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  • Szenenwechsel B138: SKara

    In einer aufschlussreichen Radiosendung hatten wir das Vergnügen, die talentierte Sängerin SKara zu interviewen. Erfahren Sie mehr über ihre musikalische Reise und gewinnen Sie Einblicke in ihr kreatives Schaffen.

    SKara teilte ihre musikalischen Einflüsse und wie sie diese in ihrer Musik reflektiert. Ihre Musik ist geprägt von einer breiten Palette inspirierender Stile.

    Wir gewannen Einblicke in SKaras kreativen Schreibprozess und wie ihre Songs ihre eigenen Geschichten erzählen.

    SKara sprach über ihre Karrierehöhepunkte und wie sie Herausforderungen gemeistert hat.

    Die Radiosendung bietet einen spannenden Einblick in die Welt von SKara und verspricht mehr inspirierende Geschichten und Musik in der Zukunft.

    1 hr
  • #stimmlagen: Ein Schlag für Tauben I Basics der Psychotherapie 2.0 I Buchvorstellung Ellen Stêrk

    Für #Stimmlagen, das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, berichtet David Mehlhart aus der unerhört!-Redaktion in Salzburg:

    • Ein Schlag für Tauben: Ein Beitrag über Tier, die zu Unrecht unter einem schlechten Ruf leiden
    • Basics der Psychotherapie 2.0.: Ein Beitrag über die Therapie-Landschaft in Österreich
    • Buchvorstellung „Verändern wollte ich eine Menge – Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk“
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      Ein Schlag für Tauben

      Die Autorin Karin Schneider (© Karin Schneider)

      Welches sind die ältesten Haustiere des Menschen?

      Kaum jemand denkt bei dieser Frage an die Haustaube. Dafür gibt es allerlei Behauptungen zu Bausubstanzen, Krankheiten und die Liebe zum Döner. Doch was ist dran an den Behauptungen? Veronika Aschenbrenner-Zezula fragt nach bei Autorin Karin Schneider und der Philosophin Anna Faix.

      Und will zudem wissen: Wie gehen wir mit dem obdachlos gewordenen Konfliktviecherl um, das auf vielen Balkonen für Unruhe sorgt? Dabei sehen wir uns die beiden Städte München und Salzburg an: Welche Erfahrungen gibt es bereits und mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen, wenn es heißt: Ein Schlag für die Taube.

      Die Interviews mit Karin Schneider, Autorin des Buches ‚Tauben – Ein Portrait‘ und Anna Faix, Philosophin, sind direkt nach der unerhört!-Sendung in voller Länge nachzuhören auf cba.media – Das Radiofabrik Interview.

      Der Beitrag ist gleichzeitig mit der jüngsten Ausgabe der Feature-Reihe “zoom in. freak out” entstanden. Die Ausgabe mit dem Titel : “Du Drecksvieh, du deppertes!” kann hier nachgehört werden.

       

      Basics der Psychotherapie 2.0

      Immer noch ein Tabuthema:
      Psychische Gesundheit (© prexels)

      Vor zirka einem Jahr setzte sich unerhört!-Redakteurin Jana Eglseer mit dem Thema Therapie auseinander und sprach mit einer Psychotherapeutin sowie einer Patientin über Begrifflichkeiten, Zahlmodelle und die Frage, was Psychotherapie eigentlich ist. Heute folgt der 2. Teil dieser Reihe, in welchem Jana mit ihrem Interviewgast über die verschiedenen Therapierichtungen in Österreich und ihre Besonderheiten spricht.

      Wer sich eingehender mit den therapeutischen Angeboten in Österreich auseinandersetzen will, kann dies etwa tun auf der Webseite des Österreichsichen Berufsverbandes für Psychotherapie, auf der Übersichtsseite PsyOnline.at oder mit Hilfe dieser Broschüre des Sozialministeriums.

      Der erste Teil von Janas Reihe “Basics der Psychotherapie” kann HIER nachgehört werden.

