Das Deine Gedanken darüber entscheiden können, wie Dein Leben verläuft, das klingt im ersten Moment sicher erst einmal etwas verrückt. Aber wenn man sich dem Thema einmal nähert, dann wird es schon etwas klarer. Denn zwischen Deinen Gedanken und dem Verlauf Deines Lebens stehen natürlich noch Zwischenschritte.
Um es für Dich etwas klarer zu machen, habe ich diese Kette von Schritten einmal zusammengefasst.
Gedanken -> Gefühle -> Handeln -> Ergebnisse -> Etappen des Lebens
Gedanken führen zu Gefühlen
Gefühle führen zu Handlungen
Handlungen führen zu Ergebnissen
Und Ergebnisse führen zu Etappen unseres Lebens
„Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab“, sagte einst Marc Aurel.
Und da scheint etwas dran zu sein. Wenn wir es also schaffen, positive und dienliche Gedanken zu haben, dann führen diese zu positiven und dienlichen Gefühlen, diese wiederum zu positiven und dienlichen Handlungen und diese wiederum zu positiven und dienlichen Ergebnissen.
Um an einem Vorhaben oder einem Ziel dranzubleiben, sollten wir also an das Gelingen unseres Vorhabens oder Ziels denken. Falls Du das Gefühl hast, dass Du Deinem Vorhaben oder Ziel nicht näher kommst, dann überlege bitte einmal, ob Du eine positive Einstellung und Begeisterung für Dein Vorhaben oder Ziel hast. Oder besser gesagt, ob du das „Warum?“ kennst und das Ergebnis bereits vor dem inneren Auge siehst?
Das macht einen großen Unterschied, denn im letzteren Fall sind wir von innen heraus motiviert (also intrinsisch motiviert) und können unser Gefühl spüren, dass wir beim Erreichen unseres Vorhabens oder Ziels haben werden.
Trainer und Profisportler arbeiten auch mit Bildern im Kopf. Sie führen sich den gelungenen Spielzug, den sogannten „Schuss ins Schwarze“ immer wieder vor Augen. Sie fokussieren sich auf diesen Moment.
Langfristig besonders hilfreich für diese Methode ist der Tagesrückblick mit anschließender „Tagesoptimierung im Geiste“. Und dabei hilft Dir das Finanz-Erfolgsjournal aus Folge Nr. 21.
Dieses Journal könntest du also noch um folgenden Punkt erweitern:
In dieser Situation hätte ich gerne anders gehandelt
Deine Gedanken sind also wichtig, um finanzielle Ziele zu erreichen. Daher ist es für Dich wichtig, zu erkennen, welche Gedanken Dich beherrschen. Zudem solltest Du darauf achten, welche Wörter Du benutzt und ob diese Wörter negative Prägungen enthalten. Wenn Du merkst, dass Deine Gedanken in einer bestimmten Situation negativ und nicht dienlich sind, dann versuche bitte, an das Gegenteil zu denken.
Positive und dienliche Gedanken wären zum Beispiel:
Ich bin bereit, dass Geld in mein Leben fließen kann
Geld ist mein Freund
In den Folgen 4, 12 und 17 sprachen wir bereits über Deine Geldangewohnheiten. Wenn Du Dir bereits neue dienliche Gewohnheiten in Deinem Leben angeeignet hast und das Wissen aus diesem Podcast abgespeichert hast, dann möchte ich Dir heute gratulieren.
Denn das Wissen und Deine Gewohnheiten kann Dir keiner mehr nehmen, höchstens das Geld. Aber das kannst Du Dir jederzeit wieder erarbeiten. Dank Deinem Wissen und Deinen Gewohnheiten.
Gedanken sind wie ein Samenkorn. Wenn du ein Samenkorn siehst, dann sehe vor Deinem geistigen Auge bitte nicht nur das Samenkorn, sehe nicht nur den Trieb, sehe nicht nur den Baum, sehe nicht nur die weiteren Samen dieses Baumes, sondern sehe den ganzen Wald, der aus diesem einen Samenkorn eines Tages entsteht.
Schließen möchte ich mit einem Zitat von Albert Schweitzer:
„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“