Die unbequeme Wahrheit über Verantwortung, Privilegien und die Grenzen des Engagements.
Wie viel Welt passt in ein Leben? Was schulden wir anderen Menschen?
Klimakrise, soziale Ungleichheit, Demokratie, Kriege, Armut. Die Liste der Herausforderungen scheint jeden Tag länger zu werden. Wer gesellschaftlich etwas bewegen will, kennt das Gefühl: Zwischen dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen, und der Realität der eigenen Grenzen entsteht ein ständiger Konflikt.
Doch wo beginnt unsere Verantwortung wirklich? Und wo endet sie? Müssen wir auf jede Krise reagieren oder ist es legitim, bewusst Grenzen zu setzen?
In dieser Folge diskutieren Sarah und Julius eine Frage, die besonders Social Entrepreneurs, Changemaker und alle beschäftigt, die Wirkung erzielen wollen: Wie bleibt man seiner Verantwortung gerecht, ohne sich selbst zu überfordern?
Sarah plädiert dafür, Verantwortung klar zu begrenzen, damit Engagement langfristig möglich bleibt. Julius hält dagegen: Wer Wissen, Einfluss oder Ressourcen besitzt, trägt Verantwortung für das, was er tatsächlich verändern kann.
Eine Folge über Wirkung statt Selbstaufgabe, Verantwortung statt Schuldgefühle – und darüber, wie wir entscheiden, wofür wir unsere begrenzte Zeit und Energie einsetzen.
Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG
Gastgeber: Julius Bertram