Geil Montag Podcast

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  • Sarah Seeliger (Librileo): Warum haben Kinderbücher so einen positiven Impact auf unsere Bildung?
    Frühkindliche Bildung ist sehr wichtig für die Entwicklung eines Kindes. In den ersten sechs Lebensjahren, sprich vor der eigentlichen Einschulung, werden oft schon die Weichen für’s Leben ein Stück weit gestellt. Kinder aus bildungsbürgerlichen Schichten haben in der Regel bereits am ersten Schultag einen intellektuellen Vorsprung gegenüber Kindern aus bildungsfernen Familien. Dabei können schon kleine Schritte viel bewirken - zum Beispiel regelmäßiges Vorlesen.
    Unser Gast Sarah Seeliger hat mit ihrem Mann Julius das gemeinnützige Unternehmen Librileo gegründet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Familien aus sozial schwachen Verhältnissen den einfachen Zugang zu Büchern zu ermöglichen. Zu diesem Zweck verschicken sie in regelmäßigen Abständen Bücherboxen, organisieren Veranstaltungen und klären die Eltern über die Vorteile des Vorlesens auf.
    Wir haben mit Sarah über die Trends bei Kinderbüchern, die Helden unserer Kindheit und die Konkurrenz durch YouTube und Smartphone gesprochen. Sarah hat uns erzählt, warum sie zusammen mit ihrem Mann das Unternehmen gegründet hat und wie es ist, ein echtes “Familienunternehmen” zu führen. Außerdem haben wir viel darüber gelernt, wie man geschickt das eigene Geschäftsmodell weiterentwickelt, wenn man merkt, dass der ursprüngliche Ansatz nicht so recht läuft.
    Wir stecken viel Arbeit und Herzblut in ‘Geil Montag’ und müssen diesen Aufwand auch refinanzieren. Wenn Du möchtest, dass wir den Podcast auch zukünftig regelmäßig veröffentlichen, hast Du unter www.geilmontag.de die Möglichkeit, einmalig oder monatlich wiederkehrend einen finanziellen Betrag deiner Wahl beizusteuern. Wir bedanken uns sehr herzlich für deinen Support!
    Ein großes Dankeschön auch an unseren heutigen Partner gsub. Wenn Du mehr über die Organisation und die ausgeschriebenen Stellen erfahren möchtest, findest Du hier alle Infos dazu: https://www.gsub.de/stellenangebote/
    Unseren Gast Sarah findest Du bei Instagram oder im Netz:
    https://www.instagram.com/librileo_gemeinnuetzig/
    https://librileo.de/
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    Librileo
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    Kristin Fichtner
    1 hr 10 min
  • Roger Rekless (Rapper, Autor, Aktivist): Warum verkauft ein Rapper Klopapier?
    Rassismus ist ein tief verwurzeltes Problem in unserer Gesellschaft. In der Öffentlichkeit werden dabei zumeist nur die crassesten Fälle publik, viel größer ist aber das Problem des Alltagsrassismus. Und dieses Problem betrifft uns alle. Die wenigsten von uns sind zwar überzeugte Rassisten (zum Glück!). Aber unbedachte Äußerungen oder unsensibles Verhalten gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe oder einem anderen kulturellen Background haben sich wohl die meisten von uns schon einmal zu Schulden kommen lassen. Wie gelingt es, mehr (weiße) Menschen für das Thema zu sensibilisieren und aufzuklären?
    Unser Gast Roger Rekless ist vielseitig beschäftigt. Er ist Musiker, Autor, Sozialpädagoge - aber auch Aktivist. Er selbst ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Als Schwarzer Junge machte er bereits früh in der Kindheit Erfahrungen mit Rassismus, die er in seinem Buch “Ein N* darf nicht neben mir sitzen - eine Deutsche Geschichte” verarbeitet hat. Nun hat er zusammen mit dem Sozialunternehmen Goldeimer aus Hamburg eine Crowdfunding Kampagne gestartet, um das erste anti-rassistische Klopapier auf den Markt zu bringen.
