Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 32 – Über Geld spricht man – Geld den Kindern näher bringen
    Es gibt viele Synonyme für Geld: Asche, Flocken, Kies, Knete, Kröten, Mäuse, Moneten, Penunsen, Piepen, Schotter, Zaster… Daran kann man erkennen, wie wichtig Geld für das Zusammenwirken einer Gesellschaft ist.

    Das Geld wurde erfunden, weil man im Tauschhandel nicht flexibel genug war. Wollte z.B. jemand Stoff tauschen und es gab nur jemand anderen der einen Korb tauschen wollte, dann kam der Handel oft nicht zu Stande. Anfangs bestand das Geld aus Muscheln. Irgendwann wurden dann die ersten Münzen aus Metall in Umlauf gebracht. Diese Münzen waren aus Silber oder Gold. Doch es gab nicht genügend Rohstoffe für die Münzherstellung. Deshalb erfand man das Papiergeld. Dies war leichter zu transportieren und günstiger herzustellen. Doch es hatte einen gravierenden Nachteil. Es hat keinen Wert wie Gold oder Silber. Heutzutage werden oft Geldkarten verwendet und dann wird elektronisch das Geld hin und her überwiesen. Das geschieht mit sogenannten Konten. Vor allem kleinere Einkäufe werden aber weiterhin mit Papiergeld und Münzen getätigt.

    Häufig wird der Begriff Währung für die vom Staat anerkannte Geldart verwendet. Das bedeutet auch, dass es von Land zu Land unterschiedliches Geld geben kann, also unterschiedliche Währung.

    Hat eine Währung innerhalb der Bevölkerung stark an Vertrauen verloren, so bilden sich oft Ersatzwährungen. So gab es  in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die so genannte Zigarettenwährung. Oftmals werden auch Währungen anderer Staaten zur Ersatzwährung. Ein bekanntes Beispiel ist der Gebrauch der „Westmark“ in der DDR neben der Ostmark.

    In Russland gibt es den Rubel, in China den Yen, in den Vereinigten Staaten von Amerika den US-Dollar und in Deutschland den Euro. Das bedeutet auch, dass das Geld anders aussieht und andere Werte darstellt. Deshalb wird für den Tausch von Währungen ein sogenannter Wechselkurs festgelegt. Durch diesen Wechselkurs kann es dazu kommen, dass man mehr Geld oder weniger Geld erhält, wenn man das Geld in eine andere Währung umtauscht. Nur durch den Wert ist jedoch kein Rückschluss auf die Kaufkraft möglich. Es kann sein, dass durch einen Umtausch in eine andere Währung zwar zunächst mehr Geld zur Verfügung steht, ob mit diesem Geld jedoch auch Ware in höherem Wert gekauft werden kann, ist fraglich.

    Um Kindern Geld zu erklären, bietet sich in allererster Linie an, sie an dem Ablauf des Kaufens und Verkaufens teilhaben zu lassen. Das heißt, Ihnen den Ablauf des Bezahlens an der Supermarktkasse zu erklären, Sie mitzunehmen, wenn Geld von der Bank abgehoben wird, Ihnen die Möglichkeit zu geben mit Taschengeld zu hantieren, usw. usf.

    ‚Über Geld spricht man nicht!‘ Diesen Satz haben wir als Kinder alle irgendwann mal gehört. Und bei vielen von uns wirkt er noch bis heute nach. Und so ist es auch kein Wunder, dass die meisten Kinder nicht wissen, was ihre Eltern verdienen.

    Das Schweigen über Geldangelegenheiten ist hierzulande über verschiedene Bevölkerungsgruppen und Geschlechter hinweg verbreitet. Dabei müssen doch nicht immer gleich alle Geheimnisse verraten werden. Man kann auch über Geld reden, indem man Erfahrungen teilt.

    In den Vereinigten Staaten von Amerika plaudern die Bürger ungenierter über monatliche Lohnzahlungen und Gratifikationen. Auch über finanziellen Erfolg wird jenseits des Atlantiks gern gesprochen und zudem wird der er gern gezeigt.