       

      Buchvortsellung: „Verändern wollte ich eine Menge – Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk“

      Cover des vorgestellten
      Buches (© edition assemblage)

      Mitte Dezember fand im Soli.Cafe Salzburg eine Buchvorstellung mit den Titel: “Verändern wollte ich eine Menge – Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk” statt. Susi Huber war dort und hat die Veranstaltung aufgezeichnet. Einen kleine Auschnitt dieser Veranstaltung gibt es diese Woche bei unerhört! zu hören.

      Den ganzen Vortrag gibt es am 30.12.2023 um 09:30 als Radiofabrik-Mitschnitt zu hören oder im Anschluss HIER als Podcast.

       

      Redakteur*innen: Susi Huber, Veronika Aschenbrenner-Zezula, Jana Eglseer, David Mehlhart (Moderation)

      Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at

      30 min
    • Jahresrückblick 2023 von ANDI/Orange 94.0

      #STIMMLAGEN 04.01.2024

      #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die Redaktion von ANDI, dem alternativen Nachrichtendienst von Orange 94.0 in Wien.

       

      Der Jahresrückblick 2023

      Stefan Resch blickt in dieser Ausgabe von ANDI auf die 2023 behandelten Themen des alternativen Nachrichtendienstes zurück und gestaltet eine Rückschau auf Entwicklungen rund um Asyl, Gender/Queer, Femizide, Holocaustgedenken, Bildungspolitik, Klimaschutz…

      Sendungsgestaltung: Stefan Resch

       

      30 min
    • No Hope No Fear | 1 Jahr ohne Strom und Warmwasser in Wien | Rechtsextremer Aufmarsch Uni Wien | COP28

      No Hope No Fear

      Fast alle kennen es: das Gefühl, am Lauf der Welt und an den brennenden Krisen unserer Zeit nicht wirklich etwas ändern zu können. Ohnmacht fühlt sich ernüchternd und lähmend, manchmal allmächtig an – und dennoch gibt es selten Austausch darüber und kaum Ideen, wie man ihr begegnen kann.
      Im FORUM STADTPARK, das sich 2023 „Festung Ohnmacht“ nennt, werden nun im Rahmen der Ausstellung No Hope No Fear Handlungsoptionen vorgeschlagen. Ein „Linker Prepperkeller“ spielt  mit dem Motiv der Verschanzung angesichts des drohenden gesellschaftlichen Totalschadens, während sich im „Hotel Bellevue“ allnächtlich Gäste mit der Frage auseinandersetzen, was wir dringend „preppen“ sollten, um nicht in einer aus Bunkern und Festungen bestehenden Zukunft zu landen. Die Veranstaltungsreihe „Café Endzeit“ wirft einen wehmütig-kritischen Blick auf verwelkende Gegenwärten und Zukünfte, ein „Ohnmachts-Zine“ fasst Strategien zusammen und baut die Brücke von der Theorie zur konkreten Aktion.
      Die Ausstellung läuft noch bis 20.1. und alle weiteren Infos findet ihr unter: FORUM STADTPARK – Festung Ohnmacht NO HOPE NO FEAR

      Ein Jahr ohne Strom und Warmwasser – Gaudenzdorfer Gürtel in Wien

      Am 23.11.2023, zog eine laute Demonstration vom Gaudenzdorfer Gürtel 41 zum Bezirksamt Meidling. Der Tag war nicht zufällig gewählt, denn genau vor einem Jahr wurde im Haus von den Wiener Netzen gemeinsam mit der Polizei der Strom abgestellt und wieder stehen die Bewohner*innen nun vor einem Winter in kalten, dunklen Wohnungen. Wir haben damals darüber berichtet.