    Wir haben mit Roger leidenschaftlich über die gemeinsame Hip-Hop-Vergangenheit in der Jugend geschwelgt, haben seine Kindheit in der Bayrischen Provinz nachgezeichnet und seinen Weg zur Musik aufgezeigt bekommen. Roger setzt sich seit Jahren für antirassistische Bildungsarbeit ein und auch wir haben viel gelernt. Natürlich haben wir über die aktuelle Crowdfunding-Kampagne und die Idee zum Klopapier gesprochen, aber auch über seine Arbeit als Sozialpädagoge und den besten Döner Münchens.
    Wir stecken viel Arbeit und Herzblut in ‘Geil Montag’ und müssen diesen Aufwand auch refinanzieren. Wenn Du möchtest, dass wir den Podcast auch zukünftig regelmäßig veröffentlichen, hast Du unter www.geilmontag.de die Möglichkeit, einmalig oder monatlich wiederkehrend einen finanziellen Betrag deiner Wahl beizusteuern. Wir bedanken uns sehr herzlich für deinen Support!
    Unseren Gast Roger findest Du bei Instagram oder im Netz:
    https://www.instagram.com/rogerrekless/
    http://www.goldeimer.de/antirassismus/
    Unterstütze das Crowdfunding!
    https://www.startnext.com/toiletpaper
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    Roger Rekless
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    Kristin Fichtner
    1 hr 39 min
  • Benjamin Fredrich (Katapult Magazin): Wie gründet man das beste Magazin der Welt?
    Print ist tot. Diesen Befund würden wahrscheinlich viele von uns unterschreiben. Und ganz generell gesprochen stimmt er wohl auch. Aber wie bei den Galliern, die trotz aller Übermacht der Römer standhaft bleiben und in ihrem kleinen Dörfchen einfach so ihr Ding machen, gibt es auch im Jahr 2020 Print-Magazine, die nicht nur richtig geil sind (davon gibt es viele), sondern sich auch noch wahnsinnig gut verkaufen (davon gibt es wenige). Das gallische Dorf ist eine Stadt in der Provinz - Greifswald an der Ostsee. Und das so überaus erfolgreiche Produkt ist das Katapult Magazin.
    Wir haben uns aufgemacht in den hohen Norden, nicht nur um frische Seeluft zu schnuppern und ein leckeres Fischbrötchen zu schnabulieren, sondern auch um dem Katapult-Häuptling Benjamin Fredrich einen Besuch abzustatten. Wie kann es sein, dass ein 2015 gegründetes Magazin, noch dazu eines mit dem Themenschwerpunkt Sozialwissenschaften, in kürzester Zeit so erfolgreich ist? Inzwischen hat Katapult eine Auflage von 120.000 erreicht (Stand: 09.2020), eine halbe Millionen Fans auf Social Media, einen eigenen Verlag gegründet, mehrere erfolgreiche Bücher auf den Markt gebracht und sich ganz nebenbei auf sympathische Art und Weise mit dem Establishment der deutschen Medienlandschaft angelegt. Nächstes Ziel: mehr Abos verkaufen als der SPIEGEL.
    Wir haben mit Benjamin über Risiken und Nebenwirkungen beim Sportbogenschießen, über das Atomkraftwerk “im Vorgarten” seines Elternhauses und das zweitbeste Abi (wenn man von hinten zählt) gesprochen. Benjamin hat uns erklärt, worauf ein Diktator unbedingt achten sollte, wenn er lange an der Macht bleiben will, hat das Betriebsgeheimnis des “katapultigen Designs” gelüftet und mit uns den Ausblick auf eine große Zukunft gewagt. Außerdem haben wir erfahren, warum er kein Fan von Homeoffice ist, welche Spieler in der NBA gegenwärtig gute Karten haben und wieso Golf spielen scheiße ist. Diese Podcast-Folge ist Pflichtprogramm für alle ‘Geil Montag’-Fans!
