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Nach der Euphorie um den ersten Saisonsieg zog nach der Niederlage beim Karlsruher SC schnell Ernüchterung bei den Eintracht-Fans ein. "So spielt ein Absteiger", kommentierte der hochgeschätzte Kivi das Geschehen im Wildparkstadion und schilderte das Schweigen der Fans, als die Spieler zur Verabschiedung vor den Auswärtsblock traten.
Ist dies so? Oder war dies zumindest spielerisch ein Schritt nach vorne, wie die Braunschweiger Zeitung schrieb?
Anna und ich diskutieren dies sowie die näheren Zukunftsaussichten der Eintracht und beantworten die Fragen von Fans, die uns erreichten.
Zweimal Schalke hintereinander - und zwei ganz unterschiedliche Spiele. Bei nicht wenigen ist angesichts des ersten Saisonsiegs samt guter Leistung fast schon Euphorie ausgebrochen. Dem können wir uns bei aller Freude nicht anschließen. Stattdessen wollen wir die aktuelle Situation realistisch einordnen, ohne hierbei Spielverderber sein zu wollen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe für Anna und mich in dieser Folge - beurteilt selber, ob uns das gelungen ist.
Nach dem ernüchternden Saisonstart 2023/24 hinterfragen Anna und ich die Gründe hierfür und überlegen, was jetzt getan werden kann. Global Soccer Network und ihre Einschätzung der Neuzugänge spielen hierbei eine zentrale Rolle. Es ergibt sich ein Muster, das Erklärung und Lösungsansatz zugleich sein könnte.
Wir machen uns aber nichts vor - kurzfristig bleibt nur das Prinzip Hoffnung. Vielleicht hilft ja wie in den letzten beiden Jahren ein beherzter Auftritt im Pokal, zumindest die Stimmung zu heben. Denn: was haben wir aktuell schon zu verlieren?
Was hier so sachlich und nüchtern in der Beschreibung daherkommt, ist allerdings in Wahrheit ein im Gespräch oft nur mühsam unterdrücktes Wutgefühl. Es läuft schon zu lange etwas schief im Verein, und es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert. Anna und ich haben keine Lust mehr darauf zu hoffen, dass eine zentrale Person am richtigen Ort Urlaub macht, um dringend notwendige Verstärkungen zu finden....
Knapp zwei Wochen nach Saisonende der Paukenschlag: Eintracht Braunschweig entlässt Cheftrainer Michael Schiele. "Es ist eine Weiterentwicklung durch neue Impulse und Veränderungen notwendig", so der Verein.
Am Tag darauf kommen bis auf die leider verhinderte Anna alle Mitglieder von 2Hundert10 zusammen, um das zu tun, was wir schon immer getan haben, wenn die Sorgen um unsere Eintracht zu groß werden: wir versammeln uns um ein virtuelles Lagerfeuer und reden.
Wir ziehen eine ausführliche Bilanz des Wirkens von Michael Schiele in dieser Saison: was hat er gut gemacht, wo muss er sich Kritik gefallen lassen? Hieraus destillieren wir Gründe, die für den Schritt des Vereins sprechen könnten, bevor wir diesen in einen größeren Kontext stellen und schlussendlich bewerten.
Wir sind gespannt auf eure Meinung zu unserer Analyse und freuen uns darauf, mit euch hierüber diskutieren zu können!
Klassenerhalt! Das gehört gefeiert. Und deshalb ist dies eine WOLTERS-Folge geworden, mit allen Konsequenzen: bereits nach dem ersten Schluck werfen Anna und ich das Konzept für die Folge über Bord und reden einfach über das, was uns in Bezug auf die abgelaufene Saison bewegt. Also kein chronologischer, strukturierter Rückblick, so wie ihr das von uns vermutlich erwartet habt. Aber schon mit Tiefgang, und es kommt - selten genug bei uns beiden - zu einigen Kontroversen.
Also: was lernen wir aus dieser Saison? Was können, ja müssen wir besser machen? Welche Baustellen gilt es zu beseitigen? Wie bewerten wir die handelnden Personen? Und warum steht Benny Kessel eigentlich plötzlich im Mittelpunkt einer fast schon hitzigen Diskussion?
Schluck für Schluck arbeiten wir die Saison auf und stellen fest: Klassenerhalt, und in der Rückrundentabelle vor Hannoi. Also was soll's, eine Buchung bei PVT und ab dafür!
