Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 12 - Morgenroutine
    Wir sprachen  in den letzten beiden Folgen über die Macht von Fokus, Kontinuität und Disziplin. Heute möchte ich Dir eine Methode vorstellen, mit der Dir die Umsetzung sehr wahrscheinlich noch leichter fallen wird. Ich rede von einer Methode, die Du in Deinen Alltag integrieren kannst und die irgendwann zu einer Angewohnheit wird.

    Wir sind das, was wir wiederholt tun.

    Ich wiederhole diesen Satz noch einmal. Wir sind das, was wir wiederholt tun. Wenn wir also jeden Morgen eine feste Routine haben, mit der wir uns finanziell fit machen für den Tag, dann wird dies auf Dauer gesehen einen enorm positiven Effekt auf unsere finanziellen Ergebnisse haben. Ich rede nicht davon, verbissen zu werden, sondern bewusst im Umgang mit Geld. Geld ist eine Energiequelle, wenn Sie richtig eingesetzt wird. Geld kann für Dich einen Energie sein, wenn Du es empfängst, und Geld kann für andere eine Energie sein, wenn Du es an sie weitergibst, aber es kann zugleich auch eine  Energie für Dich sein, wenn Du es weitergibst. Das funktioniert dann, wenn die Weitergabe des Geldes mit Deinen Werten und Deinem Lebenssinn übereinstimmt, oder wenn Du dafür ein Produkt oder eine Dienstleistung erhältst, die Dich persönlich reifen lassen oder Dir eine Abkürzung auf Deinem Weg zur Erreichung deiner Ziele ebnet.

    Doch zurück zur Morgenroutine. In einer der zurückliegenden Folgen sprachen wir bereits über Geldangewohnheiten. Ich hatte Dir als Beispiel gegeben, in Deinen Spiegelschrank im Bad einen Zettel zu befestigen auf dem Deine neuen Glaubenssätze stehen. Wenn Du jetzt schon seit einigen Wochen diesen Zettel jeden Morgen beim Zähneputzen liest, hast Du in gewisser Weise schon eine Art Morgenroutine etabliert.

    Wie wäre es, wenn Du jetzt noch Deine bereits visualisierten Träume jeden Morgen ansehen und dazu Deine Glaubenssätze mehrmals laut zu Dir selbst sprechen würdest. Klingt komisch, aber probiere es bitte einfach mal aus. Dein Geist ist darauf trainiert, das als Wahr anzusehen, was er oft hört.

    Das kennst Du vielleicht aus andren Situationen – jedoch im negativen Sinne – wenn jemand andauern über Dich meckert und sagt, Du bist nicht gut genug, oder Du bist nicht fleißig genug oder etwas anderes. Wenn man das oft genug gehört hat, denkt man es irgendwann selbst. Und genau dieses Prinzip wenden wir nun im positiven an.

    Wir sagen uns, was wir sind, damit wir es werden.

    Klingt komisch. Deshalb wiederhole ich das nochmal. Wir sagen uns, was wir sind, damit wir es werden.

    Der Satz braucht einen Moment, bis er verstanden ist. Ich weiß das aus eigner Erfahrung.  Denke nochmal an den Satz vom Anfang dieser Folge:

    Wir sind das, was wir wiederholt tun.

    Vielleicht verstehst Du diesen Satz jetzt schon etwas besser. Also bitte nehme dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe auf, was Du alles in deine Morgenroutine integrieren möchtest. Das Lesen der Glaubenssätze und das Ansehen Deiner visualisierten Träume sollten auf jeden Fall dazu gehören. Aber vielleicht willst Du noch etwas anderes hinzufügen. Vielleicht Atemübungen, oder vielleicht eine bestimmte Sache zum Frühstück, oder oder…

    Versuche einen Rahmen zu schaffen, mit dem Du dich wohlfühlst, denn dann wirst du spüren, dass es Sinn macht, sich mit finanziellem Erfolg zu befassen. Und dann hast Du Deinen natürlichen Antrieb, der den Mechanismus am Laufen hält.