    Herzlichen Dank an unseren Partner für diese Folge - Macenta Beans. Das Team von Gründer Mamy Dioubaté möchte die Kaffee-Region Macenta im westafrikanischen Guinea wirtschaftlich voranbringen und besten Robusta-Kaffee in die Welt und nach Deutschland exportieren. Du kannst dir den Kaffee jetzt schon kaufen, indem Du die Crowdfunding-Kampagne unterstützt: www.startnext.com/macenta-beans
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    Katapult Verlag
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    1 hr 46 min
  • Katja Filippenko (Saatgutkonfetti): Kann man mit Konfetti die Artenvielfalt fördern?
    Das Corona-Jahr 2020 ist ein Jahr ohne Party. Kein Karneval, kein Oktoberfest, Aprés-Ski, Silvester, Berghain - alles verboten, geschlossen oder schon pleite. Und dabei sehnen sich vielleicht viele von uns danach, einfach mal wieder beherzt eine Hand voll Konfetti durch die Gegend zu schmeißen und nach langer Zwangspause so richtig durchzudrehen. Kommt alles wieder, ganz bestimmt. Aber das mit dem Konfetti sollten wir uns dann trotzdem überlegen, wenn’s soweit ist. Denn Unmengen an Papier- oder Plastikschnipsel in die Umwelt zu werfen ist eigentlich ziemlich bescheuert.
    Katja Filippenko ist davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit nicht gleichbedeutend mit Verzicht sein sollte. Nur wenn es gelingt, die schönen (oft auch sinnfreien) Dinge des Lebens auf umweltfreundliche Weise zu imitieren, schafft man Akzeptanz für den dringend notwendigen ökologischen Wandel in unserer Gesellschaft. Mit Saatgutkonfetti haben Katja und ihre Co-Gründer veganes Konfetti entwickelt, das sich nicht nur nach wenigen Tagen von alleine auflöst, sondern gleichzeitig die Samen von über 20 verschiedenen Pflanzenarten enthält. Nach der Party sprießt und grünt es in der Stadt oder auf dem Festivalgelände und sorgt so für mehr Biodiversität, die so dringend benötigt wird.
    Wir haben mit Katja über Sinn und Unsinn des Karneval gesprochen, über Feiern in Corona-Zeiten und das Feuerwerk der Zukunft. Sie hat uns erzählt, warum sie ihren gut dotierten Job bei SAP aufgegeben hat, um von nun an umweltfreundliches Konfetti zu verkaufen. Außerdem haben wir gelernt, wie jede und jeder einzelne von uns mit einfachen Mitteln die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür fördern kann und darüber diskutiert, warum wir dringend ein neues Schönheitsideal in Bezug auf unsere räumliche Umgebung benötigen.
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    Katja Filippenko
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    1 hr 8 min
  • Julia Rittereiser (Kora Mikino): Ist die Periode politisch?
    Über 1,2 Mrd Frauen und menstruierende Menschen weltweit haben keinen Zugang zu den einfachsten Hygieneartikeln. Die Folgen sind verheerend. Denn die Periode sorgt somit dafür, dass patriarchale Strukturen erhalten werden, Mädchen nicht zur Schule gehen können oder Frauen wirtschaftlich und kulturell ausgegrenzt werden. Selbst in einem Land wie Deutschland ist die Menstruation immer noch eine Art Tabuthema und reiht sich somit ein in eine Vielzahl von Themen, bei denen Frauen strukturell benachteiligt sind. Ist die Periode also Privatsache oder gehört sie auf die politische Agenda?
    Unser Gast Julia Rittereiser hat sich mit ihrem Unternehmen Kora Mikino in erster Linie das Ziel gesetzt, die Periode ökologisch nachhaltiger zu machen. Denn die klassischen Einwegartikel für Frauenhygiene haben eine sehr schlechte Umweltbilanz und produzieren Unmengen von Müll. Aber natürlich geht es Julia gleichzeitig darum, anders über die Menstruation zu sprechen, ihre Kundinnen zu mehr Selbstbewusstsein zu animieren und schlicht um Produkte, die sich im Vergleich zu Tampons und Binden richtig gut anfühlen.