    Damit Kinder ohne Hemmungen mit dem Thema Geld umgehen, sollten wir also beginnen, über Geld zu sprechen. Wir sollten über Anschaffungen sprechen, über das zur Verfügung stehende Budget, warum wir etwas nicht kaufen oder auch wie wir das Geld für eine bestimmte Sache beschaffen können.

    Eine schöne Idee, um Kinder zum Thema Sparen zu animieren, Ihnen zugleich das Aufteilen auf Geldtöpfe beizubringen und Sie für das Nachdenken über eine Ausgabe zu sensibilisieren, sind Traumalben und Traumdosen.

    Traumalben sind so etwas wie Malhefte, in die die Kinder ihre
    7 min
  • Folge 31 - mit Belohnungen experimentieren
    Wenn es darum geht, schlechte Gewohnheiten zu ändern, dann wissen wir alle, dass dies nicht von heute auf morgen gelingen wird. Muster und Angewohnheiten sind oft so tief ins uns verankert, dass Sie automatisch ablaufen und für uns als normal gelten. Diese schlechten Angewohnheiten zunächst einmal als solche zu entlarven, kann bereits einiges an Kraft kosten.

    Wenn es dann aber darum geht, diese Angewohnheiten zu ändern, fehlt oft die Motivation dazu.

    In einer älteren Folge sprachen wir bereits über die Umkehrtechnik und das überspitzt positive Darstellen der neuen Angewohnheit. Im besten Falle hat das bereits ausgereicht, um die alte Gewohnheit loszuwerden und durch eine neue dienliche Gewohnheit zu ersetzen.

    Falls dies bei Dir nicht funktioniert hat, dann schauen wir uns heute gemeinsam einmal die Gewohnheitsschleife an.

    Diese Gewohnheitsschleife besteht aus 3 Elementen

        Auslösereiz
        Routine
        Belohnung

    Im ersten Schritt geht es also bei einer schlechten Gewohnheit darum, den Auslöser zu isolieren. Wenn der Reiz auftritt, brauchst Du einen Plan, wie Du mit diesem Reiz umgehen willst. Der Reiz wird in Dir ein Verlangen hervorrufen und Du brauchst eine fest definierte Handlungsanweisung, wie Du jetzt neu auf diesen Reiz reagieren willst.  Anschließend solltest Du Dich selbst belohnen. Auch diese Belohnung solltest du im Vorhinein festlegen.

    Ich möchte Dir ein Beispiel geben.

    Nehmen wir an, Du warst den ganzen Nachmittag unterwegs und hattest Dir keine Essenstüte mitgenommen. Der Auslösereiz ist der Hunger und die Vorbeifahrt an einem Schnellrestaurant. Die alte Routine ist das Essen bei einem Schnellrestaurant und die Belohnung ist das Glücksgefühl nach dem Verzehr der Mahlzeit. Schnellrestaurants sind so konzeptioniert, dass Sie überall annähernd gleich aussehen und die Art und Weise der Bedienung standardisiert ist, so dass alles einen konstanten Reiz zur Auslösung von Kaufgewohnheiten darstellt. Die Produkte sind so aufbereitet, dass Sie bei Berührung mit der Zunge einen Schub von Fett und Salz freisetzen und das Gehirn dazu veranlassen, dieses Muster abzuspeichern.

    Wenn Du nun also die Gewohnheitsschleife erkennst und die Auslösereize und Belohnungen beobachtest, kannst Du die Routine verändern. Idealerweise solltest du auch eine neue Belohnung verwenden. In unserem Beispiel könnte die neue Routine sein, dass Du Dir ein Essenspaket für den Nachmittag mitnimmst und die Belohnung wäre beispielsweise ein besonderes Obst zum Nachtisch.

    Erst wenn das Gehirn anfängt, die neue Belohnung zu erwarten, wenn das Gehirn sozusagen ein Verlangen nach den Endorphinen spürt, hast Du Dir die neue Angewohnheit erfolgreich angeeignet.