    Morgenroutine soll keine Last sein, sie soll Dir helfen, etwas zur Angewohnheit werden zu lassen. Dazu muss es aber auch Freude bereiten.

    Ich bin gespannt, was Du aufgeschrieben hast. Wenn du willst, schreibe es mir auf meinem Blog geldbewusst.wordpress.com in die Kommentare oder sende mir einen Nachricht über das Kontaktformular.

    Und jetzt viel Freude beim Ausprobieren. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    4 min
  • Folge 11 – Sparen als Selbstläufer: Deshalb sind Taschengeld und Freizeit-Budget so wichtig

    Sparen muss Spaß machen, sonst bist Du nicht motiviert. Und Spaß hast

    Du nur dann, wenn Du es auch etwas positives erlebst. Deshalb ist es so
    wichtig, dass Du Dir aus dem Delta zwischen Einnahmen und festen
    Ausgaben auch ein Budget für Freizeitaktivitäten und Spaß sowie ein
    Taschengeld zuteilst. Was meine ich damit genau? Du brauchst Geld für
    einen Kinobesuch, oder eine Kanufahrt oder für ein Essen im Restaurant.
    Dinge bei denen Du Fülle empfindest, bei denen Du empfindest, dass es
    Dir gut geht, auch im finanziellen Sinne.

    Es wäre falsch zu sparen

    und sich nicht für diese Arbeit zu belohnen. Denke daran, bezahle dich
    immer zuerst, bevor Du andere Menschen bezahlst. Also vergebe am
    Monatsanfang konsequent Dein Budget für Freizeitaktivitäten und Spaß
    sowie ein Taschengeld. Es ist enorm wichtig für Dein Wohlbefinden. Und
    Wohlbefinden ist wiederum wichtig für Deine Motivation zu sparen.

    Denn es ist ein Kreislauf:

    Sparen

    -> Vermögen vergrößert sich -> Positives Erlebnis ->
    Geldentnahme für Freizeit / Spaß sowie Taschengeld (Belohnung) ->
    Motivation, weiter zu sparen -> Vermögen vergrößert sich weiter ->
    Positives Erlebnis -> usw…. 

    Du siehst, es ist ein

    fortlaufender Kreislauf, der sich selbst am Laufen hält, wenn Du die
    Regel befolgst und Dir ein Budget für Freizeitaktivitäten und Spaß sowie
    ein Taschengeld zuteilst.

    3 min
  • Folge 10 - Vereinfachung: Der Hebel, um Geld übrig zu behalten

    Gegenstände kosten Geld, da sind wir uns sicher einig. Und wenn Du

    ehrlich bist, brauchst Du manche Gegenstände, die Du besitzt, nur sehr
    selten oder gar nicht. Die Frage ist also, ob wir etwas vereinfachen
    können. Damit meine ich, dass wir Dinge weglassen oder einfacher machen.

    Hier

    ein Beispiel. Zum Kochen braucht man Töpfe, soweit klar. Man benötigt
    sicher auch mal einen kleinen und einen großen Topf. Aber man braucht
    keine Töpfe in 10 verschiedenen Größen. Wenn Du einen kleinen Topf,
    einen mittelgroßen Topf und einen großen Topf hast, solltest Du sicher
    zurechtkommen. Und im Zweifelsfall kannst Du Dir sicher noch einen Topf
    ausleihen, falls Du mal 4 Töpfe gleichzeitig brauchst. Das spart

    • Anschaffungskosten
    • Platzkosten zum Aufbewahren der Töpfe
    • Zeit

    Weniger

    Hab und Gut bedeutet weniger Platzbedarf und damit weniger Zeitaufwand
    zum Aufräumen, Reinigen, Instandhalten. Und damit sind wir wieder beim
    Thema Geld. Wenn Du es schaffst, viele Dinge zu vereinfachen, sparst Du
    automatisch Geld. Das ist unumgänglich. Dafür musst Du nur Deine Muster
    und Gewohnheiten ändern.