    Wir haben mit Julia über den Trend zu Startups im Bereich Femcare gesprochen, über Shitstorms gegen alternative Hygieneartikel und erhitzte Feminismus-Debatten auf Social Media. Julia hat uns erklärt, wie die Perioden-Panties von Kora Mikino funktionieren, mit welchen akribischen Methoden sie sich auf die Gründung und die Produktentwicklung gestürzt hat und warum sie es liebt, mit dem Deutschen Mittelstand zu kooperieren, auch wenn dort nicht immer korrekt gegendert wird. Außerdem haben wir viel über die sozialen Folgen der Periode gelernt, über die Missstände bei der Gleichberechtigung der Geschlechter diskutiert und an dieser Stelle auch herzliche Grüße an Friedrich Merz übermittelt.
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    Kora Mikino
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    Kristin Fichtner
    1 hr 22 min
  • Otmar Trenk (BEEsharing): Wie macht man sein Hobby zum Beruf?
    Die Deutschen sind bekannt als Schleckermäulchen. Im Schnitt futtern wir pro Kopf 1,1 Kilo Honig im Jahr, das muss erstmal jemand nachmachen. Aber nur 20% des hierzulande konsumierten Honigs wird auch in Deutschland produziert. Der Großteil muss importiert werden. Der Markt ist sehr intransparent und der große Preisdruck führt dazu, dass der Honig oftmals “gepanscht” wird. Das mindert nicht nur die Qualität des Produktes, sondern schmälert auch das Wohlbefinden der Bienen. Aber auch die Bestäubung wird immer schwieriger, weil zahlreiche Wildbienen-Arten vom Aussterben bedroht sind.
    Unser Gast Otmar ist eigentlich gelernter Bankkaufmann und studierter Politikwissenschaftler. Aber inzwischen widmet er sich mit seinem Unternehmen BEEsharing voll und ganz den Bienen. Was als Hobby begann, ist inzwischen zu einem Unternehmen mit Millionen-Umsatz geworden. BEEsharing betreibt nicht nur die weltweit größte Plattform zur Vernetzung von Landwirten und Imkerinnen, sondern vertreibt auch regionalen Honig höchster Qualität, sorgt für Transparenz im Markt und hilft mit technischen Tools für eine äußerst effiziente Bestäubung auf den Feldern. Aber vor allem sichert BEEsharing damit die Artenvielfalt und bereitet den Weg für eine nachhaltige Landwirtschaft
    Wir haben mit Otmar über Honig zum Frühstück, Bienen im Winterschlaf und das Imkern in der Stadt gesprochen. Er hat uns von seiner Ausbildung zum Bankkaufmann berichtet, die 2008 ein paar Tage vor dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers begann und eine entsprechend lehrreiche Zeit gewesen ist. Außerdem haben wir mit ihm über die Schwierigkeiten als Gründer in der Landwirtschaft gesprochen, über die Absurditäten der Agrarindustrie und die chinesische Honig-Mafia gefachsimpelt sowie die Wege skizziert, die wir für eine enkeltaugliche Zukunft einschlagen müssen.
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    www.beesharing.eu
    www.echtehrlicherhonig.de
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    BEEsharing
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    Kristin Fichtner
    1 hr 31 min
  • Karlsson Port (BE CLIMATE): Ist Obst und Gemüse wirklich so nachhaltig wie es scheint?
    Obst und Gemüse ist gesund, gut für’s Klima und Tiere kommen auch nicht zu Schaden. Das ist grundsätzlich richtig. Aber auch im Obst- und Gemüseanbau läuft vieles falsch. Es werden Unmengen an Wasser verschwendet, Pestizide im großen Stil eingesetzt, die Arbeitsbedingungen auf den Feldern sind oftmals nicht viel besser als in großen Schlachthöfen und CO² wird ebenfalls entlang der gesamten Wertschöpfungskette freigesetzt. Worauf sollte man beim Einkauf also achten und wie können diese Probleme gelöst werden? Darüber sprechen wir heute mit unserem Gast Karlsson Port.
