Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments

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By Uwe LillBusiness
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Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments episodes

  • „Wir sehen weiter hohes Wachstum bei CLOs“ #87 mit Ines und Paavo Bartsch

    Der Markt für Collateralized Loan Obligations (CLOs) wächst weiter ungebrochen. „Er umfasst inzwischen 1,3 Billionen Dollar“, sagt Ines Bartsch, Inhaberin und Geschäftsführerin der Investment-Boutique CIS Asset Management aus Eschborn. Sie und Ihr Bruder Paavo Bartsch, ebenfalls Inhaber und bei CIS AM für den Vertrieb zuständig, erklären im 87. Hedgework Talk im Gespräch mit Uwe Lill den Markt, seine Besonderheiten und wie er sich 2025 entwickelte. „Auf der Aktivseite eines CLOs stehen 150 bis 250 dinglich besicherte Kredite“, erklärt Paavo Bartsch die Struktur. 70 Prozent der in den USA begebenen börsennotierten Unternehmensanleihen werden von CLOs gehalten. „Auf der Passivseite, der Finanzierungsseite, stehen die verschiedenen Tranchen“, sagt Bartsch. Ganz oben ist die Triple-AAA-Tranche, die sicherste und am niedrigsten verzinste Tranche. Über AA geht es hinab bis zur Equity-Tranche. „Hier sammelt sich die höchste Rendite“, weiß Bartsch. „Aber auch das höchste Risiko.“ Historisch gewachsen ist der CLO-Markt auf der Nachfrageseite von großen institutionellen Playern dominiert. Aber mit dem Aufkommen der ETFs auch in diesem Segment werden auch andere Kundenschichten angesprochen. „Der CLO-ETF-Markt ist von 2024 auf 2025 um 13 Milliarden Dollar auf 40 Milliarden Dollar gewachsen“, weiß Ines Bartsch. Erfahren Sie in diesem Podcast, wie der Ausblick für 2026 ist, ob die weltwirtschaftlichen Turbulenzen Auswirkungen auf die Ausfallraten haben und wieviel Investoren mit der Anlageklasse typischerweise verdienen können. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn beim Reinhören.

    24 min
  • „Anleger sollten verstärkt Anleihen in Betracht ziehen“ #86 mit Florian Hertlein

    Die deutschen Privatanleger neigen den Extremen zu. Auf der einen Seite dümpeln Milliarden Euro in Festgeldern oder auf Tagesgeldkonten herum. Rendite nach Inflation? Auf der anderen Seite legen immer mehr – auch zunehmend jüngere – Anleger ihr Geld an den wesentlich riskanteren Aktienmärkten an. Und wer interessiert sich für Anleihen? „Die Festgeldenthusiasten lassen einiges an Rendite liegen“, urteilt Florian Hertlein, Geschäftsführer und Portfoliomanager der Investment-Consulting alpha portfolio advisors aus Kronberg im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Und die Aktienanleger freuen sich über Märkte, die sehr lange sehr hoch gelaufen sind.“ Das müsse nicht immer so bleiben und die Volatilität and den Aktienmärkten kann auch sprunghaft steigen. Wir erinnern uns: 2022, 2008-2010, 2000-2003, 1999, 1987…. History repeats. Hertlein lenkt den Blick auf Anleihen. Liegen sie mit ihrem Risiko-/Renditeprofil doch zwischen Festgeld und Aktien. Warum führen Anleihen und anleihebasierte Finanzprodukte in den Depots deutscher Privatanleger so ein Schattendasein? Es sind nur einige Bereiche für Privatanleger investierbar. Hohe Mindeststückelungen, hohe Tranchen und hohe Kosten. Das sind die Hauptgründe. „Das sind Hemmschuhe, die es für Privatanleger schwer machen, sich dem Segment zu nähern.“ Und: „Die Lobby für Anleihen ist hierzulande einfach schwach.“ Hertlein ist Profi für die Managerselektion im Anleihebereich für institutionelle Kunden. Über zweihundert Anleihemanager hat er bereits auf Herz und Nieren geprüft für seine institutionellen Investoren. „Und da ist irgendwann der Wunsch entstanden, auch ein Produkt für Privatanleger aufzulegen. Damit ich und meine Kollegen auch privat investieren können. Und natürlich auch andere Privatanleger“, sagt er. Daraus entstanden ist der alpha credit opportunities. Ein konzentrierter, aber ausreichend diversifizierter Anleihen-Dachfonds. Hören Sie selbst, welche Argumente Florian Hertlein für Anleihen im Allgemeinen und für den neuen Dachfonds im Speziellen hat.