      Der Protest forderte von der Bezirksvorstehung Meidlung, dass sofort wieder Strom im Haus fließt und dass für das Haus eine Zwangsverwaltung erwirkt wird. Mit diesen Forderungen traf die Demonstration zur offenen Sprechstunde des Bezirksvorstehers ein. Aus Angst vor einem Dialog mit den Betroffenen oder aus schlichter Ignoranz wurden diese vor Ort jedoch beschwichtigt und es wurde behauptet, der Bezirksvorsteher sei gar nicht anwesend – obwohl die offene Sprechstunde ausgeschildert war. Dennoch konnten die Forderungen der Hausbewohner*innen nach längerer Diskussion der Büroleiterin übergeben werden.

      Ihr hört in diesem Beitrag die Rede der Gruppe Big Sibling, die auf der Demonstration abgespielt wurde.

      Rechtsextremer Aufmarsch an der Uni Wien

      Am 17.11.23 organisierte die FPÖ-Jugend gemeinsam mit neofaschistischen „Identitären“ eine Demonstration vor der Universität Wien, da ihnen ein Vortrag mit Götz Kubitschek in den Räumlichkeiten der Universität verboten wurde. Götz Kubitschek ist ein rechtsextremer Populist, betreibt einen Verlag und gilt als Vordenker der neuen Rechten in Europa.
      Ihr hört Ausschnitte eines Videos der Rechercheplattform democ. Zentrum Demokratischer Widerspruch und wie ein freier Mitarbeiter von democ am Rande der Kundgebung von einem Polizisten angegriffen wird.

      Rückblick COP28

      Vom 30. November bis zum 12. Dezember fand der 28. Klimagipfel in Dubai in der Vereinten Emiraten statt. Auf der sogenannten COP28 kommen Delegierte der UN Mitgliedstaaten, Vertreter*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft, Aktivist*innen und dieses Jahr auch eine Rekordzahl an Lobbyist*innen für fossile Brennstoffe zusammen um sich darauf zu einigen, wie die Klimakrise bewältigt werden kann. Die Staaten sind sich einig, dass sie das 1,5 Grad Ziel, das 2015 in Paris beschlossen wurde einhalten wollen. Eine Bestandsaufnahme der UN zeigt: vom Zielpfad dorthin sind wir noch weit entfernt. Um was es bei der COP geht und was auf der COP28 diskutiert wird, hört ihr im heutigen Beitrag.

      30 min
    • Sozialhilfe überdenken | Graffiti empowert Mädchen | Verein will A26 stoppen

      Die #Stimmlagen, das österreichweite Infomagazin der freien Radios, kommen diesmal aus der FROzine Redaktion von Radio FRO in Linz.

      Sozialhilfe in Oberösterreich sollte reformiert werden

      Am 13. Dezember hat in Linz eine Kundgebung stattgefunden mit dem Thema: Gerechte Umsetzung der Sozialhilfe. In Oberösterreich hat die Sozialhilfe die Mindestsicherung abgelöst. Kritisch gesehen wird, dass es zu Leistungskürzungen kommt, wenn unter anderem gewisse Deutschkenntnisse nicht vorgewiesen werden. Nicole Kepliner-Sitz von der Familienberatungsstelle Miteinander erklärt, warum die Sozialhilfe in der derzeitigen Form reformiert gehöre. Sie erzählt, dass viele alleinerziehende Mütter, oder behinderte Menschen keine Sozialhilfe bekommen würden, oder zumindest große Schwieirgkeiten hätten, sie zu beziehen. Die Sozialhilfe fußt auf zwei Prinzipien, das Subsidiraitätsprinzip, das bedeutet, dass die Sozialhilfe nur dann gewährt wird, wenn der Lebensunterhalt weder aus eigener Kraft oder durch familiäre Hilfe noch aufgrund eines sozialversicherungsrechtlichen oder sonstigen Leistungsanspruchs gesichert werden kann. Und die Bemühungspflicht, die bedeutet, dass Menschen 12 bis 20 Bewerbungen im Monat schreiben müssten um die Sozialhilfe weiterhin zu erhalten. Für viele behinderte Personen ist das oft nicht möglich ist. Oder es gibt Personen, die keine E-Mail Adresse hätten. Keplinger-Sitz meint, dass das Gesetz der Sozialhilfe rückgänging gemacht werden müsse, um die Ärmsten der Gesellschaft ausreichend unterstützen und absichern zu können.

