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Diese Woche kommen die #Stimmlagen aus Wien und werden von Redaktion von ANDI, den 094 News auf Radio Orange gestaltet.
Rettet Radio Orange!
Ein Beitrag in eigener Sache: Ende November hat NEOS-Stadträtin Bettina Emmerling erklärt, die Förderung für Radio Orange einstellen zu wollen. Rund die Hälfte des Budgets hat sich damit keine zwei Monate vor dem Jahreswechsel in Luft aufgelöst. Mit Nachverhandlungen konnte zwar ein stark reduziertes Notbudget für 2026 erreicht werden, der Betrieb in seiner jetzigen Form ist aber auch damit kaum aufrecht zu erhalten. Ab 2027 ist der Fortbestand des Senders in Gefahr.
Anmerkung: Wegen technischer Gebrechen konnte in der Live-Sendung nur eine gekürzte Version dieses Beitrages ausgestrahlt werden.
Beitragsgestaltung: Michael Haderer und Stefan Resch
Mitarbeiter*innen warnen vor Kürzungen in der Suchthilfe in Wien
Noch sind die Budgets der Stadt Wien für das Jahr 2026 nicht in Stein gemeißelt, der Spardruck wird aber schon jetzt spürbar. Im Bereich der Suchthilfe befürchten die Mitarbeiter*innen jetzt, dass es zu empfindlichen Kürzungen kommen wird. Mehrere Organisationen planen bereits Kündigungen, besonders die Arbeitsmarktintegration dürfte von den Kürzungen betroffen sein.
Beitragsgestaltung: Felicia Rittersberger; Aufnahme: Stefan Resch
Wien spart bei Sprachkursen für Geflüchtete
Ebenfalls auf der Streichliste: Sprachkurse für Menschen im Asylverfahren. Die Stadt Wien streicht nun die Unterstützung für hunderte Plätze in Deutschkursen. Zuständig sei der Integrationsfonds, der aber auch nicht zahlen will.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen
Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios in Österreich
In dieser Ausgabe der Stimmlagen spricht David Mehlhart mit drei Expertinnen über die aktuelle Lage rund um Abtreibungsrechte. Es geht um politische Angriffe in Europa, praktische Hürden in Österreich, die Situation in Salzburg sowie die psychischen Belastungen, die Stigmatisierung und die fehlende Versorgung, die Betroffene besonders treffen.
Das Gespräch zeigt, wie sich rechte Diskurse verändern, warum sichere Zugänge immer wichtiger werden und welche Forschung und Initiativen sich für reproduktive Selbstbestimmung einsetzen.
Zu Gast im Studio waren:
Vera Beloshitskaya: Sie ist Wissenschaftlerin an der Universität Salzburg und arbeitet am Projekt Push*Back*Lash. Dabei handelt es sich um ein EU-finanziertes Forschungsprojekt, das den Backlash gegen Geschlechtergleichheit und Feminismus in Europa untersucht. Es analysiert anti-feministische Diskurse, Hassrede in sozialen Medien und anti-gleichstellungspolitische Strategien und entwickelt Gegenstrategien.
Débora Domínguez Lago: Sie ist Sozialpsychologin und Aktivistin für Frauen- und queere Rechte. Sie ist Mitgründerin des Kollektivs und Vereins für Awareness-Arbeit „AwA SALZ“ und Expertin zum Thema sexualisierte Gewalt an FLINTA-Personen.
Krista Bolten: Sie ist Koordinatorin bei der „Plattform für Menschenrechte“ in Salzburg und außerdem Referentin im Referat für feministische Politik der ÖH an der Universität Salzburg.
Redakteur: David Mehlhart (Moderation & Technik)
Die #Stimmlagen kommen aus der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz. Stadt Wien kürzt im Sozialbereich | Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen in Linz.
Stadt Wien kürzt bei arbeitsmarktintegrativen Angeboten der Suchthilfe Wien
Die Stadt Wien hat bekanntgegeben Einsparungen im Sozialbereich vorzunehmen. Vor allem die arbeitsmarktintegrativen Maßnahmen von suchtkranken Menschen sind davon betroffen. Um gegen diese Kürzungen zu protestieren, hat die Suchthilfe Wien zu einer Kundgebung aufgerufen. Ebenso haben sie gemeinsam mit der Betriebsratsvereinigung des Sucht- und Drogenhilfswerks einen offenen Brief veröffentlicht. Darin schreiben sie: „Diese Maßnahmen gefährden nicht nur die Existenz langjährig bewährter Einrichtungen, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Betroffener – Menschen, die ohnehin zu den verletzlichsten unserer Gesellschaft gehören.“ Christina Stiftel, Betriebsrätin bei der Suchthilfe Wien, spricht im Interview darüber, wie die Suchthilfe von den Kürzungen erfahren hat und was die nächsten Schritte sind. Begründet wurden die Kürzungen laut Stiftel damit, dass die Stadt Wien nicht für diese Angebote zuständig seien, sondern das Arbeitsmarktservice. Die Angebote, die das AMS bietet, würden aber für suchtkranke Menschen oft nicht passend sein, so Georg Schmid, Sozialarbeiter bei Standfest, ein integratives Arbeitsmarktprojekt von der Suchthilfeeinrichtung Dialog.
25. November ist internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Am 25. November wird jährlich der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen begangen. Der Gedenktag geht auf die Ermordung von den drei Schwestern Mirabal zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo beteiligt.In Bogotá, Kolumbien haben bei einem Treffen Feminist*innen 1981 ihren Todestag zum Gedenktag ausgerufen. Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt. Dieser Tag ist auch Auftakt für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Dieser Zeitraum wird österreichweit für Events und Aktionen genutzt, um Menschen für das Thema der geschlechtsspezifischen Gewalt zu sensibilisieren. In Linz hat das Kollektiv Do It Yourself Frauentag Linz zu einer Demonstration aufgerufen. Themen wie Gewaltprävention und mehr Mittel für Frauenschutzeinrichtungen waren Themen.