    26 min
  • „2026 werden von Unsicherheit und Volatilität geprägt“ #85 mit Hanno Beck

    Zu Jahresbeginn ist es üblich, einen Blick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu werfen. Und dieses Jahr ist die Herausforderung besonders groß. Die extreme Unsicherheit durch geopolitischen Spannungen, die Deglobalisierung, die sich verändernden Rahmenbedingungen in der US-Geldpolitik, die immens steigenden – unproduktiven – Rüstungsausgaben und die ansteigende Staatsverschuldung in wichtigen Volkswirtschaften machen Prognosen nahezu unmöglich. „Wer ehrlich ist, wird hier antworten: keine Ahnung“, sagt Prof. Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Wir haben genug zu tun, die grauen Schwäne zu sichten und zu bewerten. Da kommen dann noch die schwarzen Schwäne dazu.“ In seinem Jahresausblick unterzieht Beck die verschiedenen Volkswirtschaften einer Analyse. Die Auflösung der globalen Ordnung führe zu einer Art Schumpeterscher Zerstörung. „Aber Deutschland will das gar nicht zulassen, weil es mit Schmerzen verbunden ist“, sagt Beck. Sein Rat an Bundeskanzler Friedrich Merz: „Er sollte verkünden, dass er nur eine Legislaturperiode zur Verfügung steht. Dann hätte er die Beinfreiheit, größere Veränderungen anzugehen.“ Beck spricht im Podcast auch über das Auseinanderfallen von schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten und Höchstständen an den Börsen, den negativen Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik auf die USA selber und die möglichen Auswirkungen weiter steigender Staatsverschuldungen. Und zum Schluss verrät uns der Professor, wo er persönlich noch Anlagechancen sieht.

    Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Anlageoptionen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Hedgework und die GFD Finanzkommunikation mbH haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

    28 min
  • BAI Investoren-Umfrage: Hedgefonds, Private Debt und Infrastruktur liegen im Trend #84 mit Frank Dornseifer

    Institutionelle Investoren haben begonnen, ihre Portfolios anzupassen. In der Vergangenheit wurde der Anteil an Private Equity und Real Estate aufgestockt. „Aktuell sieht es eher danach aus, dass Infrastruktur-Investments oder auch liquide Alternatives wie zum Beispiel Hedgefonds ausgebaut werden“, sagt Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI Bundesverband Alternative Investments, im Gespräch mit Joachim Althof im Hedgework-Talk. Über allem steht aber die positive Botschaft, dass sich Alternative Investments etabliert haben. „Rund ein Drittel des Portfolios werden in diesem Segment, inklusive Immobilien, allokiert“, stellt Dornseifer klar. Einen weiteren Wachstumsschub können nach Ansicht von Dornseifer die zahlreichen, neu aufgelegten ELTIFs auslösen. Hier gebe es allerdings noch einige offene Fragen, zum Beispiel zum Vertrieb.

    Erfreulich ist weiterhin, dass einige Reformvorhaben anstehen, die Vereinfachungen für Asset Manager und Investoren bringen. Das Standortfördergesetz bringe wichtige und gute Änderungen auf der steuerlichen Seite. Das Market Integration Package auf der EU-Ebene führt, sobald verabschiedet, zu stark vereinfachten Marketing-Anforderungen für den grenzüberschreitenden Fondsvertrieb.

    Der BAI

    Research

    Veranstaltungen

    26 min
  • „Die strukturellen Treiber bei Gesundheitsaktien sind intakt“ #83 mit Andreas Scharf

    Aktien aus dem Gesundheitssektor hatten bisher ein schwieriges Jahr. Vor allem die neue US-Regierung sorgte mit ihren Plänen für niedrigere Medikamentenpreise und gekürzte Forschungsbudgets für Druck auf Health-Care-Titel. Im ersten Halbjahr kam es zu einem regelrechten Abverkauf bei Pharma- und Gesundheitsaktien. „Mittlerweile gibt es aber beispielsweise konstruktive Deals der Trump-Regierung mit Pharmaunternehmen, und viele Anleger erkennen, dass diese kurzfristigen Belastungen nichts an den langfristigen Wachstumsaussichten der Branche ändern“, sagt Andreas Scharf, Portfoliomanager Health Care bei Apo Asset. Im 83. Hedgework-Talk mit Joachim Althof nennt Scharf die wichtigsten strukturellen Treiber und erklärt, in welchen Subsektoren des Gesundheitsmarktes er aktuell die größten Chancen sieht. Eine wichtige Rolle spielt für ihn das Thema Künstliche Intelligenz (KI). „Vor allem die Arzneimittelforschung wird dadurch ungleich schneller, günstiger und effizienter“, sagt er. Scharf betont: Wer die Abverkäufe in diesem Jahr opportunistisch nutze, bekomme Health-Care-Titel mit einem Abschlag von zehn Prozent.

