
Sign up to save your podcasts
Or


Unter der Leitung von Tobias Bittrich, Mitglied der Erweiterten Geschäftsführung von Berenberg und Leiter Corporate Banking, hat sich das Haus zu einem der führenden Anbieter von Kreditfonds etabliert. „Bei Private Debt geht es um Komplexität und Geschwindigkeit, Transaktionen sind immer zeitkritisch“, hebt Bittrich im Hedgework-Talk mit Uwe Lill hervor. Berenberg ist mit 20 verschiedenen Kreditfonds am Markt, die fünf Assetklassen mit unterschiedlichen Strategien abdecken und aufgrund der besonderen Renditeaussichten und Diversifikationseigenschaften auf eine große Nachfrage von institutionellen Investoren treffen. Das Spektrum reicht im Infrastrukturbereich von Erneuerbare-Energien-Anlagen bis hin zu Glasfasernetzen, dazu kommen Transaktionsfinanzierungen und Schiffshypotheken. Einen großen Wachstumsschub erwartet Bittrich bei Real Estate Debt aufgrund regulatorischer Änderungen. „Da ist jetzt richtig Musik drin!“
Im Hedgework-Talk erfahren Sie im Detail
Alle Blicke richten sich auf die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB), die Inflation mit Zinserhöhungen und einer strafferen Geldpolitik zu stoppen. Allerdings seien ihr die Hände gebunden, sagt Hanno Beck, Professor für Volkswirtschaftslehre, Buchautor und Wirtschaftsjournalist, im aktuellen Hedgework-Talk: „Die EZB weiß, wenn sie die Zinsen erhöht, um die Inflation zu stoppen, bekommen wir eine Euro-Staatschuldenkrise.“ Ein Zielkonflikt, der kaum zu lösen sei. Jetzt räche sich, dass der Geburtsfehler der Währungsunion, die fehlende Harmonisierung von Steuer- und Schuldenpolitik in Europa, nie geheilt wurde. „Wir haben eine monetäre Staatsfinanzierung durch die EZB, was nie hätte passieren dürfen. Die aktuelle Euro-Staatsverschuldung kann im Prinzip nur gestoppt werden, wenn die Währungsunion scheitert.“ Nötig wäre eine ergebnisoffene, ehrliche Diskussion und kein „Weiter so“ mit öffentlicher Schuldenfinanzierung.
Die weiteren Themen im Podcast:
Plattformen sind weiterhin das erfolgreichste Geschäftsmodell der digitalen Ökonomie, sagt Dr. Holger Schmidt, der Digitale Transformation an der TU Darmstadt lehrt und einen Plattform-Index entwickelt hat, im aktuellen Hedgework-Talk. Amazon, Airbnb oder Alibaba aus China vermitteln zwischen Anbietern und Nachfragern und konnten in der Vergangenheit rasant wachsen. Durch die Zinswende und Rezessionsgefahren sind die Kurse vieler börsennotierter Plattformen unter die Räder gekommen. „Das betrifft vor allem die unprofitablen Unternehmen, die großen Plattformen werden durch ihre Cash-Reserven in der aktuellen Krise noch stärker“, sagt Schmidt, der sich als „Netzökonom“ einen Namen gemacht hat. Aktuell schaut Schmidt besonders auf Plattform-Unternehmen, die ihre Daten mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auswerten. „Damit lassen sich Vorhersagen über den Absatz von Produkten treffen, das ist eine ganz neue Art des Wirtschaftens“, sagt Schmidt.
Weitere Themen im podcast:
Über den Plattform Index
Über den „The Original Plattform Fund“
Über Dr. Holger Schmidt:
Mikrofinanzfonds liefern ihren Investoren nicht nur Rendite in Form von monetären Zuflüssen. Sie haben auch eine soziale Komponente, die vielen Anlegern ebenso wichtig ist. Michael Zink, Chief Customer Officer von Invest in Visions, erläutert im aktuellen Hedgework-Talk, dass sich das Umfeld für Mikrofinanzfonds derzeit kräftig wandelt. So konnte die Anlageklasse Mikrofinanz in den vergangenen Jahren vom Niedrigzinsumfeld und von der Umleitung der Finanzströme hin zu nachhaltigen Anlageformen profitieren. Inzwischen hat sich das makroökonomische Umfeld aber deutlich verändert. Die Renditen am langen Ende der Zinskurve steigen, die Inflationsraten in den USA und Europa haben deutlich angezogen. Dazu kommen Lieferengpässe wegen Covid und geopolitischer Sondersituation wie der russischen Aggression gegen die Ukraine. Im Podcast erklärt Michael Zink, warum trotz dieser Umstände die Anlageklasse Mikrofinanz eine ertragsoptimierende oder risikoreduzierende Portfoliobeimischung sein kann. Invest in Visions wurde 2006 von Edda Schröder gegründet.
Im Detail hören Sie im Hedgework-Talk:
Kaum ein anderer Hedgefonds-Manager hat seine Strategien so stark auf volatile Kapitalmärkte ausgerichtet wie Roy Niederhoffer, Gründer der gleichnamigen New Yorker Investmentboutique. „Unsere kurzfristigen quantitativen Trading-Systeme haben in Marktkrisen stets sehr gute Performance geliefert, auch aktuell – ich liebe Volatilität“, sagt Niederhoffer im Hedgework-Talk mit Uwe Lill. Sowohl das Flaggschiff, das 1993 gestartete Diversified Program, als auch der in Europa zugelassene KLS Niederhoffer Smart Alpha Fund haben in den vergangenen Jahren hervorragende Renditen geliefert. Grundlage der Trading-Algorithmen sind Lehren aus der Verhaltensökonomie. „Menschen handeln emotional, das können wir ausnutzen“, stellt Niederhoffer fest. Roy Niederhoffer hat 60 menschliche Verhaltensweisen analysiert und in Trading-Algorithmen umgesetzt. Gehandelt wird in über 40 Märkten von Anleihen über Währungen und Rohstoffe bis hin zu Aktien.
Im Detail hören Sie in dem Podcast:
Im Grunde gehören Hedgefonds in jedes Portfolio, ist Marcus Storr, Head of Alternative Investments bei FERI Trust, überzeugt. Im Hedgework-Talk mit Uwe Lill erklärt Storr, weshalb aktuell vor allem Hedgefonds-Strategien wie Trendfollower (CTA) oder Arbitrage zuverlässig attraktive Renditen liefern. Für Investoren gibt es zudem eine Möglichkeit, sich bei jungen, schnell wachsenden Hedgefonds gleich mit zwei Einnahmequellen zu beteiligen. Wie dieses „Acceleration Capital“-Modell genau funktioniert, erklärt Marcus Storr im Interview.
Außerdem geht es im Hedgework-Talk um folgende Themen:
Marcus Storr, FERI Trust
Der deutsche Spezialist für Fremdkapitalinvestments Robus Capital Management profitiert von der Zinswende an den Kapitalmärkten, erläutert Geschäftsführer Dieter Kaiser im Hedgework Talk mit Uwe Lill: „Wir schauen sehr positiv in die Zukunft, wir können hohe Renditen generieren in einem volatilen Umfeld.“ Robus Capital ist spezialisiert auf Fremdkapitalinstrumente für mittelständische Unternehmen. Bis vor kurzem war der Mittelstand verwöhnt mit angebotenem Fremdkapital, jetzt ist der Wendepunkt zu höheren Zinsen vollzogen, betont Kaiser: „Robus Capital kann aktuell bei vergleichbarem Risiko zwei Prozentpunkte Rendite pro Jahr mehr generieren, nach vorne gerichtet.“ Robus Capital bietet Kreditfonds als offene und geschlossene Strukturen mit verschiedenen Investitions-Schwerpunkten an.
Im Detail erfahren Sie im podcast:
Robus Capital Management
Dieter Kaiser
Die unglaubliche Dynamik bei Krypto-Projekten hat nach Ansicht von Claus Hilpold von der L1 Digital AG in der Schweiz zwei Gründe: „Im dezentralen Krypto-Universum muss sich keiner um einen Job bewerben, sondern kann einfach loslegen.“ Der zweite Grund hat nach Ansicht von Hilpold mit der Incentivierung zu tun: „Jeder Beteiligte – die Programmierer oder auch die Nutzer, für das Bereitstellen der Infrastruktur – wird mit Tokens entlohnt, während bei zentralen Projekten nur das Management und die Aktionäre verdienen“, stellt Hilpold klar. Im Gespräch mit Uwe Lill im 30. Hedgework Talk erläutert Hilpold diese Vorteile am Beispiel des Aave-Projekts. Dort können Nutzer für ihre Einlagen Zinsen erhalten, oder verzinste Kredite aufnehmen – ganz ohne zentralen Bankdienstleister.
Außerdem erfahren Sie im Hedgework Talk:
Shownotes:
Für Dimitri Speck, Mit-Gründer der Investmentboutique Seasonax Capital aus Wien, stehen die Kapitalmärkte vor einer Zäsur: „Es hat ein neues Zeitalter an den Märkten angefangen, das Anleihen und hoch bewertete Aktien bestrafen und in den kommenden Jahren Rohstoffe favorisieren wird“, sagt Speck im aktuellen Hedgework-Talk mit Uwe Lill. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: Die Sanktionen wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine treiben die Rohstoffpreise in die Höhe, aber das ist nur ein Argument. Auch die bereits massiv gestiegene Geldmenge und die Verschuldung vielerorts tragen dazu bei. Zudem sind die Rohstoffpreise nach Ansicht von Speck im Vergleich zu anderen Anlageklassen aus langfristiger Perspektive als noch relativ niedrig zu bewerten.
Außerdem erfahren Sie im Hedgework-Talk:
www.seasonax-capital.com
Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht. Das scheint auf die Regulierung zuzutreffen, mit denen Kriterien für nachhaltig ausgerichtete Fonds festgelegt werden. Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Fondsverbands BVI, spricht im Hedgework-Talk mit Uwe Lill aufgrund zahlreicher, teils widersprüchlicher Regelwerke von einem „babylonischen Durcheinander“. Beispielsweise dürfen Fonds, die nach Artikel 8 Offenlegungsverordnung heute als „nachhaltig“ bezeichnet werden, – nach aktuellem Stand – ab August 2022 nicht im Sinne der Finanzmarktrichtlinie MiFID II als „nachhaltig“ verkauft werden. Viele offene Fragen bestehen nach Ansicht von Richter auch bei der sozialen Taxonomie, die gerade verhandelt wird. „Hier geht es um ethische Standards, da kann man keinen Konsens verordnen“, sagt Richter.
Im Hedgework Talk hören Sie außerdem:
Linkbeschreibung
From the publisher's feed

42 Listeners

26 Listeners

24 Listeners