    Darum mache Dir einmal bewusst, was Du

    derzeit alles besitzt und was Du davon wirklich benötigst und was sehr
    selten oder gar nicht. Überlege dann, wie Du künftig vermeiden kann,
    solche überflüssigen Anschaffungen zu tätigen. Setzte es im Alltag um,
    indem Du Dich bei jeder Anschaffung fragst „Ist das wirklich notwendig?“
    oder „welchen Nutzen bringt mir diese Anschaffung?“

    Vereinfachung

    benötigt Zeit und auch eine Veränderung in Deinem Unterbewusstsein.
    Wenn materielle Fülle bisher dafür steht, dass Du Dich z.B. glücklich
    fühlst, dann wird es Dir sehr schwer fallen, etwas zu vereinfachen. Wenn
    Du materielle Fülle aber als Belastung empfindest, weil Du den damit
    verbundenen zeitlichen Aufwand und auch finanziellen Aufwand (damit
    meine ich die Raumkosten) spürst, dann wird es Dir leichter fallen,
    etwas zu vereinfachen.Wenn Du also etwas vereinfachen möchtest in Deinem
    Leben, dann musst Du Deine jetzige Situation überspitzt negativ
    darstellen, damit Du einen inneren Antrieb bekommst, etwas zu ändern. Anders herum musst Du Deine Wunschsituation überspitzt positiv darstellen, damit Du einen Antrieb hast, darauf hin zu arbeiten.
    Auch hierbei kannst Du wieder die Visualisierungstechnik für Deine
    Wunschsituation benutzen. Suche Dir Bilder, die du mit Deiner
    Wunschsituation verknüpfst und sehe Dir diese Bilder täglich mehrmals
    an. Mit der Zeit wird Dir Dein Unterbewusstsein dabei helfen, auf Deine
    Wunschsituation hinzuarbeiten.

    4 min
  • Folge 9 - Für wen und wofür arbeitest Du?

    Versuche bitte einmal für Dich die Frage zu beantworten, für wen Du arbeitest. Für Dich?

    Und beantworte dann als Zweites, wofür Du arbeitest. Um andere Leute zu bezahlen? Für deinen Vermögensaufbau?

    Ich

    hatte Dir letzte Woche die Prozentuale Aufteilung meiner Differenz
    zwischen Einnahmen und festen Ausgaben vorgestellt. Damit bezahle ich
    mich zuerst selbst. Es ist wichtig, dass Du dies so handhabt, weil es
    unterbewusst einen großen Effekt auf die Wertschätzung gegenüber Geld
    hat. Und es stärkt Dein Empfinden zum Thema Reichtum, Du wirst dich
    beschenkter fühlen.

    Bist Du heute finanziell mehr wert, als vor

    einem halben Jahr? Bitte versuche diese Frage einmal zu beantworten. Es
    ist nicht wichtig, was Du als Mensch wert bist, sondern was Dein Wissen
    monetär wert ist.

    Finanzieller Fortschritt kommt nicht über Nacht,

    es ist eine Folge kontinuierlicher Arbeit über einen sehr langen
    Zeitraum. Es ist wichtig, dass Du Dir das jeden Tag vergegenwärtigst,
    damit du dran bleibst. Es kommt der Tag, an dem Du Deine Ziele erreicht
    haben wirst und dann Deine Träume erfüllen kannst.

    Vielleicht

    merken andere Menschen in Deinem Umfeld erst an diesem einen Tag, dass
    du deine finanziellen Ziele erreicht hast. Mach dich unabhängig von der
    Anerkennung anderer Menschen. Diese verstehen meist nicht, auf welchem
    Weg Du dich befindest.