    27 min
  • KI führt zu höheren Anforderungen an Asset-Manager #82 mit Kay-Peter Tönnes

    Antecedo-Gründer und Fondsmanager Kay-Peter Tönnes ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz oder KI das Asset Management gleich mehrfach verändern wird. Zum einen werden Algorithmen immer mehr Aufgaben übernehmen, wenn es darum geht, ein Portfolio zu konstruieren. „Die KI lernt aus vorhandenen Daten und ist dabei viel schneller, als es ein Mensch je sein könnte“, stellt Tönnes im 82. Hedgework-Talk mit Joachim Althof klar. Was aber viele noch nicht auf dem Schirm haben: KI-Agenten oder Finanz-Avatare könnten künftig für Anleger die Entscheidungen treffen, welcher Fonds ausgewählt wird. „Das bedeutet viel höhere Ansprüche an Asset Manager, um vor der KI zu bestehen – die Fondsbranche braucht ein völlig anderes Risikomanagement“, blickt Tönnes in die Zukunft. Grundsätzlich ist KI seiner Ansicht nach ein Megatrend, der gerade erst anfängt: „Wir sind in einer Transformationsphase, die wir in der Geschichte nur selten gesehen haben.“ Daher seien Aktien, die auf KI-Technologie setzen, noch lange nicht ausgereizt.

    Antecedo Asset Management(https://www.antecedo.eu/))

    24 min
  • „Die Volatilität an den Märkten ist für uns pures Gold“ #81 mit Dr. Michael Geke

    Kaum jemand setzt so lange und so erfolgreich Quant-Strategien ein wie Dr. Michael Geke, Gründer und CEO von Quantmade. Mit seinen quantitativen Strategien werden rund 350 Millionen Euro verwaltet, überwiegend in Managed Accounts. Sie kaufen und verkaufen vollautomatisch, wenn ein Trades nach einer vorher berechneten Wahrscheinlichkeit profitabel ist. „Das heißt, ich suche nur gute Trades, die Investitionsquote der Strategie kann zwischen 0 und 100% schwanken“, stellt Geke im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework klar. Der Charme der täglichen, exakt gesteuerten Strategien zeigt sich langfristig: Attraktive Renditen mit einer niedrigen Volatilität. „Wir erreichen die Rendite des Nasdaq mit nur einem Viertel der Index-Volatilität“, sagt Geke. Ein Meilenstein war für Quantmade der Sieg in der sechsten Staffel von Future Fundstars im Januar 2025. Dadurch ist das Interesse gestiegen, die Strategie auch in einem UCITS-Fonds anzubieten. Schon wenige Monate danach ging der QUANTMADE AI Quant Fund an den Start, mit einer vergleichsweise konservativen Strategie. Das jüngste Produkt wurde im Juli aufgelegt, ein Zertifikat auf das PROTON System mit gehebelten, eher kurzfristigen Trades. Für alle Strategien gilt: Durch die niedrige Volatilität an den Aktienmärkten ist die Investitionsquote vergleichsweise gering. „Aber das Schöne an der Volatilität ist, dass sie immer wieder zurückkommt – dann ist Vola pures Gold für uns“, sagt Geke.

    26 min
  • FERI sieht positive Entwicklungen im Hedgefonds-Universum #80 mit Marcus Storr

