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Psychischer (Emotionaler) Stress, Sozialer Stress, Beruflicher Stress, Zeitstress, Entscheidungsstress … Unser Alltag zwingt uns oftmals in einen fast andauernden Fight, Flight oder Functional Freeze Modus.
Die Welt im Außen dreht sich immer schneller, vermeintliche Anforderungen steigen stetig.
Muss das stressen? Nein.
Der Schlüssel: mentale Stärke, die wir dem Trubel entgegensetzen.
In dieser Folge gibt's meine Nr 1 Intervention zum Fühlen. Also am besten heute mal alles weglegen und beim Anhören das Multitasking sein lassen.
Multitasking wird sowieso überbewertet J
Nach der Folge Effekt unterstreichen mit folgendem Song:
https://open.spotify.com/intl-de/track/1Sh1nXBhUa0wVsfVuxnHdV?si=fc5dcceeb9084f46
In einer Arbeitswelt, die zunehmend vernetzt, diversifiziert und dynamisch ist, braucht es die Superpower Empathie immer mehr. Und Studien geben ihr recht:
· empathische Führungskräfte bauen tendenziell eine stärkere Bindung zu ihren Mitarbeitern aufbau, was zu höherer Zufriedenheit, geringerer Fluktuation und mehr Loyalität führen kann.
· Eine Analyse von über 6.700 Führungskräften in 38 Ländern zeigte, dass Teams unter empathischer Führung bessere Leistungen erzielten und mehr Engagement zeigten.
· Empathischere Führungskräfte sind kreativer und fördern innovative Ideen, weil sie tendenziell offener für unterschiedliche Perspektiven und die Bedürfnisse der Mitarbeiter sind.
· Empathische Führungskräfte erkannten schneller, wenn ihre Mitarbeiter überlastet oder gestresst waren, und konnten frühzeitig Maßnahmen zur Unterstützung einleiten.
Aber diese essentielle Stärke kommt nicht ohne Nebenwirkungen.
Wie Fach- und Führungskräfte damit im Job Alltag umgehen, durfte ich in einigen hundert Stärkencoachings lernen. Mein Fazit:
Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie da eine Superpower haben, sondern nehmen diese Stärke als selbstverständlich wahr bis man sie darauf stößt (typische Beobachtung beim Thema Stärken generell)
Eine Vielzahl berichtete, dass sie mit der Schattenseite stark ausgeprägter Empathie bishin zur Hochsensitivität/-sensibilität hadern, denn sie hat ihre Nebeneffekte:
o Als stark sensitive/fühlende Person nehmen viele empathischen Menschen Reize der Außenwelt generell intensiver wahr. Die Folge: man ist tendenziell schneller reizüberflutet
o Als stark fühlende Person hat man sehr feine Antennen für die Stimmung & Bedürfnisse anderer, ist durch diesen feinen Seismographen aber tendenziell zu oft im Kopf der anderen unterwegs. Die Folge: vielen Coachees fiel es (erstmal) schwer, sich abzugrenzen ggü. den Problemen anderer
Einen positiven Nebeneffekt hab ich allerdings auch beobachtet: viele hoch empahtischen Menschen verfügen oft über eine sehr feine Selbstreflektion.
Und so traf ich auch immer wieder auf funktionale Coping Strategien von Hoch-Empathie-Coachees wie z.b.:
· Eigene Bedürfnisse und Grenzen kennen- und verteidigen lernen
· Systematischen Reiz-Detox im Joballtag wie in der Mittagspause in den Wald, Auszeiten im Einzelbüro, Arbeiten mit Kopfhörern und Musik, einsame Hobbies zum Ausgleich uvm.
Empathie ist eine große Gabe im Job, gute Selbstführung ist im Umgang mit ihr aber absolut entscheidend.
In der aktuellsten Folge meines Podcasts Happy Monday geht's um diese Superpower.
Ps: Studienergebnisse zu den oben genannten Ergebnissen:
Studie: Gentry, W. A., Weber, T. J., & Sadri, G. (2007). Empathy in the Workplace: A Tool for Effective Leadership.
Gerdes, K. E., Segal, E. A., Jackson, K. F., & Mullins, J. L. (2011). Empathy and the Social Work Profession: A Conceptual. In: Social Work Research, 35(3), 201-210.
Studie: McKee, A., Boyatzis, R. E., & Johnston, F. (2008). Becoming a Resonant Leader: Develop Your Emotional Intelligence, Renew Your Relationships, Sustain Your Effectiveness.
Miller, R. M., Smith, L., & Mackie, J. (2012). Empathy and Leadership: How Emotional Intelligence Can Help Managers Recognize and Reduce Stress in Their Teams.
In dieser Folge von Happy Monday dreht es sich kurz & knackig um 2 wissenschaftliche Erkenntnisse, wie wir ganz konkret unsere Beziehungen stärken und so mehr Glück erfahren.
