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Durch die Circular Economy und das Cradle-to-Cradle(C2C)-Design-Prinzip können wir Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft begleiten.
Das C2C nach dem Designprinzip von Prof. Dr. Michael Braungart gibt vor, wie optimale Produkte für eine Circular Economy kreiert werden sollen, damit eine saubere und endlose Nutzbarkeit gewährleistet ist. Wer sich mit C2C auseinandersetzt, findet schnell das einfache Prinzip eines biologischen und eines technischen Kreislaufes heraus, wonach Verbrauchsmaterialien dem biologischen und Nutzungsgüter dem technischen Kreislauf zugeordnet werden dürfen.
Wann ist ein Produkt ein Verbrauchsgut? Ab wann ist es ein Gebrauchsgut? Welche Rolle haben Rebound-Effekte? Wie lassen sich diese vermeiden? Und worauf können Produzenten und Konsumenten achten? In dieser Episode gehen wir anhand von Beispielen aus der Praxis kritischen Fragen auf den Grund, wie das C2C-Prinzip in einer Circular Economy funktionieren kann.
Die Circular Economy ist Kapitalismus ohne Ausbeutung und das RESOLVE-Prinzip sorgt dafür, dass - wenn es eingehalten wird - an jeder Stelle der Wertschöpfungskette, jeder Akteur, der mitwirkt, sein Geld für den Lebensunterhalt verdienen kann und der Planet und seine planetarischen Grenzen nicht ausgebeutet werden.
Heute geht es darum, wie Wertschöpfung im Kreislauf funktioniert.
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Hier ist Eveline von Thinking Circular, dem Multiversum für grünen Fortschritt!
Circular Economy ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.
Unser Verständnis von Circular Economy:
Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.

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