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KI bleibt ein wichtiger Treiber im apo Vivace Megatrends. Christian Hein sieht Energieinfrastruktur weiter intakt, beobachtet aber Bewertungen genauer. Gleichzeitig baut er Healthcare aus. Der Bereich erscheint günstiger und könnte durch die US-Midterms neue Impulse erhalten. Cybersecurity rückt ebenfalls nach vorn: 89% der Befragten einer Studie berichten bereits von KI-gestützten Angriffen. Das schafft neue Chancen, verlangt aber einen genauen Blick auf Bewertungen.
Die KI-Story verliert bei Anlegern zunehmend ihren Glanz. Die Anleger fragen dann stärker nach Erträgen statt nach Visionen. Was hat jetzt die Stimmung gedreht? Beginnt jetzt die wirtschaftliche Bewährungsprobe? "Ein reales Geschäft mit hohen Wachstumsraten. Aber es war auch sehr viel Wild West und zu viel Euphorie im Spiel." So Johannes Ries von Apus Capital im neuen FONDSwärts-Podcast. Er sieht "echte Effizienzgewinne", teilt aber auch das Gefühl, dass viele Unternehmen mit dem "Ferrari zur Post fahren". "Wir haben mit unserem ReValue Fonds auf die Gewinne des Wandel gesetzt, also die Unternehmen, die von gesellschaftlichen, technologischen Veränderungen profitieren. Das ist unser Credo." Vermeintlich bremsen und warnen große KI-Unternehmen derzeit, in Wahrheit aber "predigen sie Wasser und trinken Wein, treiben die neuen Modelle doch voran, weil keiner zurückfallen möchte".
Gerd Junker, Geschäftsführer von Grünes Geld, sieht Wasserstoff als Baustein der Energiewende. Besonders Stahl, Luftfahrt und Schwerlastverkehr brauchen hohe Energiedichten. Batterien stoßen dort wegen Gewicht und Ladezeiten an Grenzen. Zugleich stärkt Wasserstoff Europas Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten. Grüner Wasserstoff kostet in Deutschland aktuell rund acht Dollar je Kilogramm. China erreicht laut Junker bereits etwa drei Dollar. "China zeigt gut, was passiert, wenn man seine Pläne umsetzt." Europa bremst dagegen mit komplizierten Regeln und langsamen Genehmigungen. Der GG Wasserstoff Fonds investiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu gehören erneuerbare Energien, Elektrolyseure, Brennstoffzellen und Industriegase. Auch KI-Rechenzentren treiben die Nachfrage nach schnellen Stromlösungen. Seit April 2025 haben sich Wasserstoffaktien kräftig erholt. "Die Zwölf-Monats-Performance liegt aktuell bei gut 50 Prozent." Junker empfiehlt einen gestaffelten Einstieg über Einmalanlage und Sparplan. "Vor den Wasserstoffaktien liegen jetzt einige schöne Jahre."
https://wasserstofffonds.de/
Senior Sales Manager Arthur Elbin und Portfoliomanager Thomas Wattenberg über ihr "granulares, ausschüttungsorientiertes Portfolio", den Stiftungsfonds "apo Stiftung und Ertrag": "Aktuell haben wir rund 100 Einzelanleihen im Portfolio, 36 Einzelaktien und dazu noch 5 Fonds bzw. ETFs. Und darüber hinaus hat der Fonds eine sogenannte SBA-Anteilsklasse für steuerbefreite Anleger." Die Apo Asset Management investiert in Aktien, Anleihen und Gold (in Form strategischer Beimischung) in den USA, Europa und den Emerging Markets. "Zudem haben wir einen ESG-Prozess integriert." Der Fonds wird über Allokation, Selektion und Konstruktion gesteuert und setzt bei der ESG-Umsetzung auf Ausschlusskriterien und MSCI-Daten. Als Risikomerkmale nennt Wattenberg breite Streuung, Investment-Grade-Anleihen, aktive Durationsteuerung und ein Durchschnittsrating von A-. Die Stiftungsziele kurz zusammengefasst: "Realer Kapitalerhalt und Ausschüttung."
Die GAIster, die wir riefen: Werden KI und KI-Agenten zu einem unkontrollierbaren Risiko? "Es kann durchaus gefährlich werden", sagt Johannes Ries von Apus Capital im neuen FONDSwärts-Podcast. Diese "virtuellen Mitarbeiter" bewegen sich recht frei in den Unternehmen und haben einen immer größeren Einfluss. Produktivität und Kontrollverlust gehen Hand in Hand. Darüber hinaus können "vergiftete Informationen"aus dem Internet oder von anderen Agenten zum Problem werden. Ries ist sich sicher, dass sich Cybersecurity gerade vom Schutz vor Datendiebstahl hin zum Schutz vor Systemkontrolle verschiebt. "Jeder KI-Assistent muss eine eigene Identität haben - ohne Generalschlüssel. In der Vergangenheit haben wir den Agenten zu viel vertraut." Der Mensch wird die neuen Verhaltensregeln programmieren müssen. "Für die Firmen, die auch im Identitäts- und Autorisierungsbereich als Cybersecurity-Unternehmen tätig sind, ergibt sich ein neues Wachstumspotenzial."