    Versuche daher, in den kommenden Tagen einmal bewusst darauf zu achten, wo es in Deinem Leben überall Gewohnheitsschleifen gibt und versuche dann, die vorgestellte Technik anzuwenden, um die Routine zu verändern. Experimentiere dabei auch mit verschiedenen Belohnungen.

    Achte dabei bitte auf einen bewussten Umgang mit Geld. Neue Routinen sollen dafür sorgen, dass Du mehr Geld bei Dir behältst.

    4 min
  • Folge 30 – nicht unterschriebene Verträge
    In dieser Folge wollen wir über Verträge sprechen. Aber nicht über irgendwelche Verträge, sondern über nicht unterschriebene Verträge. Was meine ich damit, wirst Du Dich sicher fragen.

    Ganz einfach. Du hast sicher Ausgabenpositionen, die auf nicht unterschriebenen Verträgen beruhen. Ich meine Verträge mit neuen Klamotten, Verträge mit Zigaretten, Verträge mit Facebook.

    Falls Du Dich wunderst, warum ich hier Facebook genannt habe, will ich es Dir erklären. Verträge ohne Unterschrift kosten Dich Geld und / oder Zeit.

    Facebook kostet Dich – von Energiekosten und Internetkosten mal abgesehen – Zeit. Und Deine Zeit hat einen Wert. Ständig neue Klamotten zu kaufen, kostet Dich Zeit und Geld. Täglich 5 Zigaretten zu rauchen kostet Dich Zeit und Geld.

    Denke also bitte einmal darüber nach, welche nicht unterschriebenen Verträge Du mit Dir selbst abgeschlossen hast und schreibe Sie auf. Nimm Dir dafür bitte einige Minuten Zeit, wenn nötig schaue auch in Deine Kontoauszüge. Lasse zwischen den einzelnen Punkten noch etwas Platz für spätere Anmerkungen.

    Jetzt, wo Du diese Punkte herausgefunden und aufgeschrieben hast, führe Sie Dir bitte nocheinmal geistig vor Augen. Versetzte Dich sozusagen gedanklich in die Situation zurück, in der Du Diesen Verträge geschlossen hast.

    Und dann überlege bitte einmal, ob Du diese Vertragsbeziehung aufrechterhalten möchtest, ob Du den Vertrag kündigen willst, oder ob Du vielleicht die Konditionen dieses Vertrages verändern willst.

    Schreibe auch dazu bitte Deine Gedanken auf.

    Nun liegt es an Dir, mit diesem Blatt und alles was Du beschlossen hast, die nächsten Schritte einzuleiten. Komme ins Handeln und setze Deine Beschlüsse um.

    Wenn Du deinen Blick schärfen und nicht unterschriebene Verträge besser erkennen willst, dann brauchst Du einfach nur die Menschen in der Deiner Umgebung beobachten. Denn es gibt auch bei anderen Menschen Dinge, bei denen es sich um nicht unterschriebene Verträge handeln könnte.

    Mit dieser neuen Übung wünsche ich Dir einen bewussten Umgang mit Geld und natürlich wieder eine erfolgreiche Woche.

    3 min
  • Folge 29 – Systeme nutzen, um voran zu kommen
    Heute geht es um die beiden stärksten Treiber für finanziellen Fortschritt:

    1. Geld emotional systematisieren, indem Du ein Konzept zur Geldaufteilung verwendest.
       
    2. Nicht in Summen denken, sondern in Prozenten.

    Egal ob Du 800€ im Monat, 1500€ oder 2700€ zur Verfügung hast. Du kannst dieses Geld immer prozentual verteilen. Das hat den Vorteil, dass Du bei steigenden Einnahmen auch den Mehrbetrag gleichmäßig verteilst. Wenn Du also 10% sparst, dann sind das bei einem Einkommen vom 800€ genau 80€. Wenn Dein Einkommen aber im Laufe der Jahre auf 1500€ ansteigt, dann sparst Du bereits 150€. Wohlgemerkt im Monat. Ein System kann dir dabei helfen, emotionale Freude über höhere Einnahmen zu kontrollieren. Denn bei vielen Menschen steigen die Ausgaben im gleichen Maße wie die Einnahmen. Das bedeutet, wer bei einem Einkommen von 800€ am Ende des Monats nichts übrig behält, dem wird es mit einem Einkommen von 1500€ vermutlich genauso gehen. Es sei denn, er besitzt die richtigen Angewohnheiten und Systeme.