    Bleibe auf Deinem Weg und bezahle Dich monatlich immer selbst, indem Du dein Geld auf Geldtöpfe aufteilst.

    5 min
  • Folge 8 - Deine finanziellen Ziele

    Ist unser Wissen über das Thema Geld beim Klapperstorch stehen

    geblieben? Das hat zumindest Prof. Bernd Senf in einem Interview so
    gesagt, welches ich neulich auf YouTube gesehen habe.

    Heute wollen

    wir über Deine finanziellen Ziele sprechen. Wo willst du mit 30 Jahren,
    40 Jahren oder 50 Jahren stehen? Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe
    auf, welche finanziellen Ziele du zu Deinem nächsten runden Geburtstag
    erreichen willst.

    Was hat sich bei Dir getan, seitdem Du dich mit dem Thema Finanzen beschäftigst? Schreibe auch dies auf.

    Deine

    Finanzen müssen so gut werden, wie sie werden können, damit Du so leben
    kannst, wie Du leben willst – über diesen Satz habe ich die letzten
    Tage sehr nachgedacht. Er soll Dir Inspiration geben, auch über Deine
    finanziellen Ziele nachzudenken.

    Ein Garant für das Erreichen von

    Zielen ist Disziplin. Das Wort bedeutet, dass man etwas kontinuierlich
    und mit einer gewissen Intensität durchführt; dass man fokussiert dran
    bleibt. Das ist z.B. wichtig, um Deine Einnahmen und Ausgabensituation
    zu verbessern.

    • Wenn Du diese Einnahmen und
    Ausgabenaufstellung erstellt hast und damit angefangen hast, Ausgaben zu
    senken, dann hast Du am Anfang vielleicht schon große Erfolge erzielt,
    indem Du eine größere Geldposition gestrichen oder gekürzt hast. Wenn Du
    länger dabei bist, kann es jedoch sein, dass Du nur noch kleinere
    Beträge optimieren kannst. Auch dann ist es wichtig, dran zu bleiben.
    Auch kleine Steigerungen der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben
    sind langfristig extrem wichtig.

    Kümmere Dich also kontinuierlich um Deine Einnahmen und Ausgaben.

    • Wenn
    es Dir hilft, dann visualisiere Deine finanziellen Ziele, erstelle
    dafür ein sogenanntes Traumalbum. Lege Dir einen Zettel ins Portmonee
    mit einem Satz, der Dir beim Einkaufen einen Denkanstoß gibt, ob es
    wirklich sinnvoll ist, diesen oder jenen Gegenstand zu kaufen.
  • Arbeite jeden Monat an dieser Situation, immer wenn Du deine Einnahmen und Ausgabensituation auswertest.
  • Ich

    stelle jeden Monat Einnahmen und festen Ausgaben gegenüber, ermittle
    die Differenz und teile diesen Betrag dann auf verschiedenen Geldtöpfe
    über eine Prozentrechnung auf.

    • Ein Topf Taschengeld zur freien Verfügung
    • Ein Topf für Weiterbildung
    • Ein Topf für Rücklage
    • Ein Topf für monatlichen Lebensunterhalt (Essen, Trinken, Drogerie etc.)
    • Ein Topf für Freizeit/Spaß

    Mir hilft dieses Schema dabei, mit Geld diszipliniert umzugehen. Wenn Du willst, probiere dieses Schema auch einmal aus.

    10 min
  • Folge 7 - Eure Erfahrungen mit dem Umprogrammieren von Glaubenssätzen

    Heute geht es um Eure Hinweise und Erfahrungen beim Umprogrammieren

    von Glaubenssätzen. Zwei Podcast Hörer haben sich bei mir gemeldet und
    ich möchte Euch davon berichten.