Kopftuchverbot: Gespräch mit Daniela Grabovac (Antidiskriminierungsstelle)
„Der Notbetrieb der Antidiskriminierungsstelle ist für nächstes Jahr gedeckt“ – Daniela Grabovac
Inzwischen gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die Stadt Graz springt mit 85.000 Euro ein und sichert damit die Arbeit der Einrichtung zumindest vorerst ab. Doch wie lange kann das Engagement für Antidiskriminierung so weitergehen? Welche Aufgaben und Hürden bleiben aktuell bestehen? Darüber sprechen wir mit Frau Grabovac in unserem Interview.
Das gesamte Interview mit Daniela Grabovac könnt ihr im Podcast von VON UNTEN im Gespräch nachhören.
Kommissionsbericht zum Polizeieinsatz am Peršmanhof
In diesem Beitrag hört ihr eine Zusamenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts.
Diese Ausgabe der Stimmlagen kommt aus Wien und wird von der Redaktion der o94 News auf Radio Orange gestaltet.
Ein Jahr nach Novi Sad
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen; Rosalie und Jonas bei „Solidarität, die Grenzen überwindet“
Buchvorstellung: „Migrationspanik“ von Judith Kohlenberger
In ihrem neuen Buch beschreibt Migrationsforscherin Judith Kohlenberger die ‚autoritäre Wende‘ in der Migrationspolitik. Welche Folgen das für Teilhabe, Zugehörigkeit und Zusammenhalt hat, diskutierte sie am Donnerstag, 23. Oktober in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik in Wien.
Beitragsgestaltung: Karla Kent
Frauenstreik in Wien
Frauenstreik am Parlament: Am 24. Oktober fand der Protest anlässlich des 50. Jubiläums des isländischen Frauenstreiks von 1975 statt. Neben Redebeiträgen von verschiedensten Initiativen und Feminist*innen, legten sich die Protestierenden demonstrativ auf den Boden und setzten so ein Zeichen gegen die Benachteiligung von Frauen und FLINTA* in Österreich.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen; Aufnahme: Gerhard Kettler
Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios in Österreich
Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus
In der aktuellen Ausgabe der Stimmlagen – dem Infomagazin der Freien Radios in Österreich spricht David Mehlhart mit den Publizisten Frédéric Valin und Paul Schuberth über ihren im Oktober im Unrast Verlag erschienenen Sammelband „Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus“.
Das Buch vereint Beiträge bekannter Autorinnen und Autoren – unter anderem Natascha Strobl und Thomas Ebermann – die sich kritisch mit der gesellschaftlichen und politischen Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie auseinandersetzen. Die Herausgeber plädieren für eine Perspektive, in deren Zentrum die Schutzwürdigkeit der individuellen Gesundheit steht – und wenden sich gegen Tendenzen eines latenten bis offenen Sozialdarwinismus, der in unterschiedlichen politischen Lagern breit gemacht hat.
Im Interview sprechen Valin und Schuberth über die Entstehung des Sammelbands, die Hintergründe der Debatte und ihre Motivation, dieses Thema erneut aufzugreifen.
Redakteur: David Mehlhart (Moderation & Technik)
Dokumentation – „Der Mann mit der Kleinen Kamera – Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“
Gespräch mit dem Filmemacher Andreas Kurz über seine aktuelle Dokumentation, die vor kurzem Premiere gehabt hat. Der Film „Der Mann mit der kleinen Kamera – wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“ geht den Inhalten von gefunden, privaten Filmrollen nach. Im Zeitraum vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg wird in den Bildern nicht nur die damalige Vorstellung von heiler Welt sondern auch eine Sichtweise auf das damalige Kriegs und Weltgeschehen deutlich. Der filmende Familienvater macht Kariere beim Reichsarbeitsdienst (RAD) einer NS-Wehrmachts- Vorfeldorganisation und fängt neben privater Idylle auch etwa die NS-Disziplinierungs- und Indoktrinierungsmechanismen ein. Und er nähert sich bei der Inszenierung seiner Bilder den NS gängigen filmischen Praktiken der Propaganda an.
Unter diesem Titel widmet sich Radio MORA im Rahmen des Schwerpunkts „Zukunftsmusik: Freie Radios gegen den Einheitsbrei“ der ganzen Klangvielfalt, die in unserem Programm zu hören ist.
Doch MORA ist mehr als Volksgruppenradio: Wir sind mehrstimmig, offen und neugierig. Neben traditioneller Musik finden auch neue Genres, alternative Sounds und kreative Radiomacher:innen ihren Platz. Unsere Musik ist Ausdruck von Identität, Vielfalt und Freiheit – sie überschreitet Grenzen, vereint Sprachen und bringt Menschen zusammen.
Mehrstimmig. MORA Musik. Mehrsprachig.
Wie treffen Radiomacher*innen ihre Musik-Auswahl? In dieser Auftaktsendung diskutieren die Musik-Redakteur*innen Lilly Jagl (Radio Helsinki), Claudia Prinz (Freies Radio Freistadt) und Bernhard Staudinger mit Moderator Johann »MJ« Redl (beide von ORANGE 94.0) über persönliche Vorlieben, die Vielfalt musikalischer Genres, welche Rolle Freie Radios in der Musikszene einnehmen und wie Freie Radios Künstler*innen und Szenen sichtbar machen, die sonst kaum Platz im Äther finden.
Der Beitrag von ORANGE 94.0, Radio Helsinki und Freies Radio Freistadt zum Sendeschwerpunkt der Freien Radios in Österreich 2025.
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