      Kundgebung am Linzer Hauptplatz. Foto: Aylin Yilmaz

      Mädchen lernen mit #girlsCan Grenzen setzen und Empowerment

      #girlsCan ist ein Wiener Jugendprojekt, das mit Hilfe von inhaltlichen Workshops zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Grenzen und Handlungsstrategien für Mädchen aufzeigt. Daraus entstehen an öffentlichen Orten Graffitis, die die Mädchen selbst gestalten. Ziele des Projekts sind Wissenserwerb, Reflexion, Sensibilisierung für das Thema Gewalt und schließlich Empowerment der Teilnehmerinnen, wobei diese Selbstermächtigung auch über den Erwerb neuer Skills im künstlerischen Bereich erfolgt. Brigitte Temel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Konfliktforschung in Wien und Leiterin des Projekts erklärt, dass gerade Graffiti als eine Kunstform gesehen wird, die hauptsächlich mit Männern assoziiert wird. Mädchen sichtbar im öffentlichen Raum sprayen und kreativ tätig werden zu lassen würde sie dabei unterstützen, die in den Workshops gelernten Inhalte umzusetzen. Auch ein paar der teilnehmenden Jugendzentren berichten, wie wichtig es sei, Mädchen zu bestärken, ihre Meinung zu sagen und Platz einzunehmen. Vor allem in Hinblick darauf, dass viele von ihnen schon sexualisierte Gewalt erfahren mussten.

      #girlsCan Graffiti. Foto: Brigitte Temel

      Autobahn A26 soll in Linz gestoppt werden

      Die A26-Bahnhofsautobahn bringt laut ASFINAG >30.000 zusätzliche Autofahrten täglich in die Linzer Innenstadt. Das ist einer der Gründe, warum der Verein „Zukunft statt Autobahn-Bau“ Unterschriften von der Linzer Bevölkerung sammeln möchte, um so diesen Bau möglicherweise stoppen zu können. Sie haben 2023 schon Unterschriften gesammelt, nach der Prüfung der Stadt Linz waren aber nur mehr 4.872 gültige übrig. Gebraucht hätten sie 6.104. Es wird im Moment gerichtlich gegen diese Entscheidung vorgegangen.

      Hauptanliegen ist, dass der Bau sich negativ auf die Umwelt auswirke und in Zeiten der Klimakrise das Geld für den Autobahnausbau in nachhaltige Mobilität gesteckt werden solle. Der Verein schreibt auf der Website: „Allein für die A26-Bahnhofsautobahn bewegen sich die Kosten in Richtung einer Milliarde Euro, auch die Stadt Linz zahlt kräftig mit (mindestens 45 (!) Millionen Euro). Dieses Geld fehlt für zukunftsorientierte Investitionen. So könnte z.B. um ein Bruchteil der A26-Kosten die Mühlkreisbahn attraktiviert und über die bereits existierende Hafenbahn in den Hauptbahnhof durchgebunden werden. Über verbesserte Park&Ride-Möglichkeiten könnte so der Pendlerverkehr bereits vor der Stadt auf die Bahn verlagert und zehntausende Arbeitsplätze im Linzer Industriegebiet auf der umweltfreundlichen Schiene erreicht werden.“

      Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz

      Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at

       

       

      30 min
    • Otto Mauer Preis an Belinda Kazeem-Kaminski

      #STIMMLAGEN 14.12.2023

      #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die Redaktion von ANDI, dem alternativen Nachrichtendienst von Orange 94.0 in Wien.

