Geschichten ergeben. Wir sagen nur: »Howdy, Captain!«
Im Live-Talk erzählen Micha und Géraldine von ihren Erlebnissen und beantworten natürlich auch Fragen aus dem Chat. Denn ja, unser erster Tag (beziehungsweise unsere ersten Tage) waren wild.
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Seit Todd Howard vor über fünf Jahren bei Bethesdas E3-Pressekonferenz die Bühne erklommen und Starfield angekündigt hat, haben wir auf diesen Moment gewartet. Den Moment, endlich dieses Spiel erleben und davon erzählen zu können.
Über die erste, neue Marke der Bethesda Game Studios seit über 25 Jahren. Über das Wagnis, statt einer »sicheren« Fortsetzung für Elder Scrolls oder Fallout ein Weltraum-Rollenspiel zu entwickeln, dessen über 1.000 Planeten ein prozeduraler Algorithmus befüllt (siehe unser Talk gestern).
Nun ist dieser Moment da - und weniger magisch als erhofft. Die Starfield-Tests von GameStar und GamePro sind erschienen und künden von einem Rollenspiel, das in seinen besten Augenblicken die Bethesda-Stärken ausspielt, in seinen schlechten aber große Schwächen - insbesondere beim Erkunden.
Niedrige 80er-Wertungen für Starfield, wie konnte das passieren?
Das, bespricht Géraldine im Live-Talk mit den Testern Peter und Dennis, die neben den Fragen aus dem Twitch-Chat auch diejenigen beantworten, die wir in einem Artikel gesammelt haben.
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Starfield gegen Baldur's Gate 3 - Wer hätte gedacht, dass daraus ein Duell werden würde?
Bis kurz vor dem Release flog Baldur's Gate 3 fast unter dem Radar. Okay, es war zwar absehbar, dass Larian an einem sehr guten Rollenspiel arbeitet, aber dass Baldur's Gate 3 zum Internet-Phänomen mit YouTube-, Twitch- und Reddit-Prominenz explodieren würde, hatten wir nicht erwartet. Und dass es die (vor Bug-Punktabzug) höchste GameStar-Wertung aller Zeiten einfahren würde, erst recht nicht.
So beherrscht Baldur's Gate 3 die Rollenspiel-Schlagzeilen - und ausgerechnet jetzt erscheint Starfield. Das neue Spiel des Studios hinter Skyrim und Fallout 4. Ein Spiel, das quasi zum Erfolg verdammt ist.
Oder nicht? Ähnlich wie Baldur's Gate 3 für Larian bedeutet Starfield für Bethesda ein gewaltiges Wagnis. Das Schicksal der Bethesda Game Studios mag nicht daran geknüpft sein, wohl aber das von dessen Führungsfiguren.
Im Talk kurz vor dem Starfield-Release vergleichen Micha und Géraldine die beiden Spiele - denn sie unterscheiden sich nicht nur in oberflächlicher Hinsicht (Ego-Perspektive vs. isometrischer Perspektive usw.), sondern auch in der Philosophie, wie die Zukunft der Rollenspiele aussieht.
Denn in Starfield und Baldur's Gate 3 prallen komplett unterschiedliche Philosophien aufeinander, was ein Rollenspiel überhaupt ausmacht.
Sind es die handgebauten Welten, in denen jedes Detail, jeder Kampf Sinn ergibt? Oder sind es riesige, zufallsbasierte Sandkästen, in denen ihr euch vogelfrei austoben könnt? Vom Erfolg von Starfield könnte damit auch maßgeblich abhängen, was für ein Spiel The Elder Scrolls 6 wird.
Wie wir dazu stehen, und mit welchen Erwartungen ihr an die beiden Rollenspielgiganten herangehen solltet, hört ihr im Podcast.
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Wir alle kennen doch das gefürchtete und geflügelte Wort »WoW-Killer«. Viele viele Jahre stand dieser »WoW-Killer« allerdings auf einer Liste mit mythologischen Kreaturen wie Bigfoot und Nessi. Bis irgendwann das eigentlich schon 13 Jahre alte Final Fantasy 14 Wow zwar nicht killte - aber zumindest überflügelte, womit zu diesem Zeitpunkt schon niemand mehr gerechnet hatte.
Und 2023 ist ein ausgesprochen spannendes Jahr für Final Fantasy 14. Das legendäre Reboot feiert sein zehnjähriges Jubiläum, mit Dawntrail steht ein neues Addon vor der Tür und auch für alle, die jetzt erst mit Final Fantasy 14 anfangen, ändert sich einiges.
Deswegen müssen wir endlich mal mit unseren beiden MMO-Expertinnen Irie und Mary über das Phänomen Final Fantasy 14 sprechen!
Wie sieht die Zukunft von Final Fantasy 14 aus? Warum kann einen das MMO 13 Jahre und mehr motivieren? Was macht es so anders als andere Online-Rollenspiele? Und wie steht es um Einsteiger, die ihm 2023 endlich eine Chance geben wollen?
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