    Normalerweise haben wir Gründer*innen aus der Social Business Szene bei uns im Podcast. Dieses Mal haben wir mit Karlsson bewusst jemanden eingeladen, der in einem familiengeführten Traditionsunternehmen arbeitet und perspektivisch vielleicht einmal die Unternehmensnachfolge antritt. Aber bereits jetzt ist Karlsson maßgeblich am Erfolg des Unternehmens Port International beteiligt, das in nunmehr fünfter Generation europaweit mit Obst und Gemüse handelt. So hat er mit Be Climate die erste CO²-neutrale Obstmarke der Welt ins Leben gerufen, mit der er langfristig das eigene Unternehmen und die Obst-Branche insgesamt nachhaltig verändern möchte.
    Wir haben mit Karlsson über frühes Aufstehen, die Tücken im Obst-Handel und seine Zeit auf einer Bananenplantage in Peru gesprochen. Zusammen haben wir zurückgeblickt in die Kolonialzeit, als der Handel mit Tropenfrüchten, insbesondere mit Bananen, von wenigen Firmen kontrolliert wurde, die ganze Länder in der Karibik und in Lateinamerika nach Belieben unterdrücken konnten. Die Verhältnisse haben sich zwar zum Besseren gewendet, aber Probleme wie der Klimawandel sind dringender denn je. Karlsson hat ein leidenschaftliches Plädoyer gehalten, wie der Lebensmittelhandel zukünftig nachhaltig gestaltet werden kann.
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    Leseempfehlung “Bananen-Baron” Lorenzo Dow Baker in der brandeins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/im-interesse-des-kunden/der-bananen-baron
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    Karlsson Port
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    Kristin Fichtner
    1 hr 8 min
  • Tobias Goj & Helge Weitz (Oatly): Wie wollt ihr mit Hafermilch den Klimawandel stoppen?
    Die Firma Oatly aus Schweden hat sich in den letzten Jahren durch kluges Marketing und eine klare Haltung zum Klimawandel zum Liebling von veganen und klimabewussten Kunden gemausert. Die rein pflanzlichen Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, denn sie sind nicht nur gesund, sondern auch sehr viel umweltfreundlicher als klassische Milchprodukte. Im September sah sich Oatly einem gewaltigen Shitstorm ausgeliefert, weil bei einer erneuten Finanzierungsrunde das Privat-Equity-Unternehmen Blackstone zu den Investoren zählte. Kann man trotzdem noch weiterhin unbedarft Oatly kaufen?
    Nachdem wir dieses Thema bereits vor einigen Wochen mit Martin Elwert, dem Gründer von Coffee Circle, heißt diskutiert haben und die Folge auf große Resonanz gestoßen ist, wollen wir nun natürlich auch Oatly selbst zu Wort kommen lassen. Dazu haben wir den beiden Geschäftsführern in Deutschland, Tobias Goj und Helge Weitz, einen Besuch im Berliner Büro abgestattet. Aber es wird im Gespräch nicht nur um die Causa Blackstone gehen, sondern auch um die Mission von Oatly: Das Unternehmen will den Klimawandel stoppen und die Milchindustrie auf den Kopf stellen.
    Wir haben mit Tobias und Helge über ihren bisherigen Karriereweg gesprochen, den sie größtenteils gemeinsam als Team bestritten haben. Bevor sie gemeinsam 2017 den deutschen Ableger von Oatly gegründet haben, waren sie für die Smoothie-Marke Innocent und Danone tätig. Warum für sie nun der Sinn und der gesellschaftliche Impact bei der Arbeit an erster Stelle steht, haben sie uns im Podcast erzählt. Außerdem haben wir über die großen Pläne von Oatly gesprochen, das Potential von Hafermilch und veganer Ernährung, exponentielles Wachstum und im Zuge dessen natürlich auch über die umstrittene Blackstone-Finanzierung. Reinhören lohnt sich!
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    Oatly
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    1 hr 25 min
  • Arik Meyer (SwitchUp): Wie schafft man eine faire Marktwirtschaft?
    Den Stromanbieter zu wechseln ist richtig nervig. Der Markt ist intransparent und für Laien kaum zu durchschauen. Zudem sind die Verträge, Preise und Kündigungsfristen oft nicht unbedingt kundenfreundlich. Viele Anbieter setzen auf die Trägheit der Verbraucher, was dazu führt, dass viele Menschen zuviel für ihren Strom bezahlen. Bei Versicherungen, Internet- oder Mobilfunk-Tarifen sind ähnliche Missstände zu beobachten. Arik Meyer wurde selbst beim Wechsel des Stromanbieters böse überrascht und hat aufgrund von dieser Erfahrung SwitchUp gegründet. Sein Ziel: Faire Preise für alle.