       

      Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus steigen in Österreich | Kurznachricht: Glyphosatzulassung durch EU-Kommission verlängert | Otto Mauer Preis an Belinda Kazeem-Kaminski | Trans Day of Remembrance | Inklusionsmarsch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

      Koordination: Margit Wolfsberger; Foto von Simon Inou

       

      Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus steigen in Österreich

      Seit den Anschlägen der Hamas vom 7. Oktober und der darauffolgenden israelischen Militäroperation in Gaza treten sowohl antisemitische als auch antimuslimische Ressentiments in Österreich verstärkt zu Tage. Für ANDI hat Stefan Resch mit Ümmü Selime Türe, der stellvertretenden Geschäftsführerin der Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit & antimuslimischer Rassismus über Vorurteile und ihre spaltende Wirkung gesprochen.

       

      Kurznachricht: Glyphosatzulassung durch EU-Kommission verlängert

      Dieser Beitrag wurde von Tony Siekerkotte gestaltet.

      Otto Mauer Preis an Belinda Kazeem-Kaminski

      Am 23. November 2023 wurde der 43te Otto-Mauer-Preis an Belinda Kazeem-Kaminski verliehen. Der Otto Mauer Preis wird für bildende Kunst aller Art vergeben – von Malerei, Grafik, Skulptur über Objekte und Installationen bis hin zu Neuen Medien. Die Preisträger*innen dürfen sich über 11 000 Euro, sowie eine Ausstellung im Jesuitenfoyer und umfangreiche Pressearbeit freuen. Otto Mauer, römisch-katholischer Priester sowie Kunstsammler förderte seinerzeit junge zeitgenössische Künstler*innen. 1981 – einige Jahre nach seinem Tod, wurde der Otto Mauer Preis gestiftet, um dieses Anliegen weiter zu verfolgen. Das Preisgeld stammt aus dem Otto-Mauer-Fonds, einer 1980 im Rahmen der Erzdiözese Wien eingerichteten Stiftung.
      Beitragsgestaltung: Flora Fleisch und Victoria Egger

       

      Trans Day of Remembrance

      Der Transgender Day of Remembrance (kurz: TDoR; auf deutsch: „Tag der Erinnerung an die Opfer von Trans*feindlichkeit“), ist ein Gedenktag, welcher jedes Jahr am 20. November stattfindet, an dem transgender betroffene Personen transphober Gewalttaten gedacht und auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird. Anlass war der Mord an Rita Hester im November 1998. Hester, eine afro-amerikanische Trans-Frau, wurde in ihrer Wohnung erstochen. Inzwischen ist daraus eine Bewegung mit weltweiten Aktionen geworden.

      Beitragsgestaltung: Joanne und Louisa

       

      Inklusionsmarsch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

      Die Menschenrechte von Menschen mit Behinderung werden in Österreich nicht ausreichend geschützt – das hat die Länderprüfung für die UN-Behindertenrechtskonvention ergeben. Über die 15 Jahre seit der Ratifizierung gab es sogar Rückschritte in der Umsetzung der Konvention. Um gegen die Versäumnisse der Politik zu protestieren rief der Österreichische Behindertenrat am letzten Mittwoch, den 29. November zum Inklusionsmarsch auf. Mehr als 270 Menschen versammelten sich vor den Zentralen der Regierungsparteien und sprachen mit den Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler (ÖVP) und Bedrana Ribo (Grüne).

      Beitragsgestaltung: Stefan Resch

      30 min
    • #stimmlagen: Interview mit Johannes Greß | Salzburg autofrei | Gewaltfreie Kommunikation

      Für #Stimmlagen, das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, berichtet David Mehlhart aus der unerhört!-Redaktion in Salzburg:

      • Interview mit dem Investigativjournalisten Johannes Greß zu prekären Arbeitsverhältnissen in der Lieferbranche
      • Salzburg autofrei: Gespräch mit der Baustadträtin Anna Schiester
      • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
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        Interview mit Johannes Greß: Ausbeutung in der Lieferbranche

        Foodora, DPD & Co.: Der Preis prekärer Arbeit sind Überlange Arbeitszeiten über die gesetzlichen Höchstgrenzen hinaus und Stundenlöhne unter den kollektivvertraglichen Mindestlöhnen, sowie Umgehungskonstruktionen, die die Beschäftigten in die Scheinselbstständigkeit drängen.