    In Folge 16 und 17 habe ich die Geldtöpfe thematisiert. Bist Du mit diesem System in die Umsetzung gekommen?

    Verstehe bitte, dass Du ohne die Anwendung von Systemen keinen finanziellen Fortschritt erreichen wirst. Es geht darum, bestimmte Vorgehensweisen in Bezug auf Geld in Deinem Leben anzuwenden. Nur so wirst Du es schaffen, Geld bei Dir zu behalten und mit der Zeit immer mehr Geld bei Dir zu behalten. Muster und Angewohnheiten aus der Vergangenheit sind so stark, dass Du ohne Systeme nicht vom Fleck kommst.

    Natürlich haben wir hier im Podcast schon über die Änderung von Geldangewohnheiten gesprochen und das ist wichtig, damit Du bewusster mit Geld umgehst, aber das Geld zu verwalten und aufzuteilen ist ebenfalls wichtig.

    Mache nicht den Fehler, nur das System zu verwenden ohne Deine Angewohnheiten, Prinzipien und Gedanken zu ändern.

    Mache aber auch nicht den Fehler, Deine Angewohnheiten, Prinzipien und Gedanken zu ändern, ohne ein System zu verwenden.

    Und wenn mein System nicht auf Deine Situation passt, aus welchem Grund auch immer, dann adaptiere es. Nehme die Bausteine heraus, die Dir helfen und baue andere neue Bausteine drum herum.

    Und schreibe mir auch gerne, was sich durch das Anwenden von Systemen schon alles finanziell zum Positiven verändert hat.

    3 min
  • Folge 28 – Das Gegenteil von Erfolg


    Heute wollen wir uns dem Wort Erfolg einmal nähern. Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche bzw. materielle Ziele (bspw. Einkommen) oder um emotionale bzw. immaterielle Ziele (bspw. Anerkennung) handeln.

    Du kennst vielleicht den Spruch: „Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen“. Ursprünglich bezeichnete der Begriff Erfolg lediglich die allgemeine Konsequenz eines Handelns. Teilweise wurde mit dem Wort Erfolg auch nur das Erfolgen bzw. der Verlauf eines Ereignisses beschrieben.

    Heute stehen Handeln und Erfolg in einem deutlichen und planbaren Zusammenhang. Erfolg wird als das Erreichen eines Ziels verstanden.

    Dabei gibt es zum Beispiel auch den Teilerfolg, wenn das Ziel nicht vollständig sondern nur teilweise erreicht wurde. Und es gibt den Achtungserfolg, der zwar im Vergleich zum Hauptziel hinter diesem zurückbleibt, aber aufgrund seiner absoluten Leistungshöhe von einer gewissen Bevölkerungsgruppe als achtbar empfunden wird. Der Scheinerfolg kann durch ein Ergebnis entstehen, welches zunächst als Erfolg wahrgenommen wird, sich jedoch im Nachhinein als Misserfolg herausstellt.

    Und damit sind wir an dem Punkt, auf den ich hinaus wollte.

    Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg. Misserfolg ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Erfolg. Das Gegenteil von Erfolg ist nicht zu handeln.

    Kümmere Dich also um Deine Finanzen und finanzieller Erfolg wird Dir folgen.

    Investiere 1 Tag im Monat, um Dich mit Deinen Finanzen zu beschäftigen. Mache diesen Tag zu Deinem Finanztag.
    Beschäftige Dich mit Deiner finanziellen Situation, denke über neue Einnahmemöglichkeiten nach, bilde dich weiter, usw.