    Das sind zum einen Fragen, auf

    die ich versuchen werde, eine Antwort zu geben. Andererseits sind dies
    aber auch Hinweise, konkrete Beispiele, wie Ihr Eure Glaubenssätze
    umgewandelt habt. Ich finde, Beispiele sind immer extrem wertvoll, um
    auch anderen Menschen zu zeigen, wie man Glaubenssätze umformulieren
    kann. Es gibt sicher einige unter Euch Hörerinnen und Hörern, die noch
    Schwierigkeiten mit dem Neuformulieren und Programmieren der
    Glaubenssätze haben.

    • Anita aus Lüdenschei hat mir eine E-Mail
    geschrieben und möchte gerne wissen, ob Ihr neuer Glaubenssatz richtig
    formuliert ist. Sie schreibt:
    Hallo Norman, bislang hatte ich
    anscheinend einen eher negativen Glaubenssatz über Geld. Das habe ich
    jedenfalls herausgefunden. Ich habe einfach kein Geld, es war nie etwas
    übrig geblieben. Ich denke es stammt noch aus meiner Kindheit, denn mein
    Vater hatte eine Abneigung gegen Banken und zugleich Angst vor
    Einbrechern. Daher hatte er weder ein Konto noch Geld Zuhause. Er setzte
    das Geld immer ein. So fühlte er sich wohl. Mein alter Glaubenssatz war
    demnach, dass Geld immer ausgegeben werden muss. Ich habe nun für mich
    folgenden Satz formuliert: Geld ist gut und ich darf etwas davon übrig haben und sparen, damit ich meine Träume erfüllen kann. Ist das so ok?

    Erstmal

    Danke für Dein Feedback, Anita. Klar ist das so ok. Denn der Satz
    grenzt sehr gut zu dem ab, was Du in der Vergangenheit geglaubt hast.

    Starte

    mit diesem Satz, und wenn Du in den nächsten Wochen oder Monaten
    merkst, das er noch etwas geschärft werden muss, dann könntest Du z.B.
    den Satz ergänzen um eine Summe, wieviel Du monatlich sparen willst, um
    eine bestimmte Menge Geld bis zu einem Stichtag zu sparen. Wenn Du
    konkrete Zahlen hast und diese vielleicht auch visualisierst, wird Dein
    Unterbewusstsein Dich bei der Erreichung unterstützen.

    • Leon
    aus Suhl hat mir geschrieben, er ist stark verunsichert, ob das alles so
    funktioniert wie ich das im Podcast erklärt habe. Er schreibt:
    Hallo Norman, ich höre deinen Podcast und mir kommt das alles sehr
    abgehoben vor, was du so erzählst. Ich frage mich ernsthaft, ob das
    klappt. Habe mal mit meinen Kumpels drüber gesprochen und die haben mich
    ausgelacht. Meine Eltern halten es auch für eine Illusion, dass man
    sich selbst etwas erträumt und dann quasi automatisch darauf hin
    arbeitet.

    Lieber Leon, besten Dank dass Du dich getraut

    hast, mir zu schreiben. Ich vermute, Du bist noch jung und hast nie in
    der Schule etwas über den Umgang mit Geld gelernt.

    Natürlich hört

    sich das alles in meinem Podcast fremd für Dich an. Ich vermute, dass
    andere Menschen aus Deiner Umgebung sehr wahrscheinlich genauso wenig
    über den Umgang mit Geld wissen, wie Du. Ich denke, Du solltest es
    einfach ausprobieren. Überzeugen wird Dich das am ehesten. Bitte halte
    Deinen Versuch erst einmal geheim. Die anderen Personen werden sonst
    versuchen, Dich von dem Weg abzubringen. Beginne einfach damit, ein paar
    Sparziele und einen neuen Glaubenssatz über Deine Bedeutung von Geld zu
    definieren.