    Am 11. September findet der 14. FERI Hedgefonds Investmenttag statt. Mit den Rahmenbedingungen zeigt sich Marcus Storr, der Head of Alternative Investments der Bad Homburger FERI AG, sehr zufrieden. „Derzeit laufen die Hedgefonds-Strategien in der Breite so gut wie seit 2005 nicht mehr“, kommentiert Storr, der bei der FERI das gesamte 18 Milliarden Euro schwere Alternative-Investments-Geschäft verantwortet, die derzeitige Situation. Marcus Storr, der von Anfang an Gastgeber der edukativen FERI Hedgefonds-Investmenttage ist, hat für seine Gäste wieder drei hochkarätige Hedgefonds-Manager eingeladen, darunter zum ersten Mal einen Krypto-Asset-Manager. Welche Besonderheiten in dieser neuen Anlagevariante zu beachten sind, hat Marcus Storr in diesem 80. Hedgework Talk verraten. Darüber hinaus diskutiert er mit Uwe Lill von Hedgework die Entwicklung der Hedgefonds in den vergangenen 20 Jahren, welche Investorentypen in Deutschland Hedgefonds schon fest im Blick haben und warum die besten Risiko-Rendite-adjustierten Renditen immer noch im Off-Shore-Universum zu erzielen sind. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

    Interessenten können sich hier über den 14. FERI Hedgefonds Investmenttag informieren:

    https://connect.feri.de/hedgefondstag/

    18 min
  • Neue Kundenschichten für Collateralized Loan Obligations #79 mit Paavo & Inès Bartsch

    Der Markt für Collateralized Loan Obligations (CLO) erschließt sich neue Kundenschichten. Bislang wendet sich die Produktkategorie der besicherten Kredite an rein institutionelle Investoren. Dementsprechend groß sind die Produkte – ein durchschnittlicher CLO liegt bei 500 Millionen Dollar mit Anleihen von mehreren hundert Unternehmen im Portfolio – und entsprechend groß sind die Tranchen, die gehandelt werden. Mit dem Aufkommen von CLO-ETFs können nun auch andere Kundenschichten in die Produktkategorie CLOs investieren. „Per se ist diese Entwicklung gar nicht schlecht“, sagt Ines Bartsch, die beim CLO-Spezialisten CIS Asset Management aus Eschborn bei Frankfurt für das Fondsmanagement zuständig ist. „Der Investor muss sich nur sehr genau das Risiko-Return-Profil jedes einzelnen CLO-ETFs genau anschauen. Jeder ETF ist anders“, gibt Frau Bartsch zu bedenken. Sie beleuchtet gemeinsam mit Paavo Bartsch – bei CIS Asset Management für den Vertrieb zuständig - im Hedgework-Talk die neuesten Entwicklungen bei CLOs in den USA und in Europa und beide geben einen Ausblick darauf, was aus dem Hause CIS Asset Management in Zukunft neues zu erwarten ist.

    23 min
  • Aufbruchstimmung beim Thema ELTIF #78 mit Christian Humlach und Suraj Kakar

    „Der ELTIF ist eine echte Ergänzung im Depot der Anleger“, sagt Christian Humlach von Aquila Capital. Zusammen mit Suraj Kakar von Portagon diskutiert er im 78. Hedgework Talk mit Uwe Lill die Vorteile des European Long Term Investment Funds (ELTIF), der nun in einer regulatorischen Überarbeitung als ELTIF 2.0 sein Potenzial entfalten soll. Aber auch Hindernisse auf dem Weg zur Entfaltung des Potenzials werden thematisiert. Nach einer im Frühjahr vorgestellten Scope-Studie gab es 2024 bereits 150 ELTIFs in Europa, die von 74 verschiedenen Asset-Managern angeboten wurden. 55 neue ELTIFs kamen im Jahr 2024 hinzu. Anleger in Deutschland haben bislang in 26 ELTIFs rund 3 Milliarden Euro investiert. Der ELTIF soll helfen, für die Riesenaufgabe der Erneuerung der Infrastruktur, der Energieunabhängigkeit und der Bewältigung des Klimawandels auch privates Kapital zu mobilisieren. „Wir bewegen uns hier im Bereich der Private Markets. Aber in der Abwicklung wird es wie ein liquides Produkt behandelt“, sagt Suraj Kakar vom Abwicklungsspezialisten Portagon. Das Thema ist riesig: Wenn nur ein Anteil von zehn Prozent am deutschen Publikumsfondsvermögen zur Diversifikation der Depots zukünftig in ELTIFs investiert werden würde, ergäbe dies alleine in Deutschland ein Potenzial von rund 140 Milliarden Euro. Hedgework wird die kommende Entwicklung im Rahmen einer lockeren Serie begleiten.

    24 min

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Hedgework-Talk ist der Podcast von Hedgework. Hier spricht Uwe Lill, Gründer von Hedgework und Geschäftsführer von GFD Finanzkommunikation, mit interessanten Persönlichkeiten aus der Finanzbranche über Anlagechancen, Trends, Regulatorik und allen Themen rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments.

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