    Nur durch Handlungen wird sich Deine finanzielle Situation verbessern.
    3 min
  • Folge 27 – Tauschgeschäfte


    In der letzten Folge ging es ja um Deine Gedanken und Deine Geisteshaltung. Wir haben gelernt, dass die Gedanken zu Gefühlen führen, diese wiederum zu Handlungen führen, und daraus dann Ergebnisse zu Stande kommen, die dann unsere Etappen des Lebens werden.

    Heute möchte ich Dir eine Geschichte vorstellen, bei der dieses Gedankenprinzip nach meinem Dafürhalten sehr gut angewendet wurde.

    Ich rede vom Tauschgeschäft „Büroklammer in Haus“. Du fragst dich jetzt sicher, ob das geht. Natürlich geht das, und ein Mann namens Kyle MacDonald aus Kanada hat es gemacht.

    Er war damals 25 Jahre alt und wollte eine rote Büroklammer per Kettentausch in ein Haus verwandeln. Er hat darüber sogar ein Buch geschrieben.

    Er fing an, die Büroklammer in einen Kuli aus Holz in Form eines Fischs zu tauschen. Es folgte später ein Campingkocher und irgendwann ein Nachmittag mit Rockstar Alice Cooper.

    Nach 1 Jahr und 14 Tauschgeschäften gelang es ihm, eine Nebenrolle in einem Film von US-Schauspieler Corbin Bernsen in ein Haus zu tauschen.

    Dort zog Kyle MacDonald dann auch ein.

    Sein Buch heißt übrigens „One Red Paperclip“ und wurde bereits ins Deutsche übersetzt.

    Falls Du also bisher gedacht hast, Deine Gedanken könnten Dein Handeln und Dein Leben nicht verändern, so kann ich nur sagen: Es gibt Beweise dafür, dass es funktioniert. Also probiere es bitte aus.
    2 min
  • Folge 26 – Wie Deine Gedanken Dein Leben bestimmen


    Das Deine Gedanken darüber entscheiden können, wie Dein Leben verläuft, das klingt im ersten Moment sicher erst einmal etwas verrückt. Aber wenn man sich dem Thema einmal nähert, dann wird es schon etwas klarer. Denn zwischen Deinen Gedanken und dem Verlauf Deines Lebens stehen natürlich noch Zwischenschritte.

    Um es für Dich etwas klarer zu machen, habe ich diese Kette von Schritten einmal zusammengefasst.

    Gedanken -> Gefühle -> Handeln -> Ergebnisse -> Etappen des Lebens

    Gedanken führen zu Gefühlen

    Gefühle führen zu Handlungen

    Handlungen führen zu Ergebnissen

    Und Ergebnisse führen zu Etappen unseres Lebens

     

    „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab“, sagte einst Marc Aurel.

    Und da scheint etwas dran zu sein. Wenn wir es also schaffen, positive und dienliche Gedanken zu haben, dann führen diese zu positiven und dienlichen Gefühlen, diese wiederum zu positiven und dienlichen Handlungen und diese wiederum zu positiven und dienlichen Ergebnissen.

    Um an einem Vorhaben oder einem Ziel dranzubleiben, sollten wir also an das Gelingen unseres Vorhabens oder Ziels denken. Falls Du das Gefühl hast, dass Du Deinem Vorhaben oder Ziel nicht näher kommst, dann überlege bitte einmal, ob Du eine positive Einstellung und Begeisterung für Dein Vorhaben oder Ziel hast. Oder besser gesagt, ob du das „Warum?“ kennst und das Ergebnis bereits vor dem inneren Auge siehst?

    Das macht einen großen Unterschied, denn im letzteren Fall sind wir von innen heraus motiviert (also intrinsisch motiviert) und können unser Gefühl spüren, dass wir beim Erreichen unseres Vorhabens oder Ziels haben werden.

