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Die Entwicklung der Circular Economy braucht Kompetenzzentren, Ideenschmieden, Interessenvertretungen, Innovationstreiber*innen, Knotenpunkte.
Als Multiversum für grünen Fortschritt bildet Thinking Circular genau diese Ansatzpunkte ab.
Heute nehmen wir euch mit hinter die Kulissen: Wir stellen euch vor, wer und was hinter Thinking Circular steht und was dieses Multiversum für grünen Fortschritt ausmacht.
Vielleicht habt ihr euch auch schon gefragt, wer eigentlich Eveline Lemke ist und warum sie hier so fleißig interviewt wird. In dieser Episode lernt ihr Eveline und ihren Werdegang mal persönlich kennen.
In diesem Sinne: Nice to meet you! Und herzlich willkommen bei Thinking Circular.
Die Runderneuerung von Reifen gilt als Paradebeispiel für die Circular Economy.
Verglichen mit einem nicht-erneuerbaren LKW-Reifen, spart ein runderneuerter Reifen:
Doch die Sache hat einen Haken.
Anhand des Lebenszyklus eines Reifens lässt sich veranschaulichen, wo in der Praxis der Reifenindustrie auf dem Weg in die Circular Economy noch große Lücken klaffen.
Wir wollen heute sowohl diese "Schlaglöcher" auf dem Weg in eine zirkuläre Wirtschaft betrachten, als auch Handlungsempfehlungen mit auf den Weg geben.
Mehr dazu findet ihr in unserem Beitrag zur grünen Gestaltung der Reifenzukunft.
Heute klären wir auf: Was bedeutet der Begriff "Verwertung von Abfall" wirklich?
Die Verwertung ist in der Abfall-Statistik immer noch auf der Seite des Recyclings dargestellt und damit missbräuchlich verwendet.
Dem Leser der Statistik wird damit suggeriert, dass ein Nutzen aus dem Verbrennen von Abfall gewonnen wird.
Das ist nicht immer der Fall. Wie hoch wäre der Beitrag zum Klimaschutz, wenn nach der Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken auch die Müllverbrennungsanlagen vom Netz gehen? Das Ökoinstitut e. V. hatte bereits 2014 berechnet, dass im Jahr 2050 nur noch 10 Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung nötig sein würden, um den ärgsten Dreck in Luft aufzulösen. Aber wie gedenkt die Abfallverbrennung ihre eigene Transformation zu vollziehen? Gibt es Perspektiven für chemisches Recycling der Rohstoffe, die heute durch den Schornstein gejagt werden?
Verbrennung ist aber auch nicht per se schlecht, z.B. wenn es um das Ausschleusen giftiger Stoffe geht.
Wir präsentieren euch heute 5 Thesen zum Ende der Abfallverbrennung. Wer mehr darüber wissen möchte, kann unsere Thesen hier im Detail nachlesen.
Heute geht es um ein Leidensthema und dennoch ansteigenden Trend in der Nachhaltigkeitswelt: Greenwashing.
Worauf können Verbraucher überhaupt noch vertrauen? Kann man sich vor Greenwashing schützen? Wie können Siegel und Zertifikate helfen?
Eveline Lemke bringt nicht nur Klarheit in die Diskussion, sondern schlägt auch eine politische Definition vor. Wie diese Definition aussehen kann, erfährst du in dieser Podcast-Episode.
In der heutigen Episode geht es darum, was das "Do no harm"-Prinzip ist.
Das Prinzip wird durch das Sprichwort "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu." bereits sehr deutlich.
Es beschreibt, dass Umwelt, Tier und Mensch kein Schaden zugefügt werden darf. In der Herausarbeitung einer neuen zukunftsfähigen Wirtschaft, wie der Circular Economy, muss an jeder Stelle der Wertschöpfung genau darauf geachtet werden. Es darf keine Leakages, also Einträge in Boden, Wasser und Luft, geben, die uns schaden könnten.
Aber was bedeutet das für die Circular Economy? Wie lässt sich das Prinzip übersetzen und übertragen? Und worauf kommt es an?
Das klären wir heute anhand von anschaulichen Beispielen aus der Praxis.
Beim zirkulären Konsum kommt es darauf an, dass wir Dinge benutzen können statt sie zu besitzen. Und dass die Dinge, die wir tatsächlich zu uns nehmen (was wir essen, was wir trinken, Kosmetika...) biologisch, nachhaltig und im besten Fall sogar vegan sind, weil sie damit zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit auf diesem Planeten besonders beitragen.
In der heutigen Episode diskutieren wir die Verantwortung von Verbrauchern für zirkulären Konsum und worauf es genau dabei ankommt.
Die Dokumentation "Seaspiracy" veranschaulicht an der Fischindustrie, welche Konsequenzen linearer Konsum haben kann. Jeder Verbraucher, der durch bessere Informationen andere Entscheidungen treffen kann, kann zu einem Wandel beitragen.
Die Gefahr, im Green Deal vor lauter Green Buzzwords und Green Washing verloren zu gehen, ist sehr groß. Kann die Circular Economy Antworten liefern, die Orientierung im grünen Dschungel bieten?
Warum wir die Circular Economy neu beschreiben müssen: Verwirrung in der Neo-Ökologie
Aktuell liegt eine Darstellung des Zukunftsinstituts auf dem Tisch - die sogenannte MEGATREND MAP - welche Buzz-Words und Trends auf einer Karte darstellt, die wie eine Berliner U-Bahn-Karte aussieht. Bio-Boom, Sharing Economy, Lebensqualität, Achtsamkeit, Green Tech, Social Business, Post-Wachstumsökonomie, Sinn-Ökonomie, Post-Carbon-Gesellschaft, Circular Economy, Zero Waste u.v.a.