    Ich greife nochmal mein Beispiel aus Podcast Folge 2

    auf: „Geld ist für mich ….   ein Tauschmittel, um Dinge zu kaufen und
    wiederum andere Dinge zu verkaufen.“

    Visualisiere dann Deine

    Sparziele, z.B. falls Du eine Reise unternehmen willst und dafür 500 € 
    benötigst, dann suche ein Foto von dem Reiseziel, schreibe groß 500 €
    darunter und schaue Dir diesen Zettel jeden Tag dreimal an. Warte 2
    Monate ab und Du wirst merken, dass sich Dein Umgang mit Geld verändert
    hat und Du schon einen Teilbetrag für diese Reise gespart hast. Wenn der
    Erfolg da ist, kommt auch der Glaube. Starte einfach, vertrau mir.

    7 min
  • Folge 6 - Methoden anwenden: Gelingt es Dir?

    In der letzten Folge habe ich 3 Methoden vorgestellt, um die

    Glaubenssätze in Deinem Kopf neu zu programmieren und Deine Definition
    der Bedeutung von Geld wirklich zu verankern.

    Spürst du schon, ob sich in Deinem Bewusstsein und in Deinem Handeln etwas verändert?

    Schreibe

    mir gern eine Nachricht über das Kontaktformular (auf der Startseite)
    mit Deinen Erfahrungen. Wie ist es Dir ergangen in der Anwendung der
    Methoden? Wo brauchst du ggf. noch Unterstützung?

    Ich werde versuchen, diese Punkte dann im nächsten Podcast zu behandeln und konkrete Empfehlungen geben.

    Denn
    mir ist wichtig, dass Du die Methoden anwenden kannst und Deine Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben sukzessive größer wird.
    4 min
  • Folge 5 - Den Kopf neu programmieren

    In der letzten Folge ging es um Deine Definition der Bedeutung von

    Geld. Und wir haben Deine Glaubenssätze neu formuliert. Wir wollen heute
    darüber sprechen, wie wir den Kopf neu programmieren können; neu
    programmieren mit Deinen neuen Glaubenssätzen und Deiner neuen
    Definition der Bedeutung von Geld.

    Ich möchte Dir ein paar Methoden vorstellen, mit denen Du arbeiten kannst:

    Deine
    neue Definition auf einem Blatt oder Zettel aufschreiben und ins Bad an
    den Spiegelschrank hängen. Jeden Morgen und jeden Abend beim
    Zähneputzen liest Du dir diesen Satz durch, mehrfach, die ganze Zeit des
    Zähneputzens über.Jedes Mal wenn Du ins Bad gehst und dir die Hände wäschst, liest Du dir einmal diesen Satz durch.Jedes Mal wenn du etwas aus dem Spiegelschrank rausnimmst liest Du dir den Satz einmal durch, usw.Das kannst du natürlich auch mit anderen Orten machen. Z.B. in der Küche über dem Herd, dann liest Du es beim Kochen.Oder am Kühlschrank, dann liest Du es beim Öffnen des Kühlschranks.

    Für

    Deine Glaubenssätze möchte ich Dir empfehlen, diese jeden Tag auf dem
    Weg zur Arbeit und auf dem Rückweg nach Hause selbst vorzulesen. Wenn Du
    mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, ist das ganz einfach, denn
    Du musst nicht auf den Straßenverkehr achten. Wenn Du mit dem Auto
    fährst, dann mache vorher mit Deinem Handy eine Sprachaufnahme und lese
    die neuen Glaubenssätze vor. Spiele dann im Auto diese Sprachaufnahme ab
    und höre sie Dir an.

    Eine andere Methode ist das Visualisieren.

    Wenn Du z.B. einen neuen Glaubenssatz formuliert hast wie „Ich begrenze
    meine Ausgaben, um meine Wünsche und Träume wahr werden zu lassen“ dann
    könntest Du ein Bild von so einem Wunsch auf ein Blatt Papier malen
    (oder googlen und ausdrucken) und Dir somit einen visuellen Reiz setzen.

