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In der Führung gibt es einen guten Spruch: "Wer fragt, der führt"
In den meisten Fällen sind Personen in Führungspositionen für viele unterschiedliche Bereiche zuständig und haben deshalb nicht das tiefe Fachwissen wie zum Beispiel ihre Mitarbeiter, die ausschließlich in ihren eigenen Bereichen tätig sind. Auf Grund dessen ist es meistens äußerst problematisch verschiedene Sachen als Statements zu formulieren, ohne sich dabei sicher sein zu können. Deshalb ist es ratsam zuerst die Experten zu fragen, um neben dem eigenen Halbwissen auch tatsächlichen Fakten zu erhalten. Durch das Umwandeln der Statements in Fragen entsteht ein weiterer positiver Nebeneffekt, denn ihr stellt somit klar, dass ihr nicht allwissend seid und werdet somit auch ganz anders wahrgenommen.
Das Leben in dauerhaften Krisenzeiten erfordert einiges an Veränderungen und ein enormes Umdenken in allen Bereichen.
Permakrise - Leben in dauerhaften Krisenzeiten Das Wort Permakrise bedeutet nichts anderes, als dass man dauerhaft auf eine neue Krise gefasst sein muss, oder schlimmer, die Krisen nicht mehr enden. Auf Grund vieler verschiedener Einflüsse besteht ein sehr großes Risiko, dass uns ständig neue Krisen ereilen werden in der Zukunft. Zusätzlich zu den Epidemien und Pandemien ist auch die politische Lage nicht mehr so stabil wie sie einst war. Neben dem Ukrainekrieg finden kontinuierliche Brände zum Beispiel in Sri Lanka oder an der Grenze zwischen Kongo und Ruanda statt. Auch die wirtschaftliche Lage ist sehr angespannt. Betrachtet man die Situation im Hafen von Shanghai wird deutlich, dass eine Abhängigkeit zu anderen Ländern enorme Auswirkungen mit sich bringen. Sprichwörtlich wächst der Dschungel wieder zurück. Das heißt, die klaren sauberen Strukturen, die wir aus der Vergangenheit gewohnt sind gibt es nicht mehr. Es ist ähnlich wie bei "Game of Thrones", das Chaos herrscht, der stärkere gewinnt und man muss sich sehr schnell anpassen. Aus diesem Grund soll euch das Wort Permakrise veranschaulichen, was auf uns zukommen wird. Das bedeutet, wir müssen uns darauf vorbereiten!
Seid stets bereit für den nächsten Schritt, ergreift die Eigeninitiative und verfolgt eure Ziele, indem Ihr etwas dafür tut, anstelle nur darauf zu warten!
Mir fällt sehr häufig auf, dass viele Menschen insgeheim sehr große Ambitionen haben, aber häufig die Umsetzung ihrer Träume vernachlässigen. Findet heraus, was nötig ist, um ans Ziel zu gelangen. Was könnt Ihr tun, um euch zu qualifizieren? Welche Eigenschaften benötigt man für die angestrebte Position? Sind es bestimmte Zertifikate, ein spezielles Studium, usw.? Wenn man das herausgefunden hat, kann man anfangen, sich darauf vorzubereiten. Ein Beispiel hierfür wäre der Beruf "Ausbilder im Betrieb". Wenn Ihr diese Position anstrebt, ist es natürlich sinnvoll vorab die Ausbildung "Ausbilder im Betrieb (AEVO)" gemacht zu haben. Natürlich kann man immer darauf warten, dass man zu neuen Fort- und Weiterbildungen geschickt wird, aber wenn Ihr diese bereits abgeschlossen habt, verschafft euch das eine ganz andere Ausgangsposition.
Heute geht es um das Thema „Phasendrescherei" – ABER im positiven Sinne! Phrasen dreschen heißt ja, dass Leute viel rumreden, viel rum labern und bestimmte Sätze benutzt werden, aber eigentlich nervt es meistens nur und wird oft sehr negativ gesehen. Man kann das aber auch positiv sehen, und zwar wie folgt: Es gibt oft Situationen, insbesondere im beruflichen Alltag, wo es hilft gewisse Phrasen parat zu haben, da man oftmals nicht weiß, was man sagen soll. Hier hilft es sich einen Katalog an Phrasen anzueignen. Auf englisch sagt man auch "stock phrases", also Phrasen auf Lager zu haben, damit man in der Situation einfach reagieren kann. Ein Beispiel hierfür wäre der Satz: "Danke für das Feedback", worüber ich bereits im letzten Video gesprochen habe. Dies hilft so eine Situation sehr zu entspannen, weil man durch diese Phrasen anerkennt, dass der andere auch irgendwie Recht hat, auch wenn es mir nicht ganz wohl ist, und ich gebe meinen Raum nicht auf und gleichzeitig gestehe ich aber ein, dass auf der anderen Seite vielleicht auch ein gutes Argument vorliegt. Aus diesem Grund rate ich euch, so einen Phrasenkatalog zu erstellen, darauf zu achten, was andere für Phrasen verwenden und eignet euch diese an, um in Zukunft verschiedene Situationen zu deeskalieren. Ihr werdet sehen, viele soziale Situationen, soziale Interaktionen, die sich bisher eher schwierig gestaltet haben sind auf einmal ganz einfach.