        Johannes Greß bei seinem Vortrag in Salzburg (© Susi Huber)

        Johannes Greß lebt und arbeitet als freier Journalist in Wien und recherchiert zu migrantischer Arbeit, zu Lohn- und Sozialdumping und zu prekären Arbeitsverhältnissen. unerhört!-Redakteurini Susi Huber war Mitte November bei der Veranstaltung des GLB (Gewerkschaftlichen Linksblock) und hat Johannes Greß zum Interview gebeten.

        Den ganzen Vortrag gibt es als Radio Fabrik Mitschnitt hier zum Nachhören.

         

        Salzburg autofrei

        Baustadträtin Anna Schiester (© Stadt Salzburg/Alex Killer)

        Seit rund einem Jahr ist Anna Schiester als Baustadträtin im Amt. In sozialen Medien unterstützt sie Überlegungen zur Eindämmung des Autoverkehrs in der Landeshauptstadt. Etwa den Wegfall der oberirdischen Parkplätze auf dem Mirabellplatz. Die Stadtplanung fällt zwar nicht in ihre Ressortkompetenz, aber Schiester wurde von ihrer Partei „Bürgerliste Salzburg – die Grünen in der Stadt“ als Kandidatin für das Bürgermeisteramt bei der Wahl am 10. März 2024 aufgestellt. Damit erweitert sich ihr Horizont.

        Die Bürgermeisterwahl läuft in Salzburg parallel zur den Wahlen für den Gemeinderat. Unerhört!-Redakteur Othmar Behr sprach mit Schiester unter anderem über ihre Einstellung zum Automobil, über das Radwegenetz, das in ihren Kompetenzbereich fällt, und was sie von der Lokalbahn-Verlängerung, dem zur Zeit heiß diskutierten S-Link, hält.

        Gewaltfreie Kommunikation

        GFK-Trainerin Maria Hechenberger (© Andreas Hechenberger)

        Gewaltfreie Kommunikation – was ist das? Und wie kann sie helfen mit Jugendlichen in Verbindung zu bleiben.

        Der US-amerikanische Psychologe und international tätige Mediator Marshall B. Rosenberg beschäftigte sich bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Frage, warum sich Menschen Schmerz zufügen und wie wir unsere Konflikte lösen können. Dabei fand er heraus, dass unsere Sprachgewohnheiten mehr trennend (gewaltvoll) wie verbindend (empathisch) sind, und entwickelte das Modell der non-violant-communication, zu Deutsch: gewaltfreie Kommunikation, kurz GFK. Nach der Übersetzung seines Standardwerkes Anfang 2000 wurde GFK auch in Deutschland und Österreich immer populärer. Kern seines Kommunikationsmodells ist die 4-Schritte-Methode, die hilft Beobachtungen, Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und klar auszudrücken.

        Andrea Rosenberger hat die Salzburger GFK-Trainerin Maria Hechenberger besucht und mit ihr über grundsätzliche Anliegen der GFK gesprochen sowie über die Möglichkeit dadurch mit Jugendlichen besser in Kontakt zu bleiben.

         

        Redakteur*innen: Susi Huber, Othmar Behr, Andrea Rosenberger, David Mehlhart (Moderation)

        Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at

        30 min
      • Stimmlagen – Gewalt gegen Frauen – Vertrauensverlust in Medien

        Gewalt gegen Frauen – Femizide

        Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins autonome österreichische Frauenhäuser spricht über das Problemfeld männlicher Gewalt gegen Frauen. Wo liegen die Ursachen, was sind die Auswirkungen und welche Maßnahmen sollten gesetzt werden? Gibt es eine Steigerung der Gewalt und wie wird in anderen Ländern damit umgegangen?