Die Megatrend Map zeigt die zwölf zentralen Megatrends unserer Zeit und stellt sich damit erfolgreich der großen Herausforderung, die größten Treiber des Wandels für Wirtschaft und Gesellschaft zu identifizieren.
Trotz U-Bahn-Karten-Darstellung warnt das Zukunftsinstitut davor, dass Megatrends nie linear, eindimensional und isoliert, sondern vielfältig, komplex und vernetzt betrachtet werden müssen.
Wenn man die Karte betrachtet, entsteht dennoch der Eindruck, dass die Neo-Ökologie eine Einbahnlinie sei. Wer umsteigt, verlässt die Nachhaltigkeit. Aber Nachhaltigkeit umfasst 17 Ziele und damit mehr als nur einen Zukunftstrend.
Wozu dient eine Karte? Sie soll Orientierung geben. Sie soll uns helfen, ans Ziel zu kommen. Und nicht verwirren.
Die Karte zeigt nicht nur Zukunftstrends, sie spiegelt auch die öffentliche Wahrnehmung. Drückt genau diese Verwirrung die Notwendigkeit aus, Klarheit in die Diskussion um Zukunftsbegriffe und die Einbettung von nachhaltigen Begriffen zu erlangen?
In dieser Episode stellen wir genau diese Fragen und geben euch ein Tool mit an die Hand, dass dem Problem Abhilfe leisten kann: das Wörterbuch der Circular Economy.
Das Wörterbuch soll die Lücke zwischen unterschiedlichen Begriffswelten schließen und die Entwicklung der neo-ökologischen Zukunftstrends unterstützen.
Erklärt im Video-Format, findet ihr das Wörterbuch auch auf YouTube und bald auch auf unserer Webseite (bleibt gespannt ;-)). Wer schon mal einen Sneak Peak erhaschen möchte, kann hier nachschlagen, wie die Begriffe "Impact" (im Sinne von positivem Einfluss) und "Investieren" (im Sinne von nachhaltigen Finanzen) im Wörterbuch der Circular Economy beschrieben wird.
Obwohl wir seit 40 Jahren versuchen die Abfallwirtschaft besser zu machen, leben wir heute in einer Wegwerfgesellschaft.
Oft wird dem Konsumenten die Schuld daran zugewiesen, weil er bestimmte Produkte nachfragt, zu viel in Plastik verpackt kauft oder zu viel Müll produziert.
Was dabei oft ausbleibt, ist die Frage nach der Produzentenverantwortung. Wenn jedoch Hersteller mit Absicht Wegwerf-Produkte designen, wird die ganze Gesellschaft gezwungen den Wegwerf-Weg mitzugehen.
Wie kann man den Weg korrigieren? Die Antwort auf diese Frage ist existenziell für die Erhaltung eines enkeltauglichen Planeten.
Das Social Design Lab der Hans-Sauer-Stiftung sagt, das funktioniert nur gesellschaftspolitisch, also wenn Produzenten und Konsumenten Hand-in-Hand gehen. Der Weg könnte dann in eine Circular Society - dem Gegenstück zur Wegwerfgesellschaft - führen.
Wie kann das gehen? Welche Ideen, welche Visionen stehen hinter dem Begriff? Ist die Circular Society eine Utopie? Oder sind wir schon auf dem Weg?
Diesen und weiteren Fragen gehen wir heute in unserer Podcast-Episode auf den Grund.
Jeder, der aktiv an der Entstehung einer Circular Society mitwirken will, kann Teil des Circular Society Forums werden - einer Online Community, die sich mittlerweile in ein beachtliches Netzwerk aus Individuen, Forschern, Wirtschaftsakteuren, Studenten und vielen weiteren Menschen entwickelt hat. Die Hans-Sauer-Stiftung hat den Rahmen für dieses Forum geschaffen, in dem bereits heute ein reger und persönlicher Austausch stattfindet. Den Weg zum Forum findet ihr hier: https://www.circularsociety.de/
Aktuelle Beiträge aus dem Circular Society Forum findet ihr auch auf YouTube.
Was bedeutet Treasure vs. Trash im Zusammenhang mit zirkulärer Logistik? Worin liegt der Treasure? Und wer managt diesen Treasure in Zukunft?
Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode auf den Grund und erklären dabei sowohl was Material Banking bedeutet als auch wie das Geschäftsmodell "Product-as-a-service" hier hinein passt.
Es ist ein Glaubensgrundsatz der Menschheit, dass der Mensch gierig und wachstumsorientiert sein muss, um zu überleben. Heute wissen wir, dass das nicht richtig ist und nicht funktioniert. Stichwort: Klima.
Wenn wir uns nun damit befassen, wie das Leben in einer Circular Society und Economy funktionieren kann, dann müssen wir uns die Grundlagen, die die Wirtschaftswissenschaftler für den Homo Oeconomicus damals gelegt haben, neu betrachten.
Was leitet einen Homo Circularis?
Wir möchten euch dazu einladen mit uns die These zum Homo Circularis zu diskutieren und zu schärfen.
Wer Teil davon werden möchte, das neue Menschenbild zu beschreiben, kann uns gerne eine E-Mail an [email protected] schreiben!
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Hier ist Eveline von Thinking Circular, dem Multiversum für grünen Fortschritt!
Circular Economy ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.
Unser Verständnis von Circular Economy:
Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.

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