Meistens fühlt man sich nach Kritik immer persönlich angegriffen und man weiß nicht so recht, wie man damit umgehen soll. Jedoch ist Kritik aller Art enorm wichtig, um sich zu verbessern und stetig weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund schlage ich vor, sich nach jeder Kritik mit dem Spruch: "Danke für das Feedback!" zu bedanken und sich anschließend darüber Gedanken zu machen ob die Person damit Recht hat und ob man was verändern sollte.
Diese Methode ist nicht nur im Kampfsport sehr hilfreich, sondern macht auch im Berufsleben einen deutlichen Unterschied.
Position before Submission bedeutet, sich erst einmal in die Richtige Position zu begeben, bevor man anfängt irgendetwas zu tun. Im geschäftlichen Alltag wird dies aber häufig missachtet und hat somit viele negative Auswirkungen. Zum Beispiel der Verkäufer, der einen kalten Start versucht, der einfach viel zu direkt fragt, ob man das kaufen will, ohne sich vorher in die richtige Position zu bringen. Ein weiteres überspitzes Beispiel wäre, wenn man eine hübsche Frau oder einen hübschen Mann sieht und sie einfach anspricht und fragt, ob sie einen heiraten möchte. Natürlich wird man daraufhin direkt abgewiesen. Auch hier muss man sich erst einmal in die richtige Position bringen, also erst einmal kennenlernen, ein paar Dates usw. und dann nach einiger Zeit, ist diese Frage auch nicht mehr abwegig.
Das bedeutet, man muss sich allgemein erst in die richtige Position bringen, anstatt zu früh den Angriff zu starten, um sein Ziel zu erreichen.
Auf Grund dessen ist es sehr wichtig, sich im vorneherein gut vorzubereiten und Schritt für Schritt die Bedingungen dafür zusetzen, damit am Ende die Submission gelingt. Also nicht immer direkt angreifen, es besser langsam angehen lassen, strategisch vorgehen und Zwischenschritte einbauen, um sich in die richtige Position zu bringen.
Als ich damals das erste mal in der neuen Kampfsportschule war, sind mir sofort die bedruckten T-Shirts aufgefallen, mit der Aufschrift: "First punch must kill!" Als erstes war ich etwas geschockt aber es stimmt absolut! Nicht nur bei der Verteidigung kommt es auf diese Technik an, sondern auch in ganz vielen anderen Situationen. Betrachtet man diese Strategie im beruflichen Umfeld, kommt es vor allem auf eine harte Priorisierung an. Wenn ihr euch bereits mit Scrum beschäftigt, dann wisst ihr, dass es die Aufgabe vom Product Owner ist, die Aufgaben richtig zu priorisieren. Hierdurch wird viel mehr erledigt, man erhält viel mehr Einfluss, im Sinne von Impact und man erreicht viel mehr.
Vergleicht man zwei Menschen miteinander, wovon einer sehr viel liest und der andere nicht, dann stellt sich ziemlich schnell heraus, dass derjenige, der nicht liest, sich ausschließlich auf seine eigenen Erfahrungen verlassen muss. Der andere hingegen, hat einen viel größeren Erfahrungsschatz, eine viel größere Datenmenge an Informationen, da er sich auf die Erfahrungen der Autoren beziehen kann und hat somit einen größeren Blickwinkel. Zusätzlich ist es möglich, sich auf bestimmte Themen besser vorzubereiten, spezielle Szenarien vorab kennenzulernen und somit in bestimmten Ausnahmesituationen nicht komplett hilflos und überfordert zu sein, da Sie vielleicht schon einmal darüber gelesen haben. Leider kann nicht jeder Mensch lesen, oder einige finden auch kein Gefallen daran, doch auch hierfür gibt es heutzutage auch viele gute Alternativen, wie zum Beispiel Hörbücher oder Podcasts. Zum Teil ist auch Social Media, wie zum Beispiel Twitter, eine gute Informationsquelle. Hierbei kommt es natürlich sehr stark darauf an, welchen Personen oder Seiten man folgt und welchen Content man glauben schenken kann. Jedoch verbringt sich hinter den Social Media Plattformen eine große Suchtgefahr und ist im Gegensatz zu den meist verlässlichen Büchern oftmals kritisch zu betrachten.
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