Das Lied „Kinder“, eine Ballade Bettina Wegners, gesungen u.a. von Joan Baez, das auch unter der ersten Liedzeile „Sind so kleine Hände…“ bekannt ist, berührt zutiefst, insbesondere der Vers: „Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei. Darf man niemals quälen, geh`n kaputt dabei.“ Kinder sind die Schwächsten einer Gesellschaft, sie sind auch die ersten, die in kranken Gesellschaften schonungslos geopfert werden. Das zeigen auch die ungeheuerlichen Sex-Verbrechen, deren grausigen Dimensionen inzwischen auf die Namen der Tatort-Städte reduziert wird: Lügde, Solingen, Bergisch Gladbach, Staufen oder Münster. In diesen Zeiten muss angemerkt werden, dass auch der rigorose Maskenzwang, der Kindern schon im Vorschulalter für viel zu viele Stunden zugemutet wird, in die Kategorie des Quälens von Kinderseelen fällt; aber das soll hier mangels Vergleichbarkeit nicht thematisiert werden, sondern verdient eine eigene Betrachtung.