        Rösselhumer: „Gewalt an Frauen ist ein Männerproblem und hier müssen wir ansetzen!“
FRAUENHELPLINE GEGEN GEWALT: 0800 222555 (kostenlos und anonym)

        Vertrauensverlust in Medien und Presse

        Mainstreammedien, Systemmedien oder Lügenpresse sind ideologische Kampfbegriffe, die auf eine generelle und diffuse Diffamierung von Medien abzielen, meist in Ländern, wo Presse und Medienfreiheit im Wesentlichen existieren.

        Welche Auswirkungen haben diese Diffamierungen auf das allgemeine Vertrauen in Medien?
        Anläßlich einer Tagung zum Thema Demokratie- und Wissenschaftsvertrauen spricht die Profil-Journalistin und Autorin Christa Zöchling (Bild) darüber, welche persönlichen Erfahrungen sie mit diesem Vertrauensverlust gemacht hat und wie sie generell die Situation der Medien in Österreich im Hinblick ihrer öffentliche Wahrnehmung beurteilt.

        Redaktion:
Ida Wührer, Jörg Stöger
Freies Radio Salzkammergut

        31 min
      • Pogromnachtsgedenken in Wels | Antisexismuskampagne mit Stefanie Sargnagel | Tag gegen Gewalt an Frauen

        #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die FROzine Redaktion von Radio FRO in Linz.

        „Nicht irgendwann, sondern jetzt“

        Pogromnacht-Gedenken und Debatte um Straßenumbenennungen in Wels.

        Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben Nationalsozialisten überall in Österreich und Deutschland jüdische Menschen misshandelt, verschleppt oder ermordet. Sie haben jüdische Geschäfte geplündert und Synagogen in Brand gesetzt. Die Welser Initiative gegen Faschismus hat am Montag zum Gedenken an die Opfer geladen. Rund 500 Menschen haben sich vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark versammelt. Hauptredner war Bundespräsident Alexander Van der Bellen. “Niemals wieder” – diesen Aufruf mit Leben zu erfüllen, lautet sein Appell. Er findet auch klare Worte zum Antisemitismus heute:

        „Wenn Österreich das ‚Niemals vergessen‘ ernst meint, muss es das zeigen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.“

        Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim Pogromnacht-Gedenken in Wels. Foto: Welser Antifa

        “Die Reichspogromnacht erinnert uns daran, wie schnell Hass und Intoleranz in Gewalt umschlagen können”,

        sagt Martin Kamrat, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Linz. Er betont in seinem Redebeitrag die besondere Aufgabe und Verantwortung der jungen Generationen.

        Diese sind ebenfalls auf der Kundgebung vertreten: Schülerinnen des BRG Waller Straße haben die Biografien von jüdischen Opfern gelesen, die in Wels lebten.

        Werner Retzl, Vorsitzender der Welser Initiative gegen Faschismus, hebt die Debatte um Straßenumbenennungen in Wels hervor:

        “Während wir hier der jüdischen Opfer gedenken, wird wenige Kilometer entfernt auf Straßenschildern glühender Judenhetzer und NS-Verbrecher gedacht. […] Judenhetzer und NS-Verbrecher haben im Straßenbild definitiv nichts verloren, wenn man die regierungsamtlich verkündete Bekämpfung des Antisemitismus und den antifaschistischen Auftrag unserer Bundesverfassung, der in Artikel 9 des Staatsvertrages nachzulesen ist, ernst nimmt.”

        Konkret fordert die Welser Antifa seit fast zwei Jahren die Umbenennung der Franz-Resl-Straße. Resl – ab 1933 illegales NSDAP-Mitglied, ein überzeugter NS-Propagandist, der seinen Judenhass über Mundartgedichte verbreitete. Auf dem Straßenschild wird er verharmlosend als „Mundartdichter und Humorist“ bezeichnet. Im Welser Gemeinderat wurde kürzlich ein Antrag auf die Umbenennung dieser – und weiterer belasteter – Straßen von einer FPÖ-ÖVP-MFG-Mehrheit abgelehnt.