    Bevor Arik angefangen hat, sich um Fairness im Strommarkt zu kümmern, war er bei Bertelsmann und hat danach den deutschen Ableger der Hörbuch-Plattform Audible gegründet. Nach dem Verkauf von Audible an Amazon, nahm sich Arik eine dreijährige Auszeit und reiste um die Welt. Die Erfahrungen, die er auf seiner Tour sammelte, lässt er nun in den Aufbau seines neuen Unternehmens einfließen. Und dabei soll nicht nur fair mit den Kunden umgegangen werden, sondern auch mit den Angestellten.
    Wir haben mit Arik über das feste Ritual des gemeinsamen Mittagessens gesprochen, über die Kunst des Dampfgarens, Kimchi-Fermentierung und Kombucha-Zubereitung im Büro. Er hat uns erzählt, mit welcher Philosophie er SwitchUp bis dato aufgebaut hat, warum er an selbstorganisierte Teams glaubt und wie sich die persönliche Freiheit der Mitarbeitenden auch positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt. Außerdem haben wir über die faire Marktwirtschaft diskutiert, die oft noch eine Utopie ist und die Frage aufgeworfen, warum SwitchUp nicht ausschließlich Ökostrom-Tarife vermittelt.
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    SwitchUp
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    1 hr 51 min
  • Düzen Tekkal (Kriegsberichterstatterin): Wie gehst Du mit deiner Angst um?
    Wie gehe ich mit meinen eigenen Ängsten um? Wie verhindere ich, dass die Angst mein Leben bestimmt? Das haben wir uns sicherlich alle schon einmal in der ein oder anderen Form gefragt. Wenn man in einem Kriegsgebiet lebt oder von dort berichtet, so wie unser Gast Düzen Tekkal es wiederholt getan hat, stellt sich diese Frage noch sehr viel dringlicher. Angst kann dann eine existenzielle Bedeutung bekommen. Im Nachhinein kann man entweder gestärkt aus diesen extremen Erfahrungen hervorgehen oder unter Traumata leiden, die das eigene Leben noch lange negativ beeinflussen. Was entscheidet darüber?
    Düzen ist in vielerlei Hinsicht eine beeindruckende Persönlichkeit. Ihre Eltern kamen als kurdisch-jesidische Geflüchtete nach Deutschland, sie selbst wuchs mit zehn Geschwistern in Hannover auf. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin und Kriegsreporterin, engagiert sich politisch für Integration und interkulturellen Austausch und setzt sich für die Belange der jesidischen Gemeinschaft im Nordirak ein. Die von ihr mit gegründeten Organisationen Hawar und German Dream leisten einen wichtigen Beitrag bei der Integration geflüchteter Menschen und sind dafür bereits mehrfach ausgezeichnet worden.
    Wir haben mit Düzen über die emotionalen Themen Migration und Integration gesprochen, über ihre journalistische Arbeit an sozialen Brennpunkten in Deutschland und in Kriegsgebieten in Nahost und ihre eigene Familiengeschichte. Wir fanden es beeindruckend, wie sie von ihren Erfahrungen im Irak berichtet hat, von ihrem Umgang mit der eigenen Angst und den Grenzen des emotional Erträglichen. Außerdem haben wir mit ihr lebhaft über Patriotismus, den Begriff der Nation und das Grundgesetz diskutiert - ein Themenfeld, das sie nicht kampflos der AfD überlassen möchte.
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    Kristin Fichtner
    1 hr 7 min

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Wir interviewen in unserem Podcast Menschen, denen der Sinn ihrer Arbeit wichtiger ist als das große Geldverdienen. Dabei versuchen wir herauszufinden, was sie antreibt, wer oder was sie inspiriert und warum sie Arbeit für sich ganz anders definieren, als es bisher die gängige Praxis ist.

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