Unsere Beziehungen haben sich in Langzeitstudien in der Psychologie immer wieder als der entscheidende Faktor für unser langfristiges Wohlbefinden (und unsere Gesundheit) herausgesstellt.
Aber: ob wir verheiratet sind oder geschieden, ob wir 3 Geschwister haben oder keine und ob wir viele Freunde haben oder wenige: das macht nicht so sehr einen Unterschied.
Entscheidender ist vielmehr die Qualität der Beziehungen mit den Menschen um uns herum.
Mit anderen Worten: was wir aktiv unternehmen, um gesunde, positive Beziehungen wachsen zu lassen, ist wissenschaftlich nachweislich viel bedeutsamer als die Art und Anzahl von Menschen um uns herum.
Wer dafür arbeitet, wird belohnt!
Wie wir dafür "arbeiten" können, darum geht es anhand von 2 Tools ganz konkret in dieser Podcstfolge.
Hör rein und frag dich: finde ich mich da (schon) wieder? Wer in meinem Umfeld agiert (auch) so?
Viel Spaß mit dieser Folge, die gleichsam wichtig für Job und Privatleben ist.
Was macht unser Glück wirklich aus?
Was macht langfristiges Wohlbefinden aus?
Inwieweit haben wir es selbst in der Hand?
Macht Geld glücklich oder nicht?
Was braucht es, um über seinen Job sagen zu können, dass er das Leben bereichert?
In dieser Podcast Folge von Happy Monday gibt es Antworten auf diese Fragen aus der psychologischen Forschung.
Hör rein für ein paar der wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten für deine Lebensqualität.
Wahrscheinlich magst du deinen Beruf und leistest grundsätzlich gerne, ziehst aus der Profession generell durchaus Bestätigung, Kraft und Energie.
Was aber tun, wenn ein Job dann nicht (mehr) Freude bringt und die Motivation in den Keller gesunken ist?
Was ist die Alternative zum Kündigen ohne sich selbst zu geißeln?
In dieser Folge gibt es 5 psychologische Twists, um in eine solche Job Situation frische Motivation und Energie zu bringen.
Hier der Überblick, welche 5 Twists ich sehr ans Herz lege und auf die ich in dieser Podcast Folge genauer eingehe:
Twist 1: Die „so tun als ob - Bewerbung" (ab Minute 5:22)
Twist 2: Den Wahrnehmungsfilter shiften (ab 8:49)
Twist 3: Der „Dark Room" (ab 10:02)
Twist 4: Neuen Flow kreieren (ab 11:48)
Twist 5: „Random Acts of Kindness" im Job Umfeld initiieren (ab 15:10)
In der Folge erwähnter Buchtipp zum Thema Flow:
Mihaly Csikszentmihalyi: Flow. Das Geheimnis des Glücks.
Die Positive Psychologie erforscht und liefert Eigenschaften und Bedingungen, die zu einem guten Leben beitragen.Mit viel Freude beobachte ich, wie diese Erkenntnisse von Unternehmen immer mehr angefragt werden.
Aber gleichzeitig begegne ich immer mehr einer Begleiterscheinung: Toxic Positivity
Wenn positive Psychologie
- oberflächlich betrachtet wird
- auf ein System von Funktionieren und Leistungsmustern prallt
- nicht mit der richtigen inneren Haltung verwendet wird
Dann kann nach Positivität gerufen werden, die Probleme ausser acht lässt und Teile vom Menschsein missachtet.
In Unternehmen sehe ich immer wieder Beispiele für Toxic Positivity:
- Z.b. die Vortrags-Anfrage zum Thema „Positivem Denken" für eine Belegschaft, die chronisch überlastet und sauergefahren ist (solche Anfragen bekomme ich immer wieder)
- Z.b. die Unternehmensfusion, bei der Mitarbeitende „nach vorne blicken" sollen ohne das Alte betrauern & verabschieden zu können
- Z.b. Führungskräfte die zu einer Haltung von „Eigenverantwortung" angeheizt werden, aber dabei die Eigenverantwortung für die eigene Selbstfürsorge fallen lassen/ nicht gelernt haben
Gerade als Führungskraft, HR, Kulturgestaltende oder Berater*innen in diesem Bereich tun wir gut daran, uns sehr genau und differenziert mit dem Tipping Point zwischen Positivität und Toxic Positivity auseinanderzusetzen und dem entgegenzuwirken.
Das und mehr Beispiele & Stolperfallen zum Thema Toxic Positivity findest du in dieser Podcast Folge
Positives Denken und fühlen ist wichtig und gesund.
Aber es gibt auch ein zu viel, dann sprechen wir von Toxic positivity:
Toxic Positivity bezeichnet eine übermäßige und ineffektive Überbetonung positiver Denkweisen und Haltungen. Es beinhaltet das Ignorieren oder Ablehnen der tatsächlichen Gefühle und Umstände einer Person. Anstatt schwierige Emotionen anzuerkennen, wird von den Betroffenen erwartet, dass sie immer positiv bleiben.