    Wenn

    es beispielsweise Dein Traum ist, einmal ins Disney Land zu fahren und
    wie ein kleines Kind dort den ganzen Tag Spaß zu haben, dann suche Dir
    ein Bild dazu und schaue es Dir jeden Tag an. Spreche dabei innerlich
    den Glaubenssatz „Ich begrenze meine Ausgaben, um meine Wünsche und
    Träume wahr werden zu lassen“

    6 min
  • Folge 4 - Klarheit über Deine Geldangewohnheiten

    In der vorherigen Folge ging es um Deine persönliche

    Einnahmen-Ausgaben-Übersicht. Du hast aufgeschrieben, wie hoch die
    Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ist. Du hast aufgeschrieben,
    was du gefühlt hast.

    Heute möchte ich darüber sprechen, welches Muster sich aus Deiner

    Einnahmen-Ausgaben-Übersicht ableiten lässt. Ich meine Deine Muster über
    den Umgang mit Geld.

    Bist Du jemand, der Geld bei sich behält?Bist Du jemand, der Geld schnell wieder weggibt?

    Passt dies zu Deinem Denken über Geld, was Du in Podcast Nr. 2

    aufgeschrieben hast? Nehmen wir an, Du hast in Podcast Folge Nr. 2
    aufgeschrieben, dass Geld für Dich nicht wichtig ist und nun in dieser
    Folge 4 hast Du festgestellt, dass Du Geld schnell wieder weggibst. Das
    spricht für ein Muster. Geld ist für Dich ein „durchlaufender Posten.“
    Es gibt für Dich bis dato keinen Grund, tiefer über Geld nachzudenken.
    Es kommt, ist einfach da und geht wieder.

    Nehmen wir an, Du hast in Podcast Folge Nr. 2 aufgeschrieben, dass

    Geld für Dich enorm wichtig ist, um Dich und Deine Familie zu ernähren.
    Des Weiteren hast Du aufgeschrieben, dass Du von Geld abhängig bist. In
    dieser Folge 4 hast Du festgestellt, dass am Ende des Monats kein Geld
    übrig ist. Das spricht für ein Muster. Geld ist für Dich mit negativen
    Emotionen beladen. Es ist ein notwendiges Übel, um zu leben und genug
    Essen und Trinken zu haben. Durch die emotional betrachtet „negative
    Aufladung“ des Tauschmittels Geld kannst Du es gar nicht bei Dir
    behalten. Es passt nicht in Deine Gedankenwelt, dass Geld übrig ist.

    Nehmen wir nun an, Du hast in Podcast Folge Nr. 2 aufgeschrieben,

    dass Geld für Dich ein unglaublicher Hebel ist, um Deine Wünsche und
    Träume erfüllen zu können und nun in dieser Folge 4 hast Du
    festgestellt, dass die Different aus Einnahmen und Ausgaben viel höher
    ist, als Du erwartet hast. Das spricht für ein Muster. Geld ist für Dich
    mit positiven Emotionen beladen. Es ist ein Instrument zur Erfüllung
    Deiner Wünsche und Träume. Wenn Du an Geld denkst, denkst Du automatisch
    an Deine Wünsche und Träume. Unterbewusst begrenzt Du damit Deine
    Ausgaben für alle anderen Dinge (z.B. Miete, Lebensmittel,
    Versicherungen, Auto etc.) und hast somit mehr Geld übrig.

    Ich hoffe, Du verstehst was ich mit diesen Beispielen sagen wollte.

    Geld ist ein Hebel. Geld ist neutral. Du gibst dem Geld für Dich eine
    Bedeutung und lebst dann Dein Leben getreu dieser gegebenen Bedeutung.

    Ich wiederhole noch einmal: Geld ist ein Hebel. Geld ist neutral. Du

    gibst dem Geld für Dich eine Bedeutung und lebst dann Dein Leben getreu
    dieser gegebenen Bedeutung.

    Das bedeutet auch: Du kannst die Bedeutung von Geld für Dein Leben ändern.

