Heute geht es um Eure Hinweise und Erfahrungen beim Umprogrammieren
von Glaubenssätzen. Zwei Podcast Hörer haben sich bei mir gemeldet und
ich möchte Euch davon berichten.
Das sind zum einen Fragen, auf
die ich versuchen werde, eine Antwort zu geben. Andererseits sind dies
aber auch Hinweise, konkrete Beispiele, wie Ihr Eure Glaubenssätze
umgewandelt habt. Ich finde, Beispiele sind immer extrem wertvoll, um
auch anderen Menschen zu zeigen, wie man Glaubenssätze umformulieren
kann. Es gibt sicher einige unter Euch Hörerinnen und Hörern, die noch
Schwierigkeiten mit dem Neuformulieren und Programmieren der
- Anita aus Lüdenschei hat mir eine E-Mail
geschrieben und möchte gerne wissen, ob Ihr neuer Glaubenssatz richtig
formuliert ist. Sie schreibt:
Hallo Norman, bislang hatte ich
anscheinend einen eher negativen Glaubenssatz über Geld. Das habe ich
jedenfalls herausgefunden. Ich habe einfach kein Geld, es war nie etwas
übrig geblieben. Ich denke es stammt noch aus meiner Kindheit, denn mein
Vater hatte eine Abneigung gegen Banken und zugleich Angst vor
Einbrechern. Daher hatte er weder ein Konto noch Geld Zuhause. Er setzte
das Geld immer ein. So fühlte er sich wohl. Mein alter Glaubenssatz war
demnach, dass Geld immer ausgegeben werden muss. Ich habe nun für mich
folgenden Satz formuliert:
Geld ist gut und ich darf etwas davon übrig haben und sparen, damit ich meine Träume erfüllen kann. Ist das so ok?
Erstmal
Danke für Dein Feedback, Anita. Klar ist das so ok. Denn der Satz
grenzt sehr gut zu dem ab, was Du in der Vergangenheit geglaubt hast.
mit diesem Satz, und wenn Du in den nächsten Wochen oder Monaten
merkst, das er noch etwas geschärft werden muss, dann könntest Du z.B.
den Satz ergänzen um eine Summe, wieviel Du monatlich sparen willst, um
eine bestimmte Menge Geld bis zu einem Stichtag zu sparen. Wenn Du
konkrete Zahlen hast und diese vielleicht auch visualisierst, wird Dein
Unterbewusstsein Dich bei der Erreichung unterstützen.
aus Suhl hat mir geschrieben, er ist stark verunsichert, ob das alles so
funktioniert wie ich das im Podcast erklärt habe. Er schreibt:
Hallo Norman, ich höre deinen Podcast und mir kommt das alles sehr
abgehoben vor, was du so erzählst. Ich frage mich ernsthaft, ob das
klappt. Habe mal mit meinen Kumpels drüber gesprochen und die haben mich
ausgelacht. Meine Eltern halten es auch für eine Illusion, dass man
sich selbst etwas erträumt und dann quasi automatisch darauf hin
arbeitet.
Lieber Leon, besten Dank dass Du dich getraut
hast, mir zu schreiben. Ich vermute, Du bist noch jung und hast nie in
der Schule etwas über den Umgang mit Geld gelernt.
sich das alles in meinem Podcast fremd für Dich an. Ich vermute, dass
andere Menschen aus Deiner Umgebung sehr wahrscheinlich genauso wenig
über den Umgang mit Geld wissen, wie Du. Ich denke, Du solltest es
einfach ausprobieren. Überzeugen wird Dich das am ehesten. Bitte halte
Deinen Versuch erst einmal geheim. Die anderen Personen werden sonst
versuchen, Dich von dem Weg abzubringen. Beginne einfach damit, ein paar
Sparziele und einen neuen Glaubenssatz über Deine Bedeutung von Geld zu
Ich greife nochmal mein Beispiel aus Podcast Folge 2
auf: „Geld ist für mich …. ein Tauschmittel, um Dinge zu kaufen und
wiederum andere Dinge zu verkaufen.“
Sparziele, z.B. falls Du eine Reise unternehmen willst und dafür 500 €
benötigst, dann suche ein Foto von dem Reiseziel, schreibe groß 500 €
darunter und schaue Dir diesen Zettel jeden Tag dreimal an. Warte 2
Monate ab und Du wirst merken, dass sich Dein Umgang mit Geld verändert
hat und Du schon einen Teilbetrag für diese Reise gespart hast. Wenn der
Erfolg da ist, kommt auch der Glaube. Starte einfach, vertrau mir.