    Trainer und Profisportler arbeiten auch mit Bildern im Kopf. Sie führen sich den gelungenen Spielzug, den sogannten „Schuss ins Schwarze“ immer wieder vor Augen. Sie fokussieren sich auf diesen Moment.

    Langfristig besonders hilfreich für diese Methode ist der Tagesrückblick mit anschließender „Tagesoptimierung im Geiste“. Und dabei hilft Dir das Finanz-Erfolgsjournal aus Folge Nr. 21.

    Dieses Journal könntest du also noch um folgenden Punkt erweitern:

        In dieser Situation hätte ich gerne anders gehandelt

    Deine Gedanken sind also wichtig, um finanzielle Ziele zu erreichen. Daher ist es für Dich wichtig, zu erkennen, welche Gedanken Dich beherrschen. Zudem solltest Du darauf achten, welche Wörter Du benutzt und ob diese Wörter negative Prägungen enthalten. Wenn Du merkst, dass Deine Gedanken in einer bestimmten Situation negativ und nicht dienlich sind, dann versuche bitte, an das Gegenteil zu denken.

    Positive und dienliche Gedanken wären zum Beispiel:

        Ich bin bereit, dass Geld in mein Leben fließen kann
        Geld ist mein Freund

    In den Folgen 4, 12 und 17 sprachen wir bereits über Deine Geldangewohnheiten. Wenn Du Dir bereits neue dienliche Gewohnheiten in Deinem Leben angeeignet hast und das Wissen aus diesem Podcast abgespeichert hast,  dann möchte ich Dir heute gratulieren.

    Denn das Wissen und Deine Gewohnheiten kann Dir keiner mehr nehmen, höchstens das Geld. Aber das kannst Du Dir jederzeit wieder erarbeiten. Dank Deinem Wissen und Deinen Gewohnheiten.

    Gedanken sind wie ein Samenkorn. Wenn du ein Samenkorn siehst, dann sehe vor Deinem geistigen Auge bitte nicht nur das Samenkorn, sehe nicht nur den Trieb, sehe nicht nur den Baum, sehe nicht nur die weiteren Samen dieses Baumes, sondern sehe den ganzen Wald, der aus diesem einen Samenkorn eines Tages entsteht.

    Schließen möchte ich mit einem Zitat von Albert Schweitzer:

    „Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“
    5 min
  • Folge 25 - Prinzipien und Standards

    Wenn Du sagst, ich bin stark, ich habe einen eisernen Willen und einen langen Atem, dann ist das schon mal gut, um finanziell erfolgreich zu werden. Aber ich verrate Dir heute noch ein Geheimnis.

    Prinzipien sind stärker als Willenskraft. Du brauchst also noch ein Prinzip obendrauf. Was meine ich mit Prinzip? Ein Prinzip ist ein fester allgemeiner Grundsatz, nach dem jmd. lebt. Und eine Angewohnheit etwas, das jmd. gewohnheitsmäßig tut.

    Wenn Du Dir also etwas zu einer Gewohnheit machst und diese Gewohnheit als ein Prinzip zu Grunde legst, dann hast du so etwas wie einen Erledigungsautomatismus.

    Ich rede von dem Prinzip, wie du Geld behältst.

    Überlege bitte heute einmal, wie du Geld behalten kannst. Nimm Dir ein Blatt und schreibe alle Ideen auf, die Dir gerade in den Sinn kommen.

    Hier zwei Beispiele:

    • Ich lege mir einen Zettel in das Portemonnaie, auf dem Steht „Brauche ich das wirklich?“
    • Ich prüfe meine Kontoauszüge und schreibe mir auf, welche Positionen ich gerne verringern oder vermeiden will.

    Und jetzt bist Du an der Reihe. Schreibe Deine Ideen auf.