        Beitrag: Marina Wetzlmaier

        Stefanie Sargnagel entwirft Antisexismuskampagne für Linzer Frauenbüro

        Die Frauenstadträtin Eva Schobesberger hat in einer Pressekonferenz am 14. November eine neuen Kampagne gegen Sexismus vorgestellt. In 4 verschiedenen Comics hat die Autorin Stefanie Sargnagel Themen wie Sexismus am Arbeitsplatz aufgegriffen. Eva Schobesberger sagt:

        „Sexismus ist nichts Privates und in unserer Gesellschaft sehr viel weiterverbreitet, als wir es auf den ersten Blick sehen. Es geht dabei um Machtmissbrauch, Grenzverletzungen und Diskriminierung und Herabsetzung. Belästigungen, Hassparolen, sexistische Anfeindungen sind inakzeptabel. In Unternehmen, im

        gesellschaftlichen Kontext, in den sozialen Medien, genauso wie in jedem anderen Lebensbereich auch. Ich bedanke mich bei Stefanie Sargnagel für die Zusammenarbeit und das Ergebnis! Diese Kampagne soll ein Plädoyer für ein Null-Toleranz-Umfeld für sexistisches Verhalten sein. Null Toleranz für Sexismus!“

        Das Frauenbüro der Stadt Linz setzt gemeinsam mit Cartoonistin und Schriftstellerin Stefanie Sargnagel mit einer Kampagne gegen Sexismus ein klares Zeichen:

        Sexismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz! Hierfür hat Stefanie Sargnagel vier Cartoons entwickelt, die zum Nachdenken und Hinterfragen tradierter Rollenzuschreibungen anregen und Gewalteskalationen, die im Femizid enden, in unserer Gesellschaft anprangern.

        Antisexismus Sujet. Grafik: Stefanie Sargnagel/Frauenbüro Linz

        Wenn Sie sich die Comicbilder selber als Postkarte oder Poster bestellen wollen, können Sie das hier tun.

        Beitrag: Aylin Yilmaz

        25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

        In Linz findet am 25. November um 16:00 am Martin-Luther Platz eine Demonstration statt. Veranstaltet wird diese von Do It Yourself Frauentag Linz. Margherita Matzer und Katharina Wurzer vom Bündnis haben über die Gründe gesprochen, warum dieser Tag immer noch so wichtig ist. Femizide sind in Österreich leider immer noch ein aktuelles Thema. 2023 wurden laut Medienberichten 25 Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet – was die Definition eines Femizides ist. Um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen, muss klar werden, dass nicht nur körperliche Verletzungen darunter fallen. Sexistische Beleidigungen, Bedrohungen, Stalking, körperliche Selbstbestimmung, finanzielle Abhängigkeit vom Partner sind ebenso Aspekte. Wichtig ist DIY Frauentag Linz die körperliche Unversehrtheit aller Menschen, darum schließen sie trans und nichtbinäre Personen explizit in ihre Forderungen mit ein.

        Matzer sagt zu Femiziden:

        “Femizide sind meistens Morde, die vom Partner oder Ex-Partner begangen werden. Und zwar dann, wenn die Frau sich trennen möchte oder sich gerade getrennt hat. Und das ist wirklich das Ding vom Besitzen. Also da sehen wir wirklich, die Frau ist das Besitztum des Mannes. Dieses Denken: “Wenn ich sie nicht besitzen kann, darf sie niemand besitzen, deswegen bringe ich sie um.” Das ist die Spitze von dem Ganzen.”

        Beitrag: Aylin Yilmaz

        Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at

        30 min

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      Produktionen, die im Rahmen von meist projektbezogenen Zusammenschlüssen von Personen und Redaktionen verschiedener Radiostationen entstanden.