Habt Spaß an dieser Folge, wir hatten sie beim Aufnehmen ohne Ende! Wir danken euch herzlich für eure Treue und werden auch in der nächsten Saison die Eintracht auf ihrem Weg begleiten. Bleibt uns gewogen!
Es kommt zum befürchteten Drama am letzten Spieltag! Anna und ich analysieren natürlich, wie es im Spiel gegen Regensburg soweit kommen konnte. Aber viel wichtiger ist unser Ausblick auf das Spiel in Rostock, und was uns dort erwartet. Wir lassen uns von den vielen negativen Schwingungen aus den Fankreisen nicht anstecken, sondern begründen, warum wir eine Lanze für das Team brechen und es VERDAMMT NOCHMAL angebracht ist, diesem den Rücken zu stärken, statt weiter an einer selbsterfüllenden Prophezeiung zu arbeiten.
Nach 81 fußballerisch teilweise erbarmungswürdigen, verkrampften und oft nur von der Spannung des Abstiegskampfes lebenden Geschehens auf dem Rasen ging plötzlich ab Minute 82 die Post ab. Konnten die Eintracht-Fans nach der ersten Hälfte noch tief durchatmen, dass Sandhausens Ademi gleich zweimal vor dem Tor komplett die Nerven versagten (wobei wir RTHs Leistung beim zweiten Mal nicht kleinreden wollen), wähnten sie sich nach Decarlis „Tor des eisernen Willens“ auf der Siegerstraße - nur um Minuten später die eiskalte Dusche des Ausgleichs hinnehmen zu müssen. Pure Verzweiflung machte sich breit.
Aber dieses Team ist tatsächlich mit dem aus der letzten Abstiegssaison nicht zu vergleichen. Und so machte sich Danilo Wiebe auf, nach einem Ballverlust im gegnerischen Strafraum der Welt zu zeigen, was er bei Marc Pfitzner gelernt hatte; Jan-Hendrik Marx, dass er Sonderschichten mit Flankentraining verbracht zu haben scheint; und Anton Donkor, dass sein rechter Fuß überraschenderweise eine weit größere Daseinsberechtigung hat, als nur der Fortbewegung zu dienen.
Niemand hat wohl je die in sich widersprüchliche und gerne etwas konfuse Gefühlswelt eines Eintracht-Fans besser in Worte gefasst als Anna in dieser Folge, in der sie beschreibt, was im Moment des zweiten Eintracht-Tors in ihr vorging. Am Ende stehen drei unfassbar wichtige Punkte, die nach den Rückschlägen der letzten beiden Spielen Mut machen, dass die Mission Klassenerhalt ein glückliches Ende finden wird.
Die Kollegen von Eintracht Inklusiv haben übrigens den Moment des Siegtors zum immer wieder Genießen perfekt im Stadion eingefangen: https://www.youtube.com/watch?v=4NKL1o4e2SQ&t=482s
Wenig Erfreuliches gibt es aus Sicht der Löwen über das Spiel Eintracht Braunschweig - 1. FC Magdeburg zu berichten. Weder vom Ergebnis, noch vom Spielverlauf, noch von den Begleiterscheinungen her. Trotzdem analysieren Anna und ich das Spiel gründlich und überlegen, ob und welche Auswirkungen das Ganze auf das vor uns Liegende habe könnte.
Urlaubsbedingt macht die Gegengerade eine kurze Pause und ist direkt nach dem Heimspiel gegen Sandhausen mit dann hoffentlich angenehmeren Themen wieder am Start.
Das Wichtigste vorweg: Anna sucht eine Küche - bitte auf allen Kanälen melden, wenn ihr helfen könnt! Aber immerhin ist sie nach ihrem umzugsbedingten Fehlen wieder rechtzeitig am Start, um über den wundervollen Auswärtssieg am Millerntor sprechen zu können. Wir reden nicht nur über die blitzsauberen Kontertore der Eintracht, sondern auch darüber, was das Team derzeit gut kann und stark macht.
Zwei Namen stehen besonders im Fokus: Ron-Thorben Hoffmann, den wir ab sofort nur noch #RTH aka "Der Rettungshubschrauber" nennen werden, sowie Filip "The Wall" Benković, der erneut den Offensivkräften des Gegners den letzten Nerv raubte. Ein am Ende nicht unverdienter Sieg; und auch wenn das ein oder andere Fragezeichen bleibt, kann sich Eintracht mit viel positiver Energie auf die Zielgerade der Saison bewegen. Aber Vorsicht: gewonnen ist noch gar nichts, und die wirklich entscheidenden Gegner kommen alle noch. Dranbleiben!
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