     

    Du hast nun eine Liste erstellt. Überlege bitte, welche Sachen Du davon leicht zu einer Gewohnheit machen kannst. Im nächsten Schritt versuche bitte für Dich herauszufinden, ob diese Angewohnheit mit Deinen bisherigen Grundsätzen zum Thema Geld, nach denen Du lebst, übereinstimmt. Falls nein, dann denke bitte darüber nach, ob Du Deine Grundsätze, also Deine Prinzipien ändern willst. Sei Dir bitte bewusst, dass es hier einen wichtigen Zusammenhang gibt, um Deine finanzielle Ziele erreichen zu können.

    Ein weiterer Punkt, um finanziell zu wachsen, ist die Erhöhung Deiner Standards. Was meine ich damit? Überlege immer was Du erreichen willst und vergleiche Dich dann mit Dir selbst, anstatt mit anderen. Vergleiche Deinen momentanen Zeitpunkt mit dem, was Du erreichen wolltest und die Wege finden sich. Das ist die nächst höhere Stufe im Vergleichen.

    Ich wiederhole das noch einmal: Vergleiche Dich nicht mit anderen Menschen sondern mit Dir selbst.

    Hol bitte deinen Zettel aus Podcast Folge Nr. 8 raus, in der es um Deine finanziellen Ziele ging. Vergleiche dann bitte Deinen momentanen Zeitpunkt mit Deinem Ziel. Schreibe sozusagen den aktuellen Status auf und anschließend, was noch fehlt, um das Ziel zu erreichen.

     

    Ich freue mich, dass Du nun weißt, welche Schritte noch zu gehen sind, um Deine finanziellen Ziele zu erreichen.

    4 min
  • Folge 24 - Verdienen kommt von Dienen
    Hast Du dich schon einmal gefragt, warum Menschen unterschiedlich viel Geld verdienen?

    Henry Ford, der Mann hinter der Automarke Ford, sagte einst: „Vor dem Verdienen steht das Dienen.“

    Und Albert Einstein schoss in dieselbe Kerbe mit folgendem Satz: „Es ist die hohe Bestimmung des Menschen, mehr zu dienen als zu herrschen.“

    Ein weiteres Zitat stammt von Rudolf Diesel: „Der Große lebt nicht für sich, sondern für alle.“

    Wir halten also fest: Dienen ist notwendig um zu verdienen. Wer anderen Menschen in außergewöhnlicher Weise dient, wird in außergewöhnlicher Weise Geld verdienen können. Viele Menschen wollen zuerst verdienen – und dann dienen. So funktioniert es aber nicht. Weder in der Natur noch in Beziehungen zwischen Menschen und auch nicht Beruf.

    Der Landwirt weiß: Wir müssen zuerst säen – dann erst können wir ernten.

    Beim Dienen gibt es mehrere Aspekte zu beachten

        Menschen zu helfen, indem man genau die Stelle herausfindet, an der der Schuh drückt
        Sich einer Sache unterordnen zu können
        Bedürftige Menschen zu unterstützen

    Es geht also darum, welche Bedeutung wir dem Leben geben. Wenn es für uns darum geht, wem wir alles Dienen können, rückt das Verdienen zwar zunächst in den Hintergrund. Das Verdienen folgt dem Dienen aber auf dem Fuße. Überlege also einmal, wem Du alles dienen könntest und mit welcher Sache Du diesen Menschen dienen könntest. Das kann natürlich auch eine unterschiedliche Sache sein. Glück und Erfüllung erfährt der Mensch durch Dienen und Geben.

    Und damit sind wir bei der Frage: Macht Geld glücklich? Nein, nur der Zweck. Was meine ich damit? Wir müssen wissen, warum wir Geld verdienen wollen. Wir brauchen diese Antwort. Also mache Dir bitte einmal Gedanken, was Dein Zweck für Geld ist.

    Es ist klar, dass Du damit Deine laufenden Kosten decken musst. Ich meine den Zweck, der hinter dem Wunsch steht, mehr Geld zu verdienen. Was machst Du dann mit diesem mehr an Geld?

    Nimm Dir bitte ein Blatt Papier und schreibe das für Dich auf.