Echter Optimismus erkennt negative Gefühle an und versucht, gesunde Wege zu finden, um mit ihnen umzugehen. Im Gegensatz dazu ignoriert toxische Positivität negative Emotionen komplett.
In unserer (Arbeits-)Welt prallt der Druck einer Leistungsgesellschaft auf solche Ansatze der positiven Psychologie, unser Leben werthaltiger zu gestalten. Dabei kann toxische Positivität entstehen.
In dieser Podcast Folge von Happy Monday erfährst du, was genau toxische Positivität ist, wie sie sich bemerkbar macht und meine Gedanken dazu, warum sie entsteht.
Der folgende zweite Teil in der nächsten Episode behandelt, wie sich Toxic Positivity am Arbeitsplatz äußert und was hier gebraucht wird.
Wer mich kennt weiß, dass ich dafür brenne, Unternehmen für die Umsetzung von New Leadership zu ermutigen und Gleichgesinnte zusammenzubringen. Und da gibt es Geschichten, die einfach erzählt werden müssen - wie die meines Interview-Gasts in dieser Podcast-Folge, die einen Ausschnitt meines linkedin live-Events „Impact Hour" darstellt: Martin ist Geschäftsführer der deutschen Niederlassung des dsm-firmenich Konzerns in Grenzach-Wyhlen und hat in den letzten Jahren mit seinem Team einen beeindruckenden Leadership-Kulturwandel an seinem Standort initiiert und begleitet. In der heutigen VUCA-Welt, in der Selbstreflektion und Selbstführung für Führungskräfte immer wichtiger wird, haben sich alle Führungsebenen in einem psychologisch begleiteten Prozess intensiv mit sich selbst beschäftigt: in einer Branche, in der v.a. Naturwissenschaftler zu Hause sind und psychologisches Know-how nicht Teil des Daily Business ist. So viel sei verraten: was als Arbeitssicherheits-Thema startete, mündete in einen Leadership Entwicklungsprozess, der die psychologische Seite von Führung für alle unter die Lupe nahm und weiterhin nimmt. Ein Unternehmensbeispiel, das garantiert praktische Erfahrungen für Unternehmenslenker und HRler bereithält.
Learn to fail or fail to learn
Diesen schönen Satz habe ich mir von Tal Ben-Shahar in den Kopf setzen lassen und er beschreibt sehr gut, was wir für eine starke Fehlerkultur erinnern dürfen:
Fehler sind unvermeidlich. Wir brauchen sie für unsere Entwicklung. Aber irgendwo zwischen Kindheit und Berufsleben geht in unserer westlichen Kultur die Akzeptanz verloren, dass Fehler gemacht werden dürfen und müssen.
Die Fehlerillusion:
Was bei kleinen Kindern als normal akzeptiert wird, verliert die Unschuld und wird ersetzt durch Scham, Schuld, Angst, Vermeidungsverhalten und Missachtung im Job.
Fehler sind unvermeidlich, aber wie wir mit ihnen umgehen, entscheidet über unseren Erfolg. Eine gute Fehlerkultur fördert Innovation, beschleunigt das Lernen, stärkt den Teamgeist, verbessert Problemlösungsfähigkeiten und sichert langfristigen Erfolg. Indem wir Fehler als wertvolle Lernchancen betrachten, schaffen wir eine dynamische und resiliente Organisation, die sich ständig weiterentwickelt und verbessert.
Ich freue mich, dass immer mehr Firmen das Thema Fehlerkultur und an Psychologischer Sicherheit arbeiten möchten.
Wer seine eigene Fehler-Illusion unter die Lupe nehmen möchte und über Unternehmensideen wie Failure Friday uvm. Inspiriert werden möchte, dem/der empfehle ich die diese Folge meines Podcast HappyMonday
"Have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary." (Steve Jobs)
"The intuitive mind is a sacred gift and the rational mind is a faithful servant. We have created a society that honors the servant and has forgotten the gift." (Albert Einstein)
"Follow your instincts. That's where true wisdom manifests itself." (Oprah Winfrey)
Die Macht unserer Intuition – so unterschätzt, so wichtig.
Sie ermöglicht schnelle, kreative Lösungen und bereichert Kunst, Innovation und zwischenmenschliche Kommunikation. Sie macht uns flexibler und anpassungsfähiger in einer komplexen, sich ständig verändernden Welt. Indem wir unsere Intuition stärker einbeziehen, gewinnen wir tiefere Einsichten und ein besseres Verständnis für uns selbst und unsere Umwelt. Sei es im Job oder für tiefgreifende private Entscheidungen.
Daher dreht sich die neuste Folge vom Podcast Happy Monday um Intuition und mit welchen Techniken wir uns dieses magische psychologische Werkzeug ganz konkret anzapfen können.
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