Quantencomputing ist nicht mehr nur Stoff für Physik-Seminare, sondern rückt mit Wucht in die reale Wirtschaft. Gerd Junker von Grünes Geld beschreibt den Technologiesprung so: Quantencomputer rechnen nicht einfach schneller, sie lösen Probleme grundsätzlich anders. Genau darin liegt der mögliche Milliardenhebel für Chemie, Batterieforschung, Produktion und Logistik. Beispiele von Google, BMW und BASF zeigen, dass aus Zukunftsmusik gerade Fabrikmusik wird. Noch unterschätzt: Quantensensorik könnte in Medizin, Navigation und Raumfahrt sogar früher im Alltag ankommen als der große Quantenrechner. Gleichzeitig wächst mit dem Q-Day die Sorge um heutige Verschlüsselung und Datensicherheit. Junkers Investmentansatz setzt deshalb nicht auf die eine Wunderaktie, sondern auf das ganze Quanten-Ökosystem aus Computing, Sensorik, Kommunikation und Cybersecurity. Mehr dazu: https://quantumfonds.de/ und https://www.gruenesgeld24.de/
Johannes Ries, Gründer von Apus Capital, sieht die aktuelle Schwäche vieler Softwareaktien als Übertreibung des Marktes. Seit Jahresbeginn verlor der Sektor im Schnitt mehr als 20 %, seit dem Hoch im Herbst sogar rund 30 %. Auslöser ist die Sorge, KI-Agenten könnten klassische Software überflüssig machen. Ries hält diese Sicht für zu einfach. "Der Markt malt gerade ein sehr schwarzes Bild." Entscheidend bleiben die Daten in den Systemen großer Anbieter wie SAP oder Microsoft. Diese Daten bilden das Rückgrat vieler Unternehmensprozesse und lassen sich nicht schnell ersetzen. KI kann Software zwar schneller entwickeln und ergänzen, bleibt aber fehleranfällig und arbeitet oft nur mit Wahrscheinlichkeiten. In vielen Unternehmensprozessen sind solche Fehler nicht akzeptabel. Zudem schützen rechtliche Fragen, Sicherheitsanforderungen und komplexe Abläufe die etablierten Anbieter. "Viele Kurse im Softwaresektor sind langfristig interessant." KI wird Software daher nicht zerstören, sondern eher beschleunigen und erweitern. Deshalb baut Apus Capital erste Positionen auf. "Wir steigen vorsichtig wieder in Softwarewerte ein." Die Branche bleibt für Ries ein Gewinner des technologischen Wandels.
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Von Dotcom bis Corona: Was Anleger aus 25 Jahren Fonds-Alltag lernen können. 25 Jahre Multi-Asset sind für Marc Momberg bei apoAsset der Beweis, dass Portfoliomanagement Kunst und Wissenschaft zugleich ist. Er blickt hinter die Kulissen seines Teams. Seit Januar 2003 steuert er apo Piano, apo Mezzo und apo Forte und hat Dotcom, Lehman und Corona erlebt. Die Lehre: Krisen nutzen und schneller werden. Schon 2003 setzte das Team ETFs ein, um in volatilen Phasen flexibler zu handeln. Warnsignale sieht er selten an einer Zahl, eher im Mix aus Bewertung, Stimmung und Positionierung. Beruhigend ist, dass bei KI und Tech noch nicht alle euphorisch sind. In der Finanzkrise zählten Liquidität, "nah an der Tür tanzen" und im Zweifel zuerst handeln. In der Nullzinsphase halfen alternative Strategien wie Merger-Arbitrage. KI ist für ihn ein Kollege, keine Wunderwaffe. Dazu Anekdoten, vom Sekt beim Bäcker bis zu einem unkonventionellen Japan-Tipp.
Grünes Geld. Carmen und Gerd Junker über "spukhafte Fernwirkung" und eine Münze in München. Was können Anleger tun, um nachhaltig zu investieren? "Wasserstoff ist ein ganz zentraler Baustein", so Carmen Junker, Geschäftsführerin & Co-Gründerin von Grünes Geld. Neu im Angebot ist der Quantenfonds GG Quantum für vermögende Privatkunden, denn insbesondere die KI - auch auf dem FONDS professionell KONGRESS in Mannheim das Top-Thema - braucht viel Energie und Rechenleistung. "Unser Fonds investiert entlang dieser Wertschöpfungskette inklusive Quantenverschlüsselungstechnik und Quantenkommunikation. Aber es ist jetzt kein dezidierter Nachhaltigkeitsfonds gemäß der Regularien", sagt Fondsadvisor Gerd Junker. Mehr: https://www.gruenesgeld24.de/
Florian Müller über FOMO, Sachwerte und Geschenke aus dem Tresor.
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