    Hier drei Beispiele:

        Ich werde die Jugendarbeit in meiner Stadt finanziell unterstützen.
        Ich werde das Geld in die Entwicklung einer Produktidee stecken.
        Ich werde das Geld in ein Seminar investieren um Spezialwissen aufzubauen.

    Und jetzt bist Du an der Reihe. Schreibe einfach alles auf, was Dir einfällt, ohne Wertung. Das nennt man übrigens Brainstormen.

    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Liste. Sie kann die Basis sein, Deinem Streben nach mehr Geld einen Sinn zu geben. Mit Sinn wird vieles klarer. Arbeite in den kommenden Tagen weiter an dieser Liste und mache Dir Gedanken zu den einzelnen Punkten, die du aufgeschrieben hast.
    4 min
  • Folge 23 - Lieder über Geld

    Heute wird es musikalisch. Es geht um Songs mit Bezug zum Thema Geld.

    „Taler, Taler, du musst wandern“ ist nicht nur ein Lied sondern auch ein Spiel für Kinder. Der Text lautet wie folgt:

    Taler, Taler, du musst wandern,

    von der einen Hand  zur andern.
    das ist schön, das ist schön,
    Taler lass dich ja nicht seh'n

    Auch die Beatles haben das Geld einmal thematisiert, und zwar im Jahre 1969. In dem Lied heißt es:

    You never give me your money

    You only give me your funny paper

    Das bedeutet auf Deutsch so viel wie: Du gibst mir niemals dein Geld. Du gibst mir nur dein lustiges Papier.

    Ein anderer Klassiker stammt von ABBA - Money Money Money

    Ich schufte Tag und Nacht,

    damit ich die Rechnungen bezahlen kann,
    die ich nun mal bezahlen muss.
    Ist das nicht traurig?
    Und es sieht ganz so aus,
    als ob nie auch nur ein Cent für mich übrigbleibt.

    Und bei dem Titel Geld von Rio Reiser heißt es

    Geld macht nicht glücklich

    Es beruhigt nur die Nerven
    Und man muss es schon besitzen
    Um's zum Fenster rauszuwerfen

    She works hard for the money von Donna Summer

    Es ist schon ein Opfer, da Tag für Tag

    Für wenig Geld arbeiten zu müssen
    Nur die Trinkgelder als Lohn zu bekommen
    Doch es zahlt sich aus,

    Sie weiß bescheid,
    Dass sie ihre schlechten Zeiten hinter sich hat
    Sie weiß bescheid,
    Jetzt kommen die guten Zeiten

    Musik behandelt das Thema Geld und Materialismus manchmal gesellschaftskritisch, aber auch oft aus einer Perspektive, wie die Gesellschaft über Geld denkt. Sei hier bitte vorsichtig, denn diese Ansichten müssen nicht deine Ansichten sein.

    Was ich als sinnvoll aus den genannten Lieder herausholen kann, möchte ich jetzt nochmal zusammen fassen

    1. Geld muss in Bewegung sein um sich vermehren zu können oder Gutes zu tun.
    2. Geld ist Währung und der Wert besteht zum größten Teil aus Vertrauen. Der Wert von Papiergeld oder Münzen liegt bei wenigen Cents. Sei Dir dessen bewusst.
    3. Wenn Du derzeit noch arbeiten gehst, um Deine Rechnungen zu bezahlen, dann fange jetzt an mein System der Geldtöpfe anzuwenden und Dich selbst zuerst zu bezahlen. Nutze auch den Sparautomatismus, um Dich aus Deiner Situation zu befreien.
    4. Geld zu haben macht Dich nicht zu einem besseren Menschen, aber es lässt Dich besser schlafen. Geld ermöglicht Dir, bestimmte Dinge zu tun.
    5. Denke daran: Finanzieller Erfolg kommt nicht über Nacht. Kontinuierliche und fokussierte Arbeit an deiner finanziellen Situation wird Dich aber langfristig auf jeden Fall weiterbringen. Mache Dir das immer bewusst
    4 min

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