    Versuche nun, in Dich hinein zu hören und so klar wie möglich Deine
    Definition der Bedeutung von Geld aufzuschreiben. Lese Dir diese
    Definition noch einmal durch. Versuche, diese Bedeutung noch klarer zu
    formulieren, noch etwas präziser zu schärfen.Lese Dir die Definition wieder und wieder durch. Beinhaltet Sie
    alles, was Du momentan fühlst? Ist noch eine Nuance unklar? Dann ergänze
    die Definition erneut.Fertig?Gut, dann entscheide bitte jetzt, ob du mit dieser Definition der
    „Bedeutung von Geld“ in Zukunft weiterleben möchtest. Entscheide Dich,
    ob Du diese Bedeutung weiterhin akzeptieren willst.

    Wenn Du etwas an Deiner Definition der „Bedeutung von Geld“ ändern willst, dann müssen wir an Deinen Glaubenssätzen arbeiten.

    Hole Deine Notizen von Podcast Folge Nr. 2 heraus und beginne, zu
    jedem Deiner Glaubenssätze in einen inneren Diskurs zu gehen. Formuliere
    den Glaubenssatz anschließend neu, so wie Du gerne in der Zukunft
    darüber denken willst.Nocheinmal zur Erinnerung: Geld ist neutral. Du gibst dem Geld für
    Dich eine Bedeutung und lebst dann Dein Leben getreu dieser gegebenen
    Bedeutung.Also formuliere Deine Glaubenssätze um. Falls du nicht weißt, wie du
    einen Satz umformulieren kannst, probiere die Umkehrtech
    10 min
  • Folge 3 - Deine Einnahmen- und Ausgabensituation

    Heute geht es um Deine individuelle Situation von Einnahmen und Ausgaben. Gemeinsam machen wir eine Bestandsaufnahme.

    Ich bin kein Fan von Haushaltsbüchern, denn sie sind nur ein

    Protokoll dessen, was Du getan hast, und ändern nichts mehr an Deiner
    Handlung. Aber wenn Du am Anfang stehst, ist es erforderlich, erstmal
    Klarheit über die aktuelle Situation zu gewinnen.

    Nimm Dir ein Blatt Papier, schreibe alle Einnahmen auf Monatsbasis

    (Lohn, Zuschüsse, Elterngeld, Wohngeld, Verkauf von eigenangebautem
    Gemüse etc.) auf und bilde die Summe. Schreibe dann alle Ausgaben auf,
    die Du monatlich tätigst (Lebensmittel, Freizeit, Miete, Kreditrate,
    Versicherungen, Benzin, ÖPNV etc). Alle Ausgaben, die nicht monatlich
    anfallen, musst Du umrechnen.

    • Wenn die Versicherung also jährlich bezahlt wird, dann musst Du den Betrag durch 12 teilen.
    • Wenn das Fitnessstudio quartalsweise bezahlt wird, dann musst Du den Betrag durch 3 teilen usw.

    Bilde am Ende die Summe über Deine Ausgaben. Ermittle nun die

    Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben und schau Dir diesen Betrag
    ganz in Ruhe an. Bist Du damit zufrieden oder nicht. Was denkst Du
    gerade über das Ergebnis der Einnahmen–Ausgaben-Aufstellung? Nimm Dir
    Zeit, um es aufzuschreiben.

    Wenn Du damit fertig bist, schaue Dir nochmal in Ruhe Deine Einnahmen

    an. Was davon fühlt sich richtig an? Was davon fühlt sich schlecht an?
    Was willst Du an den Einnahmen ändern? Schreibe es auf Deinem Blatt auf.

    Schaue Dir nochmal in Ruhe Deine Ausgaben an. Was davon fühlt sich

    richtig an? Was davon fühlt sich schlecht an? Was willst Du an den
    Ausgaben ändern? Schreibe es auf Deinem Blatt auf.

    8 min

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